Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt
Schlagwort Übersetzungen
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Ordensmann fordert Open-Access-Bibel

23. Juni 2016 von

Die Bibel soll auch in neuer Übersetzung frei verfügbar sein. Das fordert eine Petition an die Deutsche Bischofskonferenz, wie die österreichische Katholische Presseagentur berichtet. In dem vom Kölner Ordensmann Hatto von Hatzfeld gestarteten Aufruf wird die Bischofskonferenz aufgefordert, Verträge und Lizenzen im Sinne einer weitgehend freien Verfügbarkeit zu gestalten.  » mehr

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Computer müssen Isländisch, Lettisch, Litauisch und Maltesisch noch lernen

6. Januar 2014 von

Sprachenvielfalt gehört zu Europa. Während für große Sprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch automatische Übersetzungstechnologien verfügbar sind, klaffen bei anderen Sprachen große Lücken. Die europäische Initiative Meta-Net will das ändern. » mehr

Themen: Europa · Politik + Recht · Technologie · Urheberrecht

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Honorare: Übersetzer veröffentlichen offenen Brief an Random House

26. März 2013 von

Deutschsprachige Übersetzerverbände haben heute einen offenen Brief an die Verlagsgruppe Random House (PDF) veröffentlicht und fordern eine angemessene Vergütung bei Kinder- und Jugendbüchern, die die entsprechenden Verlage bislang schuldig blieben. Sie verweigerten höhere Honorare und versuchten sie im Einzelfall noch zu senken. Für den Bereich der Kinder- und Jugendbuchverlage bei Random House (CBJ und CBT) schreiben der Verband deutschsprachiger Übersetzer (VdÜ) und die österreichische IG Übersetzerinnen Übersetzer (ÜG):  » mehr

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Übersetzer als Urheber: Theorie und Praxis

16. Mai 2011 von Andrea Kamphuis · 1 Kommentar

Auch Übersetzer sind Urheber, erklärt die Autorin und Übersetzerin Andrea Kamphuis. Allerdings sind in der Praxis vor der Anerkennung Hürden gesetzt – nicht nur gesetzliche, sondern vor allem gesellschaftliche. Übersetzer werden oft nicht genannt, ihre Arbeit nur selten anerkannt. Welche Probleme treten auf und was kann man in der Praxis dagegen tun? » mehr

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Wochenrückblick: Geräteabgabe, Übersetzerhonorare, Nerdcore

24. Januar 2011 von telemedicus.info, Tobias Kläner

Im Streit um urheberrechtliche Geräteabgaben entscheidet das Verfassungsgericht zugunsten der VG Wort, der Bundesgerichtshof hat erneut zur angemessenen Vergütung für Übersetzer geurteilt, die Pfändung von nerdcore.de sorgt für Aufsehen. Das und mehr im Wochenrückblick. » mehr

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Verlage wollen BGH austricksen

2. Dezember 2009 von · 1 Kommentar

Das am 7. Oktober vom Bundesgerichtshof gefällte Urteil zur Übersetzervergütung wollen die Buchverlage offenbar nicht in ihre Verträge umsetzen. » mehr

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BGH-Urteil zu Übersetzerhonoraren

7. Oktober 2009 von · 2 Kommentare

Wie Matthias Spielkamp hier bereits gemeldet hat: 0,8% Beteiligung am Nettoladenpreis eines Hardcovers, 0,4% am Taschenbuch, zu zahlen ab einer Schwelle von 5.000 verkauften Exemplaren - diese Beteiligungssätze hat der Bundesgerichtshof in seinem heutigen Urteil als "angemessene Vergütung" für literarische Übersetzer bestimmt. Von allen Nebenrechten und Lizenzerlösen (etwa bei Weiterverkauf eines Titels ins Taschenbuch) stehen dem Übersetzer zukünftig 50% des Nettoverlagserlöses zu. In grundsätzlicher Hinsicht können die Übersetzer zufrieden sein: Der BGH hat ihnen bestätigt, dass sie einen Anspruch auf eine Beteiligung am verkauften Exemplar haben, die zusätzlich zum Seitenhonorar zu zahlen ist und auch nicht mit diesem verrechnet wird.  Auch sind die Beteiligungssätze höher als derzeit branchenüblich, die Beteiligungsschwelle liegt mit 5.000 Exemplaren niedriger als in vielen derzeitigen Verlagsverträgen. Last, not least: Es findet keine Degression oder Kappung der Beteiligungssätze in den höheren Auflagenbereichen statt, sondern die Beteiligung ist auch bei Bestsellern fortlaufend zu zahlen. Eine kleine Sensation ist die Nebenrechtsbeteiligung, die sich im Vergleich zu früheren Landesgerichts- und Oberlandesgerichtsurteilen beinahe verdoppelt hat. » mehr

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BGH-Urteil zu Übersetzerhonoraren

7. Oktober 2009 von · 1 Kommentar

Der BGH hat entschieden: Die Erfolgsbeteiligung für Übersetzer soll doch nicht mit ihrem Seitenhonorar verrechnet werden, sondern ist zusätzlich zu zahlen - allerdings bereits ab einer Schwelle von 5.000 verkauften Exemplaren. Sie beträgt 0,8 Prozent vom Nettoladenpreis bei Hardcover-Ausgaben und 0,4 Prozent bei Taschenbüchern. An Lizenzerlösen und Nebenrechtsverwertungen sollen Übersetzer in Höhe von 50 Prozent des Nettoverlagserlöses beteiligt werden. » mehr

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Übersetzer misstrauisch gegenüber Google

12. Juni 2009 von

Hinrich Schmidt-Henkel, 1. Vorsitzender des Literaturübersetzerverbands VdÜ, hat im „Börsenblatt des Deutschen Buchhandels“ für mehr Vertrauen zwischen Urhebern und Verwertern aufgerufen, die doch „gemeinsam an allen Verwertungsmöglichkeiten interessiert“ sein sollten. „Diese Gemeinsamkeit kann natürlich nur dort gelten“, schränkt Schmidt-Henkel ein, „wo der Verwerter [...] die ihm übertragenen Rechte tatsächlich nutzen kann und auch nutzt (andernfalls muss gelten: use it or lose it).“ Die Einführung einer Klausel in den Verlagsverträgen, derzufolge ursprünglich eingeräumte Nutzungsrechte, etwa digitale Verwertungsrechte, an den Urheber zurückfallen sollen, wenn der Verlag sie nicht verwertet, gehört derzeit zu den zentralen Forderungen des Literaturübersetzerverbands. Umso überraschender wirkt Schmidt-Henkels Kritik am Google Settlement, für ihn "ein bemerkenswerter Fall von funktionierender Kleptokratie und der Übernahme der Legislative durch die Wirtschaft“. Unter Autoren und Übersetzern scheint ausführlicher Medienberichterstattung zum Trotz noch immer eine große Verunsicherung über den in den USA abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich zu herrschen, welcher derzeit einer letztinstanzlichen Genehmigung harrt. Was auch immer Schmidt-Henkel mit seinen zurückgerufenen digitalen Nutzungsrechten vorhat – er klingt nicht so, als wollte er sie „wirtschaftsdarwinistischen Verbreitern wie Google“ anvertrauen, „denen Rechte wie Rechteinhaber schnuppe sind“. Stimmt das überhaupt? » mehr

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Informationen der Literaturübersetzer zum Vergütungsstreit

4. Juni 2009 von

Am 18. Juni 2009 werden fünf Klagen von Übersetzern gegen die Verlagsgruppe Random House vor dem Bundesgerichtshof verhandelt. Dabei geht es um die Angemessenheit der Vergütungen, die der Verlag - und die gesamte Branche - für Übersetzungen bezahlt. Die Literaturübersetzer sind die erste Berufsgruppe, die versucht, ihr Recht vor dem Bundesgerichtshof durchzusetzen. Der Übersetzerverband hat dazu auf einer eigenen Website ausführliche Informationen zusammengestellt:

Sicher ist, dass das Urteil des BGH, das auf die Verhandlung vom 18. Juni folgen wird, nicht nur für die Übersetzer, sondern auch für die Kreativen aus anderen Branchen wegweisend wird. Nicht zuletzt für die in der nächsten Legislaturperiode anstehenden Reformen des Urheberrechts.

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