Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt
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    Datenschutz gilt auch für private Überwachungskameras, RSS-Anbieter haftet nicht für Abonnenten, Projekt „Goliath“

    15. Dezember 2014 von

    Auch für private Überwachungskameras im öffentlichen Raum gilt der Datenschutz, wer einen RSS-Feed anbietet, muss im Streitfall nicht auf dessen Abonnenten einwirken, die US-Filmindustrie schmiedete eine Allianz im Projekt „Goliath“. Außerdem im Wochenrückblick: Frequenzversteigerungen in Deutschland und Österreich. » mehr

    Themen: Datenschutz + Sicherheit · Politik + Recht

    WIPO-Blindenvertrag: Was keiner hören wollte

    28. Juni 2013 von

    Stevie Wonder feiert mit einem Konzert in Marrakesch den Blindenvertrag. Er muss also keinen Song über ein Versagen der WIPO schreiben. Schade eigentlich. » mehr

    Themen: Bücher · Politik + Recht

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    Einigung: WIPO-Blindenvertrag kurz vor der Verabschiedung

    26. Juni 2013 von

    Der seit Tagen in Marrakesch zur Verhandlung stehende Blindenvertrag ist offenbar bereit zur Verabschiedung durch die Welturheberrechts­organisation WIPO. Wie Intellectual Property Watch berichtet, legten die Delegierten gestern Nacht den ersten Entwurf vor, den die einzelnen Konferenzguppen nun prüfen.  » mehr

    Themen: Bücher · Politik + Recht

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    Vatikan warnt vor Verhinderung des Blindenvertrags

    19. Juni 2013 von

    Gleich am zweiten Tag der internationalen diplomatischen Konferenz in Marrakesch liest der vatikanische UN-Gesandte den Teilnehmern bei der World Intellectual Property Organization (WIPO) die Leviten. Sie sollen den Einflussnahmen Dritter widerstehen und den Blindenvertrag auf keinen Fall scheitern lassen. » mehr

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    Blindenverband pocht auf eindeutige Regelungen

    14. Juni 2013 von · 2 Kommentare

    Unmittelbar vor der Konferenz über einen weltweiten Blindenvertrag im Urheberrecht wächst beim Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verband (DBSV) die Skepsis, ob der angestrebte Vertrag die aus seiner Sicht notwendigen Regelungen enthalten wird. Gegen die lobbyistischen Angriffe seitens mehrerer Rechteinhaber-Verbände setzt der DBSV vier Forderungen. » mehr

    Themen: Politik + Recht · Urheberrechtsreform

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    MPAA-Chef: Urheberrechtsausnahmen für Blinde drohen den Weltmarkt zu unterminieren

    24. April 2013 von

    Im Juni soll bei der Welturheberrechtsorganisation WIPO ein Vertrag geschlossen werden, der Ausnahmeregelungen zugunsten von Blinden vorsieht. Die Vorverhandlungen dazu ziehen sich bereits über Jahre. Jamie Love, Chef der NGO Knowledge Ecology International, hat dazu in der Huffington Post einen 26.537-Zeichen-Artikel veröffentlicht, in dem er neben dem Vertrag das Lobbying des Filmindustrieverbands MPAA analysiert, der darin Disney, Viacom und Buchverlagen folgt. » mehr

    Themen: Politik + Recht

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    ACTA – Wer schreibt in den USA daran mit?

    17. März 2009 von

    Knowledge Ecology International (KEI) hat auf eine Liste der Mitglieder der Beratungsgremien des US-Handelsbeauftragten (USTR) hingewiesen. Der (oder die) Handelsbauftragte ist unter anderem zuständig für die Verhandlungen über das kürzlich zum Staatsgeheimnis erklärte Anti-Piraterie-Abkommen ACTA. Die Mitglieder der Beratungsgremien dürfen laut KEI die streng geheimen ACTA-Unterlagen einsehen. » mehr

    Themen: Ökonomie · Politik + Recht

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    USA: Streit um Online-Videorekorder wird zum Politikum

    15. Januar 2009 von · 1 Kommentar

    Die gerichtliche Auseinandersetzung um die Zulässigkeit von Online-Videorekordern in den USA wird die kommende US-Regierung beschäftigen. Der Supreme Court hat seine Entscheidung vertagt und das Justizministerium um eine Stellungnahme gebeten. » mehr

    Themen: Technologie · Urteile · Youtube + Video

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    NATO: “Nicht so schnell mit dem Broadcast-Flag!”

    20. Juni 2008 von · 1 Kommentar

    Der nationale Verband der US-Kinobetreiber (National Association of Theater Owners, kurz NATO) hat sich im Streit um die Zulassung eines digitalen "Broadcast-Flags" gegen die Hollywood-Studios gestellt. Die Kinobetreiber sehen ihre Existenz gefährdet.

    » mehr

    Themen: Ökonomie · Technologie · Youtube + Video

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    “Schwer zu sagen” — Zahlen aus der Kulturwirtschaft

    6. März 2008 von

    In Großbritannien hat das Marktforschungsunternehmen Entertainment Media Research die Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von digitalen Unterhaltungsmedien in Großbritannien veröffentlicht. Die Studie wurde im Auftrag der auf Medienrecht spezialisierten Kanzlei Wiggins durchgeführt. Insgesamt 1608 repräsentativ ausgewählte britische Bürgerinnen und Bürger im Alter von 15-54 Jahren wurden für die Studie nach ihrer Mediennutzung befragt. Die Fragen deckten dabei einen weiteren Bereich ab. Es ging um Spielgewohnheiten ebenso wie um die Radionutzung oder illegale Downloads. Die Ergebnisse werden auf insgesamt fast 250 Seiten dargestellt und können kostenlos heruntergeladen werden. Mehr dazu bei Golem.de.

    Die deutsche Musikindustrie feiert eine Trendwende: "Jugendliche kaufen wieder mehr Musik". Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie, zeigt sich in einer Pressemitteilung über die Entwicklung erfreut: „Eine fast schon verloren geglaubte Generation kauft wieder mehr Musik.“ Unklar ist für Michalk, ob die neue Kauflust „auf die Erfolge bei der Bekämpfung von Internetpiraterie zurückzuführen ist“. Darüber sollen die kommenden Jahre Auskunft geben. 2007 war das Jahr, in dem die Plattenfirmen endlich den unseligen Kopierschutz auf Musik-CDs aufgegeben haben. Könnte es sein, daß Jugendliche (und andere) deswegen wieder mehr Musik kaufen? Oder lag es am starken Wirtschaftswachstum der vergangenen beiden Jahre? Schwer zu sagen.

    Der US-Filmindustrie geht es gut, der internationalen Filmindustrie ebenfalls (siehe iRights-News). Wie es der deutschen Filmindustrie geht, ist wiederum schwer zu sagen. Die Filmförderungsanstalt bieten im Internet eine ganze Reihe statistischer Zahlen zu Kinobesuchern, Anzahl der Kinos und so weiter aus den vergangenen Jahren an. Bei den Zahlen fallen große Schwankungen im Verlauf der Jahre auf. Unterm Strich hat sich aber seit 1995 nicht viel geändert. Damals gab es 124,5 Millionen Kinobesuche, 2007 waren es 125,4 Millionen. 1995 lag vor der Erfindung der P2P-Netze, 2007 danach. Hat P2P, haben "illegale Downloads" also vielleicht gar keinen Einfluß auf die Zahl der Kinobesuche? Schwer zu sagen.

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