Thema Kreativwirtschaft
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Unsere Tipps für re:publica und media convention

5. Mai 2014 von

Morgen beginnt in der Station Berlin die dreitägige Netzkultur-Konferenz re:publica; zeitgleich beginnt am selber Ort der zweitägige Kongress media convention zu Medienpolitik und Medienwirtschaft statt. Wir haben aus dem umfangreichen Programm einige Diskussionen und Vorträge herausgesucht,  die wir für  interessant und empfehlenswert halten. » mehr

Themen: Kreativwirtschaft · Politik + Recht · Ökonomie

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In eigener Sache: Workshop „Vergütung für Kreative“

27. März 2014 von · 1 Kommentar

Am 6. April 2014 veranstaltet „Berliner Gazette“ eine Nachklapp-Veranstaltung zu ihrer Jahreskonferenz zum Thema „Komplizen“. In Workshops erarbeiten die Teilnehmer Modelle, wie Menschen aus verschiedenen Bereichen – Hacker und Journalisten, Piraten und Kapitalisten, Amateure und Profis – zusammenarbeiten können. » mehr

Themen: angemessene Vergütung · In eigener Sache · Kreativwirtschaft · Politik + Recht · Veranstaltungshinweise · Ökonomie

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Cory Doctorow: Das Urheberrecht sollte dem kreativen Schaffen aller dienen

21. März 2014 von

Cory Doctorow, Schriftsteller, Internet-Aktivist und Journalist, spricht im iRights.info-Interview darüber, warum Kopierschutz in digitalen Technologien nicht nur eine schlechte, sondern eine gefährliche Idee ist; über Internet-Monopole und die Kreativwirtschaft – und darüber, warum wir keine Kathedralen mehr bauen, aber die Kreativität nicht untergegangen ist. » mehr

Themen: Cloud · Cloud-News · Kreativwirtschaft · Politik + Recht · Video · Ökonomie

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Grundeinkommen statt Urheberrecht?

3. März 2014 von Ilja Braun · 4 Kommentare

Was hat die Debatte um das Urheberrecht mit der um das bedingungslose Grundeinkommen zu tun? Die beiden zusammenzudenken, könnte ein Lösungsmodell sein, um angemessene Vergütung und demokratisierte Produktionsbedingungen in der digitalen Welt miteinander zu versöhnen. » mehr

Themen: angemessene Vergütung · Arbeit · Kreativwirtschaft · Politik + Recht · Ökonomie

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Kann man mit dem Urheberrecht noch Geld verdienen?

28. Januar 2014 von Magdalena Reiter

Wie sollen kreative Werke geschützt werden – und wem nützt dieser Schutz? Das Urheberrecht spielt dabei als Regelungsinstrument eine zentrale Rolle. Für die Linzer Designerin Magdalena Reiter hat es allerdings als Einkommensquelle ausgedient. » mehr

Themen: Fotos + Grafiken · Kreativwirtschaft · Webdesign + Programmierung · Ökonomie

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Electronic Frontier Foundation: Sechs Prinzipien für eine neue Urheberrechtspolitik

14. Januar 2014 von

Im Rahmen einer sogenannten „Copyright-Week“ (Woche des Urheberrechts) stellt die US-amerikanische Electronic Frontier Foundation (EFF) sechs Prinzipien für eine neue Urheberrechts-Politik auf. Sie will damit das Urheberrecht in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit tragen und dazu beitragen, es an digitale Gegebenheiten anzupassen. » mehr

Themen: Kreativwirtschaft · Politik + Recht · Urheberrecht · Urheberrechtsreform

Webschau

Analysten-Bewertungen: Piraterie für urheberrechts-intensive Konzerne keine ernste Gefahr

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Den Bewertungen US-amerikanischer Unternehmens-Analysten zufolge stellen Urheberrechtsverletzungen und Piraterie für große, urheberrechts-intensive Konzerne keine ernste Gefahr dar. Zu diesem Schluss jedenfalls kommen Jonathan Band and Jonathan Gerafi von der Kanzlei „Policybandwidth”, nachdem sie systematisch 168 Analysten-Reports durchleuchteten, worüber sie jetzt auf infojustice.org informieren. Als Ausgangspunkt ihrer eingehenden Betrachtung (PDF) nennen die Autoren die Copyright-Debatten in den USA, in deren Verlauf große Medien- und IT-Unternehmen immer wieder betonten, dass Urheberrechts-Verletzungen deutliche Arbeitsplatz-Verluste und wirtschaftliche Schäden verursachten. Demgegenüber stellten Band und Gerafi anhand aktueller Geschäftsdaten der Unternehmen jedoch fest, dass die „copyright-intensive industries“ in den USA sehr gesund da stehen und von 2003 bis 2012 mit knapp vier Prozent Wachstum weit über dem Industrie-Durchschnitt von 0,75 Prozent lägen. Aus dieser Gegenüberstellung entstand bei ihnen die Frage, wie wohl professionelle Analysten die vorgeblich so einschneidenden wirtschaftlichen Schäden durch Piraterie bewerten. Über den Zeitraum von 90 Tagen durchleuchteten Band und Gerafi die Berichte und Bewertungen von  knapp 30 renommierten Analysten, etwa von Barclays, Credit Suisse, Deutsche Bank, JPMorgan, Morgan Stanley und weiteren, meist international agierenden Instituten. Diese befassten sich mit den Aktivitäten und Märkten von acht führenden Konzernen: Microsoft und Adobe (Software-Hersteller), Pearson und Reed Elsevier (Verlage), Disney und Viacom/Paramount (Filmstudios), Sony/Sony Music Entertainment/Sony Pictures Entertainment und Vivendi/Universal Music Group/Canal+ (Musiklabel/Filmproduktion). Die InfoJustice-Autoren kamen dabei zu einer durchaus überraschenden Erkenntnis: Über die insgesamt 168 Analysten-Berichte gerechnet bewerten nur 19 Prozent Urheberrechtsverletzungen als potenzielles Risiko für die Unternehmen. Andersherum gesagt: 81 Prozent der Analysten sehen in Piraterie keine ernste wirtschaftliche Gefahr für die betreffende Industrie. Im Einzelnen stellten sie fest:

  • Keiner der 14 Berichte über Reed Elsevier und keiner der 18 über Pearson nennt Copyright-Verletzungen überhaupt als Risikofaktor.
  • Nur 13 Prozent der 15 Analysen über Sony und 22 Prozent der 23 Analysen über Vivendi erwähnen Urheberrechtsverletzungen als potenzielle Gefahr.
  • Gerade einmal 8 Prozent der 26 Berichte über Viacom und 27 Prozent der 26 über Disney benennen  Copyright-Verletzungen als Risikofaktor.
  • 26 Prozent der 19 Reports über Adobe and 41 Prozent der 27 Reports über Microsoft wiesen der Piraterie eine Gefahr für die Unternehmen zu.
Interessanterweise, so die Infojustice-Autoren, fänden sich in den Geschäftsberichten für 2012 bei sechs der acht Konzerne klare Aussagen zur großen Gefahr durch Copyright-Verletzungen (außer bei Reed Elsevier und Sony). Demnach scheinen für die Analysten die offiziellen Markt-Einschätzungen der von Ihnen bewerteten Unternehmen keine große Rolle zu spielen. Gleichwohl seien die Bewertungen aber offenkundig von hohem Wert, Jahr für Jahr teuer bezahlt und zugleich wirkungsmächtig. Die Autoren Band und Gerafi führt das zu einer interessanten, womöglich auch hierzulande relevanten  Überlegung: Wenn sich Analysten mit derlei Expertisen keine ernsten Sorgen um die „copyright-intensive Industries“ machen, sollten sich Politiker solche auch nicht machen.

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Filmwirtschaft im Jahr 2013: Viele neue Nischen statt zentraler Portale

9. Januar 2014 von · 1 Kommentar

Das Verschwinden von Film als Trägermedium und der Durchbruch von Video on Demand ruft auch ­wieder alte Utopien einer universellen Filmbibliothek in Erinnerung. Doch diese Idee scheint selbst historisch zu sein. Gleichwohl entpuppt sich 2013 für die Filmwirtschaft als Transformations-Jahr » mehr

Themen: Kreativwirtschaft · Youtube + Video · Ökonomie

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Datenschutzregelungen können über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens entscheiden

8. Januar 2014 von

Joel Kaczmarek, Herausgeber des Online-Magazins Gründerszene, kennt die Befindlichkeiten der deutschen Start-up-Branche gut. Damit sie von Regulierungen nicht ausgebremst werden und die Politik ihre Probleme besser versteht, brauchen die Gründer massiv mehr Lobbyismus, so Kaczmarek. » mehr

Themen: Datenschutz · Kreativwirtschaft · Politik + Recht

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Verwertungsgesellschaften ­– Vermittler von Rechten

31. Dezember 2013 von Sandra Csillag

Für die Geschäftsführerin der Verwertungsgesellschaft Literar-Mechana Sandra Csillag sind Verwertungsgesellschaften die Interessenvertreter der Rechteinhaber. In Österreich hat ein Gesetz schon vor sieben Jahren dafür gesorgt, dass die VGs auf die neuen Bedingungen der digitalen Welt vorbereitet sind – EU-Richtlinien sind dafür nicht nötig. » mehr

Themen: Autor + Text · Kreativwirtschaft · Politik + Recht · Urheberrecht