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	<title>iRights.info - Blog &#187; Microsoft</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>Mehr Interoperabilität für Windows-Media-DRM</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 10:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Microsoft unterstützt den DRM-Adapter von INKA Entworks. Das gab der südkoreanische DRM-Spezialist am Montag bekannt. Die Vereinbarung zwischen INKA Entworks und Microsoft soll weltweit gelten. Der südkoreanische DRM-Spezialist INKA Entworks hat am 1. Dezember 2008 bekannt gegeben, dass Microsoft den DRM-Adapter des Unternehmens unterstützen wird. Inhalte, die mit Microsofts Windows-Media-DRM geschützt sind, sollen sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft unterstützt den DRM-Adapter von INKA Entworks. Das gab der südkoreanische DRM-Spezialist am Montag bekannt. Die Vereinbarung zwischen INKA Entworks und Microsoft soll weltweit gelten.</p>
<p><span id="more-712"></span></p>
<p>Der südkoreanische DRM-Spezialist <a href="http://www.netsync.co.kr/EN/" target="_blank">INKA Entworks</a> hat am 1. Dezember 2008 bekannt gegeben, dass Microsoft den DRM-Adapter des Unternehmens unterstützen wird. Inhalte, die mit Microsofts Windows-Media-DRM geschützt sind, sollen sich in Zukunft mit Hilfe von INKAs DRM-Adapter in andere DRM-Systeme übertragen lassen. Als Zielsysteme kommen beispielsweise die DRM-Standards <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/OMA_DRM" target="_blank">OMA</a> (via Wikipedia) und <a href="http://www.intertrust.com/main/research/initiatives.html#marlin" target="_blank">Marlin</a> in Frage. Selbst iPod-Unterstützung hat INKA-CEO James Ahn gegenüber Music Industry News Network in Aussicht <a href="http://www.mi2n.com/press.php3?press_nb=115449" target="_blank">gestellt</a>.</p>
<p>Digitales Rechte-Management (DRM) ist bei vielen Verbrauchern unbeliebt. Das liegt daran, dass DRM-Systeme meist verhindern, was Vebraucher gerne tun: Musik und Filme kopieren und auf unterschiedlichen Geräten nutzen. Daher kaufen die Verbraucher ihre Musik lieber im ungeschützten MP3-Format oder laden sich Filme aus P2P-Netzwerken herunter. So sind sie vor unangenehmen Kompatibilitätsproblemen einigermaßen sicher.</p>
<p>DRM ist für viele Verbraucher nur akzeptabel, wenn es die Nutzung von Inhalten nicht übermäßig behindert. Diese Erkenntnis setzt sich allmählich auch bei Technologie- und Inhalteanbieter durch. So soll das im August gegründete DECE-Konsortium ein <a href="http://www.golem.de/0809/62437.html" target="_blank">DRM-Ökosystem</a> aufbauen, in dessen Grenzen sich Inhalte beliebig transferieren lassen.</p>
<p>Microsoft beteiligt sich ebenso an der DECE-Initiative wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Comcast, Fox Entertainment, Hewlett-Packard, Intel, Lions Gate Entertainment, NBC Universal, Paramount Pictures, Philips, Sony, Toshiba, VeriSign und Warner Brothers. Die jetzt verkündete Unterstützung für einen weiteren Ansatz zu DRM-Interoperabilität kommt daher einigermaßen überraschend.</p>
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		<title>Google, Microsoft und Yahoo wollen Redefreiheit besser schützen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 12:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Global Network Initiative haben sich Google, Microsoft und Yahoo zu einer Reihe von Prinzipien für den besseren Schutz der Menschenrechte bekannt. Die Unternehmen wollen sich darum bemühen, die Prinzipien in allen Ländern wo sie geschäftlich aktiv sind einzuhalten. Zwei Jahre lang haben Bürgerrechtsorganisationen wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) und das Center [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Global Network Initiative haben sich Google, Microsoft und Yahoo zu einer Reihe von Prinzipien für den besseren Schutz der Menschenrechte bekannt. Die Unternehmen wollen sich darum bemühen, die Prinzipien in allen Ländern wo sie geschäftlich aktiv sind einzuhalten.</p>
<p><span id="more-651"></span>Zwei Jahre lang haben Bürgerrechtsorganisationen wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) und das Center for Democracy &amp; Technology (CDT) zusammen mit einer Reihe akademischer Institutionen, Journalistenverbänden und Unternehmen diskutiert, wie der Schutz der Menschenrechte weltweit gefördert werden kann. Darüber, dass Handlungsbedarf besteht, waren sich die Akteure grundsätzlich einig geworden. Im Ergebnis der Gespräche haben die Verhandlungspartner unter dem Dach der <a href="http://www.globalnetworkinitiative.org/index.php" target="_blank">Global Network Initiative</a> eine Reihe von <a href="http://www.globalnetworkinitiative.org/principles/" target="_blank">Prinzipien</a> vereinbart, die &#8220;auf international anerkanntem Gesetzen und Standards für den Schutz der Menschenrechte basieren&#8221;. Ausdrücklich werden in den Prinzipien die Allgemeine Deklaration der Menschenrechte (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/UDHR" target="_blank">UDHR</a>, via Wikipedia), der Internationale Pakt  über bürgerliche und politische Rechte (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ICCPR" target="_blank">ICCPR</a>, via Wikipedia) und der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ICESCR" target="_blank">ICESCR</a>, via Wikipedia) als Referenzen aufgeführt.</p>
<p>Zur Umsetzung der Prinzipien wurden <a href="http://www.globalnetworkinitiative.org/implementationguidelines/index.php" target="_blank">Richtlinien</a> beschlossen, an denen die beteiligten Unternehmen &#8211; darunter Google, Microsoft und Yahoo &#8211; ihr Verhalten ausrichten wollen. Ein grundsätzliches Einvernehmen wurde auch über die Einrichtung einer <a href="http://www.globalnetworkinitiative.org/governanceframework/index.php" target="_blank">Instanz</a> erzielt, die über die Einhaltung der Vereinbarungen wachen soll. Die Prinzipien, auf die man sich jetzt geeinigt hat, umfassen neben dem Schutz der Redefreiheit und dem Datenschutz die Punkte &#8220;Verantwortliche Entscheidungsfindung in Unternehmen&#8221;, &#8220;Multi-Stakeholder-Zusammenarbeit&#8221; und &#8220;Governance, Verantwortlichkeit und Transparenz&#8221;.</p>
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		<title>Microsoft lässt DRM-Server für Musiklizenzen länger laufen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 05:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im April hatte Microsoft angekündigt, in den USA die DRM-Lizenzserver für den MSN-Music-Dienst zum 31. August 2008 abzuschalten. Nach erneuter Überprüfung des Beschlusses hat Microsoft nun entschieden, die Server noch bis Ende 2011 weiter laufen zu lassen. Ehemalige Kunden von MSN Music in den USA dürfen vorerst aufatmen. Wie verschiedene US-Newsdienste übereinstimmend berichten, hat Microsoft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Im April hatte Microsoft angekündigt, in den USA die DRM-Lizenzserver für den<span> </span>MSN-Music-Dienst zum 31. August 2008 abzuschalten. Nach erneuter Überprüfung des Beschlusses hat Microsoft nun entschieden, die Server noch bis Ende 2011 weiter laufen zu lassen.</p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p class="MsoNormal">Ehemalige Kunden von MSN Music in den USA dürfen vorerst aufatmen. Wie verschiedene US-Newsdienste übereinstimmend berichten, hat Microsoft den Abschalttermin für die Lizenzserver um mehr als drei Jahre auf Ende 2011 verschoben. Bereits Ende 2006 hatte Microsoft den MSN-Music-Dienst eingestellt und wollte nun, dem Beispiel von Sony folgend, auch die Lizenzserver <a href="http://irights.info/index.php?id=81&amp;tx_ttnews[tt_news]=374&amp;cHash=30247290a0" target="_self">abschalten</a>. Das hatte bei Kunden und Verbraucherschützern zu Protesten geführt.</p>
<p class="MsoNormal">Ehemalige Kunden von Microsofts Musikportal in den USA, die erworbene, DRM-geschützte Musik zum Beispiel auf andere Abspielgeräte übertragen wollen, benötigen jeweils neue Abspiellizenzen. Diese werden über spezielle Lizenzserver bereitgestellt. Die Abschaltung der Lizenzserver hätte für sie zur Folge, dass sie die Musikstücke nur noch auf dem Gerät und in der Konfiguration würden abspielen können, für die die letzten Lizenzen generiert wurden. Ein Betriebssystemupdate oder die Installation neuer Hardware würde in den meisten Fällen automatisch die Musikstücke unbrauchbar machen, da das von Microsoft für MSN Music eingesetzte PlaysForSure-DRM (stammt vom Windows Media Player 10) an die Hard- und Software-Konfiguration der Abspielgeräte gekoppelt ist.</p>
<p class="MsoNormal">Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hatte in einem <a href="http://www.eff.org/press/archives/2008/04/28" target="_blank">offenen Brief</a> an Microsoft-Chef Steve Ballmer die Unternehmenspolitik kritisiert: &#8220;Die Kunden von MSN Music haben Microsoft vertraut, als das Unternehmen sagte, MSN Music wäre ein sicheres Angebot, um Musik zu kaufen. Microsoft hat die Kunden enttäuscht. Wenn Microsoft bereit ist, Kunden so zu behandeln, wer sagt dann, dass das in Zukunft nicht wieder passieren wird?&#8221; Die EFF hatte Microsoft zum Einlenken aufgefordert.</p>
<p class="MsoNormal">Kunden des deutschen MSN-Music-Dienstes sind von den Entscheidungen nicht betroffen, da das Angebot hierzulande von OD2 betrieben wird.</p>
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		</item>
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		<title>Geld zurück für Windows-Zwangslizenz (in Frankreich)</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/05/19/geld-zuruck-fur-windows-zwangslizenz-in-frankreich/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 12:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Frankreich wehren sich PC-Käufer vor Gericht erfolgreich gegen die Bundling-Strategie von PC-Herstellern. Ende April erstritt ein Käufer die Rücknahme der von ihm nicht benötigten Windows-Lizenz und eine damit verbundene Kostenerstattung. Microsofts Dominanz auf dem Markt für Desktop-Betriebssysteme ist nicht zuletzt der Bundling-Strategie von PC-Herstellern zu verdanken. Die Regel ist: Ein neuer PC kommt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In Frankreich wehren sich PC-Käufer vor Gericht erfolgreich gegen die Bundling-Strategie von PC-Herstellern. Ende April erstritt ein Käufer die Rücknahme der von ihm nicht benötigten Windows-Lizenz und eine damit verbundene Kostenerstattung.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-110"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Microsofts Dominanz auf dem Markt für Desktop-Betriebssysteme ist nicht zuletzt der Bundling-Strategie von PC-Herstellern zu verdanken. Die Regel ist: Ein neuer PC kommt mit einem Windows-Betriebssystem, Ausnahmen gibt es nur wenige. In den Lizenzbestimmungen für das mit dem PC gebündelte Betriebssystem wird zwar die Rücknahme der Lizenz gegen Erstattung der Lizenzkosten ausdrücklich angeboten. In der Praxis scheitern aber die meisten, die das tatsächlich probieren.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Schuld daran ist nicht so sehr Microsoft. Vielmehr sind es die PC-Hersteller, die sich gegenüber den Kundenwünschen sperren. Am Ende bleibt denen meist nur der steinige Weg vor Gericht. Dass dieser Weg aber durchaus erfolgreich gegangen werden kann, zeigt ein Beispiel aus Frankreich. Von dort <a href="http://www.aful.org/communiques/court-paris-ufc-darty" target="_blank">berichtet</a> die Association Francophone des Utilisateurs de Linux et des Logiciels Libres (AFUL) über ein Urteil, das am 30. April im Verfahren Hordoir vs. Asus vor einem Gericht in der nordfranzösichen Stadt Caen ergangen ist.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das Gericht in Caen verurteilte Asus zur Zurücknahme der Windows-Lizenz und zur Auszahlung der Lizenzgebühr an einen Kunden, der lieber einen PC ohne Betriebssystem haben wollte. Da das von ihm gewünschte Modell nur im Bündel mit einer Windows-Lizenz zu haben war, kaufte er es wie angeboten und forderte Asus dann zur Rücknahme des Betriebssystems auf. Asus wollte der Forderung nicht ohne weiteres nachkommen, so dass der PC-Käufer klagte und schließlich gewann. Im Urteil wird ausdrücklich auf das Wahlrecht der Kunden verwiesen. Kunden hätten: „das Recht und die Freiheit, jedes beliebige Betriebssystem und jede beliebige Software auf dem Computer zu installieren, auch solche, die nicht vom PC-Hersteller vorgesehen sind“.</p>
<p class="MsoNormal">Die französische Verbrauchergesetzgebung verbietet ausdrücklich das Zwangsbundling. In Deutschland sieht die Rechtslage allerdings anders aus.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Laut AFUL gibt es mit dem Urteil in Caen bereits vier vergleichbare Fälle in Frankreich, in denen die PC-Käufer erfolgreich klagten. Ein weiterer Fall ist in Paris anhängig. Die Verbraucherschutzorganisation <a href="http://www.quechoisir.org/" target="_blank">UFC Que Choisir</a> unterstützt den Kläger im Verfahren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Spiegel Online zu &#8220;DRM-Debakel&#8221;</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/05/01/spiegel-online-zu-drm-debakel/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 07:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Kürzlich hatte Microsoft verkündet, die MSN-Music-Lizenzserver in den USA Ende August abzuschalten. Nach dem Termin werden keine neuen Lizenzschlüssel für die bei MSN Music gekauften, mit DRM geschützten Musikstücke erhältlich sein (iRights.info berichtete). Die Microsoft-Verkündigung hat Spiegel Online zum Anlaß genommen, ausführlicher darüber zu berichten, &#8220;wo mögliche DRM-Probleme drohen&#8221;: &#8220;Riesenstreit um Microsofts Kopierschutz: Der IT-Gigant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hatte Microsoft verkündet, <span class="absatz">die MSN-Music-Lizenzserver in den USA Ende August abzuschalten. Nach dem Termin werden keine neuen Lizenzschlüssel für die bei MSN Music gekauften, mit DRM geschützten Musikstücke erhältlich sein (iRights.info <a href="http://irights.info/index.php?id=81&amp;tx_ttnews[tt_news]=374&amp;cHash=30247290a0" target="_self">berichtete</a>). </span></p>
<p><span class="absatz">Die Microsoft-Verkündigung hat Spiegel Online zum Anlaß genommen, ausführlicher darüber zu berichten, &#8220;wo mögliche <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,550686,00.html" target="_blank">DRM-Probleme</a> drohen&#8221;:</span></p>
<blockquote><p>&#8220;Riesenstreit um Microsofts Kopierschutz: Der IT-Gigant schaltet im Sommer die Server seines Systems &#8216;Playsforsure&#8217; ab. Die von Kunden gekaufte Musik verfällt beim nächsten PC-Wechsel. Ein grundlegendes Problem: So ein DRM-Debakel kann auch digitale Landkarten, Videos und Bücher wertlos machen.&#8221;</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsoft will Schülern &#8220;geistiges Eigentum&#8221; beibringen (und braucht selbst Nachhilfe)</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/04/25/microsoft-will-schulern-geistiges-eigentum-beibringen-und-braucht-selbst-nachhilfe/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 18:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrechtsverletzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Microsoft, der Betriebssystem-Monopolist aus Redmond im US-Bundesstaat Washington, der bekanntlich immer mal wieder Probleme mit den EU-Wettbewerbshütern (via Heise online) hat, stellt im Internet unter dem Motto „Sicherheit macht Schule“ seit dem vergangenen Jahr Lehrmaterialien für deutschsprachige Schüler bereit. Bisher gibt es zwei Schwerpunkte: &#8220;Jugendmedienschutz&#8221; und – wer hätte das vermutet – „geistiges Eigentum“. Letzterer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Microsoft, der Betriebssystem-Monopolist aus Redmond im US-Bundesstaat Washington, der bekanntlich immer mal wieder <a href="http://www.heise.de/newsticker/Neues-Rekordbussgeld-der-EU-Kommission-gegen-Microsoft--/meldung/104141/" target="_blank">Probleme mit den EU-Wettbewerbshütern</a> (via Heise online) hat, stellt im Internet unter dem Motto <a href="http://www.sicherheit-macht-schule.de/" target="_blank">„Sicherheit macht Schule“</a> seit dem vergangenen Jahr Lehrmaterialien für deutschsprachige Schüler bereit. Bisher gibt es zwei Schwerpunkte: &#8220;Jugendmedienschutz&#8221; und – wer hätte das vermutet – „geistiges Eigentum“.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-87"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Letzterer Schwerpunkt ist noch ganz frisch, heute freigeschaltet, mit Grußwort der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Hier die etwas verkürzte Fassung:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„Deutschland ist ein Land ohne Bodenschätze…Ich unterstütze daher alle Anstrengungen, schon in den Schulen für mehr Verständnis und Respekt für das geistige Eigentum zu werben.“ (Die Langfassung gibt es <a href="http://www.sicherheit-macht-schule.de/347_Grusswort_Brigitte_Zypries_MdB_Bundesministerin_der_Justiz.htm" target="_blank">hier</a>.)</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Microsoft hat anläßlich des &#8220;Welttags des geistigen Eigentums&#8221; eine ganze <a href="http://www.microsoft.com/germany/presseservice/pressemappe.mspx?id=532155" target="_blank">Pressemappe</a> veröffentlich, in dem unter anderm auch das neue Lehrmaterial <a href="http://www.microsoft.com/germany/presseservice/detail.mspx?id=532159" target="_blank">angekündigt</a> wird:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Mit &#8220;Originale setzen Zeichen&#8221; will Microsoft Schülern ab 12 Jahren die Bedeutung und den Wert von geistigem Eigentum vermitteln. Dafür stellt der Softwarehersteller Lehrern auf www.sicherheit-macht-schule.de online abrufbare Unterrichtsmaterialien für die Schulfächer Geschichte, Sozialkunde, Wirtschaft, Mathematik, Deutsch, Kunst, Naturwissenschaften und Informatik zur Verfügung, die auf die Lehrpläne der Bundesländer abgestimmt sind. Das Thema &#8220;Geistiges Eigentum&#8221; wird dabei aus den Blickwinkeln Historie, Wirtschaft, Gesellschaft und individuell geschaffene Werke beleuchtet. Ziel ist es, die Schüler zur kreativen Auseinandersetzung mit immateriellen Werken zu animieren. Die Lehrmaterialien beinhalten zum Beispiel Module, um in der Mathematikstunde Daten zum Urheberrecht statistisch darzustellen oder im Deutschunterricht einen Aufsatz zu verfassen und diesen anschließend im Internet zu veröffentlichen. Die Schüler identifizieren sich dadurch stark mit dem Produkt ihrer eigenen kreativen Ideen, was das Verständnis für den ideellen und wirtschaftlichen Wert eines Originals fördert.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Ein erster Blick auf die von Microsoft entwickelten Unterrichtsmaterialien zum geistigen Eigentum – Motto: Originale setzen Zeichen – offenbart vier <a href="http://www.sicherheit-macht-schule.de/307_Ueberblick.htm" target="_blank">„Dimensionen“</a>:</p>
<p class="MsoNormal">
<ul style="margin-top: 0cm" type="disc">
<li class="MsoNormal">Die      historische Dimension (Klasse 7-8)</li>
<li class="MsoNormal">Die      wirtschaftliche Dimension (Klasse 9-10 bzw. 11-13)</li>
<li class="MsoNormal">Die      gesellschaftliche Dimension (Klasse 5-6 bzw. 9-10)</li>
<li class="MsoNormal">Die      persönliche Dimension (Klasse 11-13)</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf den ersten Blick sieht das ja nicht schlecht aus. Auf den zweiten und dritten Blick allerdings nicht mehr so gut. So besteht etwa die „historische Dimension“ aus den Unterpunkten „Weltbekannte Unikate“ und „Berühmte Fälschung“.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Sehen wir uns den letzten Punkt mal etwas genauer an. <a href="http://www.sicherheit-macht-schule.de/326_Beruehmte_Faelschungen_Urheberschaft_und_Verantwortung.htm" target="_blank">Los geht es</a> mit dem Urheberrecht:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„Unser Urheberrecht schützt das Werk vor Verfälschung, zugleich wird aber auch die Glaubwürdigkeit des Urhebers überprüfbar. Die gezielte Fälschung zum Beispiel von Zeitzeugnissen ist im Printmedium als solche identifizierbar &#8211; und gesellschaftlich geächtet.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Hm, so ganz einleuchtend ist das nicht, oder? Aber zum „Urheberrecht“ gibt es ja bei aktiviertem JavaScript eine Erklärung:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„Das persönliche Verfügungsrecht des Schöpfers eines Werks u. a. der Literatur, Musik, Kunst, Fotografie (geistiges Eigentum). Der zu schützende Gegenstand ist das Werk selbst. Der Schutzanspruch entsteht mit Vollendung des Werks durch den Schöpfer. Software zählt in Deutschland seit Juni 1993 zu geschützten ,geistigen’ Werken (§ 69a, Abs. 3, UrhG).“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Kommt mir das nicht irgendwie bekannt vor? Eine <a href="http://www.scroogle.org/cgi-bin/scraper.htm" target="_blank">Scroogle-Suche</a> liefert die Antwort. Ich habe mich nicht geirrt, das habe ich schon einmal <a href="http://zeitbild-de.academy4.com/files/de/downloads/Copyrights/KopVo_29bis31.pdf" target="_blank">anderswo</a> gelesen, genauer gesagt im Schulungsmaterial <a href="http://zeitbild-de.academy4.com/index.php4?p_id=35&amp;lang=1" target="_blank">„Copyrights im digitalen Zeitalter“</a> vom Zeitbild-Verlag, Autor: Knud Jansen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wie hat sich nun diese Definition <em>ohne Quellenhinweis</em> in das Microsoft-Schulungsmaterial verirrt? Hoffentlich hat Microsoft sich dafür eine Genehmigung geben lassen. Andernfalls wäre es ja…ähm…<em>„Piraterie“</em>, auch als <em>„Diebstahl geistigen Eigentums“</em> oder <em>&#8220;Urheberrechtsverletzung&#8221;</em> bekannt, nicht wahr?</p>
<p class="MsoNormal">Aber das wird schon alles seine Richtigkeit haben, Microsoft wird die Genehmigung eingeholt haben. Schließlich scheint man beim Zeitbild-Verlag großer Microsoft-Fan zu sein. Im Schulungsmaterial gibt es auf Seite 29 ein Kreuzworträtsel, in dem man zum Beispiel folgende spannenden Fragen beantworten muß:</p>
<p class="MsoNormal">
<ul style="margin-top: 0cm" type="disc">
<li class="MsoNormal">&#8220;Wie      nennt man das Echtheitszertifikat, das zu jedem Originalprodukt von      Microsoft gehört? (Abkürzung)&#8221;</li>
<li class="MsoNormal">&#8220;Darf      ich die Kopie meines originalen Microsoft-Excel-Programms an einen Freund      verschenken?&#8221;</li>
<li class="MsoNormal">&#8220;Der      Gründer der Firma Microsoft.&#8221;</li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wer es nicht glaubt, <a href="http://zeitbild-de.academy4.com/files/de/downloads/Copyrights/KopVo_29bis31.pdf" target="_blank">überzeuge sich selbst…</a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Aber zurück zum Schulungsmaterial von Microsoft. Es fing an mit: „Unser Urheberrecht schützt das Werk…“ Weiter geht es dann mit einer „Unterrichtsidee“, die „in fünf Phasen umgesetzt“ wird. Los geht es mit</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">&#8220;Phase 1: <span class="p">Rechercheübung<br />
</span></p>
</blockquote>
<blockquote><p><span class="p">Die Schülerinnen und Schüler recherchieren online zur Frage: Wodurch wurden 1983 die „Hitlertagebücher“ des Konrad Kujau als Fälschung entlarvt?&#8221;</span></p></blockquote>
<p class="MsoNormal"><span class="p"> </span></p>
<p class="MsoNormal">Sicher eine spannende Rechercheübung.</p>
<p class="MsoNormal">Allerdings: Was hat das mit dem Urheberrecht zu tun? Kujau hat die Texte selbst verfaßt, ist also ihr Urheber. Falsch war lediglich die Zuschreibung der Urheberschaft an Adolf Hitler. Da Kujau diese falsche Zuschreibung selbst vorgenommen hat, stellt das keinen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Konsequenterweise wurde Kujau auch nicht wegen Urheberrechtsverletzung sondern wegen Betruges verurteilt, weil der dem Stern die Tagebücher ja fälschlich als von Hitler stammend untergejubelt hatte.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auch „Phase“ 4 kann nicht wirklich überzeugen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span class="p">„Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und dokumentieren moderne Fälle von Fälschungen in der Welt digitaler Medien wie zum Beispiel: kopierte Originalsoftware mit gefälschten Markenzeichen, digital manipulierte Fotos, eingeschleuste Trojaner, Downloads mit Nebenwirkungen, falsche Rechnungen und Internetauftritte. Zu jedem Fall werden Kurznachrichten für die spätere Veröffentlichung erstellt.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span class="p"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="p">Mit dem Urheberrecht hat das alles wenig zu tun. Noch nicht einmal die Sache mit der Software ist klar. Ein gefälschtes Markenzeichen stellt einen Verstoß gegen das Markenrecht dar, nicht gegen das Urheberrecht. Auch bei der „kopierten Originalsoftware“ muß nicht zwingend ein Urheberrechtsverstoß vorliegen, schließlich könnte es sich ja um Original-Open-Source-Software handeln, die man kopieren darf.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="p"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="p">Weitere Blicke in das Lehrmaterial lassen die Zweifel </span><span class="p">nur noch </span><span class="p">wachsen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="p"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="p">Meine persönliche Meinung: Microsoft braucht dringend Nachhilfe in Urheberrechtsfragen und Lehrer suchen sich hoffentlich besseres Unterrichtsmaterial. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="p"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="p">Tips: Das <a href="http://www.bpb.de/themen/0GNUL9" target="_blank">Online-Dossier zum Urheberrecht</a>, das iRights.info für die Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt hat und das iRights.info-Buch &#8220;Urheberrecht im Alltag&#8221;, für 2,- EUR ebenfalls <a href="http://www.bpb.de/publikationen/OJVZDZ,0,Urheberrecht_im_Alltag.html">bei der BpB</a> zu beziehen.</span></p>
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		<title>Microsoft will Teenagern Respekt vor dem Urheberrecht beibringen (und droht mit Gefängnis?)</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 07:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnisstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Teenager]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem Artikel in der InformationWeek (13. Februar 2008) zufolge, hat Microsoft eine Umfrage (PDF) unter Teenagern zum Thema Downloads und Urheberrecht durchgeführt. Darin wird unter anderem gesagt: &#8220;Threats of fines and jail changes attitudes&#8221; Um den Teenagern nun die Angst vor dem Gefängnis zu nehmen, und sie besser mit Urheberrechtsfragen vertraut zu machen, stellte Microsoft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem <a href="http://informationweek.com/news/showArticle.jhtml?articleID=206503467" target="_blank">Artikel</a> in der InformationWeek (13. Februar 2008) zufolge, hat Microsoft eine <a href="http://www.microsoft.com/presspass/download/press/2008/02-13KRCStudy.pdf" target="_blank">Umfrage</a> (PDF) unter Teenagern zum Thema Downloads und Urheberrecht durchgeführt. Darin wird unter anderem gesagt:</p>
<blockquote><p><span id="articleBody">&#8220;Threats of fines and jail changes attitudes&#8221;</span></p></blockquote>
<p>Um den Teenagern nun die Angst vor dem Gefängnis zu nehmen, und sie besser mit Urheberrechtsfragen vertraut zu machen, stellte Microsoft <a href="http://www.ipreducation.com/" target="_blank">&#8220;The Teacher&#8217;s Guide to Intellectual Property Education&#8221;</a> vor:</p>
<blockquote><p>&#8220;This program, sponsored by Microsoft, offers a comprehensive set of cross-curricular classroom activities designed for grades 8-10 (but easily adaptable for use in grades 6-12) and organized into thematic units. The units provide a variety of ways to engage students in this learning experience and span the following subject areas: Civics, Computer Science, Debate, Economics, Fine Arts, Government, Journalism, Language Arts, Technology, and Video Production.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer das Material haben möchte, muß sich aber zuvor (bei Microsoft?) registrieren lassen.</p>
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