iRights.info-Newsletter im Februar 2018

 

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Neu auf iRights.info

Nicola Jentzsch: Es braucht kein Dateneigentum
Laut ihrem Koalitionsvertrag will die kommende Bundesregierung das Thema angehen, „ob und wie ein Eigentum an Daten ausgestaltet sein kann“. Im Interview erläutert die Ökonomin Nicola Jentzsch die Idee des Dateneigentums und weshalb sie in der Fachwelt weitgehend abgelehnt wird.

Instagram-Klischees auf Reisen, Influencer und ihr Instalife
Reisebilder auf Instagram sehen sich erstaunlich ähnlich. Der Filmemacher Oliver Kmia hat hunderte Reisebilder zu einem zweiminütigen Video zusammengesetzt. Außerdem: Eine Doku über Influencer und ihr Instalife.

Internet-Archivierung: Was bleibt vom Web?
Welche Teile des Webs sollen für zukünftige Generationen archiviert werden? Das erkundet derzeit die Deutsche National­bibliothek und befragt Internetnutzer. Im Interview spricht Vizedirektorin Ute Schwens über den Stand der Dinge bei der Webarchivierung und die Auswirkungen des neuen Urheberrechts.

Forscher: Deutsche Nutzer unsicher übers Urheberrecht
Viele Internetnutzer in Deutschland sind unsicher, was beim Medienkonsum im Netz erlaubt ist und was nicht. Wer Inhalte aus illegalen Quellen konsumiert, tut das vor allem, weil es kostenfrei, bequem und schnell ist. Das gehört zu den Ergebnissen einer Befragung deutscher Internetnutzer, die das Max-Planck-Institut veröffentlicht hat.

Schutzfristen und kulturelles Erbe: Nach 25 Jahren ist Schluss
Überlange Schutzfristen im Urheberrecht schaden der Kreativität und erschweren es, das kulturelle Erbe zu bewahren. 25 Jahre wären genug. Ein Denkansatz von Oliver Hinte.

Offene Daten: Lizenz-Wildwuchs bei öffentlichen Stellen
Regierungen und andere öffentliche Einrichtungen stellen zwar viele Informationen und Daten bereit, uneinheitliche Lizenzen schrecken jedoch oft davon ab, sie weiter zu verwenden. Zu diesem Befund kommt ein Bericht der Organisation Open Knowledge International, welche sich der Förderung von offenem Wissen widmet.

Publikation

Neuerscheinung: Mit gutem Recht erinnern
Wie Recht und Digitalisierung das kulturelle Gedächtnis prägen, gehört zu den Themen der von iRights.info mitveranstalteten Konferenz „Zugang gestalten“. Organisator Paul Klimpel hat zum Thema jetzt den Band „Mit gutem Recht erinnern“ herausgegeben. Er versammelt „Gedanken zur Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen des kulturellen Erbes in der digitalen Welt“ und ist bei Hamburg University Press erschienen (Print und freies PDF).

Anderswo im Web 

Ein „#ad" in der Hashtagwolke verstecken reicht nicht: Welche Anforderungen es gibt, um Werbung beim Influencer Marketing auf sozialen Netzwerken und Blogs zu kennzeichnen, erläutert der Anwalt Thomas Schwenke im Blog des Dienstes Socialhub.

Karl Valentin starb am 9. Februar 1948, doch auch im kommenden Jahr werden nicht alle Werke des Komikers und Wortkünstlers gemeinfrei. So schildert es jedenfalls Sabine Reithmaier in der Süddeutschen Zeitung. Seitenbetreibern, die seine Aussprüche unautorisiert verwenden, drohen damit auch weiterhin Abmahnungen.

In einem detailreichen Artikel zeichnet „Wired“ nach, wie Facebook in den vergangenen zwei Jahren in immer stärkere Turbulenzen geraten ist. Ist das soziale Netzwerk nun Plattform oder Medienunternehmen? Die Autoren Nicholas Thompson und Fred Vogelstein meinen: Facebook beginnt zu erkennen, dass es beides zugleich ist.

Jobangebote

iRights e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Buchhalter*in (Teilzeit).

iRights.Law sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Assistent*in (10h).

 

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Foto/Rendering im Header: Andrei Lacatusu, Social Decay, CC BY-NC-ND

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