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	<title>iRights.info - Blog &#187; DRM</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>Niggemeier im Spiegel zur Debatte um das Urheberrecht</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 12:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Raubkopie &#8211; Das ganze Elend der Urheberrechts-Diskussion steckt in diesem einen Wort&#8221;, so lauten Überschrift und Untertitel des Beitrages von Stefan Niggemeier, der in der heutigen Ausgabe des Print-Spiegel erschienen ist. Niggemeier bilanziert die Widersinnigkeit von Begrifflichkeiten, die Interessen der Beteiligten und analysiert das Verhältnis zwischen Kunden und Anbietern. Ein lesenswerter Beitrag und deswegen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Raubkopie &#8211; Das ganze Elend der Urheberrechts-Diskussion steckt in diesem einen Wort&#8221;, so lauten Überschrift und Untertitel des Beitrages von Stefan Niggemeier, der in der heutigen Ausgabe des Print-Spiegel erschienen ist. Niggemeier bilanziert die Widersinnigkeit von Begrifflichkeiten, die Interessen der Beteiligten und analysiert das Verhältnis zwischen Kunden und Anbietern. Ein lesenswerter Beitrag und deswegen eine Kaufempfehlung für den heutigen Spiegel.</p>
<p>Zum Begriff &#8220;Raubkopie&#8221; führt Niggemeier aus:</p>
<blockquote><p>Das Bild von der Raubkopie ist falsch. Ein Raub ist im Grundsatz das gewaltsame Wegnehmen fremder Sachen. Es lässt sich schon darüber streiten, ob beim ungenehmigten Kopieren jemandem tatsächlich eine Sache weggenommen wird. Ganz sicher aber lässt sich feststellen, dass ihm dabei keine Gewalt angetan wird. Wenn wir von Raubkopierern sprechen, machen wir aus Menschen, die einen Inhalt ungenehmigt nutzen, Gewalttäter.</p></blockquote>
<p>Erst durch die Verwendung dieses Begriffes sieht der Autor eine gefühlt geschaffene Legitimation für drastische Sanktionen gegen die, die man so bezeichnet. Das Ziel, mit Hilfe der Sprache zu diskreditieren und Sanktionsmaßnahmen mehrheitsfähig zu machen, sei aber vollends gescheitert, denn, vielen Menchen sei durch Kampagnen wie &#8220;Raubkopierer sind Verbrecher&#8221; bewusst geworden, dass:</p>
<blockquote><p>Jemand der so offensichtlich unlauter argumentiert, konnte nicht im Recht sein.</p></blockquote>
<p>Dies sei einer der Gründe dafür, dass der Graben zwischen den Rechteverwertern auf der einen, und dem Publikum auf der anderen Seite so tief sei. Niggemeier kritisiert die Rechteindustrie dafür, dass sie davon ausgehe, ein &#8220;gottgebenes Recht&#8221; zu haben, den Umgang mit ihren Werken vollständig zu kontrollieren. Sie tue so, &#8220;als seien Schwarzkopien verantwortlich für ihren Niedergang&#8221;.</p>
<p>Weiter kritisiert der Autor dass die Nutzer als Kunden in der Debatte &#8220;an den Rand gewischt werden&#8221;. Die Unterhaltungsindustrie habe den alten Leitsatz &#8220;Der Kunde ist König&#8221; ignoriert, denn:</p>
<blockquote><p>Sie haben ihre Angebote künstlich verknappt oder das, was der Kunde wollte, nur im Paket mit dem angeboten, was der Kunde nicht wollte. Nicht der Kunde war König, sondern der eigene Profit. Dann kam das Internet.</p></blockquote>
<p>Nun war der Kunde plötzlich machtvoller Mitentscheider über das was er haben wollte und was nicht. Angebote die dem nicht entsprachen wurden unattraktiv. Niggemeier fasst zusammen:</p>
<blockquote><p>Es ist nicht so, dass die Menschen im Internet alles kostenlos wollen. Aber sie wollen alles, und zwar sofort. Sie wollen nicht mehr warten bis ihre amerikanische Lieblingsserie mit Monaten Verspätung in Deutschland als DVD oder zum Download angeboten wird. Und wenn sie nicht legal zu bekommen sind, nehmen viele sie auch illegal.</p></blockquote>
<p>Schärfere Sanktionen als Reaktion seien der falsche Weg, vielmehr müsse aus der Nachfrage der Kunden ein Markt geschaffen werden. Dies zeige nicht zuletzt der Erfolg von Apples iTunes beim Download von Musik. Dies gehe mit einem kontrollierten Kontrollverlust einher. Wie problematisch die Frage der Kontrolle in Zukunft sein wird, deutet Niggemeier mit dem Hinweis auf die &#8220;Verwirklichung der kühnsten Kontrollträume der Produzenten und Veranstalter&#8221; an. Kontrollverlust um den Markt zu befeuern auf der einen, maximale Kontrolle und Verwertungsmöglichkeiten durch den Einsatz von ausgeklügelten Mechanismen des Digitalen-Rechte-Managements (DRM) auf der anderen Seite, werden in der Zukunft eine der zentralen Fragen der Verteilung und Verwertung von digitalen Gütern sein. Hierzu wären weitere Ausführungen von Niggemeier wünschenswert gewesen, vielleicht ja in einem der nächsten Artikel.</p>
<p>Niggemeier widmet sich auch der sprachlichen Bedeutung und Verwendung des Begriffes &#8216;Eigentum&#8217; bzw. des &#8216;geistigen Eigentums&#8217; und betont nochmals den Unterschied des analogen Eigentums durch die Art der Verwendungsmöglichkeit im Unterschied zu den Verwendungsmöglichkeiten von erworbenen Waren des &#8216;geistigen Eigentums&#8217;. Letzterer sei eine &#8220;interessensgesteuerte Metapher&#8221;.</p>
<p>Am Ende seines Beitrages geht Niggemeier auf die aktuelle Diskussion zur geplanten Einführung eines Leistungsschutzrechtes für Presseverlage ein. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>Ein Grund warum die Debatten um das Urheberrecht so furchtbar und fruchtlos sind, liegt darin, dass es missbraucht wird. Das geplante Leistungsschutzrecht zeigt es. Mit größter Verbissenheit haben die Verlage dafür gekämpft, als wären Angebote wie Google News für die Probleme der Verlage verantwortlich. Sie sind es nicht, und ein Leistungsschutzrecht wird die Probleme nicht lösen.</p></blockquote>
<p>Er macht dabei zudem deutlich, dass die &#8220;Rechteverwerter keine glaubwürdigen Vertreter der Interessen der Urheber&#8221; seien. Dies zeige sich beispielsweise daran, dass die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage &#8220;den Urhebern Verträge zu ihrem Nachteil diktieren wollen, die von Gerichten als gesetzeswidrig kassiert wurden.</p>
<p>Niggemeier schließt mit der Feststellung, dass es nicht Sorge der Industrie sei, dass in Zukunft keine kreativen Werke mehr entstehen, die Sorge sei vielmehr die, dass mit diesen Produkten nicht mehr so viel Geld wie bisher zu verdienen sei: &#8220;Sie kämpfen nicht für das Urheberrecht, sondern für ein Profitschutzrecht&#8221;.</p>
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		<title>Meine Präsentation für die internationale Urheberrechtskonferenz des BMJ in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 13:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Präsentation habe ich zwar nicht gezeigt, weil der Moderator keine Präsentationen vorgesehen hatte, aber ich habe sie dann natürlich als Grundlage meines Kurzvortrags genutzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_1422822" style="width: 425px; text-align: left;">Die Präsentation habe ich zwar nicht gezeigt, weil der Moderator keine Präsentationen vorgesehen hatte, aber ich habe sie dann natürlich als Grundlage meines Kurzvortrags genutzt.</div>
<div style="width: 425px; text-align: left;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=musik-final-090512085115-phpapp02&amp;stripped_title=prsentation-internationale-urheberrechtskonferenz-bundesministerium-der-justiz-bmj-berlin" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=musik-final-090512085115-phpapp02&amp;stripped_title=prsentation-internationale-urheberrechtskonferenz-bundesministerium-der-justiz-bmj-berlin" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
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		<title>Norwegisches Fernsehen setzt auf eigenen BitTorrent-Tracker</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 09:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt zur Verbreitung von Fernsehsendungen über P2P-Netzwerke hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehsender Norwegens, Norsk Rikskringkasting AS (NRK, via Wikipedia), dazu entschlossen, einen eigenen BitTorrent-Tracker in Betrieb zu nehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt zur Verbreitung von Fernsehsendungen über P2P-Netzwerke hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehsender Norwegens, Norsk Rikskringkasting AS (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NRK" target="_blank">NRK</a>, via Wikipedia), dazu entschlossen, einen eigenen BitTorrent-Tracker in Betrieb zu nehmen.</p>
<p><span id="more-956"></span></p>
<p>Gut ein Jahr ist es her, dass der NRK die in Norwegen enorm populäre, achtteilige Fernsehserie <em>Nordkalotten 365</em> im BitTorrent-Netzwerk <a href="http://nrkbeta.no/norwegian-broadcasting-nrk-makes-popular-series-available-drm-free-via-bittorrent/" target="_blank">zur Verfügung stellte</a>. Kostenlos, ohne DRM und in hoher Bildqualität &#8212; der Pilotversuch wurde zu einem riesigen Erfolg.</p>
<p>An den Erfolg möchte NRK anknüpfen und weitere Programme im Internet bereitstellen. Um die Inhalte einfacher zugänglich zu machen und bessere Statistiken über die Nutzung der Angebote zu erhalten, hat NRK jetzt einen eigenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent_(Protokoll)" target="_blank">BitTorrent</a>-Tracker (via Wikipedia) aufgesetzt. Das <a href="http://nrkbeta.no/norwegian-broadcasting-corporation-sets-up-its-own-bittorrent-tracker/" target="_blank">meldet</a> der NRK-Newsdienst nrkbeta. Die Politik des DRM-Verzichts will NRK beibehalten, verweist allerdings auf Schwierigkeiten mit der Rechteklärung.</p>
<p>Zum Start des neuen Angebots wird eine Fernsehserie über Menschen gesendet, die in weit abgelegenen Winkeln des ohnehin nur spärlich besiedelten Norwegens leben.</p>
<p>Auch andere, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten in Europa experimentieren seit geraumer Zeit mit dem P2P-Vertrieb ihrer Sendungen. So stellte die britische BBC schon Ende 2006 einige Sendungen für den P2P-Vertrieb bereit. Die Europäische Union hat Anfang 2008 14 Millionen Euro für das Forschungsprojekt P2P-Next <a href="http://www.golem.de/0809/62287.html" target="_blank">zur Verfügung gestellt</a>. An dem Projekt beteiligen sich unter anderem die BBC, die European Broadcasting Union (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Rundfunkunion" target="_blank">EBU</a>, via Wikipedia), Pioneer und die Universitäten in Delft und Lancaster beteiligt. Bei der EBU wurde schon 2006 eine eigene P2P-Arbeitsgruppe eingerichtet.</p>
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		<title>Geschäft mit Download-Musik boomte 2008</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 11:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut dem Branchenverband der IT-Wirtschaft Bitkom, konnte das Geschäft mit Download-Musik 2008 kräftige Zuwächse verzeichnen: &#8220;2008 haben sich die Deutschen Songs und Musikalben im Wert von 80 Millionen Euro auf ihre PCs geladen – 34 Prozent mehr als im Vorjahr . . . 40 Millionen Mal haben die Deutschen einen Song oder ein Album im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bitkom.org/57840_57835.aspx" target="_blank">Laut</a> dem Branchenverband der IT-Wirtschaft Bitkom, konnte das Geschäft mit Download-Musik 2008 kräftige Zuwächse verzeichnen:</p>
<blockquote><p>&#8220;2008 haben sich die Deutschen Songs und Musikalben im Wert von 80 Millionen Euro auf ihre PCs geladen – 34 Prozent mehr als im Vorjahr . . . 40 Millionen Mal haben die Deutschen einen Song oder ein Album im Netz gekauft und heruntergeladen. Das ist ein Plus von 17 Prozent gegenüber 2007.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Durchschnittspreis pro einzelnem Titel lag laut Bitkom bei 1,10 Euro.</p>
<p>Ob der starke Anstieg beim Umsatz eventuell auch mit dem weitgehenden Verzicht auf digitales Rechte-Management (DRM) der großen Musikfirmen im vergangenen Jahr zusammenhing, teilt der Bitkom nicht mit.</p>
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		<title>Das Geheimnis der verschwundenen Bücher</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/01/15/das-geheimnis-der-verschwundenen-bucher/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 09:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunden des E-Book-Händlers Fictionwise werden ab Ende Januar keinen Zugriff mehr auf DRM-geschützte E-Books haben, die vom Distributor Overdrive geliefert wurden. Overdrive stellt dann (aus nicht bekannten Gründen) die Server für die E-Books ab. Elektronische Bücher sind anders als ihre auf Papier gedruckten Verwandten. Zum Beispiel können E-Books verschwinden, ohne dass man sie dazu verleihen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunden des E-Book-Händlers Fictionwise werden ab Ende Januar keinen Zugriff mehr auf DRM-geschützte E-Books haben, die vom Distributor Overdrive geliefert wurden. Overdrive stellt dann (aus nicht bekannten Gründen) die Server für die E-Books ab.</p>
<p><span id="more-773"></span></p>
<p>Elektronische Bücher sind anders als ihre auf Papier gedruckten Verwandten. Zum Beispiel können E-Books verschwinden, ohne dass man sie dazu verleihen muss. Wie das funktioniert, wird der US-E-Book-Distributor <a href="http://overdrive.com/" target="_blank">Overdrive</a> den Kunden des Online-Buchhändlers <a href="http://www.fictionwise.com/" target="_blank">Fictionwise</a> Ende Januar demonstrieren. Von da an lassen sich nämlich keine E-Books mehr von den Overdrive-Servern herunterladen. Da allein Overdrive über die Schlüssel für die mit digitalem Rechte-Management (DRM) geschützten Bücher verfügt, kann Fictionwise seinen Kunden auch nicht ohne weiteres Ersatz zu Verfügung stellen.<br />
Fictionwise <a href="http://www.fictionwise.com/help/Overdrive-Replacement-FAQ.htm" target="_blank">erklärt</a> dazu in einer FAQ:</p>
<blockquote><p>&#8220;Jede Datei ist speziell für Ihr Gerät verschlüsselt. Es ist Fictionwise bei den meisten Formaten nicht möglich, die Berechtigungen für Ihr Gerät zu beschaffen, um die Dateien auf unserem Server zu speichern. Tatsächlich ist es so, dass die Bücher überhaupt nicht über unsere Server laufen, wenn Sie sie herunterladen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Fictionwise bemüht sich nach eigener Aussage darum, mit den Verlagen Sondervereinbarungen zu treffen, um die Dateien gegen Äquivalente im Secure-eReader-Format auszutauschen. Auf jeden Fall sollten die Kunden sich Backups der erworbenen E-Books anfertigen, empfiehlt Fictionwise. Insgesamt sollen rund 300.000 E-Books für Fictionwise über Overdrive ausgeliefert worden sein.</p>
<p>Overdrive <a href="http://overdrive.com/aboutus/" target="_blank">bezeichnet</a> sich selbst als den &#8220;besten Download-Provider&#8221;. Das Unternehmen &#8220;arbeitet permanent daran, den Trends bei digitalen Medien vorauszueilen&#8221;. Fictionwise-Kunden werden ihre ganz eigene Interpretation dieser Aussagen vorzunehmen wissen.</p>
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		<title>Mehr Interoperabilität für Windows-Media-DRM</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 10:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Microsoft unterstützt den DRM-Adapter von INKA Entworks. Das gab der südkoreanische DRM-Spezialist am Montag bekannt. Die Vereinbarung zwischen INKA Entworks und Microsoft soll weltweit gelten. Der südkoreanische DRM-Spezialist INKA Entworks hat am 1. Dezember 2008 bekannt gegeben, dass Microsoft den DRM-Adapter des Unternehmens unterstützen wird. Inhalte, die mit Microsofts Windows-Media-DRM geschützt sind, sollen sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft unterstützt den DRM-Adapter von INKA Entworks. Das gab der südkoreanische DRM-Spezialist am Montag bekannt. Die Vereinbarung zwischen INKA Entworks und Microsoft soll weltweit gelten.</p>
<p><span id="more-712"></span></p>
<p>Der südkoreanische DRM-Spezialist <a href="http://www.netsync.co.kr/EN/" target="_blank">INKA Entworks</a> hat am 1. Dezember 2008 bekannt gegeben, dass Microsoft den DRM-Adapter des Unternehmens unterstützen wird. Inhalte, die mit Microsofts Windows-Media-DRM geschützt sind, sollen sich in Zukunft mit Hilfe von INKAs DRM-Adapter in andere DRM-Systeme übertragen lassen. Als Zielsysteme kommen beispielsweise die DRM-Standards <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/OMA_DRM" target="_blank">OMA</a> (via Wikipedia) und <a href="http://www.intertrust.com/main/research/initiatives.html#marlin" target="_blank">Marlin</a> in Frage. Selbst iPod-Unterstützung hat INKA-CEO James Ahn gegenüber Music Industry News Network in Aussicht <a href="http://www.mi2n.com/press.php3?press_nb=115449" target="_blank">gestellt</a>.</p>
<p>Digitales Rechte-Management (DRM) ist bei vielen Verbrauchern unbeliebt. Das liegt daran, dass DRM-Systeme meist verhindern, was Vebraucher gerne tun: Musik und Filme kopieren und auf unterschiedlichen Geräten nutzen. Daher kaufen die Verbraucher ihre Musik lieber im ungeschützten MP3-Format oder laden sich Filme aus P2P-Netzwerken herunter. So sind sie vor unangenehmen Kompatibilitätsproblemen einigermaßen sicher.</p>
<p>DRM ist für viele Verbraucher nur akzeptabel, wenn es die Nutzung von Inhalten nicht übermäßig behindert. Diese Erkenntnis setzt sich allmählich auch bei Technologie- und Inhalteanbieter durch. So soll das im August gegründete DECE-Konsortium ein <a href="http://www.golem.de/0809/62437.html" target="_blank">DRM-Ökosystem</a> aufbauen, in dessen Grenzen sich Inhalte beliebig transferieren lassen.</p>
<p>Microsoft beteiligt sich ebenso an der DECE-Initiative wie Alcatel-Lucent, Best Buy, Cisco, Comcast, Fox Entertainment, Hewlett-Packard, Intel, Lions Gate Entertainment, NBC Universal, Paramount Pictures, Philips, Sony, Toshiba, VeriSign und Warner Brothers. Die jetzt verkündete Unterstützung für einen weiteren Ansatz zu DRM-Interoperabilität kommt daher einigermaßen überraschend.</p>
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		<title>EFF: 10 Jahre DMCA und die schädlichen Nebenwirkungen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 06:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anläßlich des zehnten &#8220;Geburtstages&#8221; des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) in den USA hat die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) einen Bericht über die schädlichen Nebenwirkungen des Gesetzes veröffentlicht. Die EFF kritisiert die Bestimmungen für den Schutz technischer Schutzmaßnahmen gegen Umgehung &#8212; also das Verbot, Kopierschutzmaßnahmen usw. zu knacken &#8212; und lobt die Haftungsfreistellung (&#8220;Safe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anläßlich des zehnten &#8220;Geburtstages&#8221; des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) in den USA hat die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) einen Bericht über die schädlichen Nebenwirkungen des Gesetzes <a href="http://www.eff.org/deeplinks/2008/10/dmca-ten-years-unintended-consequences" target="_blank">veröffentlicht</a>. Die EFF kritisiert die Bestimmungen für den Schutz technischer Schutzmaßnahmen gegen Umgehung &#8212; also das Verbot, Kopierschutzmaßnahmen usw. zu knacken &#8212; und lobt die Haftungsfreistellung (&#8220;Safe Harbor&#8221;-Bestimmungen) von Diensteanbietern wie Yahoo, Google, eBay und so weiter.</p>
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		<title>Sony Pictures will DRM retten &#8212; &#8220;Open Market&#8221; soll für Interoperabilität sorgen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 10:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Rechtemanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter Führung von Sony Pictures unternehmen eine Reihe großer Hollywood-Studios einen neuen Anlauf zur Etablierung von digitalem Rechtemanagement (DRM). Das &#8220;Open Market&#8221; getaufte Konzept soll für Interoperabilität und Nutzerakzeptanz sorgen. Sony hat bisher reichlich glücklos agiert, wenn es um den Einsatz von Verfahren zum digitalen Rechtemanagement bzw. Kopierschutz für Musik ging (Stichwort: XCP, bei Wikipedia). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Unter Führung von Sony Pictures unternehmen eine Reihe großer Hollywood-Studios einen neuen Anlauf zur Etablierung von digitalem Rechtemanagement (DRM). Das &#8220;Open Market&#8221; getaufte Konzept soll für Interoperabilität und Nutzerakzeptanz sorgen.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-296"></span></p>
<p class="MsoNormal">Sony hat bisher reichlich glücklos agiert, wenn es um den Einsatz von Verfahren zum digitalen Rechtemanagement bzw. Kopierschutz für Musik ging (Stichwort: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/2005_Sony_BMG_CD_copy_protection_scandal" target="_blank">XCP</a>, bei Wikipedia). Geht es nach dem Willen des zum Konzern gehörenden Unternehmens Sony Pictures, will man die Fehler im Filmbereich nicht wiederholen. Statt inkompatibler Geräte, Software und Datenformate setzt der CTO von Sony Pictures, Mitch Singer, auf einen &#8220;offenen Markt&#8221; für digitale Filme mit DRM. Nach einem <a href="http://www.techcrunch.com/2008/08/26/movie-labels-to-launch-new-open-market-play-anywhere-scheme-as-last-ditch-effort-to-save-drm/" target="_blank">Bericht</a> von TechCrunch sollen unter anderem Fox, Paramount, Time Warner, Amazon, WalMart und Comcast das Sony-Konzept unterstützen; Apple und Disney hingegen seien bisher nicht im Boot.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Einer <a href="http://www.techcrunch.com/wp-content/uploads/2008/08/singer.pdf" target="_blank">Präsentation</a> (PDF) von Sony Pictures’ Mitch Singer kann man entnehmen, wie &#8220;Open Market&#8221; funktionieren soll. Statt von einzelnen Anbietern errichteter &#8220;Silos&#8221; für Nutzungsmodelle mit je eigener Lizenzverwaltung die Kunden letztlich dazu zwingen, sich vor dem Kauf für ein Format und gegebenenfalls auch für ein Gerät zu entscheiden, will Singer ein Domänen-Konzept einführen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Alle Geräte eines Nutzers würden demnach zu seiner individuellen Domäne gehören. Dazu müssten sie bei einem unabhängigen Domänenverwalter angemeldet und registriert werden. Inhalte ließen sich zwischen den Geräten in einer Domäne grundsätzlich beliebig transferieren. Der Domänenverwalter würde die Lizenzverwaltung organisieren. Die notwendigen Lizenzschlüssel für Inhalte und Geräte würden von Inhalteanbietern an den Domänenverwalter geliefert, nachdem der Kunde bei einem beliebigen Anbieter Lizenzen für Inhalte erworben hat. Der Kunde hätte dann die Wahl zwischen einer Vielzahl von Inhalteanbietern, ohne sich mit inkompatiblen Systemen zur Lizenzverwaltung herumschlagen zu müssen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das von Singer vorgeschlagene System hätte aus Kundensicht mit Sicherheit einige Vorteile gegenüber den bisherigen Ansätzen. Allerdings kann das System nur mit einem monopolistischen Domänenverwalter funktionieren, bei dem sich prinzipiell umfangreiche Informationen über die Mediennutzungsgewohnheiten aller angeschlossenen Nutzer ansammeln würden. Weder Wettbewerbshüter noch Datenschützer dürften von dieser Vorstellung begeistert sein.</p>
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		<title>Sony-BMG öffnet eigenen MP3-Download-Shop</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 14:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bertelsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[MP3]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
		<category><![CDATA[Sony-BMG]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Streaming]]></category>

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		<description><![CDATA[Sony-BMG hat mit Music Box in aller Stille einen eigenen MP3-Shop im Internet eröffnet. Ganze Alben kosten zwischen 6,99 EUR und 9,99 EUR, einzelne Titel sind für 1,19 EUR erhältlich. Mit der Eröffnung von Music Box gibt es Musik aus dem Sony-BMG-Repertoire – von Paul Potts über Mark Medlock bis Schnuffel – im 320kBit-MP3-Format online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Sony-BMG hat mit Music Box in aller Stille einen eigenen MP3-Shop im Internet eröffnet. Ganze Alben kosten zwischen 6,99 EUR und 9,99 EUR, einzelne Titel sind für 1,19 EUR erhältlich.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-217"></span></p>
<p class="MsoNormal">Mit der Eröffnung von <a href="http://www.musicbox.de/" target="_blank">Music Box</a> gibt es Musik aus dem Sony-BMG-Repertoire – von Paul Potts über Mark Medlock bis Schnuffel – im 320kBit-MP3-Format online zu kaufen. Der Preis von 1,19 EUR pro Titel ist verglichen mit anderen MP3-Portalen recht hoch. Dafür stimmt aber die Qualität: 320 kBit MP3 lassen hochwertigen Musikgenuss erwarten.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bei den Alben setzt Sony-BMG die aus dem CD-Handel bekannte Nice-Price-Strategie fort. Eine Auswahl an Alben ist schon für 6,99 EUR zu kommen – eine Ersparnis von 30 Prozent gegenüber dem regulären Preis von 9,99 EUR. Wer es lieber kurz mag, kann sich aus einer Auswahl von Klingeltönen bedienen. Dafür sind dann allerdings üppige 2,99 EUR pro Titel zu berappen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Musikvideos bietet Music Box kostenlos als Stream an. Darüber hinaus gibt es für Privatpersonen die Möglichkeit die Videos auf der eigenen Website einzubinden. Dazu muss man einen von Music Box generierten Code auf der eigenen Website einbinden. Dieser Code bettet dann automatisch den Flash basierten Music Box Player auf der jeweiligen Website ein und spielt die Videos ab. Zur Auswahl gibt es neben dem „Einzeltitel-Player“ eine Variante, bei der eine Auswahl der Titel eines bestimmten Künstlers der Reihe nach abgespielt wird.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zwar wirkt das Angebot noch etwas unfertig, weil beispielsweise Künstlerfotos fehlen. Auch ist nicht klar, wieviele Titel bei Musik Box insgesamt im Angebot sind. Unterm Strich aber scheint sich nun auch Sony-BMG auf den Weg in die Zukunft gemacht zu haben.</p>
<p class="MsoNormal">Übrigens gibt es bei Deutschlandradio einen recht umfangreichen <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/825879/" target="_blank">Artikel</a> zur Krise der Musikindustrie: &#8220;Down durch Download&#8221;.</p>
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		<title>Microsoft lässt DRM-Server für Musiklizenzen länger laufen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 05:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[EFF]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic Frontier Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[MSN Music]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[PlaysForSure]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
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		<description><![CDATA[Im April hatte Microsoft angekündigt, in den USA die DRM-Lizenzserver für den MSN-Music-Dienst zum 31. August 2008 abzuschalten. Nach erneuter Überprüfung des Beschlusses hat Microsoft nun entschieden, die Server noch bis Ende 2011 weiter laufen zu lassen. Ehemalige Kunden von MSN Music in den USA dürfen vorerst aufatmen. Wie verschiedene US-Newsdienste übereinstimmend berichten, hat Microsoft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Im April hatte Microsoft angekündigt, in den USA die DRM-Lizenzserver für den<span> </span>MSN-Music-Dienst zum 31. August 2008 abzuschalten. Nach erneuter Überprüfung des Beschlusses hat Microsoft nun entschieden, die Server noch bis Ende 2011 weiter laufen zu lassen.</p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p class="MsoNormal">Ehemalige Kunden von MSN Music in den USA dürfen vorerst aufatmen. Wie verschiedene US-Newsdienste übereinstimmend berichten, hat Microsoft den Abschalttermin für die Lizenzserver um mehr als drei Jahre auf Ende 2011 verschoben. Bereits Ende 2006 hatte Microsoft den MSN-Music-Dienst eingestellt und wollte nun, dem Beispiel von Sony folgend, auch die Lizenzserver <a href="http://irights.info/index.php?id=81&amp;tx_ttnews[tt_news]=374&amp;cHash=30247290a0" target="_self">abschalten</a>. Das hatte bei Kunden und Verbraucherschützern zu Protesten geführt.</p>
<p class="MsoNormal">Ehemalige Kunden von Microsofts Musikportal in den USA, die erworbene, DRM-geschützte Musik zum Beispiel auf andere Abspielgeräte übertragen wollen, benötigen jeweils neue Abspiellizenzen. Diese werden über spezielle Lizenzserver bereitgestellt. Die Abschaltung der Lizenzserver hätte für sie zur Folge, dass sie die Musikstücke nur noch auf dem Gerät und in der Konfiguration würden abspielen können, für die die letzten Lizenzen generiert wurden. Ein Betriebssystemupdate oder die Installation neuer Hardware würde in den meisten Fällen automatisch die Musikstücke unbrauchbar machen, da das von Microsoft für MSN Music eingesetzte PlaysForSure-DRM (stammt vom Windows Media Player 10) an die Hard- und Software-Konfiguration der Abspielgeräte gekoppelt ist.</p>
<p class="MsoNormal">Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hatte in einem <a href="http://www.eff.org/press/archives/2008/04/28" target="_blank">offenen Brief</a> an Microsoft-Chef Steve Ballmer die Unternehmenspolitik kritisiert: &#8220;Die Kunden von MSN Music haben Microsoft vertraut, als das Unternehmen sagte, MSN Music wäre ein sicheres Angebot, um Musik zu kaufen. Microsoft hat die Kunden enttäuscht. Wenn Microsoft bereit ist, Kunden so zu behandeln, wer sagt dann, dass das in Zukunft nicht wieder passieren wird?&#8221; Die EFF hatte Microsoft zum Einlenken aufgefordert.</p>
<p class="MsoNormal">Kunden des deutschen MSN-Music-Dienstes sind von den Entscheidungen nicht betroffen, da das Angebot hierzulande von OD2 betrieben wird.</p>
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