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	<title>iRights.info - Blog &#187; Downloads</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>&#8220;Ver.di und Bernd Neumann mit gleichen Positionen zum Urheberrecht&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 17:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dieser Überschrift ist bei der &#8220;Interessenvertretung der Medienschaffenden&#8221; connex.av ein Artikel erschienen. Schön, mag man meinen, wenn so viel Einigkeit herrscht. Es geht um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder &#8220;Hinweise&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221; zur &#8220;Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern&#8221; bei Urheberrechtsverletzungen. Die Zitate sprechen für sich: &#8220;(&#8230;) und der Forderung nach einem zügigen Abschluss der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dieser Überschrift ist bei der &#8220;Interessenvertretung der Medienschaffenden&#8221; connex.av ein <a href="http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php?id=4d11ddea06f54&#038;akt=filmfernsehproduktion&#038;a=20101104&#038;b=2304&#038;c=h">Artikel</a> erschienen. Schön, mag man meinen, wenn so viel Einigkeit herrscht. Es geht um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder &#8220;Hinweise&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221; zur &#8220;Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern&#8221; bei Urheberrechtsverletzungen. Die Zitate sprechen für sich:</p>
<p>&#8220;<em>(&#8230;) und der Forderung nach einem zügigen Abschluss der Verhandlungen ist er (Anm. d. Red.: Bernd Neumann) sich mit dem Positionspapier zum Urheberrecht der Gewerkschaft ver.di einig, dass der Bundesvorstand für zahlreiche organisierte Urheber und Leistungsschutzberechtigte am 25. Oktober beschlossen hatte. Dies sorgte für Aufregung bei etlichen Bloggern, wie auch bei renommierten Zeitungen; sie warfen der Gewerkschaft vor, sich mit der ausgewogenen Analyse des Entstehens der Piraterie-Probleme und der all-for-free-Mentalität im Internet durch Versäumnisse von Verlagen und Rechteinhabern an Musik- und fiktionalen Medieninhalten, sowie der klaren Positionierung für Sanktionen für die Bewahrung des Urheberrechts, im Stile des 19. Jahrhunderts eingesetzt habe. Das Papier (Anm. d. Redaktion: Das 12-Punkte Papier von Neumann &#8220;Ohne Urheber keine kulturelle Vielfalt&#8221;) macht eindeutig klar, dass nur neue kreative Werke entstehen können, wenn die Urheber von ihrer Arbeit leben können. </em>&#8221;</p>
<p>Verdi zur Kulturflatrate und &#8220;Warnlogos&#8221;:<br />
&#8220;<em>Klar setzt es (Anm. d Red.: Das oben genannte Papier) sich gegen die Idee der Schaffung einer Kulturflatrate ein, wie sie von den Grünen gewünscht wird. Die Gemeinschaft solle nicht dafür aufkommen, dass Einzelne das Internet weiter kostenfrei nutzen wollten. <strong>Zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen regt ver.di an, entsprechende Seiten mit einem Warnlogo zu versehn, dass die Nutzer auf die Urheberrechtsverletzung aufmerksam macht.</strong></em>&#8221;</p>
<p>Verdi zu Up- und Downloads:<br />
&#8220;<em><strong>Downloaden</strong> (Anm. d. Red.: gemeint dürfte hier der Download von urheberrechtlich geschütztem Material sein) sollte mit <strong>milden Strafen</strong> geahndet werden, <strong>die Härte des Gesetzes solle dagegen die Upploader</strong> (Anm. d. Red.; Fehler im Original) <strong>und die Fileshare-Anbieter treffen</strong>, die die Urheberrechtsverletzungen erst ermöglichen.</em>&#8221;</p>
<p>Verdi nochmal zu &#8220;Hinweisen&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221;:<br />
&#8220;<em>Eben weil wir gegen Sperren im Netz sind und das Abmahnwesen begrenzen wollen, sollen auf Internetseiten, die urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal zum Download anbieten, Hinweise gesetzt werden zur Aufklärung der Nutzerinnen und Nutzer – und zwar nach Anhörung und Widerspruchsmöglichkeit der betroffenen Seitenanbieter und von einer dazu legitimierten Institution.</em>&#8221;</p>
<p>Will, kann, soll, muss und Verdi:<br />
&#8220;<em>Eine Speicherung der IP-Adressen von Nutzerinnen und Nutzern wollen wir nicht. So und nicht anders steht es in dem Beschluss. ver.di verlangt nicht, den Zugriff von IP-Adressen auf bestimmte Internetseiten zu dokumentieren, Inhalte zu zensieren oder Nutzerinnen und Nutzer vom Internetzugang auszuschließen.</em>&#8221;</p>
<p>Frankreich? Nein.<br />
&#8220;<em>Das Kappen von Internetzugängen nach französischem Vorbild („Three strikes out“-Modell) lehnt ver.di ab. </em>&#8221;</p>
<p>Und jetzt alle zusammen: Yeeaah!<br />
&#8220;<em>Damit ist ver.di ganz bei Bernd Neumann, der formuliert, der bestehende rechtliche Rahmen solle um ein effizientes System ergänzt werden, das es ermöglicht, einem (potentiellen) Verletzer einen Warnhinweis zu senden. Dann könne dieser ohne juristische und finanzielle Konsequenzen sein illegales Handeln einstellen. <strong>Dabei muss jedoch sichergestellt sein, dass der verwarnte Nutzer bei wiederholter Rechtsverletzung mit einer ernstzunehmenden Reaktion zu rechnen habe. Ein solches System habe den Vorzug, unmittelbar zur Bewusstseinsbildung über den Wert des geistigen Eigentums beizutragen und die Akzeptanz der Rechtsdurchsetzung in der Bevölkerung zu fördern.</strong></em>&#8221;</p>
<p>Was bleibt, bei dieser schönen Zitatesammlung. Gute Frage.</p>
<p>Zur weiteren Verwendung ein paar Artikelhinweise und Links zu Dokumenten:<br />
<a href="http://www.irights.info/?q=content/gewerkschaft-verdi-fordert-netzüberwachung-gegen-urheberrechtsverletzungen">Gewerkschaft Verdi fordert Netzüberwachung gegen Urheberrechtsverletzungen</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/verdi_Urheberrecht_Position.pdf">Positionspapier des Verdi-Bundesvorstands zum Urheberrecht (PDF)</a><br />
<a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/11/2010-11-26-neumann-schutz-geistiges-eigentum.html">12-Punkte-Papier von Staatsminister Bernd Neumann</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/verdi-netzpolitik-org-berichtet-irrefuhrend/">Verdi warnt: netzpolitik.org berichtet irreführend</a><br />
<a href="http://leistungsschutzrecht.info/">IGEL &#8211; Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht</a><br />
<a href="http://carta.info/36502/offener-brief-von-frank-werneke-oder-die-begrenzte-einsichtsfaehigkeit-grosser-organisationen/">Offener Brief von Frank Werneke – oder: die begrenzte Einsichtsfähigkeit großer Organisationen</a><br />
<a href="http://carta.info/25968/offener-brief-5-vor-12-fuer-ver-di-wo-steht-die-gewerkschaft-beim-urheberrecht/">Offener Brief: 5 vor 12 für ver.di – Wo steht die Gewerkschaft beim Urheberrecht?</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/eu-gewerkschaften-fordern-uberwachungs-und-filterinfrastrukturen/">EU-Gewerkschaften fordern Überwachungs- und Filterinfrastrukturen</a><br />
<a href="http://ak-zensur.de/">Arbeitskreis Zensur</a><br />
<a href="http://ccc.de/">Chaos Computer Club</a></p>
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		<title>iRights.info zu Gast bei &#8220;Funkhaus Wallrafplatz&#8221; (WDR 5)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Samstag war ich zusammen mit Dr. Frey, Rechtsanwalt aus Köln, zu Gast bei dem insbesondere in Nordrhein-Westfalen bekannten Call-In-Medienmagazin des WDR 5 &#8220;Funkhaus Wallrafplatz&#8221;. Unter dem Titel &#8220;Gratiskultur oder alles nur geklaut: wer darf was im Internet?&#8221; ging es um praktische Fragen zum Urheberrecht, das aktuelle erstinstanzliche Urteil gegen die P2P-Plattform &#8220;The Pirate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag war ich zusammen mit Dr. Frey, Rechtsanwalt aus Köln, zu Gast bei dem insbesondere in Nordrhein-Westfalen bekannten Call-In-Medienmagazin des WDR 5 &#8220;Funkhaus Wallrafplatz&#8221;. Unter dem Titel &#8220;Gratiskultur oder alles nur geklaut: wer darf was im Internet?&#8221; ging es um praktische Fragen zum Urheberrecht, das aktuelle erstinstanzliche Urteil gegen die P2P-Plattform &#8220;The Pirate Bay&#8221; in Schweden, die Versäumnisse der Musikindustrie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Internet und um Wege zur Akzeptanz des Urheberrechts im Internet.  Wer die Sendung verpasst hat, kann sie <a href="http://gffstream-3.vo.llnwd.net/c1/m/1240047045/radio/funkhauswallrafplatz/wdr5_funkhaus_wallrafplatz_20090418.mp3">online hören oder per Download zum Nachhören runterladen.</a></p>
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		<title>Interview mit Dieter Gorny: Neue gesellschaftliche Debatte über geistiges Eigentum</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 22:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valie Djordjevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Dossiers „Urheberrecht“, das wir vergangenes Jahr zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung zusammengestellt haben, führten wir auch ein Interview mit Dieter Gorny, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Musikindustrie e.V., in dem rund 90 Prozent der Musikverlage, Schallplattenfirmen und Labels organisiert sind. Dieses Gespräch haben wir jetzt auch bei uns auf der Website [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des <a href="http://www.bpb.de/themen/0GNUL9,0,0,Urheberrecht.html" target="_blank">Dossiers „Urheberrecht“</a>, das wir vergangenes Jahr zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung zusammengestellt haben, führten wir auch ein Interview mit Dieter Gorny, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Musikindustrie e.V., in dem rund 90 Prozent der Musikverlage, Schallplattenfirmen und Labels organisiert sind. <a href="http://irights.info/index.php?id=680" target="_blank">Dieses Gespräch haben wir jetzt auch bei uns auf der Website veröffentlicht.</a></p>
<p>Gorny meint, dass es notwendig ist eine neue gesellschaftliche Debatte über geistiges Eigentum zu führen, da zu viele Leute der „Umsonst ist geil“-Mentalität anheim gefallen sind. Künstlerische Leistungen seien nicht genügend anerkannt. Es wollen zwar alle Musik hören, aber nicht dafür bezahlen. Vor allem im Zusammenhang mit der Debatte über Cultural Industries, die traditionellen Industrien in Westeuropa als Wertschöpfungsinstrument ablösen sollen, wäre es wichtig, die Kreativindustien als „zukünftige Leitmärkte“ zu fördern. Dazu gehöre auch ein starkes Urheberrecht.</p>
<p>Wer dieses Blog, die Tagung und unsere Website schon länger kennt, weiß, dass wir dieser Haltung sehr kritisch gegenüberstehen und oft schreiben, wie die Interessen der Urheber nicht unbedingt die Interessen der Verwerter sind. Trotzdem ist es interessant zu dokumentieren, was die „andere“ Seite sagt, um darüber auch ohne Polemik zu diskutieren.</p>
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		<title>Sony-BMG öffnet eigenen MP3-Download-Shop</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/08/04/sony-bmg-offnet-eigenen-mp3-download-shop/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 14:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Sony-BMG hat mit Music Box in aller Stille einen eigenen MP3-Shop im Internet eröffnet. Ganze Alben kosten zwischen 6,99 EUR und 9,99 EUR, einzelne Titel sind für 1,19 EUR erhältlich. Mit der Eröffnung von Music Box gibt es Musik aus dem Sony-BMG-Repertoire – von Paul Potts über Mark Medlock bis Schnuffel – im 320kBit-MP3-Format online [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Sony-BMG hat mit Music Box in aller Stille einen eigenen MP3-Shop im Internet eröffnet. Ganze Alben kosten zwischen 6,99 EUR und 9,99 EUR, einzelne Titel sind für 1,19 EUR erhältlich.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-217"></span></p>
<p class="MsoNormal">Mit der Eröffnung von <a href="http://www.musicbox.de/" target="_blank">Music Box</a> gibt es Musik aus dem Sony-BMG-Repertoire – von Paul Potts über Mark Medlock bis Schnuffel – im 320kBit-MP3-Format online zu kaufen. Der Preis von 1,19 EUR pro Titel ist verglichen mit anderen MP3-Portalen recht hoch. Dafür stimmt aber die Qualität: 320 kBit MP3 lassen hochwertigen Musikgenuss erwarten.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bei den Alben setzt Sony-BMG die aus dem CD-Handel bekannte Nice-Price-Strategie fort. Eine Auswahl an Alben ist schon für 6,99 EUR zu kommen – eine Ersparnis von 30 Prozent gegenüber dem regulären Preis von 9,99 EUR. Wer es lieber kurz mag, kann sich aus einer Auswahl von Klingeltönen bedienen. Dafür sind dann allerdings üppige 2,99 EUR pro Titel zu berappen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Musikvideos bietet Music Box kostenlos als Stream an. Darüber hinaus gibt es für Privatpersonen die Möglichkeit die Videos auf der eigenen Website einzubinden. Dazu muss man einen von Music Box generierten Code auf der eigenen Website einbinden. Dieser Code bettet dann automatisch den Flash basierten Music Box Player auf der jeweiligen Website ein und spielt die Videos ab. Zur Auswahl gibt es neben dem „Einzeltitel-Player“ eine Variante, bei der eine Auswahl der Titel eines bestimmten Künstlers der Reihe nach abgespielt wird.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zwar wirkt das Angebot noch etwas unfertig, weil beispielsweise Künstlerfotos fehlen. Auch ist nicht klar, wieviele Titel bei Musik Box insgesamt im Angebot sind. Unterm Strich aber scheint sich nun auch Sony-BMG auf den Weg in die Zukunft gemacht zu haben.</p>
<p class="MsoNormal">Übrigens gibt es bei Deutschlandradio einen recht umfangreichen <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/825879/" target="_blank">Artikel</a> zur Krise der Musikindustrie: &#8220;Down durch Download&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>klicksafe-Broschüre gibt Hilfestellung beim Musikdownload</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/06/10/klicksafe-broschure-gibt-hilfestellung-beim-musikdownload/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 13:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[klicksafe]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[P2P]]></category>

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		<description><![CDATA[Die klicksafe-Initiative hat eine neue Broschüre veröffentlicht: Mu§ik im Netz &#8212; Runterladen ohne Reinfall! Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW erstellt. In der Pressemitteilung (PDF) zum Erscheinen der Broschüre heißt es unter anderem: &#8220;Nach Angaben der Musikindustrie verursachen illegale Downloads einen hohen finanziellen Schaden. Verständlich also, dass sich die Plattenfirmen wehren. „Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die klicksafe-Initiative hat eine neue Broschüre veröffentlicht: <a href="http://www.klicksafe.de/comasystem/view/presse/view_presse.pl?datensatz=pre0eg9KaqHaOTRg8DujKn7Uy3Vg2yZtZuC7u7u5MahaIw6brIAH61210761314&amp;designfile=news_common.php&amp;interpret=1&amp;zusatzparam=" target="_blank">Mu§ik im Netz &#8212; Runterladen ohne Reinfall!</a> Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW erstellt.</p>
<p>In der <a href="http://www.klicksafe.de/comasystem/readit.pl/PM_Musikdownload.pdf?wfa=vh80aw7P&amp;daten=blosvE1dDGayXMKQqybIxCnnOspiXGTFix6eQuk2g2uHQqi93NxUX1210782092" target="_blank">Pressemitteilung</a> (PDF) zum Erscheinen der Broschüre heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach Angaben der Musikindustrie verursachen illegale Downloads einen hohen finanziellen Schaden. Verständlich also, dass sich die Plattenfirmen wehren. „Wir beobachten allerdings, dass die Maßnahmen der Musikindustrie bei Urheberrechtsverstößen nicht selten übers Ziel hinaus schießen und sogar unberechtigte Forderungen gestellt werden“, erläutert Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, „dabei hängt die Höhe der Schadenersatzforderungen und der Anwaltskosten davon ab, wie viele Musikstücke man illegal zum Download angeboten oder heruntergeladen hat. Und der Gesetzgeber hat die Anwaltsgebühren für Bagatellverstöße auf 100 Euro begrenzt.“ Auch für den Fall, dass eine Abmahnung ins Haus flattert, gibt der Flyer „Mu§ik im Netz“ deshalb konkrete Tipps.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Broschüre kann kostenlos bestellt oder als <a href="http://www.klicksafe.de/comasystem/readit.pl/musi_im_netz.pdf?wfa=aGna2o6U&amp;daten=bloY3Z2nTKu3UVwvMOjRjgy0Ick6WjdzBgcZ7RUxGsIPzJ0u4xfxS1210761366" target="_blank">PDF</a> heruntergeladen werden.</p>
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		<title>Nägel mit Köpfen machen – Selbstvermarktung von Musikern</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/03/08/nagel-mit-kopfen-machen-%e2%80%93-selbstvermarktung-von-musikern/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 07:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Marktsegmentierung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[NIN]]></category>
		<category><![CDATA[Nine Inch Nails]]></category>
		<category><![CDATA[Skaleneffekte]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Nine Inch Nails beerdigen die Musikindustrie Die Band Nine Inch Nails hat einen im vergangenen Jahr ausgelaufenen Plattenvertrag mit dem Universal-Label Interscope Records nicht verlängert. Stattdessen haben die Bandmitglieder um den Sänger Trent Reznor entschieden, ihre Musik künftig selbst zu vermarkten. Für Anfang Mai ist das offizielle Erscheinen eines neuen Nine-Inch-Nails-Albums mit dem Titel Ghosts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Nine Inch Nails beerdigen die Musikindustrie</h3>
<p class="MsoNormal">Die Band Nine Inch Nails hat einen im vergangenen Jahr ausgelaufenen Plattenvertrag mit dem Universal-Label Interscope Records nicht verlängert. Stattdessen haben die Bandmitglieder um den Sänger Trent Reznor entschieden, ihre Musik künftig selbst zu vermarkten.</p>
<p>Für Anfang Mai ist das offizielle Erscheinen eines neuen Nine-Inch-Nails-Albums mit dem Titel Ghosts I-IV angekündigt. Ob man angesichts von 36 Titeln noch von Album sprechen sollte, darf diskutiert werden. Trent Reznor selbst bevorzugt die Beschreibung als „collection of music“ &#8212; Musiksammlung.Über eine eigens dafür eingerichtete Website (<a href="http://ghosts.nin.com/" target="_blank">http://ghosts.nin.com/</a>) können „die ersten vier Bände von Ghosts“ vorbestellt werden. Zur Auswahl stehen insgesamt fünf Optionen:</p>
<ol>
<li class="MsoNormal"><strong> Kostenloser      Download</strong> der ersten 9 Titel als MP3, ohne DRM, inklusive einem 40-seitigen      PDF-Dokument zur Sammlung.</li>
<li class="MsoNormal"><strong>Alle 36 Titel zum Download</strong> in unterschiedlichen Formaten ohne DRM, darunter MP3. Preis: <strong>5 US-Dollar</strong>. Das 40-seitige PDF gibt es ebenfalls dazu.</li>
<li class="MsoNormal"><strong>Doppel-CD</strong> für <strong>10 US-Dollar</strong> plus alle Titel zum Download.</li>
<li class="MsoNormal">Ein <strong>Deluxe Edition Package</strong> zum Preis von <strong>75 US-Dollar</strong>. Im Paket sind dann neben Doppel-CD und PDF zusätzlich enthalten: Eine Daten-DVD mit allen 36 Titeln als Mehrspuraufnahme und eine hochauflösende Blu-ray-Disc mit allen 36 Titeln in 96kHz-/24-Bit-Qualität. (Zum Vergleich: Auf der CD ist Musik lediglich mit 44 kHz und 16 Bit gespeichert.) Selbstverständlich gehört der kostenlose Download aller Titel ebenfalls zum Lieferumfang.</li>
<li class="MsoNormal">Ein <strong>Ultra-Deluxe Limited Edition Package</strong> für sage und schreibe <strong>300 US-Dollar</strong>, das unter anderem zusätzlich zur Deluxe Edition noch LP-Versionen der Musik und ein Fotoalbum enthält. Diese Version ist auf 2500 Exemplare limitiert worden.</li>
</ol>
<p class="MsoNormal">Das <strong>Ultra-Deluxe Limited Edition Package</strong> für 300 US-Dollar war innerhalb von zwei Tagen <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20080305-reznor-makes-750000-even-when-the-music-is-free.html" target="_blank"><strong>ausverkauft</strong></a>.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Willkommen in der Zukunft der Musikwirtschaft!</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span id="more-71"></span>Noch einmal im Klartext: Nine Inch Nails haben allein durch den Verkauf des teuersten Musik-Pakets im Angebot binnen zweier Tage 750.000 US-Dollar eingenommen. Und das, obwohl alle 36 Titel als Download-Version auch schon für 5 US-Dollar zu bekommen sind! Normalerweise hätte eine Plattenfirma etwa 750.000 CDs verkaufen müssen, damit die Band solche Einnahmen erzielte.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das war’s dann. Damit dürften Nine Inch Nails zu den Sargnägeln der großen Plattenfirmen geworden sein.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Welche bekannte Band, welcher bekannte Musiker wird in Zukunft noch einen Vertrag mit einer großen Plattenfirma abschließen, oder verlängern, bei der man im Schnitt lediglich 1 US-Dollar pro verkauftem Album einnehmen kann? Und unbekannte Bands? Die verdienen mit einem Plattenvertrag in der Regel gar nichts, weil die Plattenfirmen ihnen jede Menge Kosten in Rechnung stellen, die erst mit den Einnahmen verrechnet werden. Warum sollten unbekannte Bands sich auf dieses Risiko einlassen?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Um besser zu verstehen, was Nine Inch Nails in der Praxis demonstriert haben, lohnt es sich, etwas in die ökonomische Theorie abzutauchen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Laut ökonomischer Theorie treffen sich unter marktwirtschaftlichen Verhältnissen Angebot und Nachfrage im Markt. Anbieter (Verkäufer) und Nachfrager (Käufer) einigen sich auf einen Preis, zu dem die Ware dann ihren Besitzer wechselt. Bei sinkenden Preisen kaufen die Käufer mehr von einer Ware, bei steigenden Preisen weniger. Herrscht Wettbewerb unter mehreren Anbietern einer Ware, so sinken die Preise in Richtung Herstellungskosten, weil sich die Händler im Preis unterbieten, um ihre Ware loszuwerden. Idealerweise verfügen weder Anbieter noch Nachfrager über die Möglichkeit, den Preis für die Ware willkürlich zu beeinflussen. Soweit eine kurze Theorie von Angebot und Nachfrage im idealen Markt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nine Inch Nails sind eine Band, sie machen Musik. Was sind die Waren, die Nine Inch Nails anbieten? Und wie sieht der Markt dafür aus?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die einfachste Antwort auf diese Frage bietet die bereits angeführte Liste der Bestelloptionen für das neue Album der Band, Ghosts I-IV. Die Band verpackt ihre Musik in Pakete zu unterschiedlichen Preisen. Aus ökonomischer Sicht hat die Band also entschieden, die Menge aller potentiellen Käufer (Nachfrager) ihrer Musik in mindestens fünf Klassen aufzuteilen. Für jede Klasse von Nachfragern gibt es ein maßgeschneidertes Musik-Plus-x-Paket von Nine Inch Nails. Je nach Kaufkraft und Vorlieben können die Nachfrager entscheiden, gar nichts oder 300 US-Dollar für die Musik und das Drumherum zu bezahlen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Nine Inch Nails haben durch Bundling den Markt für ihre Musik segmentiert. Der digitale Vertriebsweg Internet hilft ihnen dabei, den Kostenaufwand für den Vertrieb gering zu halten. Das Urheberrecht sorgt dafür, daß die Band Exklusivrechte zur Vermarktung hat. Dadurch wird jeder Wettbewerb für die nicht reinen Download-Versionen praktisch ausgeschaltet, was der Band die Möglichkeit gibt, Preise und Qualitäten nach ihren Vorstellungen zu wählen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich schrieb von „mindestens fünf Klassen“ von Nachfragern. Genauer betrachtet, gibt es noch mehr Klassen. Nehmen wir beispielsweise diejenigen, die lieber 150 US-Dollar für eine Eintrittskarte zu einem Live-Konzert der Band ausgeben als 75 US-Dollar für das Deluxe Edition Package. Oder nehmen wir diejenigen, die zusätzlich zur Doppel-CD für 10 US-Dollar noch ein T-Shirt von der Band kaufen wollen. Die Reihe ließe sich fortsetzen. Diese Käufer bedient die Band auf anderen Wegen, beispielsweise durch Live-Auftritte und den Verkauf von Merchandise-Artikeln bei den Konzerten.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der entscheidende Punkt hier ist aus ökonomischer Sicht: Die Präferenzen der Nachfrager sind nicht homogen – nicht alle wollen dasselbe kaufen oder können sich Deluxe-Ausgaben leisten. Nine Inch Nails haben das verstanden und machen differenzierte Angebote für eine differenzierte Nachfrage. Der Erfolg gibt ihnen Recht und läßt die großen Plattenfirmen mit ihren vergleichsweise simplen Angeboten alt aussehen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die großen Plattenfirmen wollen am liebsten allen Nachfragern genau dasselbe verkaufen: Hits auf CDs. Das bedeutet, möglichst viel von einem spezialisierten Produkt – Musik-CDs von möglichst wenigen Bands/Musikern – zu möglichst hohen Preisen an die Käufer zu bringen. Aus Sicht der Plattenfirmen lassen sich nämlich auf diese Weise unter Ausnutzung von positiven <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skaleneffekt" target="_blank">Skaleneffekten</a>, d.h. sinkenden Stückkosten bei Massenproduktion, die Produktionskosten minimieren und die Profite folglich maximieren. Plattenfirmen haben aus diesem Grund verständlicherweise nur wenig Interesse an einer umfangreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marktsegmentierung" target="_blank">Marktsegmentierung</a>. Die treibt lediglich die Kosten für Verpackungs- und Werbeaufwand in die Höhe.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Große Plattenfirmen sind noch viel weniger flexibel als kleine, da sie noch einen erheblichen bürokratischen Wasserkopf zu finanzieren haben. Marktsegmentierung von Major-Labels (Universal, EMI, Warner und Sony-BMG) sah bisher so aus, daß neue Alben zuerst hochpreisig angeboten werden, ein paar Monate später mittelpreisig und nach einem halben oder vielleicht auch zwei Jahren im Niedrigpreissegment (Stichwort: &#8220;Nice Price&#8221;). Mit dem Online-Vertrieb – gegen den sich die Majors lange gesperrt hatten – wird ein weiteres Marktsegment erschlossen. Schließlich sind manche Plattenfirmen sogar wieder dazu übergegangen, echte Schallplatten zu produzieren und so eine spezifische Nachfrage zu bedienen. Sony-BMG experimentiert auch mit unterschiedlichen Ausstattungsvarianten und Preisen für neue CDs. Das sind späte Versuche, die durch CD-Brenner ausgelöste und später durch Napster &amp; Co. verstärkte Lawine aufhalten zu wollen. Too little, too late.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Unterm Strich steht heute für viele Bands und Musiker eine entscheidende Frage: Welche Leistung erbringen klassische Plattenfirmen, die Bands bzw. Musiker nicht anderswo günstiger einkaufen können?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Antwort ist einfach: keine.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Schlußfolgerung daraus lautet: Der Strukturwandel in der Musikwirtschaft hat gerade Fahrt aufgenommen. Nine Inch Nails sind der schlagende Beweis dafür.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die großen und mittleren Stars, die Hit-Garanten, werden den Plattenfirmen zuerst davonlaufen – sie haben am meisten zu gewinnen und am wenigsten zu verlieren. Damit bricht das profitabelste Segment weg. Das Beispiel der Stars wird Schule machen. Für neue, junge Bands und Musiker wird sich die Frage eines Plattenvertrags bald nicht mehr stellen. Stattdessen werden sie zu Out-of-the-Box-Angeboten zur Musikvermarktung greifen, die wie Pilze aus dem Boden schießen werden. Musikläden werden die entsprechend spezialisierte Webshop-Software zu Preisen von wenigen hundert Euro anbieten. Dienstleister werden im Internet Online-Plattformen erreichten, die speziell für die Vermarktung neuer Musik da sein werden…Ach, das gibt es alles schon? Stimmt!</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Meine Prognose: In höchstens fünf Jahren gibt es die großen Plattenfirmen, so wie wir sie seit vielen Jahren kennen, nicht mehr. Dafür wird es ein deutlich vielfältigeres Angebot auf dem Markt für Musik geben. Der industrielle Einheitsbrei, den die Musik<em>industrie</em> jahrzehntelang zusammengerührt hat, schmeckt nicht mehr. Time to move on.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">So banal das klingen mag, man kann es nicht oft genug wiederholen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„The structure of an industry may change rapidly as costs shift.“ (Dennis W. Carlton und Jeffrey M. Perloff: Modern Industrial Organization, 3rd Ed., Addison-Wesley, 2000, p. 6)</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Auch die Musikindustrie kann sich nicht auf Dauer über ökonomische Gesetzmäßigkeiten hinwegsetzen, so sehr ihr auch Gesetzgeber in aller Welt dabei behilflich sein mögen. Selbst bei Politikern wird es irgenwann einen Generationswechsel geben &#8212; soviel ist sicher.</p>
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		<title>Microsoft will Teenagern Respekt vor dem Urheberrecht beibringen (und droht mit Gefängnis?)</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 07:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnisstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Teenager]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem Artikel in der InformationWeek (13. Februar 2008) zufolge, hat Microsoft eine Umfrage (PDF) unter Teenagern zum Thema Downloads und Urheberrecht durchgeführt. Darin wird unter anderem gesagt: &#8220;Threats of fines and jail changes attitudes&#8221; Um den Teenagern nun die Angst vor dem Gefängnis zu nehmen, und sie besser mit Urheberrechtsfragen vertraut zu machen, stellte Microsoft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem <a href="http://informationweek.com/news/showArticle.jhtml?articleID=206503467" target="_blank">Artikel</a> in der InformationWeek (13. Februar 2008) zufolge, hat Microsoft eine <a href="http://www.microsoft.com/presspass/download/press/2008/02-13KRCStudy.pdf" target="_blank">Umfrage</a> (PDF) unter Teenagern zum Thema Downloads und Urheberrecht durchgeführt. Darin wird unter anderem gesagt:</p>
<blockquote><p><span id="articleBody">&#8220;Threats of fines and jail changes attitudes&#8221;</span></p></blockquote>
<p>Um den Teenagern nun die Angst vor dem Gefängnis zu nehmen, und sie besser mit Urheberrechtsfragen vertraut zu machen, stellte Microsoft <a href="http://www.ipreducation.com/" target="_blank">&#8220;The Teacher&#8217;s Guide to Intellectual Property Education&#8221;</a> vor:</p>
<blockquote><p>&#8220;This program, sponsored by Microsoft, offers a comprehensive set of cross-curricular classroom activities designed for grades 8-10 (but easily adaptable for use in grades 6-12) and organized into thematic units. The units provide a variety of ways to engage students in this learning experience and span the following subject areas: Civics, Computer Science, Debate, Economics, Fine Arts, Government, Journalism, Language Arts, Technology, and Video Production.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer das Material haben möchte, muß sich aber zuvor (bei Microsoft?) registrieren lassen.</p>
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		</item>
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		<title>Piratenjäger und der Untergang der CD</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 13:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Hinweis auf zwei aktuelle Artikel in anderen Medien. &#8220;Die Piratenjäger im Internet&#8221; (Focus online, 1. Februar 2008) &#8220;Die DVD bleibt, doch die CD verschwindet&#8221; (FAZ online, 1. Februar 2008) Der erste Artikel beschreibt anschaulich das Vorgehen der von den Plattenfirmen beauftragten &#8220;Ermittler&#8221; Frank Lüngen und Anwalt Clemens Rasch gegen mutmaßliche Urheberrechtsverletzer, die Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Hinweis auf zwei aktuelle Artikel in anderen Medien.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-8738/raubkopien_aid_235945.html" target="_blank">&#8220;Die Piratenjäger im Internet&#8221;</a> (Focus online, 1. Februar 2008)</li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/RubE219BC35AB30426197C224F193F54B1B/Doc~E2F22AF45CC1A4E0CA7D30BD2D8E822AC~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed" target="_blank">&#8220;Die DVD bleibt, doch die CD verschwindet&#8221;</a> (FAZ online, 1. Februar 2008)</li>
</ul>
<p>Der erste Artikel beschreibt anschaulich das Vorgehen der von den Plattenfirmen beauftragten &#8220;Ermittler&#8221; Frank Lüngen und Anwalt Clemens Rasch gegen mutmaßliche Urheberrechtsverletzer, die Musik in Tauschbörsen verbreiten.</p>
<p>Im zweiten Artikel geht es nicht nur um den Untergang der CD als Verbreitungsmedium für digitale Musik sondern auch darum, wie Musiker durch schlechte Vertragsbedingungen durch Rundfunk- und Fernsehunternehmen (-anstalten)  übervorteilt werden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die europäischen Rundfunkanstalten diktierten bei ihren Musikproduktionen den Interpreten zunehmend Vertragsbedingungen, die eine vollumfängliche Abtretung der Rechte an der Aufnahme zum Inhalt hätten. Durch den Programmaustausch würden diese Aufnahmen dann beliebig oft und abgeltungsfrei gesendet &#8211; zum Nachteil nicht nur der Interpreten, sondern auch der um ihr Überleben kämpfenden unabhängigen CD-Labels, die gegen die mächtige Konkurrenz nicht mehr ankämen.&#8221;</p></blockquote>
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