Thema Gewerkschaften
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Fachjournalisten gegen Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage

9. März 2012 von

Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) hat sich in einer Erklärung vom 08. März 2012 gegen den Beschluss des Koalitionsausschusses zur Einführung eines neuen Leistungsschutzrechts für Presseverlage gestellt. Der DFJV kritisiert den "Kniefall der Politik vor der Verlegerlobby und (die) fehlende Weitsichtigkeit der Koalition". In der Erklärung des über 11.000 Mitglieder starken Vertretungsorgans der Fachjournalisten heißt es: » mehr

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Frank Werneke: Kreative Arbeit muss angemessen vergütet werden

19. April 2011 von Frank Werneke

Das deutsche Urheberrecht steht abermals vor einer großen Reform, dem Dritten Korb. Nahezu alle Beobachter, Verbände, die Politik, Kreativschaffende, die Wissenschaft und die Industrie sind sich einig, dass viel Handlungsbedarf besteht. Je nach Interessenslage wird er jedoch an unterschiedlichen Stellen gesehen. iRights.info hat nun eine Vielzahl von Experten gefragt, wo sie die größten Probleme im Urheberrecht sehen. Jeden Tag wird eine neue Expertenmeinung veröffentlicht. Heute: Frank Werneke » mehr

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„Verdi und Bernd Neumann mit gleichen Positionen zum Urheberrecht”

22. Dezember 2010 von · 2 Kommentare

Unter dieser Überschrift ist bei der "Interessenvertretung der Medienschaffenden" connex.av ein Artikel erschienen. Schön, mag man meinen, wenn so viel Einigkeit herrscht. Es geht um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder "Hinweise" aka "Warnlogos" zur "Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern" bei Urheberrechtsverletzungen. Die Zitate sprechen für sich: » mehr

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Urheberrecht: Verdi antwortet auf offenen Brief

18. Mai 2010 von · 1 Kommentar

Vor ein paar Wochen habe ich Verdi auf Carta einen offenen Brief geschrieben. Es ging um eine Pressekonferenz der Gewerkschaft, unter anderem zusammen mit Vertretern der Unterhaltungsindustrie, zum „Welttag des geistigen Eigentums”. Sie stand unter dem Titel: „Diebstahl geistigen Eigentums im Netz: 5 vor 12 für die Kreativwirtschaft”. » mehr

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Mindmap zum Leistungsschutzrecht

16. April 2010 von · 2 Kommentare

Heute nachmittag nun endlich die Veranstaltung zum Leistungsschutzrecht bei der re:publica. Zur Einführung habe ich eine Mindmap vorgestellt, die ich angelegt hatte, um die Fragen, die sich mit dem Leistungsschutzrecht verbinden, zu visualisieren. Es war ein Experiment, und Thomas Rhode (@bewegte_lettern) hat mich auch darauf hingewiesen, dass eine Variante, bei der die einzelnen Punkte vergrößert und verkleinert werden, die bessere Variante gewesen wäre. Vielleicht beim nächsten Mal. » mehr

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Vergütungsregel für freie Journalisten an Tageszeitungen

5. Januar 2010 von

Die Journalistengewerkschaften dju (in ver.di) und djv haben sich mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger BDZV auf sogenannte "gemeinsame Vergütungsregeln" für freie Journalisten an Tageszeitungen geeinigt. Das Regelwerk, das hier nachgelesen werden kann, muss noch von den zuständigen Gremien beider Verbände abgesegnet werden. Gemeinsame Vergütungsregeln auszuhandeln hat der Gesetzgeber im Jahr 2002 den Verbänden von Werknutzern und Urhebern auferlegt, als er den umstrittenen §32 ins Urheberrechtsgesetz einführte, welcher Autoren den Anspruch auf eine "angemessene Vergütung" für ihre Arbeit zusichert. » mehr

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Übersetzer misstrauisch gegenüber Google

12. Juni 2009 von

Hinrich Schmidt-Henkel, 1. Vorsitzender des Literaturübersetzerverbands VdÜ, hat im „Börsenblatt des Deutschen Buchhandels“ für mehr Vertrauen zwischen Urhebern und Verwertern aufgerufen, die doch „gemeinsam an allen Verwertungsmöglichkeiten interessiert“ sein sollten. „Diese Gemeinsamkeit kann natürlich nur dort gelten“, schränkt Schmidt-Henkel ein, „wo der Verwerter [...] die ihm übertragenen Rechte tatsächlich nutzen kann und auch nutzt (andernfalls muss gelten: use it or lose it).“ Die Einführung einer Klausel in den Verlagsverträgen, derzufolge ursprünglich eingeräumte Nutzungsrechte, etwa digitale Verwertungsrechte, an den Urheber zurückfallen sollen, wenn der Verlag sie nicht verwertet, gehört derzeit zu den zentralen Forderungen des Literaturübersetzerverbands. Umso überraschender wirkt Schmidt-Henkels Kritik am Google Settlement, für ihn "ein bemerkenswerter Fall von funktionierender Kleptokratie und der Übernahme der Legislative durch die Wirtschaft“. Unter Autoren und Übersetzern scheint ausführlicher Medienberichterstattung zum Trotz noch immer eine große Verunsicherung über den in den USA abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich zu herrschen, welcher derzeit einer letztinstanzlichen Genehmigung harrt. Was auch immer Schmidt-Henkel mit seinen zurückgerufenen digitalen Nutzungsrechten vorhat – er klingt nicht so, als wollte er sie „wirtschaftsdarwinistischen Verbreitern wie Google“ anvertrauen, „denen Rechte wie Rechteinhaber schnuppe sind“. Stimmt das überhaupt? » mehr

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Soziale Sicherung von Selbstständigen: ver.di-Forderungen an die Politik

11. Juni 2009 von

Das ver.di-Referat und die Bundeskommission Selbstständige haben Forderungen an die Politik erarbeitet, ergänzt durch Statistiken und Informationen zur Lage von Selbstständigen:

Insbesondere Sozial(versicherungs-) fragen brennen den Selbstständigen auf den Nägeln. Überall merken wir, dass Selbstständige von Gesetzen als „Sonderfall“ behandelt werden und von Sozialgesetzen ausgenommen werden, während die abhängige Beschäftigung als Regelfall gilt.Dahinter steht die Vorstellung, dass Selbstständige in aller Regel gut genug gestellt sind, um selbst und alleine für Alter, Krankheit, den Pflegefall und Auftragslosigkeit vorzusorgen. Wenn dies überhaupt jemals gestimmt hat, so ist es heute ganz sicher nicht mehr wahr.

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Podiumsdiskussion: „Organisation von Kreativarbeitern“ bei der Tagung Kreative Arbeit und Urheberrecht (So 28.09, 11:00 Uhr)

8. Oktober 2008 von

Ein Nachzügler-Bericht von der Tagung „Kreative Arbeit und Urheberrecht“, die vorvergangenes Wochenende in Dortmund stattgefunden hat – aber besser spät als nie. » mehr

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