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	<title>iRights.info - Blog &#187; Kulturflatrate</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>Drei Perspektiven auf zentrale Begriffe der Debatte ums Urheberrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 09:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit freundlicher Genehmigung des Autoren Falko Löffler veröffentlichen wir hier nun ein kleines Lexikon des Urheberrechts aus der Perspektive verschiedener Protagonisten. Die oftmals diametral unterschiedliche Bewertung einzelner Begriffe und Begriffskomplexe ist ein wichtiger Teil des Problems in der aktuellen Debatte rund um urheberrechtliche Fragen im Netz. Das Lexikon ist zuerst im Blog Weisses Rauschen erschienen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit freundlicher Genehmigung des Autoren Falko Löffler veröffentlichen wir hier nun ein kleines Lexikon des Urheberrechts aus der Perspektive verschiedener Protagonisten. Die oftmals diametral unterschiedliche Bewertung einzelner Begriffe und Begriffskomplexe ist ein wichtiger Teil des Problems in der aktuellen Debatte rund um urheberrechtliche Fragen im Netz. Das Lexikon ist zuerst im Blog <a href="http://www.weissesrauschen.eu/2012/04/05/das-urheberrechtsdiskussionslexikon/">Weisses Rauschen</a> erschienen:</p>
<p><strong>Die Sicht vieler Piraten<br />
</strong><br />
Contentmafia, die:<br />
Böse Menschen, die etwas der Öffentlichkeit vorenthalten, das eigentlich dieser gehört, und die sich erdreisten, mit Kulturgut Geld verdienen zu wollen. Gleichzusetzen mit Geiselnehmern.</p>
<p>Eigentum, geistiges, das:<br />
Eine veraltete Vorstellung, dass jemand etwas Kraft seiner Gedanken herstellen kann und es ihm dann gehört – auch wenn es in eine konrete Form gegossen wird, z.B. Buch, Film, Musik.</p>
<p>Flattr:<br />
Eine einfache Möglichkeit, von allen Menschen auf diesem Planeten kleine Summen Geld zu bekommen. Etwas, das jeder kennt und alle auch exzessiv nutzen.</p>
<p>Internet, das:<br />
Etwas, das gleichberechtigt mit der Menschenwürde ist.</p>
<p>Kreative, die:<br />
Mittel zum Zweck, um überhaupt Kultur real werden zu lassen. Jammern dauernd.</p>
<p><span id="more-3970"></span></p>
<p>Kulturflatrate, die:<br />
Der Heilige Gral des Kulturschaffens und mehr als adäquater Ersatz des klassischen Urheberrechts. Wird die Kulturflatrate eingeführt, können über nacht alle von ihrer Kultur leben und die -&gt; Contentmafia gehört der Vergangenheit an.</p>
<p>Netzgemeinde, die:<br />
Ein diffamierender Kampfbegriff der -&gt; Contentmafia.</p>
<p>Tauschbörse, die:<br />
Ein Hort der Demokratie, der Meinungsfreiheit, der Vielfalt. Etwas, das unbedingt verteidigt werden muss.</p>
<p><strong>Die Sicht vieler Verwerter<br />
</strong><br />
Contentmafia, die:<br />
Ein diffamierender Kampfbegriff der -&gt; Netzgemeinde.</p>
<p>Eigentum, geistiges, das:<br />
Ein Hort der Demokratie, der Meinungsfreiheit, der Vielfalt. Etwas, das unbedingt verteidigt werden muss. Allerdings nur, solange mit den -&gt; Kreativen auch Buy-out-Verträge geschlossen wurden.</p>
<p>Flattr:<br />
Wer?</p>
<p>Internet, das:<br />
Eine gewaltige Anlage aus Röhren, in denen Disketten mit gestohlenen Sachen verschickt werden.</p>
<p>Kreative, die:<br />
Mittel zum Zweck, um überhaupt Kultur verkaufen zu können. Jammern dauernd.</p>
<p>Kulturflatrate, die:<br />
Ein babylonischer Schöpfungsmythos, der von Wissenschaftlern widerlegt wurde.</p>
<p>Netzgemeinde, die:<br />
Eine amorphe Masse zwielichtiger Gestalten, die jederzeit zu Diebstahl, Überfällen und Vergewaltigungen bereit ist.</p>
<p>Tauschbörse, die:<br />
Dort sind böse Menschen, die etwas stehlen, was eigentlich den Verwertern gehört, und die sich erdreisten, mit Kulturgut kein Geld verdienen zu wollen. Gleichzusetzen mit Raubrittern.</p>
<p><strong>Die Sicht vieler Kreativer<br />
</strong><br />
Contentmafia, die:<br />
Mittel zum Zweck, um überhaupt ihre Kultur verkauft zu bekommen. Jammert dauernd.</p>
<p>Eigentum, geistiges, das:<br />
Etwas, das gleichberechtigt mit der Menschenwürde ist.</p>
<p>Flattr:<br />
Ein Button, der hier und da im Internet auftaucht, meist neben Twitter- und Facebook-Buttons. Muss also auch so ein soziales Netzwerk sein. Nutzt niemand.</p>
<p>Internet, das:<br />
Etwas, wo man Bücher kaufen kann, ohne extra in die Stadt gehen zu müssen, und wo man mit anderen Urhebern im Chor fluchen kann, dass alles nicht mehr so ist wie früher.</p>
<p>Kreative, die:<br />
Ein diffamierender Kampfbegriff der -&gt; Netzgemeinde. Oder der -&gt; Contentindustrie. Gelegentlich auch stolzes Selbstverständnis.</p>
<p>Kulturflatrate, die:<br />
So was wie ein DSL-Anschluss. Aber wohl für Bücher. Wie soll das denn funktionieren?</p>
<p>Netzgemeinde, die:<br />
Alle im Internet außer den Kreativen.</p>
<p>Tauschbörse, die:<br />
Eine einfache Möglichkeit, von allen Menschen auf diesem Planeten Kulturgüter zu stehlen. Etwas, das jeder kennt und alle auch exzessiv nutzen.</p>
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		<title>Interview mit Marcel Weiß zum Urheberrecht bei DRadio Wissen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 06:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marcel Weiß, Ökonom und Blogger von Neunetz.com und Neumusik.com, war gestern zu Gast bei DRadio Wissen. Im ausführlichen Interview ging es um das &#8220;Urheberrecht im digitalen Zeitalter&#8221; aber auch noch um vieles mehr. In der Ankündigung zur Sendung heißt es: &#8220;Wem gehört was, welche Inhalte sind im Internet wie geschützt? Das ist diese Woche das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marcel Weiß, Ökonom und Blogger von <a href="http://www.neunetz.com/">Neunetz.com</a> und <a href="http://neumusik.com/">Neumusik.com</a>, war gestern zu Gast bei DRadio Wissen. Im ausführlichen Interview ging es um das &#8220;Urheberrecht im digitalen Zeitalter&#8221; aber auch noch um vieles mehr. In der Ankündigung zur Sendung heißt es: &#8220;Wem gehört was, welche Inhalte sind im Internet wie geschützt? Das ist diese Woche das große Thema im Netz. User, Medienschaffende und Politiker diskutieren, wie ein modernes Urheberrecht geschaffen sein muss, das die Interessen der Urheber schützt, umsetzbar ist und den Erfordernissen der Netzkultur entspricht. (&#8230;) Wie können Urheber für ihre Arbeit entlohnt werden? Über eine Kulturwertmark, über eine Kulturflatrate? Oder über das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage? Das sieht vor, dass Nutzer von Presseerzeugnissen zahlen müssen, wenn sie diese verwenden &#8211; und zwar europaweit.&#8221;</p>
<p>Es lohnt sich die <a href="http://wissen.dradio.de/urheberrecht-urheberrecht-im-digitalen-zeitalter.126.de.html?dram%3Aarticle_id=10122">Sendung</a> nachzuhören. </p>
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		</item>
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		<title>Neue Studie: &#8220;Verbraucherschutz im Urheberrecht&#8221; &#8211; Gutachter Till Kreutzer im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 07:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am heutigen Freitag stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf einer Pressekonferenz die von iRights.info-Redakteur Till Kreutzer geschriebene Studie &#8220;Verbraucherschutz im Urheberrecht&#8221; vor. Vorweg es enthält äußerst spannende Vorschläge für neue urheberrechtliche Regelungen, die erstmals die Interessen der Nutzer und Verbraucher umfangreich berücksichtigen. Um einen schnellen Einstieg zu ermöglichen antwortet Till Kreutzer hier auf die wichtigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Freitag stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf einer Pressekonferenz die von iRights.info-Redakteur Till Kreutzer geschriebene Studie &#8220;<a href="http://www.irights.info/index.php?q=node/2054">Verbraucherschutz im Urheberrecht</a>&#8221; vor. Vorweg es enthält äußerst spannende Vorschläge für neue urheberrechtliche Regelungen, die erstmals die Interessen der Nutzer und Verbraucher umfangreich berücksichtigen. Um einen schnellen Einstieg zu ermöglichen antwortet Till Kreutzer hier auf die wichtigsten Fragen.</p>
<p><strong>Frage: Heute wird die von dir für den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) erstellte Studie &#8220;Verbraucherschutz im Urheberrecht&#8221; der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir sind gespannt, was steht also drin?</strong><br />
In der Studie werden die aus Sicht des Verbraucherschutzes drängensten Fragen untersucht. Die Studie besteht aus zwei Teilen. Teil 1 enthält eine Analyse ausgewählter Aspekte im Spannungsfeld zwischen Verbraucherschutz und Urheberrecht (z.B. zur Kopiervergütung, Kulturflatrate, User-Generated-Content usw.). In Teil 2 werden konkrete Lösungsvorschläge unterbreitet, wie Defizite durch nationale oder EU-rechtliche Neuregelungen behoben werden können.</p>
<p><strong>Aufgrund deiner Analyse, welches sind die größten Probleme im Urheberrecht wenn man die Interessen der Verbraucher ins Visier nimmt?</strong><br />
Ein großes Problem ist der kreative Umgang der sogenannten &#8220;Prosumer&#8221; mit urheberrechtlich geschütztem Material in eigenen Schöpfungen, wie Mash-Ups, Remixes, Home Videos etc. Nach der Untersuchung sind solche Kulturtechniken in der Regel untersagt, wenn der Nutzer nicht alle Rechte an den einbezogenen Inhalten &#8220;klärt&#8221;. Eine Rechteklärung ist aber viel zu aufwändig und teuer, um von &#8220;Laien-Urhebern&#8221; oder auch professionellen Künstlern der Remix-Culture realisiert zu werden. Daher wird in der Studie eine gesetzliche Lösung in Form einer neuen Schrankenbestimmung für &#8220;transformatives Werkschaffen&#8221; vorgeschlagen, nach der solche Handlungen per Gesetz zulässig sind. Eine solche Regelung müsste zunächst im europäischen Recht verankert werden.</p>
<p><span id="more-2887"></span></p>
<p>Ein weiteres drängendes Problem ist die Weiterveräußerung von unkörperlichen Werkexemplaren. Nach geltendem Recht ist es aufgrund des so genannten Erschöpfungsgrundsatzes erlaubt, körperliche Werkexemplare (wie Musik-CDs oder Blueray-Discs) weiterzuverkaufen, wenn sie im regulären Handel erworben wurden. Für unkörperliche Kopien, wie z.B. Musikdownloads von iTunes oder eBooks, gilt das allerdings nicht. Da der Handel sich zunehmend auf den Online-Vertrieb verlegt, stellt sich die Frage, mit welcher Begründung die Erwerber auf dem Markt mit unkörperlichen Werken schlechter behandelt werden können, als beim Erwerb und Weiterverkauf von Tonträgern oder Büchern. M.E. gibt es hierfür keine Rechtfertigung, so dass in der Studie eine (europäische) Regelung vorgeschlagen wird, mit der den rechtmäßigen Erwerbern von urheberrechtlich geschütztem Material eine &#8220;allgemeine Weiterveräußerungsbefugnis&#8221; eingeräumt wird, die unabhängig davon gilt, ob die Kopie körperlich oder unkörperlich ist.</p>
<p>Weitere wichtige Problemfelder liegen bei der Privatkopierregelung, die nach den letzten Gesetzesreformen so kompliziert geworden ist, dass sie kein Verbraucher mehr verstehen kann. Auch die Abmahngebühren bei Tauschbörsenfällen und anderen Urheberrechtsverletzungen im Internet sind nach wie vor ein drängendes gesellschaftliches Problem. Zu diesen beiden Bereichen werden ebenfalls Neuregelungen vorgeschlagen.</p>
<p><strong>Überlagert diese Berücksichtigung der Interessen der Verbraucher nicht die der Urheber? Es heißt doch &#8220;Urheberrecht&#8221;? Oder siehst du da vergleichbare Interessen?</strong><br />
Zum einen ist es normal, dass das Urheberrecht zwischen kollidierenden Interessen abwägen muss. Wenn Interessen von Verbrauchern als wichtiger einzustufen sind als die der Urheber (und der Verwertungswirtschaft), muss ihnen Vorrang gewährt werden. Das gebietet schon die Verfassung. Zum anderen ist es keineswegs so, dass die Interessen von Nutzern und Urhebern generell gegenläufig sind. Im Gegenteil: Jeder Urheber ist gleichzeitig Nutzer, meist auch umgekehrt. Das zeigt sich deutlich am Thema transformative Werknutzung. Die meisten Urheber bedienen sich bei ihren Schöpfungen auch der Werke anderer (in unterschiedlichem Maß und unterschiedlicher Ausprägung). Die von mir vorgeschlagene Regelung ähnelt dem Zitatrecht, ist hiermit verwandt. Dass solche Nutzungen zulässig sind, dient gleichermaßen den Urhebern wie den Nutzern.</p>
<p><strong>Welche Aspekte berücksichtigst du, die bislang noch nicht oder viel zu selten in der Diskussion um die Neugestaltung des Urheberrechts gefallen sind?</strong><br />
Die oben genannten Aspekte des transformativen Werkschaffens und der Weiterveräußerungsbefugnis werden bislang noch kaum diskutiert. Zu letzterem gibt es zwar Rechtsprechung, die sich aber nur auf den Sonderfall der &#8220;Gebrauchtsoftware&#8221; im Unternehmenseinsatz bezieht. Über das gleich gelagerte Verbraucherschutzthema wird dagegen ersichtlich nicht diskutiert. Ein weiterer wichtiger Punkt, der in der Untersuchung einen bedeutenden Stellenwert einnimmt, ist die Frage nach der vertraglichen Abdingbarkeit von urheberrechtlichen Nutzungsfreiheiten. Werden digitale Werkexemplare online vertrieben, geschieht dies heute fast immer unter Einsatz von Nutzungs- oder Lizenzbestimmungen, mit anderen Worten, Allgemeinen Geschäftsbedingungen. In diesen legen die Anbieter fest, was der Erwerber mit seiner Musik, seinen Filmen oder Computerspielen machen darf und was nicht.</p>
<p>Die Anbieter gestalten ihre Vertragsbedingungen natürlich so aus, dass sie selbst hieraus den (vermutet) größtmöglichen Nutzen ziehen. Gesetzlich gewährte Nutzerbefugnisse wie die Privatkopierregelung werden hierin oft eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen. Nach geltendem Recht ist das möglich, was zu einer Art Privatisierung des urheberrechtlichen Interessenausgleichs führt. In der Studie schlage ich vor &#8211; um diesen Effekt zu verhindern, der sich allein zulasten der Nutzer und Verbraucher auswirkt &#8211; urheberrechtliche Schrankenbestimmungen wie die Privatkopie &#8220;unabdingbar&#8221; auszugestalten. Würde dem gefolgt, wären Regelungen, die Privatkopien verbieten oder einschränken unwirksam und müssten nicht beachtet werden.</p>
<p><strong>Was würde die Umsetzung deiner Vorschläge in der Praxis bedeuten?</strong><br />
In vielerlei Hinsicht würde hiermit dem Umstand Rechnung getragen, dass sich die Zeiten, Nutzungsgewohnheiten, Verwertungsmethoden und Märkte mit kulturellen und Unterhaltungsgütern ändern. Die bislang sehr schlechte Position der Nutzer und Verbraucher würde hierdurch gestärkt, es würde mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit geschütztem Material (gerade im Internet) hergestellt und die verbraucherrelevanten Regelungen im Urheberrecht würden deutlich vereinfacht.</p>
<p><strong>Was passiert nun mit der Studie? Wird diese auch dem Gesetzgeber für die anstehenden Beratungen des Referentenentwurfs für den 3. Korb und den darauf folgenden Gesetzgebungsprozeß vorgelegt?</strong><br />
Die Studie wird veröffentlicht werden (online) und auch gezielt an interessierte Kreise verschickt. Es wäre schön, wenn sie Denkanstöße oder sogar Aktivitäten von Seiten der Politik hervorrufen würde.</p>
<p>Danke für die Beantwortung der Fragen!</p>
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		<title>Bundesjustizministerin in DRadio Wissen zum Urheberrecht</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/05/12/bundesjustizministerin-in-dradio-wissen-zum-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 06:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DRadio Wissen hat mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ein Interview zum Urheberrecht und Fragen des &#8220;geistigen Eigentums&#8221; geführt. Die Ministerin hat zunächst deutlich gemacht, dass sie alternative Ideen zur pauschalen Finanzierung und Vergütung von Kreativschaffenden wie der Kulturflatrate oder der Kulturwertmark als &#8220;problematisch&#8221; ansieht. Letztere hatte der Chaos Computer Club (CCC) Ende April bei iRights.info erstmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DRadio Wissen hat mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ein Interview zum Urheberrecht und Fragen des &#8220;geistigen Eigentums&#8221; geführt. Die Ministerin hat zunächst deutlich gemacht, dass sie alternative Ideen zur pauschalen Finanzierung und Vergütung von Kreativschaffenden wie der Kulturflatrate oder der Kulturwertmark als &#8220;problematisch&#8221; ansieht. Letztere hatte der Chaos Computer Club (CCC) Ende April bei iRights.info <a href="http://irights.info/?q=ccc-kulturwertmark">erstmals vorgestellt</a>. Die Idee sei problematisch, da der Ansatz, dass der Urheber für seine geistige Leistung entlohnt werde, in den Hintergrund rücke. Vielmehr werde dabei vom Nutzer und nicht mehr vom Urheber ausgegangen. &#8220;Ich halte es für mutig, zu sagen, dass nach einigen Jahren dass das Urheberrecht wegfalle&#8221;, so die Ministerin.</p>
<p>Auch das Konzept der Kulturflatrate lehnt sie ab, da man unter anderem einen riesigen Mechanismus, vergleichbar mit der GEZ, brauche, um dies zu kontrollieren. Dies werde von den Bürgern nicht gewollt. Denn bereits jetzt sei die GEZ reformbedürftig. Und auch hier dann die Betonung, dass man bei der schwierigen Frage der Verteilung nicht vom Nutzer, sondern vom Urheber ausgehen müsse, da man sich ansonsten zu weit vom Grundgedanken des Urheberrechts weg bewege. </p>
<p>In der Folge betont die Bundesjustizministerin, dass die Rechtsdurchsetzung im Internet bei urheberrechtlichen Fragen verbessert werden müsse. Eine Möglichkeit dazu seien bessere Auskunftsansprüche.</p>
<p>Eines der am meisten, im Rahmen der aktuellen Novellierung des Urheberrechts, diskutierten Probleme ist das von den Presseverlagen geforderte neue Leistungsschutzrecht. Im Interview erklärt die Ministerin, dass es darum gehe,  &#8220;ganz begrenzte Rechte für die Presseverlage&#8221; einzuführen. Der &#8220;normale Nutzer&#8221; sei nicht betroffen, ansonsten wäre die Unruhe darüber auch berechtigt. Und dann ein Zitat über das Zitieren, dass die Presseverleger bislang vehement abstreiten &#8220;Es geht um Verlinkung, natürlich geht es ums Zitieren&#8221;. Dabei gehe es nicht darum, das Zitieren einzeln vergütungspflichtig zu machen, sondern um noch zu vereinbarende Pauschalen. </p>
<p>Auf die Nachfrage von DRadio Wissen warum ausgerechnet die Presseverlage geschützt werden sollen, erklärt die Ministerin unter anderem, dass es um die Arbeit der Journalisten gehe. Diese sollen eine bessere Vergütung bekommen. Das geplante Leistungsschutzrecht sei &#8220;keine goldene Kuh für die Presseverlage&#8221;, das wisse jeder. Was am Ende dabei rauskomme, werde in der &#8220;Aushandlung zwischen Verlegern, Journalisten und Kunden&#8221; geklärt.</p>
<p>Am Ende des Interviews zieht die Ministerin das Fazit, dass das Bewußtsein für geistiges Eigentum durch die vielen illegalen Downloads zunehmend verloren gegangen sei. Man brauche viel mehr Aufklärung im Netz, auch durch andere kreative Formen. Wichtig sei dabei bereits in den Schulen anzufangen. </p>
<p>Da dieser Beitrag auch über die Pressestelle im Bundesministerium der Justiz ankommen wird, die direkte Frage an die Bundesjustizministerin: Wie wäre es mit einer finanziellen Förderung durch öffentliche Mittel der unabhängigen und mehrfach preisgekrönten Aufklärungsarbeit von <a href="http://irights.info/">iRights.info</a>? </p>
<p>Das Interview steht online auf der Website von DRadio Wissen zum <a href="http://wissen.dradio.de/urheberrecht-bewusstsein-fuer-geistiges-eigentum-ist.33.de.html?dram:article_id=10082&#038;sid=&#038;random=eae57c">Anhören</a> bereit. </p>
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		<title>Audio-Kommentar: Kulturwertmark vs. Kulturflatrate</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben in der vergangenen Woche die Idee des Chaos Computer Clubs (CCC) für eine &#8220;Kulturwertmark&#8221; als neues Modell und Diskussionsbeitrag zur Finanzierung von Kreativschaffenden publiziert. Die Idee hat neuen Schwung in die Diskussion gebracht. Doch was verbirgt sich hinter der Idee und wie ist diese im Vergleich zum Konzept der Kulturflatrate zu bewerten? Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in der vergangenen Woche die Idee des Chaos Computer Clubs (CCC) für eine &#8220;<a href="http://irights.info/index.php?q=node/2038">Kulturwertmark</a>&#8221; als neues Modell und Diskussionsbeitrag zur Finanzierung von Kreativschaffenden publiziert. Die Idee hat neuen Schwung in die Diskussion gebracht. Doch was verbirgt sich hinter der Idee und wie ist diese im Vergleich zum Konzept der Kulturflatrate zu bewerten? </p>
<p>Das Internetradio <a href="http://detektor.fm/kultur/kulturwertmark-bezahlen-was-gefaellt/">detektor.fm</a> hat dazu nun den iRights.info-Kollegen Matthias Spielkamp befragt. Auf der Website von detektor.fm gibt es die Audio-Datei auch zum Download. </p>
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		<title>&#8220;Ver.di und Bernd Neumann mit gleichen Positionen zum Urheberrecht&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 17:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dieser Überschrift ist bei der &#8220;Interessenvertretung der Medienschaffenden&#8221; connex.av ein Artikel erschienen. Schön, mag man meinen, wenn so viel Einigkeit herrscht. Es geht um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder &#8220;Hinweise&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221; zur &#8220;Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern&#8221; bei Urheberrechtsverletzungen. Die Zitate sprechen für sich: &#8220;(&#8230;) und der Forderung nach einem zügigen Abschluss der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dieser Überschrift ist bei der &#8220;Interessenvertretung der Medienschaffenden&#8221; connex.av ein <a href="http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php?id=4d11ddea06f54&#038;akt=filmfernsehproduktion&#038;a=20101104&#038;b=2304&#038;c=h">Artikel</a> erschienen. Schön, mag man meinen, wenn so viel Einigkeit herrscht. Es geht um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder &#8220;Hinweise&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221; zur &#8220;Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern&#8221; bei Urheberrechtsverletzungen. Die Zitate sprechen für sich:</p>
<p>&#8220;<em>(&#8230;) und der Forderung nach einem zügigen Abschluss der Verhandlungen ist er (Anm. d. Red.: Bernd Neumann) sich mit dem Positionspapier zum Urheberrecht der Gewerkschaft ver.di einig, dass der Bundesvorstand für zahlreiche organisierte Urheber und Leistungsschutzberechtigte am 25. Oktober beschlossen hatte. Dies sorgte für Aufregung bei etlichen Bloggern, wie auch bei renommierten Zeitungen; sie warfen der Gewerkschaft vor, sich mit der ausgewogenen Analyse des Entstehens der Piraterie-Probleme und der all-for-free-Mentalität im Internet durch Versäumnisse von Verlagen und Rechteinhabern an Musik- und fiktionalen Medieninhalten, sowie der klaren Positionierung für Sanktionen für die Bewahrung des Urheberrechts, im Stile des 19. Jahrhunderts eingesetzt habe. Das Papier (Anm. d. Redaktion: Das 12-Punkte Papier von Neumann &#8220;Ohne Urheber keine kulturelle Vielfalt&#8221;) macht eindeutig klar, dass nur neue kreative Werke entstehen können, wenn die Urheber von ihrer Arbeit leben können. </em>&#8221;</p>
<p>Verdi zur Kulturflatrate und &#8220;Warnlogos&#8221;:<br />
&#8220;<em>Klar setzt es (Anm. d Red.: Das oben genannte Papier) sich gegen die Idee der Schaffung einer Kulturflatrate ein, wie sie von den Grünen gewünscht wird. Die Gemeinschaft solle nicht dafür aufkommen, dass Einzelne das Internet weiter kostenfrei nutzen wollten. <strong>Zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen regt ver.di an, entsprechende Seiten mit einem Warnlogo zu versehn, dass die Nutzer auf die Urheberrechtsverletzung aufmerksam macht.</strong></em>&#8221;</p>
<p>Verdi zu Up- und Downloads:<br />
&#8220;<em><strong>Downloaden</strong> (Anm. d. Red.: gemeint dürfte hier der Download von urheberrechtlich geschütztem Material sein) sollte mit <strong>milden Strafen</strong> geahndet werden, <strong>die Härte des Gesetzes solle dagegen die Upploader</strong> (Anm. d. Red.; Fehler im Original) <strong>und die Fileshare-Anbieter treffen</strong>, die die Urheberrechtsverletzungen erst ermöglichen.</em>&#8221;</p>
<p>Verdi nochmal zu &#8220;Hinweisen&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221;:<br />
&#8220;<em>Eben weil wir gegen Sperren im Netz sind und das Abmahnwesen begrenzen wollen, sollen auf Internetseiten, die urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal zum Download anbieten, Hinweise gesetzt werden zur Aufklärung der Nutzerinnen und Nutzer – und zwar nach Anhörung und Widerspruchsmöglichkeit der betroffenen Seitenanbieter und von einer dazu legitimierten Institution.</em>&#8221;</p>
<p>Will, kann, soll, muss und Verdi:<br />
&#8220;<em>Eine Speicherung der IP-Adressen von Nutzerinnen und Nutzern wollen wir nicht. So und nicht anders steht es in dem Beschluss. ver.di verlangt nicht, den Zugriff von IP-Adressen auf bestimmte Internetseiten zu dokumentieren, Inhalte zu zensieren oder Nutzerinnen und Nutzer vom Internetzugang auszuschließen.</em>&#8221;</p>
<p>Frankreich? Nein.<br />
&#8220;<em>Das Kappen von Internetzugängen nach französischem Vorbild („Three strikes out“-Modell) lehnt ver.di ab. </em>&#8221;</p>
<p>Und jetzt alle zusammen: Yeeaah!<br />
&#8220;<em>Damit ist ver.di ganz bei Bernd Neumann, der formuliert, der bestehende rechtliche Rahmen solle um ein effizientes System ergänzt werden, das es ermöglicht, einem (potentiellen) Verletzer einen Warnhinweis zu senden. Dann könne dieser ohne juristische und finanzielle Konsequenzen sein illegales Handeln einstellen. <strong>Dabei muss jedoch sichergestellt sein, dass der verwarnte Nutzer bei wiederholter Rechtsverletzung mit einer ernstzunehmenden Reaktion zu rechnen habe. Ein solches System habe den Vorzug, unmittelbar zur Bewusstseinsbildung über den Wert des geistigen Eigentums beizutragen und die Akzeptanz der Rechtsdurchsetzung in der Bevölkerung zu fördern.</strong></em>&#8221;</p>
<p>Was bleibt, bei dieser schönen Zitatesammlung. Gute Frage.</p>
<p>Zur weiteren Verwendung ein paar Artikelhinweise und Links zu Dokumenten:<br />
<a href="http://www.irights.info/?q=content/gewerkschaft-verdi-fordert-netzüberwachung-gegen-urheberrechtsverletzungen">Gewerkschaft Verdi fordert Netzüberwachung gegen Urheberrechtsverletzungen</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/verdi_Urheberrecht_Position.pdf">Positionspapier des Verdi-Bundesvorstands zum Urheberrecht (PDF)</a><br />
<a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/11/2010-11-26-neumann-schutz-geistiges-eigentum.html">12-Punkte-Papier von Staatsminister Bernd Neumann</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/verdi-netzpolitik-org-berichtet-irrefuhrend/">Verdi warnt: netzpolitik.org berichtet irreführend</a><br />
<a href="http://leistungsschutzrecht.info/">IGEL &#8211; Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht</a><br />
<a href="http://carta.info/36502/offener-brief-von-frank-werneke-oder-die-begrenzte-einsichtsfaehigkeit-grosser-organisationen/">Offener Brief von Frank Werneke – oder: die begrenzte Einsichtsfähigkeit großer Organisationen</a><br />
<a href="http://carta.info/25968/offener-brief-5-vor-12-fuer-ver-di-wo-steht-die-gewerkschaft-beim-urheberrecht/">Offener Brief: 5 vor 12 für ver.di – Wo steht die Gewerkschaft beim Urheberrecht?</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/eu-gewerkschaften-fordern-uberwachungs-und-filterinfrastrukturen/">EU-Gewerkschaften fordern Überwachungs- und Filterinfrastrukturen</a><br />
<a href="http://ak-zensur.de/">Arbeitskreis Zensur</a><br />
<a href="http://ccc.de/">Chaos Computer Club</a></p>
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		<title>Und die Festplatte bewegt sich doch</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 07:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Petra Sitte stammt dieses Zitat. Sitte begrüßte die Teilnehmer der Konferenz Wem gehört Wissen? Wissen und Eigentum im digitalen Kapitalismus, die die Partei Die Linke heute in der Berliner Kinemathek veranstaltet. Ihr kämen einige der Debatten, die über Digitalisierung und Internet geführt werden, so vor wie der Übergang vom ptolemäsichen zum kopernikanischen Weltbild. Derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Petra Sitte stammt dieses Zitat. Sitte begrüßte die Teilnehmer der Konferenz <a href="http://www.linksfraktion.de/termin_der_fraktion.php?artikel=1669249795">Wem gehört Wissen? Wissen und Eigentum im digitalen Kapitalismus</a>, die die Partei <a href="http://www.linksfraktion.de/termin_der_fraktion.php?artikel=1669249795">Die Linke</a> heute in der Berliner Kinemathek veranstaltet.  Ihr kämen einige der Debatten, die über Digitalisierung und Internet geführt werden, so vor wie der Übergang vom ptolemäsichen zum kopernikanischen Weltbild.</p>
<p>Derzeit hält Volker Grasmuck die Keynote, die einen großen Bogen spannt. Vor allem geht es aber darum, wie Kreative entlohnt werden können. Er ist natürlich für die so genannte Kulturflatrate, zu der er erst vor kurzem einen ausführlichen Beitrag bei <a href="http://www.ip-watch.org/weblog/2009/05/11/the-world-is-going-%20flat-rate/">IP Watch veröffentlicht</a>, der jedem ans Herz gelegt sei, der des Englsichen mächtig ist. Er bietet einen ausgezeichneten Überblick über Entwicklung und aktuellen Stand der Debatte. Falls Volker Grassmuck die Präsentation online stellt, werde ich hier darauf hinweisen. Später soll es auch Online-Videos aller Vorträge und Panels geben.</p>
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		<title>Meine Präsentation für die internationale Urheberrechtskonferenz des BMJ in Berlin</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/05/12/meine-prasentation-fur-die-internationale-urheberrechtskonferenz-des-bmj-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 13:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Präsentation habe ich zwar nicht gezeigt, weil der Moderator keine Präsentationen vorgesehen hatte, aber ich habe sie dann natürlich als Grundlage meines Kurzvortrags genutzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_1422822" style="width: 425px; text-align: left;">Die Präsentation habe ich zwar nicht gezeigt, weil der Moderator keine Präsentationen vorgesehen hatte, aber ich habe sie dann natürlich als Grundlage meines Kurzvortrags genutzt.</div>
<div style="width: 425px; text-align: left;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=musik-final-090512085115-phpapp02&amp;stripped_title=prsentation-internationale-urheberrechtskonferenz-bundesministerium-der-justiz-bmj-berlin" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=musik-final-090512085115-phpapp02&amp;stripped_title=prsentation-internationale-urheberrechtskonferenz-bundesministerium-der-justiz-bmj-berlin" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
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		<title>Konferenz in Brüssel: &#8220;Die Zukunft des geistigen Eigentums&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 18:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Goethe-Institut Brüssel veranstaltet vom 23.-24. April 2009 die Konferenz &#8220;Die Zukunft des geistigen Eigentums &#8211; Kreativität und Innovation im digitalen Zeitalter&#8221;. Die Initiatoren wollen wissen: &#8220;Wie kann das Konzept des geistigen Eigentums an die Realitäten des digitalen Zeitalters angepasst werden, damit es nicht obsolet und wirkungslos wird?&#8221; In verschiedenen Panels gibt es einen Parforceritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Goethe-Institut Brüssel veranstaltet vom 23.-24. April 2009 die Konferenz &#8220;Die Zukunft des geistigen Eigentums &#8211; Kreativität und Innovation im digitalen Zeitalter&#8221;. Die Initiatoren wollen wissen: &#8220;Wie kann das Konzept des geistigen Eigentums an die Realitäten des digitalen Zeitalters angepasst werden, damit es nicht obsolet und wirkungslos wird?&#8221; In verschiedenen Panels gibt es einen Parforceritt von der aktuellen EU-Politik und dem Einfluss von Lobbyisten über die Bedeutung von Tauschbörsen für die Musik- und Filmindustrie sowie die Buchbranche bis hin zur Kulturflatrate und Creative Commons. Hier finden sich <a href="http://www.intellectualproperty-conference.eu/" target="_blank">Ankündigung und Programm</a>.</p>
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		<title>Wie funktioniert die Kulturflatrate?</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/02/22/wie-funktioniert-die-kulturflatrate/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 05:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pauschalabgabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Modell der Kulturflatrate wird seit dem Jahr 2000 immer wieder als Alternative und Antwort auf die Digitalisierung und Absatzkrise der Musikindustrie und Kreativwirtschaft diskutiert. Doch wie funktioniert eigentlich das Modell Kulturflatrate? In einem kurzen Feature für Deutschlandradio-Kultur in der Sendung &#8220;Breitband&#8221; erklärt Volker Grassmuck die Idee einer solchen Pauschalabgabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Modell der Kulturflatrate wird seit dem Jahr 2000 immer wieder als Alternative und Antwort auf die Digitalisierung und Absatzkrise der Musikindustrie und Kreativwirtschaft diskutiert. Doch wie funktioniert eigentlich das Modell Kulturflatrate? In einem kurzen Feature für <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/02/21/drk_20090221_1407_afc170ee.mp3">Deutschlandradio-Kultur in der Sendung &#8220;Breitband&#8221;</a> erklärt Volker Grassmuck die Idee einer solchen Pauschalabgabe. </p>
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