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	<title>iRights.info - Blog &#187; Urheberrecht</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>Ausschreibung: Praktikum bei iRights.info</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[iRights.info ist die zentrale Informationsplattform zu aktuellen urheberrechtlichen Fragestellungen und Entwicklungen in der digitalen Welt. Wir suchen ab dem 01.03.2012 einen Praktikanten/eine Praktikantin, der/die uns in unserer Arbeit unterstützt. Voraussetzungen: -Rechtliche Vorkenntnisse und Interesse am Urheberrecht, und ggf. weiteren internetrelevanten Rechtsgebieten -Interesse an der journalistischen Bearbeitung und Aufbereitung des Themas. -hohe Motivation, sich in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>iRights.info ist die zentrale Informationsplattform zu aktuellen urheberrechtlichen Fragestellungen und Entwicklungen in der digitalen Welt.</p>
<p>Wir suchen ab dem 01.03.2012 einen Praktikanten/eine Praktikantin, der/die uns in unserer Arbeit unterstützt.</p>
<p>Voraussetzungen:<br />
-Rechtliche Vorkenntnisse und Interesse am Urheberrecht, und ggf. weiteren internetrelevanten Rechtsgebieten<br />
-Interesse an der journalistischen Bearbeitung und Aufbereitung des Themas.<br />
-hohe Motivation, sich in die Prozesse bei iRights einzubringen<br />
-journalistische Vorkenntnisse erwünscht<br />
-gerne Studentinnen oder Studenten<br />
-Tätigkeit ist ortsungebunden, ansässig in Berlin aber von Vorteil<br />
-gute Englischkenntnisse<br />
-Das Praktikum ist bezahlt</p>
<p>Bei der Bewerbung bitte folgende Informationen schicken:</p>
<p>-kurzes Motivationsschreiben<br />
-kurzer CV mit bisherigen Erfahrungen</p>
<p>alles per Mail bis zum 15.02. an: team@irights.info</p>
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		<title>CDU droht Spaltung beim Urheberrecht</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/12/17/cdu-droht-spaltung-beim-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 13:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtebewahrung um jeden Preis, Rechtsverschärfungen, überzogene Sanktionen mit fragwürdigen pädagogischen Konzepten und ein klarer Lobbyismus für die üblichen Verdächtigen aus Musik-, Film-, Presse-, und Unterhaltungsindustrie – dies war jahrzehntelanger Standard der CDU, wenn es um Fragen des Urheberrechts ging. Man musste nur die Statements der Industrie lesen, um zu wissen, was am nächsten Tag aus den Lautsprecherwagen der CDU schallte. Copy und Paste in seiner ganz traditionellen Form. Nur vereinzelt und hinter vorgehaltener Hand konnte man aus den Reihen der Unionsfraktion hören, dass es so nicht weitergehen könne und es völlig klar sei, dass ein moderner Ansatz im Urheberrecht dringend nötig sei. Diese vereinzelten Stimmen wachsen gerade zu einem Chor an, einem Chor, der mehr als eine Meinungsverschiedenheit in der Sache ist. Der CDU droht die Spaltung beim Urheberrecht.</p>
<p><strong>Von Sprechautomaten und schwarzen Witwen<br />
</strong>Noch gibt es sie – die Sprechautomaten. Siegfried Kauder als zweifelhafter Vorsitzender des Rechtsausschusses im Bundestag ist so einer; die schwarze Witwe des CDU-Urheberrechts, Günther Krings, ebenso. Zweifelsohne mächtige Granden im parteiinternen Machtgefüge der CDU, unterstützt von einer Phalanx aus Getreuen. Sie haben ihre Partei in den entscheidenden Fragen zur Ausgestaltung von Regulierung und Verteilungsfragen im Internet – vorneweg des Urheberrechts – aber nur noch gerade so im Griff. An allen Ecken und Enden wird ihre eindimensionale und einfache Sichtweise in Frage gestellt. Mehr noch, es wird zunehmend intern und öffentlich ihre Wahrheit deutlich kritisiert. Es entwickelt sich ein Tiefdruckgebiet mit Potential für einen kräftigen anhaltenden Wintersturm.</p>
<p>Diese Entwicklung ist vielfach sichtbar. So hat sich in der Union in diesem Herbst die <a href="http://www.faires-urheberrecht.de/">„Initiative Faires Urheberrecht“</a> gegründet. In ihren <a href="http://www.faires-urheberrecht.de/wp-content/uploads/2011/10/pm_initiative_faires_urheberrecht.pdf">Leitlinien für ein zukünftiges Urheberrecht (PDF)</a> fordern sie als Teil der Bundesregierung einen deutlichen Kurswechsel. Dazu heißt es auf der Website der Initiative: „Gerade im Schatten der jüngsten Rufe nach Netzsperren infolge von Urheberrechtsverletzungen sei es an Zeit, öffentlich zu dokumentieren, dass solche Positionierungen auch von Mitgliedern der Union kritisch gesehen würden.“ Ein Mitinitiator der Initiative, Alexander Kurz, Mitarbeiter des Chefs der CDU-geführten hessischen Staatskanzlei Axel Wintermeyer, erklärt dazu: „Wir sind der Auffassung, dass sich einzelne Abgeordnete hier in Standpunkte verrannt haben, die sowohl gesellschaftlich als auch unionsintern weder gewünscht noch mehrheitsfähig sind. Deshalb muss hier einmal deutlich sichtbar ein Stop-Schild hochgehalten werden.“</p>
<p><span id="more-3375"></span></p>
<p><strong>„Abweichler“ fordern Fair-Use-Prinzip im deutschen Urheberrecht<br />
</strong>Die <a href="http://www.faires-urheberrecht.de/initiatoren/">30 Initiatoren</a> aus den Reihen der CDU/CSU, unter ihnen auch Bundestagsabgeordnete, trauen sich aus der Anonymität und beziehen klar Stellung gegen den offiziellen Kurs der Union im Urheberrecht. So fordern sie, dass das Fair-Use-Prinzip im deutschen Urheberrecht eingeführt werden muss: „Mit der technischen Durchdringung ändern sich die Verhaltensweisen von Menschen. Was heute noch als Trend für wenige erscheint, kann sich morgen zum etablierten und akzeptierten Verhalten in der Gesellschaft entwickeln. Es ist dem Gesetzgeber nicht möglich, das Urheberrecht jedem dieser Entwicklungsschritte anzupassen. Hierbei muss das urheberrechtliche Schrankenmodell neu justiert werden.“ Und weiter: „Um in Streitfragen flexibel auf neue technologische Entwicklungen reagieren zu können, muss das Fair-Use-Prinzip ins Urheberrecht aufgenommen werden. Die Kriterien für ‚Fair Use’ sind so zu definieren, dass Gerichte Entscheidungen treffen können, die der Lebenswirklichkeit entsprechen.“</p>
<p>Sie halten Netzsperren bei Urheberrechtsverletzungen, die von den Kaudern und Kringsen der Partei immer wieder herbeigewünscht werden, für verfassungswidrig:<br />
„Niemand käme beispielsweise auf die Idee, einem Kaufhausdieb als Sanktion den Zugang zu Zeitungen oder dem Fernsehen zu verbieten. Genauso absurd ist die Idee, im Falle von Urheberrechtsverletzungen, zeitweise Internetsperren zu verhängen. Der hierin liegende massive Grundrechtseingriff erscheint spätestens unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit evident verfassungswidrig.“</p>
<p>Dies sind nur ein paar Ansätze, die der offiziellen Parteilinie diametral entgegenstehen. Bezeichnend auch, dass die Initiatoren mit ihrer Webseite eine neue, öffentlichkeitswirksame Plattform gesucht haben, um ihrer Kritik Ausdruck zu verleihen. Rechnet man den PR-Effekt weg, bleibt es immer noch ein deutlicher Affront gegen die Alteingesessenen. Die öffentliche Bühne der Diskussion wird dem Gekungel in Hinterzimmern vorgezogen.</p>
<p><strong>CDU-Wirtschaftsrat stellt sich gegen Kauder und Krings<br />
</strong>Man könnte nun meinen, dass es ja nur 30 Personen in der Union sind, die die grundsätzliche verstaubte Haltung der Union zum Urheberrecht kritisieren, doch weit gefehlt. Gestern hat der mächtige CDU-Wirtschaftsrat die Positionen der Initiative Faires Urheberrecht begrüßt und seine <a href="http://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/wirtschaftsrat-unterstuetzt-initiative-faires-urheberrecht-der-union-de?open">Unterstützung erklärt</a>. Noch vorsichtig in einzelnen Formulierungen und bei aller Kritik an anderen Positionierungen, ist dies trotzdem eine öffentliche Ohrfeige für die Beton-Urheberrechtsvertreter in der Union. Dorothee Belz, die Vorsitzende der Bundesarbeitsgruppe Netz- und Medienpolitik des CDU-Wirtschaftsrates und gleichzeitig Director Law and Corporate Affairs der Microsoft Deutschland GmbH, erklärt dazu: „Die anhaltende Diskussion zum Urheberrecht in der digitalen Welt verdeutlicht allen Beteiligten die Wichtigkeit, schnellstmöglich einen neuen Ansatz für eine zukunftsweisende Lösung zu entwickeln. Dies ist sowohl im Interesse der Privatnutzer wie auch der Netzbetreiber und Anbieter von Inhalten.“ Der CDU-Wirtschaftsrat vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von 12.000 Unternehmen aus Deutschland und Europa.</p>
<p><strong>Junge Union gegen Leistungsschutzrecht für Presseverlage<br />
</strong>Auch beim Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage reißen die Gräben auf. Noch hinter vorgehaltener Hand gibt es bei vielen Abgeordneten aus Reihen der CDU erhebliche Verbitterung über das tolldreiste Vorgehen der Presseverleger gepaart mit großem Unverständnis über diese Forderung. Die Sorgfaltspflicht und der Quellenschutz gebietet es, hier niemanden zu outen. Dies ist aber verbunden mit dem Wunsch, dass sich viele von denen, die sich angesprochen fühlen, mutig mit ihren Überzeugungen in die Öffentlichkeit stellen. Dies auch verbunden mit dem dringenden Wunsch an die Vertreter der Union die Sachargumente abzuwägen und sich nicht von Drohungen beeinflussen und in ihrer freien Meinungsbildung als Abgeordnete unter Druck setzen zu lassen.</p>
<p>Deutlich gegen das Leistungsschutzrecht für Presseverlage hat sich die Junge Union ausgesprochen. In Zeile 257 des Beschlusses des Deutschlandrates der Jungen Union im Papier <a href="http://www.junge-union.de/media/resolutions/147266_DLRat_Beschluss_Netzpolitik.pdf">„Freiheit und Verantwortung – Plädoyer für eine moderne Netzpolitik“ (PDF)</a> heißt es: „Wir sprechen uns gegen die Einführung eines speziellen Urheber-und Leistungsschutzrechts für Verlage aus. Anstatt nach neuen urheberrechtlichen Spezialregeln im Onlinebereich zu rufen, fordern wir die Verlage dazu auf, sich dem Wettbewerb im Internet zu stellen und sich der Entwicklung neuer, innovativer Geschäfts- und Vermarktungsmodelle zu widmen.“</p>
<p>Letztgenannter Punkt berührt direkt die Frage, inwieweit marktwirtschaftliche Regelungen Grundlage des unionsinternen Umgangs mit einem solchen neuen Recht sind, oder ob ein neues Gefälligkeitsverhältnis gesetzlicher Unterstützung zugunsten der Presseverlage eingeführt wird. Gerade auch vor diesem Hintergrund gibt es in der Union eine immense Unruhe.</p>
<p><strong>Handpuppe oder Glaubwürdigkeit<br />
</strong>Die Union, und besonders die CDU, stehen vor einer Zerreißprobe. Die Reihen sind schon lange nicht mehr geschlossen. Es ist auch viel mehr als ein sachlicher Streit um Fachfragen. Jeder Einzelne in der CDU wird sich entscheiden müssen, ob sein Blick in die Vergangenheit oder in die Zukunft geht. Letztere werden politisch gewinnen, die anderen werden nach der nächsten Wahl gute Jobs in der Medienindustrie bekommen. Es ist also eine sehr persönliche Frage. Aber eine, die am Rande auch mit Glaubwürdigkeit zu tun hat, denn wer lässt sich als Politiker schon gerne als Sprechautomat von Interessen Dritter bezeichnen. Und das auch noch in der Weihnachtszeit.</p>
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		<title>5. DACH-Branchenforum: GVU verkündet neue Strategie &#8211; vielleicht?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute und morgen findet in der Berliner Kalkscheune das &#8220;<a href="http://www.dach-contentprotection.org/branchenforum0.html">5.DACH-Branchenforum 2011</a>&#8221; von GVU, VAP und SAFE statt. Die selbsternannte &#8220;Antipiraterieallianz&#8221; sieht durch &#8220;parasitäre Geschäftsmodelle zentrale Werte des Gemeinwesens massiv bedroht&#8221;. Denn: &#8220;Dies steht im Widerspruch zur Ignoranz dieses Problems in weiten Teilen der Bevölkerung und der Politik. Nunmehr wächst allerdings das Bewusstsein für die Notwendigkeit von regulierenden Maßnahmen im Internet, wie sie die Kreativwirtschaft schon lange fordert. Erst durch die Schaffung einer sicheren Umgebung im Netz können reale Marktchancen für legale Angebote entstehen. Erst dann kann Konsumenten verstärkt ein, zu Recht gefordertes, legales Onlineangebot geliefert werden.&#8221;</p>
<p>Zentrale Herausforderung des Forums wird es sein, ob es den Anwesenden gelingt, ihre von Feinden umlagerte Trutzburg zu verlassen, und sich auf einen Dialog mit den &#8220;Ignoranten aus Bevölkerung und Politik&#8221;, wie es oben so schön heißt, einzulassen. Ein Dialog der auch voraussetzt, dass die Nutzerinnen und Nutzer nicht pauschal unter Ignoranz- und Kriminalitätsverdacht gestellt werden, der voraussetzt, die von den Veranstaltern seit Jahren eingeübte Rhetorik der Scharfmacherei durch Kampagnen wie beispielsweise &#8220;Raubkopierer sind Verbrecher&#8221; zu beenden, die voraussetzt, dass man Nutzer als Konsumenten und Kunden und nicht als Gefährder und potentielle &#8220;Raubkopierer&#8221; wahrnimmt.</p>
<p>Dazu ein kleines sehr einfaches Beispiel: Nehmen wir einen Raum in dem sich 100 Personen befinden. Die Stimmung ist gelöst, man trifft alte Freunde, lernt neue Menschen kennen, ein Stimmengewirr, Lounge-Musik im Hintergrund. Am Rande des Raumes befinden sich lauter Tische auf denen analoge und digitale Medien beworben und zum Verkauf angeboten werden. Hin- und wieder stöbern die Personen in den Angeboten. Manche legen sie zurück, andere kaufen etwas. Nun betritt Mister X mit einer Pauke den Raum. Er schlägt kräftig drauf. Das Stimmengewirr versiegt, alle wenden sich erwartungsfroh in seine Richtung und sind gespannt, was er zu verkünden hat.<span id="more-3242"></span></p>
<p>Variante 1: Mister X: Liebe Anwesende, nach unseren Untersuchungen begeht ein Großteil von Ihnen unverantwortliche Urheberrechtsverletzungen. Sie unterstützen parasitäre Geschäftsmodelle. Sie sind persönlich dafür verantwortlich, dass den Mittlern zwischen Kreativen und Konsumenten massive Einnahmen entgehen. Sie schlagen den Kreativen dabei ins Gesicht. Ich warne sie, wir werden jeden Rechtsverstoß kompromisslos verfolgen. Wir werden die Durchsetzung unserer Ansprüche ohne Rücksicht auf die Umstände, ihr Alter, ihre Beweggründe und ihre Ausreden vorantreiben. Vergessen sie niemals: Raubkopierer sind Verbrecher, als solche werden wir sie behandeln. Sehen sie sich vor. Gehen sie jetzt zu den Tischen mit den Angeboten am Rande des Raumes und kaufen sie diese leer. Egal was ihnen da angeboten wird. Dies ist schließlich Angebot genug. Mister X verlässt den Raum. Die Stimmung ist, nehmen wir mal die gut erzogene Variante, im Keller.</p>
<p>Variante 2: Mister X: Liebe Anwesende, darf ich mich kurz vorstellen, ich bin Mister X, und habe ein Problem. Es geht um die Frage, wie ich in einer modernen Medienwelt, bedingt durch die großartige Digitalisierung meine Angebote verbessern und weiter verkaufen kann, so diese denn ihren Geschmack treffen. Es ist schwierig für uns, auf alles gleich die richtige Antwort zu haben. Wir testen und probieren aber, und wir brauchen Sie! Sagen Sie uns, wie wir besser werden können. Denn Ihre Freunde am Mediengenuss ist auch unser Vorteil. Was fehlt Ihnen also? Woran müssen wir arbeiten? Sie sind unsere Kunden, und unsere Kunden sind für uns König und Königin. Ja, es ist auch richtig, dass nicht erlaubte Kopien aus unserer Sicht ein Problem darstellen. Wir nehmen es aber sportlich, denn wenn Sie kopieren, dann schätzen Sie immerhin den Inhalt, den wir vertreiben. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass Kreativität und auch der Vertrieb von Kreativität einen Wert hat.</p>
<p>Wir wollen Ihnen deswegen eine Performance bieten, die Sie begeistert. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft gehen und gemeinsam nach Wegen schauen, Ihre und unsere Interessen unter einen Hut zu bringen. Ich würde mich freuen, wenn Sie noch einen Blick auf die Stände mit den Büchern, unseren neuen Plattformen für eBooks und die neuen Film-DVDs am Rande des Raumes werfen. Hier haben wir bereits einiges ausprobiert, testen Sie uns. Passt der Preis, sind die Nutzungsmöglichkeiten interoperabel, ist es ein Genuss die Kompilationen und Zusammenstellungen zu nutzen? Geben Sie uns Ihr feedback. Ich wünsche Ihnen noch einen wunderbaren Abend. Unterlegt mit Musik von Linda Leonardy und dem Drücke Orchestra of Vision. Herzlichen Dank. Mister X verlässt den Raum. Überrascht und neugierig applaudieren die Leute. Die Stimmung ist, gelöst.</p>
<p>Variante 1 und Variante 2 unterscheiden sich also geringfügig. Die Geringfügigkeit ist aber eine Weltanschauung und mündet in der Kernfrage: Wie begegne ich meinem Gegenüber. Ich will mit ihm etwas verdienen, er will etwas von mir haben und konsumieren. Lassen Sie uns spekulieren, in welcher Variante und in welcher Stimmung, mit welcher Neugier und mit welchen Konsumwillen werden die Gäste jeweils an die Tische herantreten. Kaufe ich lieber etwas wenn ich den Atem des Ladendetektivs im Nacken spüre, oder wenn ich ernst genommen und um meine Wertung gebeten werde. Ohne ein grundsätzliches Umdenken im Verhältnis der Anbieter und der &#8220;Antipiraterieallianz&#8221; wird sich nichts ändern. Wenn dies gewünscht ist, so bleiben wir einfach beim status quo. Wenn man aber das Interesse hat, auch im digitalen Zeitalter ein erfolgreiches Geschäftsmodell anzubieten, wenn das Interesse besteht kreative Werke einer möglichst breiten Kundenöffentlichkeit zugänglich zu machen, dann sollten die Hemden von gestern im Schrank gelassen werden. Das ist nicht leicht, der Mensch tappt gerne in ausgetretenen Pfaden. Bequem ist es auch, erfolgreich nicht.</p>
<p>Ich werde bei der heutigen Podiumsdiskussion <a href="http://www.dach-contentprotection.org/programm22112011.html">&#8220;Verantwortlichkeit im Internet: Wer muss was dazu beitragen?&#8221;</a> auf dem Podium sitzen.</p>
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		<title>Video-Dokumentation: Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung zum Urheberrecht in Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13.Oktober 2011 fand in Köln eine Diskussion zum Thema &#8220;Urheberrecht in der digitalen Welt&#8221; statt. Die Diskussion ist Teil einer aktuell laufenden Veranstaltungsreihe zu diesem Thema. Auf der Kölner Veranstaltung nahmen neben iRights.info-Redakteur Philipp Otto, Jimmy Schulz (MdB FDP), Professor Rolf Schwartmann (Leiter Kölner Forschungsstelle Medienrecht) und Sebastian Kocks (Referent Medienpolitik RTL Television GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.Oktober 2011 fand in Köln eine Diskussion zum Thema &#8220;Urheberrecht in der digitalen Welt&#8221; statt. Die Diskussion ist Teil einer aktuell laufenden <a href="http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php?wc_c=616&amp;wc_id=20157&amp;wc_p=1">Veranstaltungsreihe</a> zu diesem Thema. Auf der Kölner Veranstaltung nahmen neben iRights.info-Redakteur Philipp Otto, Jimmy Schulz (MdB FDP), Professor Rolf Schwartmann (Leiter Kölner Forschungsstelle Medienrecht) und Sebastian Kocks (Referent Medienpolitik RTL Television GmbH / Mediengruppe RTL Deutschland) teil.</p>
<p>Wir dokumentieren hier den Videomitschnitt von der Veranstaltung:<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/7Y8M5FE12Ao" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
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		<title>Prozesswelle gegen US-Plattenfirmen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 12:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Ricarda Lautsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den vier großen US-amerikanischen Plattenlabels droht in naher Zukunft eine Prozesswelle &#8211; die Kläger: einige ihrer erfolgreichsten Künstler. Die Grundlage ist eine Änderung des Urheberrechts aus dem Jahr 1976, die bisher wenig Beachtung gefunden hat. Demnach sollen die Rechte an Musikaufnahmen 35 Jahre bei der jeweiligen Plattenfirma verbleiben und nach Ablauf dieser Zeit wieder von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den vier großen US-amerikanischen Plattenlabels droht in naher Zukunft eine Prozesswelle &#8211; die Kläger: einige ihrer erfolgreichsten Künstler. Die Grundlage ist eine Änderung des Urheberrechts aus dem Jahr 1976, die bisher wenig Beachtung gefunden hat. Demnach sollen die Rechte an Musikaufnahmen 35 Jahre bei der jeweiligen Plattenfirma verbleiben und nach Ablauf dieser Zeit wieder von den Künstlern beansprucht werden können. Betroffen sind grundsätzlich alle Aufnahmen, die vor 1978 gemacht wurden. Darunter befinden sich laut einem<a title="die NYT zum Thema" href="http://www.nytimes.com/2011/08/16/arts/music/springsteen-and-others-soon-eligible-to-recover-song-rights.html" target="_blank"> Bericht der New York Times</a> unter anderem die Alben &#8220;52nd Street&#8221; von Billy Joel, &#8220;Gambler&#8221; von Kenny Rogers sowie Bruce Springsteens &#8220;Darkness on the Edge of Town&#8221;.
<p>Und unter denen, die ihre Rechte an den Aufnahmen einzelner Songs wiedererlangen möchten, befinden sich bereits jetzt einige Prominente der Branche: laut der New York Times engagieren sich hier unter anderem Bob Dylan, Tom Waits, Loretta Lynn und Bryan Adams.</p>
<p><span id="more-3034"></span>
<p>Das Geschehen trifft die Plattenfirmen in einer Zeit, in der die Verkaufszahlen schrumpfen und Umsätze einbrechen, besonders empfindlich. Die Industrie sei stärker den je abhängig vom Verkauf alter Aufnahmen aus besseren Zeiten. Und so ist es wenig verwunderlich, dass man dort mit harten juristischen Bandagen um den Erhalt der Rechte kämpfen wird. Der Anwalt des Verbands der amerikanischen Plattenindustrie Steven Marks lässt verlauten: &#8220;Wir glauben, dass die betreffende Gesetzesänderung auf die meisten Musikaufnahmen keine Anwendung findet.&#8221;</p>
<p>Unabhängige Copyright-Experten sehen diese Äußerung hingegen kritisch. June Besek von der Columbia University School of Law erklärt: &#8220;Unter den herrschenden Bedingungen in der Branche ist der einzelne Künstler nicht als Angestellter, sondern als unabhängiger Vertragspartner zu betrachten.&#8221; Man müsse lediglich seinen gesunden Menschenverstand bemühen, um zu sehen, dass die Künstler weder direkt für die Plattenfirma arbeiteten noch eine Sozialversicherung erhielten. Kein Grund also, ihnen nach 35 Jahren die Rechte an ihren Aufnahmen weiter vorenthalten zu können.</p>
<p>Unter Umständen gelangt die Angelegenheit bis zum Supreme Court, dem höchsten Gericht der USA. Und bis dahin werden auf beiden Seiten die Zähne zusammengebissen.</p>
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		<title>Creative Commons: Ein neues Buch und eine Bestandsaufnahme</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 07:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Ricarda Lautsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen nutzen möchte, aber noch nicht genau weiß, wie, findet in diesem neuen Buch Antworten: Creative Commons &#8211; A User Guide. Allerdings nur auf Englisch. Der Autor Simone Aliprandi, der copyleft-italia betreibt, gibt ihm den Untertitel &#8220;A complete manual with a theoretical introduction and practical suggestions&#8221; (&#8220;Eine vollständige Anleitung mit theoretischer Einleitung und Vorschlägen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen nutzen möchte, aber noch nicht genau weiß, wie, findet in diesem neuen Buch Antworten: <a title="aliprandi.org" href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/" target="_blank">Creative Commons &#8211; A User Guide</a>. Allerdings nur auf Englisch. Der Autor <em>Simone Aliprandi</em>, der <a title="copyleft-italia.it" href="http://www.copyleft-italia.it/" target="_blank">copyleft-italia</a> betreibt, gibt ihm den Untertitel &#8220;A complete manual with a theoretical introduction and practical suggestions&#8221; (&#8220;Eine vollständige Anleitung mit theoretischer Einleitung und Vorschlägen für die Praxis&#8221;) &#8211; und das auf 116 Seiten, die in einer <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/html/index.html" target="_blank">HTML</a>- oder <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/aliprandi_cc_user_2.pdf" target="_blank">PDF</a>-Version verfügbar sind oder für 13 Euro als <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/paper/index.html" target="_blank">book on demand</a> erstanden werden können.</p>
<p>Die Idee zu Creative Commons formulierte der US-amerikanische Urheberrechtler <em>Lawrence Lessig</em> gemeinsam mit seinem Team im Jahr 2001. Als Alternative zum &#8220;Alle Rechte vorbehalten&#8221;, dem gesetzlichen Normalfall, sollen damit die Urheber selbst eigene Lizenzen erstellen können und mit einfachen Mitteln entscheiden, wem und unter welchen Bedingungen sie ihre Werke zur Verfügung stellen.</p>
<p>Seitdem ist nicht nur in den USA einiges an Erklärmaterial entstanden, dass insgesamt dazu beigetragen hat, Creative Commons bekannter zu machen und zu einer breit gefächerten Akzeptanz zu bringen (mittlerweile in Deutschland auch <a title="creativecommons.de" href="http://de.creativecommons.org/creative-commons-lizenzen-in-deutschland-gerichtlich-durchgesetzt/" target="_blank">gerichtlich durchsetzbar</a>).</p>
<p>+ <em>John Weitzmann</em> auf iRights.info: &#8220;<a title="iRights.info: &quot;Im Lizenzbaumarkt&quot;" href="http://www.irights.info/?q=content/im-lizenzbaumarkt-%E2%80%93-creative-commons-als-alternatives-modell" target="_blank">Im Lizenzbaumarkt &#8211; Creative Commons als alternatives Modell</a>&#8220;, wo er schreibt: &#8220;Das Urheberrecht ist komplex. Während ganze Bevölkerungsschichten kriminalisiert werden, hat sich seit 2001 mit Creative Commons ein neuer Lösungsweg entwickelt. Er umgeht die träge und teilweise wirtschaftlich instrumentalisierte Gesetzgebung, die noch immer am „Alle Rechte vorbehalten“ als gesetzlichem Normalfall festhält. Das Zauberwort heißt „Privatautonomie“.&#8221;</p>
<p>+ Ein <a title="der Comic auf iRights.info" href="http://www.irights.info/?q=content/comic-erkl%C3%A4rt-creative-commons" target="_blank">Comic</a> des Brasilianers <em>Nerdson</em>, der das System &#8220;Creative Commons&#8221; erklärt</p>
<p>+ Ein <a title="der Film bei Wikimedia" href="http://blog.wikimedia.de/2011/07/27/wissenswert-gewinner-veroffentlichen-motivationsfilm-fur-creative-commons/" target="_blank">Motivationsfilm für Creative Commons</a> von <em>Amadeus Wittwer</em>, der 2010 den <a href="http://wikimedia.de/wiki/Wissenswert" target="_blank">WissensWert-Award</a> von Wikimedia e.V. gewann</p>
<p>+ Creative Commons ausführlich erklärt: <em>Matthias Spielkamp</em> &#8211; &#8220;Brüder, zur Sonne, zu freien Inhalten? Creative Commons in der Praxis&#8221; in der Publikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung &#8220;Medien &#8211; Macht &#8211; Demokratie. Neue Perspektiven&#8221; (die online <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte-54.pdf" target="_blank">hier</a> zu finden ist)</p>
<p><img class="alignright" src="http://thepowerofopen.org/assets/images/cover.jpg" alt="" width="250" height="323" /></p>
<p>+ <a title="thepowerofopen.org" href="http://thepowerofopen.org/" target="_blank">The Power of Open</a> &#8211; ein Buch über Erfolgsgeschichten mit &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen</p>
<p>+ Akademische Betrachtungen zum Thema finden sich in &#8220;<a href="http://www.aup.nl/do.php?a=show_visitor_book&amp;isbn=9789089643070&amp;l=2" target="_blank">Open Content Licensing &#8211; From Theory to Practice</a>&#8220;. Darin unter anderem <em>Till Kreutzer</em>: &#8220;User-Related Assets and Drawbacks of Open Content Licensing&#8221;</p>
<p>+ des Weiteren gibt es die iPhone-App <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ccstamp-creative-commons-stamper/id444547729?mt=8" target="_blank">CCStamp</a>, welche die verschiedenen CC-Lizenzen erklärt und dem Nutzer ermöglicht, seine Fotos in sozialen Netzwerken mit dem eigenen Lizenzstempel zu versehen. Und ein Online-Kommentar zu Creative Commons ist in Planung.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Interview mit Marcel Weiß zum Urheberrecht bei DRadio Wissen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 06:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marcel Weiß, Ökonom und Blogger von Neunetz.com und Neumusik.com, war gestern zu Gast bei DRadio Wissen. Im ausführlichen Interview ging es um das &#8220;Urheberrecht im digitalen Zeitalter&#8221; aber auch noch um vieles mehr. In der Ankündigung zur Sendung heißt es: &#8220;Wem gehört was, welche Inhalte sind im Internet wie geschützt? Das ist diese Woche das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marcel Weiß, Ökonom und Blogger von <a href="http://www.neunetz.com/">Neunetz.com</a> und <a href="http://neumusik.com/">Neumusik.com</a>, war gestern zu Gast bei DRadio Wissen. Im ausführlichen Interview ging es um das &#8220;Urheberrecht im digitalen Zeitalter&#8221; aber auch noch um vieles mehr. In der Ankündigung zur Sendung heißt es: &#8220;Wem gehört was, welche Inhalte sind im Internet wie geschützt? Das ist diese Woche das große Thema im Netz. User, Medienschaffende und Politiker diskutieren, wie ein modernes Urheberrecht geschaffen sein muss, das die Interessen der Urheber schützt, umsetzbar ist und den Erfordernissen der Netzkultur entspricht. (&#8230;) Wie können Urheber für ihre Arbeit entlohnt werden? Über eine Kulturwertmark, über eine Kulturflatrate? Oder über das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage? Das sieht vor, dass Nutzer von Presseerzeugnissen zahlen müssen, wenn sie diese verwenden &#8211; und zwar europaweit.&#8221;</p>
<p>Es lohnt sich die <a href="http://wissen.dradio.de/urheberrecht-urheberrecht-im-digitalen-zeitalter.126.de.html?dram%3Aarticle_id=10122">Sendung</a> nachzuhören. </p>
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		<title>Neue Studie: &#8220;Verbraucherschutz im Urheberrecht&#8221; &#8211; Gutachter Till Kreutzer im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 07:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am heutigen Freitag stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf einer Pressekonferenz die von iRights.info-Redakteur Till Kreutzer geschriebene Studie &#8220;Verbraucherschutz im Urheberrecht&#8221; vor. Vorweg es enthält äußerst spannende Vorschläge für neue urheberrechtliche Regelungen, die erstmals die Interessen der Nutzer und Verbraucher umfangreich berücksichtigen. Um einen schnellen Einstieg zu ermöglichen antwortet Till Kreutzer hier auf die wichtigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Freitag stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf einer Pressekonferenz die von iRights.info-Redakteur Till Kreutzer geschriebene Studie &#8220;<a href="http://www.irights.info/index.php?q=node/2054">Verbraucherschutz im Urheberrecht</a>&#8221; vor. Vorweg es enthält äußerst spannende Vorschläge für neue urheberrechtliche Regelungen, die erstmals die Interessen der Nutzer und Verbraucher umfangreich berücksichtigen. Um einen schnellen Einstieg zu ermöglichen antwortet Till Kreutzer hier auf die wichtigsten Fragen.</p>
<p><strong>Frage: Heute wird die von dir für den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) erstellte Studie &#8220;Verbraucherschutz im Urheberrecht&#8221; der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir sind gespannt, was steht also drin?</strong><br />
In der Studie werden die aus Sicht des Verbraucherschutzes drängensten Fragen untersucht. Die Studie besteht aus zwei Teilen. Teil 1 enthält eine Analyse ausgewählter Aspekte im Spannungsfeld zwischen Verbraucherschutz und Urheberrecht (z.B. zur Kopiervergütung, Kulturflatrate, User-Generated-Content usw.). In Teil 2 werden konkrete Lösungsvorschläge unterbreitet, wie Defizite durch nationale oder EU-rechtliche Neuregelungen behoben werden können.</p>
<p><strong>Aufgrund deiner Analyse, welches sind die größten Probleme im Urheberrecht wenn man die Interessen der Verbraucher ins Visier nimmt?</strong><br />
Ein großes Problem ist der kreative Umgang der sogenannten &#8220;Prosumer&#8221; mit urheberrechtlich geschütztem Material in eigenen Schöpfungen, wie Mash-Ups, Remixes, Home Videos etc. Nach der Untersuchung sind solche Kulturtechniken in der Regel untersagt, wenn der Nutzer nicht alle Rechte an den einbezogenen Inhalten &#8220;klärt&#8221;. Eine Rechteklärung ist aber viel zu aufwändig und teuer, um von &#8220;Laien-Urhebern&#8221; oder auch professionellen Künstlern der Remix-Culture realisiert zu werden. Daher wird in der Studie eine gesetzliche Lösung in Form einer neuen Schrankenbestimmung für &#8220;transformatives Werkschaffen&#8221; vorgeschlagen, nach der solche Handlungen per Gesetz zulässig sind. Eine solche Regelung müsste zunächst im europäischen Recht verankert werden.</p>
<p><span id="more-2887"></span></p>
<p>Ein weiteres drängendes Problem ist die Weiterveräußerung von unkörperlichen Werkexemplaren. Nach geltendem Recht ist es aufgrund des so genannten Erschöpfungsgrundsatzes erlaubt, körperliche Werkexemplare (wie Musik-CDs oder Blueray-Discs) weiterzuverkaufen, wenn sie im regulären Handel erworben wurden. Für unkörperliche Kopien, wie z.B. Musikdownloads von iTunes oder eBooks, gilt das allerdings nicht. Da der Handel sich zunehmend auf den Online-Vertrieb verlegt, stellt sich die Frage, mit welcher Begründung die Erwerber auf dem Markt mit unkörperlichen Werken schlechter behandelt werden können, als beim Erwerb und Weiterverkauf von Tonträgern oder Büchern. M.E. gibt es hierfür keine Rechtfertigung, so dass in der Studie eine (europäische) Regelung vorgeschlagen wird, mit der den rechtmäßigen Erwerbern von urheberrechtlich geschütztem Material eine &#8220;allgemeine Weiterveräußerungsbefugnis&#8221; eingeräumt wird, die unabhängig davon gilt, ob die Kopie körperlich oder unkörperlich ist.</p>
<p>Weitere wichtige Problemfelder liegen bei der Privatkopierregelung, die nach den letzten Gesetzesreformen so kompliziert geworden ist, dass sie kein Verbraucher mehr verstehen kann. Auch die Abmahngebühren bei Tauschbörsenfällen und anderen Urheberrechtsverletzungen im Internet sind nach wie vor ein drängendes gesellschaftliches Problem. Zu diesen beiden Bereichen werden ebenfalls Neuregelungen vorgeschlagen.</p>
<p><strong>Überlagert diese Berücksichtigung der Interessen der Verbraucher nicht die der Urheber? Es heißt doch &#8220;Urheberrecht&#8221;? Oder siehst du da vergleichbare Interessen?</strong><br />
Zum einen ist es normal, dass das Urheberrecht zwischen kollidierenden Interessen abwägen muss. Wenn Interessen von Verbrauchern als wichtiger einzustufen sind als die der Urheber (und der Verwertungswirtschaft), muss ihnen Vorrang gewährt werden. Das gebietet schon die Verfassung. Zum anderen ist es keineswegs so, dass die Interessen von Nutzern und Urhebern generell gegenläufig sind. Im Gegenteil: Jeder Urheber ist gleichzeitig Nutzer, meist auch umgekehrt. Das zeigt sich deutlich am Thema transformative Werknutzung. Die meisten Urheber bedienen sich bei ihren Schöpfungen auch der Werke anderer (in unterschiedlichem Maß und unterschiedlicher Ausprägung). Die von mir vorgeschlagene Regelung ähnelt dem Zitatrecht, ist hiermit verwandt. Dass solche Nutzungen zulässig sind, dient gleichermaßen den Urhebern wie den Nutzern.</p>
<p><strong>Welche Aspekte berücksichtigst du, die bislang noch nicht oder viel zu selten in der Diskussion um die Neugestaltung des Urheberrechts gefallen sind?</strong><br />
Die oben genannten Aspekte des transformativen Werkschaffens und der Weiterveräußerungsbefugnis werden bislang noch kaum diskutiert. Zu letzterem gibt es zwar Rechtsprechung, die sich aber nur auf den Sonderfall der &#8220;Gebrauchtsoftware&#8221; im Unternehmenseinsatz bezieht. Über das gleich gelagerte Verbraucherschutzthema wird dagegen ersichtlich nicht diskutiert. Ein weiterer wichtiger Punkt, der in der Untersuchung einen bedeutenden Stellenwert einnimmt, ist die Frage nach der vertraglichen Abdingbarkeit von urheberrechtlichen Nutzungsfreiheiten. Werden digitale Werkexemplare online vertrieben, geschieht dies heute fast immer unter Einsatz von Nutzungs- oder Lizenzbestimmungen, mit anderen Worten, Allgemeinen Geschäftsbedingungen. In diesen legen die Anbieter fest, was der Erwerber mit seiner Musik, seinen Filmen oder Computerspielen machen darf und was nicht.</p>
<p>Die Anbieter gestalten ihre Vertragsbedingungen natürlich so aus, dass sie selbst hieraus den (vermutet) größtmöglichen Nutzen ziehen. Gesetzlich gewährte Nutzerbefugnisse wie die Privatkopierregelung werden hierin oft eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen. Nach geltendem Recht ist das möglich, was zu einer Art Privatisierung des urheberrechtlichen Interessenausgleichs führt. In der Studie schlage ich vor &#8211; um diesen Effekt zu verhindern, der sich allein zulasten der Nutzer und Verbraucher auswirkt &#8211; urheberrechtliche Schrankenbestimmungen wie die Privatkopie &#8220;unabdingbar&#8221; auszugestalten. Würde dem gefolgt, wären Regelungen, die Privatkopien verbieten oder einschränken unwirksam und müssten nicht beachtet werden.</p>
<p><strong>Was würde die Umsetzung deiner Vorschläge in der Praxis bedeuten?</strong><br />
In vielerlei Hinsicht würde hiermit dem Umstand Rechnung getragen, dass sich die Zeiten, Nutzungsgewohnheiten, Verwertungsmethoden und Märkte mit kulturellen und Unterhaltungsgütern ändern. Die bislang sehr schlechte Position der Nutzer und Verbraucher würde hierdurch gestärkt, es würde mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit geschütztem Material (gerade im Internet) hergestellt und die verbraucherrelevanten Regelungen im Urheberrecht würden deutlich vereinfacht.</p>
<p><strong>Was passiert nun mit der Studie? Wird diese auch dem Gesetzgeber für die anstehenden Beratungen des Referentenentwurfs für den 3. Korb und den darauf folgenden Gesetzgebungsprozeß vorgelegt?</strong><br />
Die Studie wird veröffentlicht werden (online) und auch gezielt an interessierte Kreise verschickt. Es wäre schön, wenn sie Denkanstöße oder sogar Aktivitäten von Seiten der Politik hervorrufen würde.</p>
<p>Danke für die Beantwortung der Fragen!</p>
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		<title>Hörempfehlung: Alles kostenlos? &#8211; Geistiges Eigentum im Zeitalter des Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 08:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Christian von Borries]]></category>
		<category><![CDATA[geistiges Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Joanne K. Rowling]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative]]></category>
		<category><![CDATA[Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Reto Hilty]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Schimmel]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerne will ich auf eine Sendung meines ehemaligen Heimatsenders SWR2 verweisen. Von 17.05-17.50 Uhr gibt es am heutigen Dienstag die Sendung &#8220;Alles kostenlos? &#8211; Geistiges Eigentum im Zeitalter des Internet&#8221;. Und, auch wenn man nun vielleicht denkt, wissen wir doch schon, ein alter Hut, die Sendung verspricht trotzdem Spannung. Das liegt an den geladenen Gästen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne will ich auf eine Sendung meines ehemaligen Heimatsenders SWR2 verweisen. Von 17.05-17.50 Uhr gibt es am heutigen Dienstag die Sendung &#8220;Alles kostenlos? &#8211; Geistiges Eigentum im Zeitalter des Internet&#8221;. Und, auch wenn man nun vielleicht denkt, wissen wir doch schon, ein alter Hut, die Sendung verspricht trotzdem Spannung. Das liegt an den geladenen Gästen.</p>
<p>Neben dem Komponisten und Filmemacher Christian von Borries, werden Wolfgang Schimmel von Verdi und Prof. Reto Hilty, Direktor am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, zugleich auch <a href="http://www.irights.info/index.php?q=node/1479">Beiratsmitglied</a> von iRights.info, diskutieren. Zur Sendung heißt es auf der <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/-/id=660214/nid=660214/did=7862978/15wig4b/">Website von SWR2</a>: &#8220;Urheberrechte wurden einst eingeführt, um Kreativität zu belohnen. Joanne K. Rowling wurde reich, weil sie für jedes verkaufte Buch Tantiemen bekommt; Phil Collins, weil seine CDs oft verkauft wurden und er jedes Mal eine Vergütung erhält, wenn eines seiner Stücke im Radio läuft. Doch nie war es so leicht wie heute, Texte und Musik kostenlos zu konsumieren – sei es als YouTube-Clip oder pdf-Datei.&#8221;</p>
<p>Und weiter: &#8220;Viele Netzaktivisten und Juristen halten die Urheberrechte in ihrer heutigen Form deshalb für überholt. Die Vorstellung, dass jemand für sein Werk ein &#8220;geistiges Eigentum&#8221; beanspruchen könne, behindere den kulturellen Fortschritt heute eher als ihn zu fördern. Stimmt das? Und welche Folgen hätte es für Kunst, Presse und Wissenschaft, wenn alle Werke ohne Einschränkung vervielfältigt und weiter verarbeitet werden dürfte? Wäre es ein Freibrief für die Guttenbergs dieser Welt? Und wovon sollen Kreative dann noch leben? Ist die Zeit der superreichen Popstars zu Ende?&#8221;</p>
<p>Wir sind gespannt auf die Antworten. Hier kann man die Sendung auch <a href="http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html">online</a> hören.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Musik und Internet: Willkommen im rechtsfreien Raum</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 05:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So lautet der zugespitzte Titel des Editorials der aktuellen Mai-Ausgabe der Musikzeitschrift &#8220;melodie &#038; rhythmus&#8221; (m&#038;r). Neben lesenswerten Beiträgen und Geschichten über viele Musiker und die Entwicklung sowie die Rahmenbedingungen der Szene, liegt der Schwerpunkt des Heftes auf dem Umgang mit Musik im Internet. Im Interview &#8220;Philipp Otto: Verwerter vertreten die Interessen der Verwerter&#8221; erläutere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet der zugespitzte Titel des Editorials der aktuellen Mai-Ausgabe der Musikzeitschrift &#8220;melodie &#038; rhythmus&#8221; (m&#038;r). Neben lesenswerten Beiträgen und Geschichten über viele Musiker und die Entwicklung sowie die Rahmenbedingungen der Szene, liegt der Schwerpunkt des Heftes auf dem Umgang mit Musik im Internet. </p>
<p>Im Interview &#8220;<a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2011/verwerter-vertreten-die-interessen-der-ver-werter/">Philipp Otto: Verwerter vertreten die Interessen der Verwerter</a>&#8221; erläutere ich dabei gegenüber m&#038;r unter anderem, wie mögliche Konfliktlösungen im Dreiklang zwischen Urhebern, Nutzern und Verwerten aussehen können. In einer Antwort im Interview heißt es dazu: &#8220;Die Musikindustrie muss den Nutzer als Kunden ernst nehmen und ihm solche Angebote machen, die er auch haben will. Dazu gehört, dass die gekaufte Musik kostengünstig, sowie frei von technischen Restriktionen ist und dass der Kunde nach eigenem Belieben über sie verfügen kann. Im privaten Bereich brauchen wir eine komplette Entkriminalisierung.&#8221;</p>
<p>Im Schwerpunkt finden sich weitere spannende Artikel. Volker Grassmuck, iRights.info-Gründer und langjähriger iRights.info-Projektleiter beschreibt in seinem Essay &#8220;<a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2011/vom-kopf-auf-die-fuesse-fuer-eine-kulturwende/">Vom Kopf auf die Füsse. Für eine Kulturwende</a>&#8221; die grundlegenden Merkmale der digitalen Revolution und ihre praktischen Auswirkungen auf neue Formen der Nutzung, der Produktion und der Distribution von digital verfügbaren Kulturgütern. Er erläutert dabei auch, warum die &#8220;Remix-Dissertation&#8221; von Karl-Theodor (ff.) zu Guttenberg etwas anderes ist, und von uns anderes wahrgenommen wird, als beispielsweise andere Remix-Culture-Werke.</p>
<p>Daneben gibt es das Interview &#8220;<a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2011/ich-verstosse-gegen-deutsches-recht/">Ich verstosse gegen deutsches Recht</a>&#8221; mit <a href="http://www.mashup-germany.com/">Mashup-Germany</a> a.k.a. Ben Stiller, einem der bekanntesten Mashup-DJs in Europa über seine Kultur, seine Werke und seine Probleme mit Major Lables wie Warner Music und notwendige Veränderungen im Urheberrecht. Im Beitrag &#8220;<a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2011/die-robin-hoods-der-musik/">Die Robin Hoods der Musik</a>&#8221; werden Netlabels als neue und unmittelbare Form der Verbreitung von Musik vorgestellt. Im Artikel &#8220;<a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2011/geisterjagd/">Geisterjagd &#8211; Musik im Internet und ihre Legenden</a>&#8221; geht es ebenfalls um neue Formen und die Geschichte der Nutzung von Musik.</p>
<p>Der Schwerpunkt wird abgerundet durch eine Fotoreportage über Künstler im Netz und einem <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/mr-3-2011/der-mensch-hat-nur-zwei-ohren/">Gespräch</a> mit Ernst-Christian Zander, Musikchef von <a href="http://www.fritz.de/">Radio Fritz</a> des rbb, über die Wege die der Sender geht, um seine Inhalte auch im Netz möglichst vielen Hörern zugänglich zu machen. Zu guter letzt findet sich im Heft noch ein Gespräch mit Ruben Jonas Schnell, dem Gründer des in Hamburg beheimateten Radios <a href="http://www.byte.fm/">ByteFM</a>. </p>
<p>Das aktuelle Heft von m&#038;r ist ab 09. Mai am Kiosk und im<a href="http://www.melodieundrhythmus.com/abo/abonnement-bestellen/"> Abo</a> erhältlich. Die Inhalte finden sich, leider nur angeteasert, auch auf der Website von m&#038;r. </p>
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