Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt
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    Kurz verlinkt: Kunstgeschichte, IP-Adresse, WIPO-Blindenvertrag

    Der Kanon der Kunstgeschichte wird durch mehrere Entwicklungen aufgewirbelt, schreibt Annekathrin Kohout: Kurioses und Obszönes wird besonders gern im Netz geteilt; was als Meisterwerk galt, durch Meme und Mash-ups banalisiert. Und alles wird mit allem in Beziehung gesetzt.  » mehr

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    Kurz verlinkt: Forschungsdaten, Stallman vs. Jacobs, Privacy Shield

    Forschungsdaten aus Universitäten und Forschungseinrichtungen bleiben unzugänglich oder landen in Insellösungen einzelner Projekte – was fehlt, sind gemeinsame Strategien und Standards, berichtet Astrid Herbold im Tagesspiegel und merkt passend an: „Das klingt komplizierter, als es ist. Denn eigentlich muss das Rad dafür gar nicht neu erfunden werden.“ » mehr

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    Zwischensieg für Youtube im GEMA-Streit, Streit hält an

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    Wie Volker Briegleb bei Heise berichtet, ist die Verwertungsgesellschaft GEMA heute am Oberlandesgericht München mit einem neuen Anlauf gescheitert, Youtube zur Zahlung von Schadensersatz verurteilen zu lassen. Die GEMA berechnet ihn auf der Grundlage ihres Tarifs, über den beide Parteien seit vielen Jahren trickreich streiten » mehr

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    Netzforscher untersuchen Geoblocking – und wie Nutzer es umgehen

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    Das Amsterdamer Institute of Network Cultures hat unter dem Titel „Geoblocking and Global Video Culture“ einen Sammelband veröffentlicht. Die Herausgeber, die Medien- und Kommunikationswissenschaftler Ramon Lobato und James Meese, versprechen eine „kritische und eklektische Diskussion der sich wandelnden kulturellen Geographie des Internets“. » mehr

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    Welche Nutzer will Facebook? Eindimensionale

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    „Gaming the system“ wird von Unternehmen, die automatisierte Systeme einsetzen, als Gefahr beschrieben: Der Algorithmus trifft die „richtigen“ Entscheidungen, bestimmte Nutzer versuchen ihn auszutricksen, was verhindert werden muss. (Neben anderen ein wichtiger Punkt für die Argumentation, dass man automatisierte Systeme nicht transparent machen kann/darf.)  » mehr

    Webschau

    Nutzer sammeln 11.000 Dollar für Schattenbibliothek Aaaaarg

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    Mit einer Crowdfunding-Kampagne haben Unterstützer der Plattform Aaaaarg innerhalb nur einer Woche gut 11.000 US-Dollar eingesammelt. Das Geld soll zur Unterstützung der Macher in einem Rechtsstreit verwendet werden. Aaaaarg gehört zu den digitalen Schattenbibliotheken, welche ohne Rücksicht auf Urheberrechte akademische, theorielastige Literatur verbreiten.

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    New York Public Library lädt ein, ihre Digitalisate frei zu verwenden

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    Die New York Public Library hat am Mittwoch das gemacht, was vor ein paar Jahren das Rijksmuseum in Amsterdam mit so großem Erfolg vorgemacht hat: Sie stellen Digitalisate gemeinfreier Inhalte in hoher Auflösung frei zu Verfügung. Und zwar über 187.000 (!) digitalisierte Fotos, Postkarten, Karten, Drucke usw. Mit diesen schlichten, doch wirkungsvollen Worten wird das Projekt vorgestellt: » mehr

    Webschau

    Verbraucherschützer fordern europäische Nutzerrechte bei Privatkopie und Onlinediensten

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    Mit einem fünf Punkte umfassenden Positionspapier zur Reform des Urheberrechts (PDF) sprechen sich Verbraucherschützer dafür aus, die private Nutzung im Urheberrecht und die Rechte von Konsumenten an digitalen Gütern zu stärken. » mehr

    Webschau

    „Teile Deine Schriften“: Streit um Schattenbibliotheken spitzt sich zu

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    Eine Reihe von wissenschaftlichen Autoren und Künstlern hat auf der Website custodians.online eine Erklärung veröffentlicht, die zur Unterstützung der Plattformen „Library Genesis“ und „Sci-Hub“ aufruft. Beide Plattformen sind auch als Schattenbibliotheken bekannt, die große Mengen vor allem wissenschaftlicher Publikationen unautorisiert zugänglich machen. » mehr