„Zugang gestalten!“ vom 30. September – 02. Oktober 2026 in der Staatsbibliothek zu Berlin
Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße im Tiergarten, Da flow, CC BY-SA 3.0
Themenschwerpunkt Geschichtspolitik und Erinnerung
Wie gehen Einrichtungen des Kulturerbes mit den Zeugnissen der Vergangenheit um? Nutzen sie diese, um bestimmte Sichtweisen historischer Entwicklungen zu stützen, oder überlassen sie die Bewertung den Nutzenden und ermöglichen vor allem den Zugang zu den Quellen?
Aus Perspektive des Urheberrechts ist dabei das Hinterfragen der impliziten und expliziten Folgen rechtlicher Rahmenbedingungen auf die Geschichtspolitik und die Erinnerungskultur besonders relevant. Das Urheberrecht beeinflusst maßgeblich die Zugänglichkeiten von Zeugnissen der Vergangenheit, und es wirkt damit auf den öffentlichen wie auch auf den wissenschaftlichen Diskurs ein. Laufende Schutzfristen oder ein unklarer Rechtsstatus von Zeugnissen der Vergangenheit können Überlieferungslücken produzieren. Fehlende historische Perspektiven und Verzerrungen des Geschichtsbildes können die Folge sein. Gerade, weil diese Effekte nicht beabsichtigt sind, ist eine kritischen Reflexion der Bedeutung des Urheberrechts für geschichtswissenschaftliche, geschichtspolitische und erinnerungskulturelle Diskurse wichtig. Auf der diesjährigen Konferenz Zugang gestalten! – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe werden daher Geschichtspolitik und Erinnerung im besonderen Fokus stehen.
Programm und Anmeldung
Das Programm, die Anmeldung und weitere Informationen stehen auf der Konferenzwebsite Zugang-gestalten.org bereit.
16. Internationale Konferenz Zugang gestalten! – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe
30. September bis 02. Oktober 2026
in der Staatsbibliothek zu Berlin (Potsdamer Straße)
Das Abendprogramm am 30. September 2026 findet im Deutschlandmuseum statt. Das Abendprogramm am 01. Oktober 2026 findet in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.
Der Eintritt frei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Über Zugang Gestalten
Die Konferenzreihe Zugang gestalten! begann im Jahr 2011 und findet seitdem jährlich statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Zu den Partnern gehören – neben dem iRights e.V. – das Bundesarchiv, die Deutsche Digitale Bibliothek, die Deutsche Nationalbibliothek, das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz, das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS), das Jüdische Museum Frankfurt, die Stiftung Historische Museen Hamburg, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Wikimedia Deutschland, das ZKM Karlsruhe sowie die Kolleg-Forschungsgruppe „Zugang zu kulturellen Gütern im digitalen Wandel“. Konferenzleiter ist iRights-Vorstandsmitglied Paul Klimpel.
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DOI für diesen Text: https://doi.org/10.59350/gd4pf-jrt08 · automatische DOI-Vergabe für Blogs über The Rogue Scholar





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