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	<title>iRights.info - Blog &#187; Creative Commons</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 08:44:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>C3S: Die Gründungsinitiative ist online</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Hendrik Weitzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch ist sie nicht formell gegründet, aber die &#8220;Cultural Commons Collecting Society&#8221;, kurz C3S nimmt nun auch im Netz Formen an. Seit heute ist die erste Website der Gründungsinitiative online und erklärt nicht nur genauer, wie das Konzept aussieht, sondern bietet für Kreative bereits die Möglichkeit, direkt per Onlineformular ihr Interesse an zukünftiger Mitgliedschaft zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist sie nicht formell gegründet, aber die &#8220;Cultural Commons Collecting Society&#8221;, kurz C3S nimmt nun auch im Netz Formen an. Seit heute ist die erste <a href="http://www.c-3-s.eu/" title="Website Cultural Commons Collecting Society - C3S" target="_blank">Website der Gründungsinitiative</a> online und erklärt nicht nur genauer, wie das Konzept aussieht, sondern bietet für Kreative bereits die Möglichkeit, direkt per Onlineformular ihr Interesse an zukünftiger Mitgliedschaft zu bekunden. Das Sammeln solcher Absichtserklärungen ist unerlässlich, um später durch die Regulierungsbehörden die Zulassung als Verwertungsgesellschaft zu erhalten, denn dafür muss glaubhaft gemacht werden, dass die Gesellschaft ausreichend viele Urheber vertreten und dadurch nachhaltig finanziert sein wird.</p>
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		<title>Folgen, Risiken und Nebenwirkungen von NC</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2012/05/02/folgen-risiken-und-nebenwirkungen-von-nc/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 21:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valie Djordjevic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[NC]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht-Kommerziell]]></category>
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		<description><![CDATA[Creative-Commons-Lizenzen sind eine feine Sache. Sie bieten Urhebern eine einfache Möglichkeit ihre Werke freizugeben, und dabei zu steuern, was mit ihnen gemacht werden darf. Allerdings ist es nicht immer einfach zu entscheiden, welche Lizenz für welchen Zweck die richtige ist. Um diese Entscheidung zu erleichtern und transparenter zu machen, hat iRights.info zusammen mit Wikimedia Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://irights.info/userfiles/CC-NC_Leitfaden_web.pdf"><img class="alignleft size-medium wp-image-4003" title="NC-Broschüre" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2012/05/titelbild-210x300.png" alt="NC-Broschüre" width="210" height="300" /></a></strong></p>
<p>Creative-Commons-Lizenzen sind eine feine Sache. Sie bieten Urhebern eine einfache Möglichkeit ihre Werke freizugeben, und dabei zu steuern, was mit ihnen gemacht werden darf. Allerdings ist es nicht immer einfach zu entscheiden, welche Lizenz für welchen Zweck die richtige ist.</p>
<p>Um diese Entscheidung zu erleichtern und transparenter zu machen, hat iRights.info zusammen mit Wikimedia Deutschland und Creative Commons Deutschland eine Broschüre erstellt, die erklärt, welche ungewollten Nebenwirkungen die Bedingung NC &#8211; nicht-kommerziell mit sich bringen kann. Der Autor der Broschüre ist Paul Klimpel, Rechtsanwalt und vormals Verwaltungsdirektor der deutschen Kinemathek.</p>
<p>Wir stellen die Broschüre am<strong> Donnerstag, den 3. Mai, um 12:30 h am <a href="http://re-publica.de/12/republica-square/" target="_blank">Wikipedia-Stand </a><strong><a href="http://re-publica.de/12/republica-square/" target="_blank">(Halle 3, Stand 12)</a> </strong>auf der <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica</a></strong> vor. Mit dabei sind Paul Klimpel (iRightsLab Kultur), John Weitzmann (Creative Commons Deutschland) und Jan Engelmann (Wikimedia Deutschland e.V.). Die Broschüre ist kostenlos am Stand erhältlich.</p>
<p><a href="http://irights.info/userfiles/CC-NC_Leitfaden_web.pdf">UPDATE: Jetzt auch endlich online als PDF (ca 600 KB).</a></p>
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		<title>Zoe.Leela und Motor Music mit Thesen zur GEMA</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 09:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Pachali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertungsgesellschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Motor Music]]></category>
		<category><![CDATA[Zoe.Leela]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollte man sich für Diskussionen über die GEMA ein Buzzword-Bingo zusammenstellen, dann wäre es wohl mit „Weihnachtslieder in Kindergärten”, „analoger Dinosaurier“, „In deinem Land nicht verfügbar” usw. schnell gefüllt. Wobei immer wieder gern „Fakten mit Halbwahrheiten oder gar Unwissen vermischt” werden, wie Jan Stern gerade aus Anlass der letzten Diskussionen über die sogenannte GEMA-Vermutung ganz richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3350" title="Heldburg, Probe des Jugendchores (Bundesarchiv Bild 183-U0326-0026 / CC-BY-SA)" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/12/183-U0326-0026.jpg" alt="" width="470" height="341" /></p>
<p>Wollte man sich für Diskussionen über die GEMA ein Buzzword-<a href="http://www.unibingo.de/">Bingo</a> zusammenstellen, dann wäre es wohl mit „Weihnachtslieder in Kindergärten”, „analoger Dinosaurier“, „In deinem Land nicht verfügbar” usw. schnell gefüllt. Wobei immer wieder gern „Fakten mit Halbwahrheiten oder gar Unwissen vermischt” werden, wie Jan Stern gerade aus Anlass der letzten <a href="http://www.audite.org/2011/12/08/die-geschichte-der-gema-ist-eine-geschichte-voller-missverstandnisse/">Diskussionen über die sogenannte GEMA-Vermutung</a> ganz richtig geschrieben hat.</p>
<p>Die Musikerin <a href="http://www.zoeleela.com/category/news/">Zoe.Leela</a> jedenfalls begleitet die Veröffentlichung ihres neuen Albums zusammen mit dem Plattenlabel Motor Music gerade mit einer Reihe von Thesen zur GEMA. Das ist natürlich auch geschickte Werbung in eigener Sache. Weil die Diskussion aber auch für iRights-Leser interessant sein dürfte, sei hier einmalig der erste Teil dokumentiert – die nächsten sollen in den kommenden Wochen folgen. Mehr darüber, unter anderem ein dreiteiliges Interview mit GEMA-Sprecher Peter Hempel findet man auch in einem <a href="http://www.motor.de/motormeinung/motor.de/dossier_gema_90_prozent_ehrlich.html">GEMA-Dossier</a> im Motor-Blog.</p>
<p><span id="more-3344"></span>Hier der Text:</p>
<blockquote><p>Die GEMA &#8211; viele Menschen, vor allem Schaffende und Künstler, runzeln die Stirn bei dem Begriff für eine Institution, die eigentlich wie für sie gemacht sein sollte und sie in ihrem kreativen Werdegang unterstützen sollte.</p>
<p>Fragt man diese Leute nach ihren Meinungen zu der deutschen Verwertungsgesellschaft, dann fallen immer wieder die selben Worte: altbacken, festgefahren, unflexibel, ungerecht. Dabei fragt man sich, wie solche Meinungen zustande kommen, wenn dieser Verein doch eigentlich im Sinne der Urheber eines Werkes, egal welcher Art, handelt und seine Rechte treuhänderisch, d.h. zu in seinem Interesse und zu seinem Gunsten wahrnimmt.</p>
<p>Vor allem der starke Halt an traditionelle Strukturen der GEMA was die Verwaltung und die Akquise von urheberrechtlich geschützten Werken betrifft, bringt viele in Unmut. Denn die GEMA, so hat man jedenfalls das Gefühl, verschließt vor neuen Medien und Möglichkeiten der Schöpfung von neuen Werken im digitalen Zeitalter eher Augen und Ohren.</p>
<p>Die junge Künstlerin aus Berlin hat mit der GEMA nichts am Hut. Ihre Debüt EP „QUEENDOM COME“ veröffentlichte sie 2009 kostenlos unter einer Creative Commons Lizenz. Das Mini Album schlug ein wie eine Bombe, allein im ersten Monat nach Veröffentlichung registrierte der Server über 34.000 Downloads und das Interesse an der jungen Kreuzbergerin wächst mit jedem weiteren Klick.</p>
<p>In der festen Überzeugung, dass Kreativität als Wert für Alle da ist, veröffentlicht sie nun am 17 Februar 2012 (Exklusiver Pre-Release über iTunes am 16.12.2011) ihr Debüt Album DIGITAL GUILT synchron auf einem klassischen Platten Label &#8211; Motor Music / Rent A Record Company- UND erneut unter einer Creative Commons Lizenz. Somit schöpft sie aus allen Chancen eines innovativen Labels wie Motor Music / Rent &#8211; A &#8211; Record) und der Creative Commons-Lizenz.</p>
<p>Dabei will ZOE.LEELA nicht das Post- GEMA-Zeitalter ausrufen, sondern eine Alternative bieten, Strukturen aufbrechen, kulturelle Freiheit im Netz schützen und Kreativität zu demokratisieren. Für den Käufer bedeutet das: freie Entscheidung, ob er sich DIGITAL GUILT im Laden holt oder per Download plus Donation Button selbst den Preis bestimmt.</p>
<p>Der Fan wird mündig und nicht kriminell. „Als Sängerin will ich eine Vertreterin derer sein, die keine Stimme haben. Es geht mir um demokratische Teilhabe –Möglichkeiten, um Gerechtigkeit, ohne Wenn und Aber. Da die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) in unverantwortlicher Weise die Möglichkeiten insbesondere junger Künstler beschneidet, anstatt sie zu fördern &#8211; was ja eigentlich ihr Interesse sein sollte, halte ich es für dringend notwendig einen kritischen Blick von außen auf die Wirkungen, die das Verteilungssystem der GEMA hat zu werfen. In Thesenform möchte ich daher Fragen bezüglich der GEMA aufwerfen, auf Probleme hinweisen, zum Mit- und Nachdenken anregen. Jeder sei willkommen sich über den Inhalt und die Stichhaltigkeit der Thesen auseinanderzusetzen und sie zu belegen bzw. widerlegen.“</p>
<p>Wenn die GEMA der Staat wäre, müssten alle Steuern zahlen, aber nur 5 % dürften wählen gehen, die fünf Prozent Reichsten. Nur die beitragsstärksten Mitglieder haben Mitspracherecht. Das sind von ungefähr 60 000 nur 3200 Mitglieder. Der Rechteverwerter GEMA beruft sich dabei auf das deutsche Vereinsrecht.</p>
<p>Mitspracherecht haben also die, die viel am Gesamtumsatz beitragen und somit auch am meisten GEMA-Einnahmen haben. Auf die Annahme, dass natürlich diese 5% wenig Interesse daran haben, daran etwas zu ändern, antwortet ein Vertreter der GEMA im aktuellen GEMA-Dossier auf motor.de folgendes:</p>
<p>„Auch diese wirtschaftlich erfolgreichen Mitglieder sind natürlich daran interessiert, an neuen wirtschaftlichen Entwicklungen zu partizipieren. Außerdem wäre es ja ein Umkehrschluss des GEMA Solidarsystems: verteilt wird an alle Mitglieder der GEMA gleich, unabhängig vom Mitgliedsstatus. Wir sind auch bei der Verteilung zur Gleichbehandlung verpflichtet.“</p>
<p>Wenn das nur so wäre… Kann man sich dieser Behauptung anschließen? Ist die GEMA ungerecht in ihrer Verteilung, sowohl der Einnahmen als auch der Vergabe von Mitspracherecht? Sind die Einteilungen in ordentliche, außerordentliche und angeschlossene Mitglieder in der heutigen Zeit überhaupt noch adäquat? Und braucht ein Künstler den Staat GEMA denn überhaupt, sofern er einer wäre?</p>
<p>Benjamin Tschierschke. Quelle: Motor Entertainment GmbH</p></blockquote>
<p>Bild oben: Bundesarchiv <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-U0326-0026,_Heldburg,_Probe_des_Jugendchores.jpg">Bild 183-U0326-0026</a> / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC-BY-SA</a></p>
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		<title>Wettbewerb gestartet: WissensWert 2011</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/11/03/wettbewerb-gestartet-wissenswert-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 07:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[freies Wissen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[WissensWert 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Wettbewerb stellt Wikimedia Deutschland ausgewählten Initiativen, die Freies Wissen fördern, erneut bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Einzelpersonen oder Gruppen können noch bis zum 17. November 2011 spannende Projektideen einreichen, für deren Umsetzung ihnen bisher die finanziellen Mittel fehlten. Mitmachen können ausdrücklich nicht nur die Mitgliederinnen und Mitglieder der Wikipedia- und Wikimedia-Community, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem <a href="http://wmde.org/wiwe11">Wettbewerb</a> stellt Wikimedia Deutschland ausgewählten<br />
Initiativen, die Freies Wissen fördern, erneut bis zu 5.000 Euro zur<br />
Verfügung. Einzelpersonen oder Gruppen können noch bis zum 17. November 2011 spannende Projektideen einreichen, für deren Umsetzung ihnen bisher die finanziellen Mittel fehlten.</p>
<p>Mitmachen können ausdrücklich nicht nur die Mitgliederinnen und Mitglieder der Wikipedia- und Wikimedia-Community, sondern auch Vertreter der Free-Culture-Bewegung, Bastler und Creative-Commons-Fans, Freundinnen vom offenen Web, Open Data, Freier Software und Freien Netzen sind ebenso aufgerufen, ihre Ideen einzureichen. </p>
<p>In Kürze:<br />
* Einreichungsphase: Noch bis zum 17. November 2011<br />
* Fördersumme: Zwischen 500 und 5.000 Euro pro Projekt<br />
* Zielgruppe: Alle, die ein spannendes Projekt rund um freies Wissen planen</p>
<p>Der Autor ist Mitglied der <a href="http://wikimedia.de/wiki/WissensWert/Jury_2011">Jury</a> die über die Preisträger entscheidet.</p>
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		</item>
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		<title>Creative Commons: Ein neues Buch und eine Bestandsaufnahme</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/08/12/creative-commons-ein-neues-buch-und-eine-bestandsaufnahme/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 07:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Ricarda Lautsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen nutzen möchte, aber noch nicht genau weiß, wie, findet in diesem neuen Buch Antworten: Creative Commons &#8211; A User Guide. Allerdings nur auf Englisch. Der Autor Simone Aliprandi, der copyleft-italia betreibt, gibt ihm den Untertitel &#8220;A complete manual with a theoretical introduction and practical suggestions&#8221; (&#8220;Eine vollständige Anleitung mit theoretischer Einleitung und Vorschlägen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen nutzen möchte, aber noch nicht genau weiß, wie, findet in diesem neuen Buch Antworten: <a title="aliprandi.org" href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/" target="_blank">Creative Commons &#8211; A User Guide</a>. Allerdings nur auf Englisch. Der Autor <em>Simone Aliprandi</em>, der <a title="copyleft-italia.it" href="http://www.copyleft-italia.it/" target="_blank">copyleft-italia</a> betreibt, gibt ihm den Untertitel &#8220;A complete manual with a theoretical introduction and practical suggestions&#8221; (&#8220;Eine vollständige Anleitung mit theoretischer Einleitung und Vorschlägen für die Praxis&#8221;) &#8211; und das auf 116 Seiten, die in einer <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/html/index.html" target="_blank">HTML</a>- oder <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/aliprandi_cc_user_2.pdf" target="_blank">PDF</a>-Version verfügbar sind oder für 13 Euro als <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/paper/index.html" target="_blank">book on demand</a> erstanden werden können.</p>
<p>Die Idee zu Creative Commons formulierte der US-amerikanische Urheberrechtler <em>Lawrence Lessig</em> gemeinsam mit seinem Team im Jahr 2001. Als Alternative zum &#8220;Alle Rechte vorbehalten&#8221;, dem gesetzlichen Normalfall, sollen damit die Urheber selbst eigene Lizenzen erstellen können und mit einfachen Mitteln entscheiden, wem und unter welchen Bedingungen sie ihre Werke zur Verfügung stellen.</p>
<p>Seitdem ist nicht nur in den USA einiges an Erklärmaterial entstanden, dass insgesamt dazu beigetragen hat, Creative Commons bekannter zu machen und zu einer breit gefächerten Akzeptanz zu bringen (mittlerweile in Deutschland auch <a title="creativecommons.de" href="http://de.creativecommons.org/creative-commons-lizenzen-in-deutschland-gerichtlich-durchgesetzt/" target="_blank">gerichtlich durchsetzbar</a>).</p>
<p>+ <em>John Weitzmann</em> auf iRights.info: &#8220;<a title="iRights.info: &quot;Im Lizenzbaumarkt&quot;" href="http://www.irights.info/?q=content/im-lizenzbaumarkt-%E2%80%93-creative-commons-als-alternatives-modell" target="_blank">Im Lizenzbaumarkt &#8211; Creative Commons als alternatives Modell</a>&#8220;, wo er schreibt: &#8220;Das Urheberrecht ist komplex. Während ganze Bevölkerungsschichten kriminalisiert werden, hat sich seit 2001 mit Creative Commons ein neuer Lösungsweg entwickelt. Er umgeht die träge und teilweise wirtschaftlich instrumentalisierte Gesetzgebung, die noch immer am „Alle Rechte vorbehalten“ als gesetzlichem Normalfall festhält. Das Zauberwort heißt „Privatautonomie“.&#8221;</p>
<p>+ Ein <a title="der Comic auf iRights.info" href="http://www.irights.info/?q=content/comic-erkl%C3%A4rt-creative-commons" target="_blank">Comic</a> des Brasilianers <em>Nerdson</em>, der das System &#8220;Creative Commons&#8221; erklärt</p>
<p>+ Ein <a title="der Film bei Wikimedia" href="http://blog.wikimedia.de/2011/07/27/wissenswert-gewinner-veroffentlichen-motivationsfilm-fur-creative-commons/" target="_blank">Motivationsfilm für Creative Commons</a> von <em>Amadeus Wittwer</em>, der 2010 den <a href="http://wikimedia.de/wiki/Wissenswert" target="_blank">WissensWert-Award</a> von Wikimedia e.V. gewann</p>
<p>+ Creative Commons ausführlich erklärt: <em>Matthias Spielkamp</em> &#8211; &#8220;Brüder, zur Sonne, zu freien Inhalten? Creative Commons in der Praxis&#8221; in der Publikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung &#8220;Medien &#8211; Macht &#8211; Demokratie. Neue Perspektiven&#8221; (die online <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte-54.pdf" target="_blank">hier</a> zu finden ist)</p>
<p><img class="alignright" src="http://thepowerofopen.org/assets/images/cover.jpg" alt="" width="250" height="323" /></p>
<p>+ <a title="thepowerofopen.org" href="http://thepowerofopen.org/" target="_blank">The Power of Open</a> &#8211; ein Buch über Erfolgsgeschichten mit &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen</p>
<p>+ Akademische Betrachtungen zum Thema finden sich in &#8220;<a href="http://www.aup.nl/do.php?a=show_visitor_book&amp;isbn=9789089643070&amp;l=2" target="_blank">Open Content Licensing &#8211; From Theory to Practice</a>&#8220;. Darin unter anderem <em>Till Kreutzer</em>: &#8220;User-Related Assets and Drawbacks of Open Content Licensing&#8221;</p>
<p>+ des Weiteren gibt es die iPhone-App <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ccstamp-creative-commons-stamper/id444547729?mt=8" target="_blank">CCStamp</a>, welche die verschiedenen CC-Lizenzen erklärt und dem Nutzer ermöglicht, seine Fotos in sozialen Netzwerken mit dem eigenen Lizenzstempel zu versehen. Und ein Online-Kommentar zu Creative Commons ist in Planung.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>BR startet Creative-Commons-Pilotprojekt</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/04/19/br-startet-creative-commons-pilotprojekt/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 05:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bayerische Rundfunk (BR) startet mit seiner Sendung &#8220;quer&#8221; nun ein beispielhaftes Pilotprojekt. Testweise werden ab sofort Videoinhalte des Politmagazins unter der Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND 3.0 DE veröffentlicht. Im quer-Blog heißt es dazu: &#8220;Wir starten unseren Test mit zwei Rubriken aus der wöchentlichen quer-Sendung (donnerstags, 20.15 im BR und Livestream), die Sie auf der quer-Homepage oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bayerische Rundfunk (BR) startet mit seiner Sendung &#8220;quer&#8221; nun ein beispielhaftes Pilotprojekt. Testweise werden ab sofort Videoinhalte des Politmagazins unter der Creative-Commons-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">BY-NC-ND 3.0 DE</a> veröffentlicht. Im <a href="http://blog.br-online.de/quer/quer-videos-jetzt-auch-als-creative-commons-13042011.html">quer-Blog</a> heißt es dazu: &#8220;Wir starten unseren Test mit zwei Rubriken aus der wöchentlichen quer-Sendung (donnerstags, 20.15 im BR und Livestream), die Sie auf der quer-Homepage oder im quer-Blog herunterladen und Weiterverwenden können. Es handelt sich um den von uns sogenannten “quer-Schläger” in dem Christoph Süß sich mit sich selbst über ein aktuelles Konfliktthema unterhält und den Dialog mit dem quer-Ministerpräsidenten am Ende der Sendung. Beide Rubriken enthalten weder Musik noch Fremdwerke.&#8221;</p>
<p>Die CC-Lizenz erlaubt es, die ausgewählten Inhalte zu kopieren und weiterzuverbreiten, wenn diese abermals unter die gleiche CC-Lizenz gestellt werden: &#8220;Damit geben wir Ihnen die Möglichkeit diese Videos z.B. auf Ihrer Homepage, Ihrem Blog, Videoplattformen oder sozialen Netzwerken einzubinden, ohne dass Sie mit dem Urheberrecht in Konflikt zu geraten.&#8221; Dies ist nach geltendem Urheberrecht möglich, da es sich um eigene Inhalte handelt.</p>
<p> Fremde Inhalte sind zunächst nicht berührt, heißt, das Testprojekt umfasst keine neuerliche Rechteeinholung von Urhebern deren Werke bislang nicht unter einer CC-Lizenz stehen. Im quer-Blog heißt es dazu: &#8220;Im Regelfall verhindert schon alleine die Gesetzes- und Lizenzlage eine Freigabe zu cc-Bedingungen. Wenn wir beispielsweise Musik oder andere Fremdwerke in Berichten verwenden, besitzen wir keine Sublizenzierungsrechte für Dritte.&#8221;</p>
<p>Bereits in der Vergangenheit war der NDR mit der Lizenzierung von Inhalten unter CC-Lizenzen vorgeprescht. So stehen unter anderem die Sendungen <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/cczapp100.html">Zapp</a>, <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/kulturjournal1227.html">Kulturjournal</a> und <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/ccextradrei100.html">extra3</a> unter einer solchen Lizenz. Hierzu gibt es auch ein schickes Erklärvideo: <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/creativecommons105.html">Creative Commons im NDR</a>.</p>
<p>Das Pilotprojekt des BR ist ein Schritt in die richtige Richtung und steht der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt gut zu Gesicht. Es wäre wünschenswert, dass dieses Angebot weiter ausgebaut wird. Die Redaktion von quer und die Leute beim BR freuen sich sicherlich über <a href="http://blog.br-online.de/quer/quer-videos-jetzt-auch-als-creative-commons-13042011.html#comments">Kommentare</a> zum Testversuch. Auch bei Netzpolitik wird über das <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/creative-commons-beim-bayrischen-rundfunk/">Pilotprojekt</a> berichtet.</p>
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		<title>Wikimedia kürt Gewinner im Wettbewerb WissensWert</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/12/06/wikimedia-kurt-gewinner-im-wettbewerb-wissenswert/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[user generated content]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[gewinner]]></category>
		<category><![CDATA[OpenStreetMap]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Public Domain]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wikimedia]]></category>
		<category><![CDATA[WikiStories]]></category>
		<category><![CDATA[WissensWert]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben hat der Wikimedia e.V. die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs WissensWert bekanntgegeben. Als Mitglied der Jury freue ich mich besonders, dass es gelungen ist, acht wirklich innovative Projekte zur Förderung freien Wissens auszuwählen. Bei insgesamt 93 Einsendungen war es alles andere als leicht, hier eine Entscheidung zu treffen. Und hier die stolzen Gewinnerprojekte: WikiStories – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben hat der Wikimedia e.V. die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs WissensWert bekanntgegeben. Als Mitglied der <a href="http://blog.wikimedia.de/2010/10/13/wissenswert-letzer-aufruf-und-vorstellung-der-jury/">Jury</a> freue ich mich besonders, dass es gelungen ist, acht wirklich innovative Projekte zur Förderung freien Wissens auszuwählen. Bei insgesamt 93 Einsendungen war es alles andere als leicht, hier eine Entscheidung zu treffen. Und hier die stolzen Gewinnerprojekte:</p>
<p><a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/60_-_WikiStories_-_Einblicke_von_Zeitzeugen">WikiStories – Einblicke von Zeitzeugen</a><br />
<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/40_-_Luftbilder_für_OpenStreetMap">Luftbilder für OpenStreetMap</a><br />
<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/8_-_Links_to_free_and_open_–_das_Verzeichnis_freier_Projekte.">Links to free and open – das Verzeichnis freier Projekte</a><br />
<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/48_-_Motivationsfilm_für_Creative_Commons">Motivationsfilm für Creative Commons</a><br />
<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/68_-_WikiQuest_–_kooperatives_Lernen_mit_freien_Inhalten">WikiQuest – kooperatives Lernen mit freien Inhalten</a><br />
<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/1_-_Freies_Wissen_als_hörbarer_Podcast">Freies Wissen als hörbarer Podcast</a><br />
<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/59_-_Barrierefreies_Onlineportal_für_Karten-_und_Routing-Services_mit_der_Schwerpunkt-Zielgruppe_blinder_Fußgänger">Barrierefreies Onlineportal für Karten- und Routing-Services</a><br />
<a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/63_-_Public_Domain_Projekt">Public Domain Projekt</a></p>
<p>Herzlichen Glückwunsch! Mehr Informationen gibt es im <a href="http://blog.wikimedia.de/2010/12/06/wissenswert-ergebnis-wir-unterstuetzen-acht-mutige-projekte/">Wikimedia-Blogbeitrag</a> und in der dazugehörigen <a href="http://blog.wikimedia.de/wp-content/uploads/PM_WissensWert_2010.pdf">Pressemitteilung (PDF)</a></p>
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		<title>Verdi veröffentlicht und ignoriert Positionspapier zum Urheberrecht</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/11/03/verdi-veroffentlicht-und-ignoriert-positionspapier-zum-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 15:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Pachali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Ver.di]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat Verdi das aktuelle Positionspapier zum Urheberrecht auch offiziell veröffentlicht und online gestellt. Unter anderem wegen der etwas wirren Warnschild-Idee und der impliziten Forderung nach Netzüberwachung machte es ja bereits die Runde. Im Papier findet sich übrigens auch ein Abschnitt zu Creative-Commons-Lizenzen: ver.di zollt Künstler/innen und Publizist/innen Respekt, die sich im Rahmen des Urheberpersönlichkeitsrechtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat Verdi das <a href="http://irights.info/?q=content/gewerkschaft-verdi-fordert-netzüberwachung-gegen-urheberrechtsverletzungen">aktuelle Positionspapier zum Urheberrecht</a> auch offiziell veröffentlicht und online gestellt. Unter anderem wegen der etwas wirren Warnschild-Idee und der impliziten Forderung nach Netzüberwachung <a href="http://rivva.de/http://irights.info/?q=content/gewerkschaft-verdi-fordert-netzüberwachung-gegen-urheberrechtsverletzungen">machte es ja bereits die Runde</a>.</p>
<p>Im Papier findet sich übrigens auch ein Abschnitt zu Creative-Commons-Lizenzen:</p>
<blockquote><p>ver.di zollt Künstler/innen und Publizist/innen Respekt, die sich im Rahmen des Urheberpersönlichkeitsrechtes für das Modell kostenloser Lizenzen (Open Source oder Creative Commons) entscheiden.</p></blockquote>
<p>Die Aufmacherseite der <a href="http://www.verdi.de/nachrichten/newsArchive?channel=nachrichten&amp;id=ver-di-bundesvorstand-beschliest-positionspapier-zum-urheberrecht">Nachrichtenrubrik bei verdi.de</a> sieht nun aber heute so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://irights.info/sites/default/files/images/verdi_de-2010-11-03.png"><img class="aligncenter" style="border: 1px solid black;" title="verdi_de" src="http://irights.info/sites/default/files/images/verdi_de.png" alt="" width="480" height="350" /></a></p>
<p>Das verwendete Bild ist dem Plakat „<a href="http://www.flickr.com/photos/petefletch/3867701178/in/photostream/">Democracy Pixels</a>” von Peter Fletcher bei Flickr entnommen und steht dort unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de">Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND</a>. Namensnennung, keine Bearbeitung, keine kommerzielle Nutzung:<span id="more-2305"></span></p>
<p><img class="aligncenter" style="border: 1px solid black;" title="flickr_democracy_pixels" src="http://irights.info/sites/default/files/images/flickr.png" alt="" width="480" height="400" /><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Ob der verwendete Ausschnitt bei verdi.de eine Bearbeitung ist, überlasse ich mal  den Creative-Commons-Scholastikern, die sich darüber bereits den Kopf  zerbrechen. Aber <span style="text-decoration: line-through;">man wird ja wohl noch die Umsonstmentalität</span> kein Hinweis auf die Lizenz, kein Link: wie war das doch gleich mit dem Respekt vor den Künstlern, die sich für Creative Commons entscheiden? Und wie steht die Gewerkschaft eigentlich zu Raubpixeln?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine kurze Geschichte über Twitter und&#8230;über Liebe!</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/04/01/eine-kurze-geschichte-uber-twitter-und-uber-liebe/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 15:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[erotische Liebesgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Ostern gibt es außnahmsweise in diesem Blog einmal einen literarischen Leckerbissen von iRights-Autor Philipp Otto. Es geht um eine Überraschung, einen Kuss (mindestens einen), um Twitter, warme Gefühle und um aufregende Gedanken. Die 21jährige Maria erzählt, was ihr neulich an diesem heißen Sommertag passiert ist. Eigentlich wollte sie nur zum Faulenzen runter an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Ostern gibt es außnahmsweise in diesem Blog einmal einen literarischen Leckerbissen von iRights-Autor Philipp Otto. Es geht um eine Überraschung, einen Kuss (mindestens einen), um Twitter, warme Gefühle und um aufregende Gedanken. Die 21jährige Maria erzählt, was ihr neulich an diesem heißen Sommertag passiert ist. Eigentlich wollte sie nur zum Faulenzen runter an den See. Doch dann&#8230; Kommentieren und weiterverbreiten ist ausdrücklich erwünscht. Viel Spaß bei diesem Auszug aus dem Leben auf dem Land und dieser &#8220;erotischen Liebesgeschichte&#8221; (Simone).</p>
<p><strong>Eine Liebesgeschichte &#8211; Als Twitter mein Leben verändert hat</strong><br />
Ich bin Maria. 21 Jahre alt. Voller Lebenslust und ja &#8211; ich muss gestehen &#8211; ich bin überrascht worden. Und wie hat das alles angefangen und was bedeutet das? Eine berechtigte Frage. Ich will es euch erzählen. Kurz vor meinem 20. Geburtstag hat alles angefangen. Es war dieser verdammt heiße Tag im Juli. Wie so oft hatte ich keine Lust irgendwas sinnvolles zu tun. Also entschied ich mich an den See zu gehen. Da ich keine Lust hatte bei meinen Freunden anzurufen ob mich jemand begleiten will, bin ich alleine los. Bevor ich aber anfange zu erzählen, vielleicht ein bißchen was zu mir. Wie gesagt, inzwischen bin ich 21, sehe glaube ich ganz gut aus, zumindest bin ich der festen Überzeugung dass es so ist und bin manchmal ganz schön überzeugt von mir. Manchmal natürlich auch nicht. Aber das hat jetzt hier natürlich ganz und gar nichts zu suchen. Mit meinem Schmollmund lächele ich das weg. Ihr werdet nichts merken. </p>
<p><span id="more-1848"></span></p>
<p>Ich bin mitten auf dem Land aufgewachsen. So richtig mitten auf dem Land. Ich kann alles was ein Mädchen können muss das hier aufgewachsen ist. Insbesondere bin ich Spezialistin in der Lösung von hochkomplizierten Beziehungsgeflechten zwischen Jungs und Mädchen aus Nachbardörfern, kann ordentlich Unfug machen und bin mit Abstand die Beste wenn es darum geht glitschige Frösche durch die offenen Fenster von Autos, die an Ampeln stehen, zu werfen. </p>
<p>Ein erfülltes Leben also. Allerdings auch mit ein paar Schattenseiten. Zum Beispiel und das ist natürlich furchtbar! Die Jungs&#8230;.ein Kreuz sage ich euch. Entweder sind sie die Coolsten von der Welt und sobald ein Windhauch kommt fangen sie an zu jammern. Oder sie sind so richtig voll romantisch. Mit dem ganzen Schnickschnack wie Kerzen, Vollmond und hach hast du wunderschöne Augen. Ist ja ganz nett, eine Weile. Oder aber sie haben die ganze Welt gesehen, kennen immer alle und alles. Am Anfang ist man dann ganz begeistert, himmelt sie an und malt sich aus wie man gemeinsam die ganze Welt erobert. Irgendwann kommt aber immer die Erkenntnis dass doch alles irgendwie nur auf Sand gebaut ist. Der von dem man dann träumt, der muss ja schließlich alles zusammen haben und ganz vorne dran muss er ein Räuber sein. Gar nicht so einfach. Drunter mache ich es aber nicht, das habe ich mir geschworen. Und um dem Schwur nicht brüchig zu werden, kann ich gerne warten. Ein bißchen streicheln und Illusionen haben dürfen sie die anderen Jungs, mein Herz kriegen sie nicht! Hah! Eigentlich spielt das ja aber gar keine so große Rolle für meine Geschichte die ich euch erzählen will. Vielleicht aber doch. </p>
<p>Also dieser heiße Tag. Mit der dicksten Sonnenbrille die ich auftreiben konnte, in einem gelben schulterfreien Oberteil und mit diesem wunderbaren weißen Rock mit den kleinen roten Blumen bin ich los Richtung See. Ich liebe es wenn meine Füße dreckig sind, wenn der Staub der Straße von der Plastikschlaufe meiner FlipFlops abgerieben wird. Ich merke wie meine Schultern von der Sonne ganz heiß werden und sich in meinem Nacken Schweiß bildet. Ich atme dann erstmal ganz tief durch, fühle mich ziemlich gut und schlendere den Weg entlang. Ab und an kommt meine Tasche mit der Wasserflasche, dem iPod und dem Superbuch mit Lisbeth Salander dann auf die andere Schulter. Zum See ist es gar nicht soweit. Ein paar Meter geht es noch durch einen kleinen Wald, dann liegt er auch schon vor mir. Sofort überkommt mich das Gefühl mich auszuziehen und in das kühle Wasser zu springen. Das mache ich aber natürlich nicht! Wahrscheinlich muss ich dazu noch älter werden. Dann aber bestimmt. So cool wie das coolste Mädchen vom Land schlendere ich zum Ufer, lege mein Handtuch hin und lege mich drauf. Erstmal ankommen und schauen wer denn noch so alles da ist. Ein paar wenige. Es ist wohl noch zu früh. Wer ist schon kurz nach Mittag am See, nur besonders faule Mädchen. Egal, mir gefällt es. </p>
<p>Er sieht schön aus, der See. Auf seiner Oberfläche und in den leichten Wellen flirren die Sonnenstrahlen und blenden mich trotz Sonnenbrille. Ich lege mich auf den Rücken schließe die Augen, bewege meinen Oberkörper, strecke die Beine aus und atme ganz tief aus. Wunderbar. Ich genieße den Wind der meine Beine angenehm kühlt, aber auch eine leichte Gänsehaut hinterlässt. Ich versinke reglos in Gedanken. Fast wäre ich eingeschlafen, doch ein Geräusch auf dem See hielt mich davon ab. Ich stützte mich auf meine Ellenbogen und richtete mich auf. Zuerst konnte ich nichts sehen, doch nachdem sich meine Augen wieder an das helle Licht gewöhnt hatten, konnte ich einen jungen Mann sehen der in einem Boot auf dem See unterwegs war. Mit kräftigen Schlägen trieb er das kleine Ruderboot auf dem Wasser. Ich musste lächeln als ich mich bei dem Gedanken ertappte er würde oben ohne rudern. Natürlich war das nicht so, er hatte ein dunkles T-Shirt an. Und: Er ruderte in meine Richtung. Das gefiel mir, dann konnte ich ihn mir aus der Nähe ansehen. </p>
<p>Ich war ganz auf ihn konzentriert. Er sah ganz gut aus, soviel konnte ich inzwischen sehen. Und es schien interessant zu werden, er lächelte in meine Richtung. Nie würde ich zeigen dass mir das gefiel, jedenfalls am Anfang nicht! Er rief irgendwas, doch ich verstand ihn nicht. Ich richtete mich auf und rief ganz laut zurück: &#8220;Was? Du bist zu leise!&#8221;. Er bedeutete mir zu warten bis er da wäre. Da warte ich doch gerne bis er sein Schiff in den Hafen manövriert hat. Inzwischen saß ich im Schneidersitz. Unbewusst hatte ich mit meinen Armen noch meine Brüste berührt und mich aufrecht hingesetzt. Nun war er da. Er rief: &#8220;Hej, ich mache mal fest oder hast du Lust mit auf das Boot zu kommen?&#8221; Eine Sekunde Schockstarre. Eigentlich wollte ich ihn kommen lassen, nun musste ich schon eine Entscheidung treffen. Wie ungeplant. Ohne Nachzudenken entgegnete ich: &#8220;Warum nicht?&#8221; Während ich aufstand und meine Sachen in den Beutel warf war ich sehr überrascht, was ich hier gerade gesagt hatte. Kurz überlegte ich meine Antwort zurück zu nehmen, musste aber viel zu viel lächeln. Zum Glück sah er das nicht. Mein Gesicht war beim Einpacken von ihm abgewandt. Fertig, noch einmal durchatmen, umdrehen und dann ab auf das Boot. </p>
<p>Mit drei Schritten durch das Wasser war ich am Boot. Mit wenigen Bewegungen war ich auf dem Boot. Und in einer Situation, wo ich nicht wusste was ich sagen sollte. Zum Glück übernahm er das: &#8220;Willkommen an Bord. Willst du am Ufer entlang und wilde Graureiher beobachten, durch das Schilf und brütende Möven aufschrecken oder auf hohe See?&#8221; Während er mir die Alternativen vorschlug blickte ich ihn das erste Mal aus der Nähe an. Er war groß, war leicht gebräunt, hatte einen leicht struppigen Bart, dunkle Augen, vom Wind durchwuschelte Haare und lächelte. Ich musterte ihn wie einen Kleiderständer, so perplex war ich in diesem Moment. &#8220;Träumst du?&#8221; Ich kam zu mir und presste zwischen mein Lippen ein &#8220;natürlich auf die hohe See&#8221; hervor, &#8220;alles andere wäre ja auch fies!&#8221; Er schob das Boot mit einem Ruder weg vom Ufer und fing an zu paddeln. Nach ein paar Schlägen konnte man den Grund des Sees nicht mehr sehen und das Boot entfernte sich vom Ufer. Ich saß völlig unpassend im Boot. Zumindest kam es mir so vor. Tausend Gedanken schwirrten durch meinen Kopf. Was mache ich hier? Warum bin ich nicht am Ufer geblieben? Wer ist das? Der sieht schon ziemlich gut aus! Den kenne ich aber gar nicht! oder? Wo fahren wir hin? Wunderschön hier draußen zu sein! Ein schönes Holzboot! Er rudert kräftig, das Boot bewegt sich rhythmisch aber doch ruhig, der kann das. warum habe ich ihn hier noch nie gesehen? Ich bin doch öfter am See! Wie er wohl heißt? Das sieht gut aus wenn er zur Seite schaut während er rudert&#8230;ich fing mich gerade noch rechtzeitig als ich gemerkt habe dass er ansetzt etwas zu sagen.</p>
<p>Ich blickte ihn lächelnd und mit leicht gesenktem Kopf an. Er lächelte auch. &#8220;Hi, schön dass du mitgekommen bist.&#8221; Ja finde ich auch. Er hörte mit dem Rudern auf und streckte mir seine Hand entgegen: &#8220;Ich bin Ronny, der Fischer vom See&#8221;. Ich musste schlucken. Ronny, der Fischer vom See. Ronny heißt er. Fischer ist er. seit wann gibt es hier Fischer? Und es gibt also auch viele Fische, sonst würde sich fischen ja gar nicht lohnen. Ich kam aber nicht weiter dazu nachzudenken, ich antwortete sofort: &#8220;Und ich bin Maria, keine Fischerin, trotzdem aber ab und an am See&#8221;. Ronny lächelte. Ich auch. Wir kamen langsam ins Gespräch. Wir redeten über dies und das. Ich fragte ihn ob er öfter einfach junge Frauen vom Ufer mitnimmt die eigentlich nur im Sinn hatten ein Buch zu lesen und an ihrer Bräune zu arbeiten. Er lachte und verneinte. Das war das erste Mal. Normalerweise war er sehr froh auf dem See seine Ruhe zu haben, zu rauchen, über das Leben nachzudenken und zu fischen. Er war mir sehr sympathisch. </p>
<p>Irgendwann musste ich ja diese dämliche Frage stellen, war aber ok: &#8220;Und, was fischt man als Fischer hier so? Fische?&#8221; Ronny blickte mich tief an. Ich hatte einen kurzen Moment das Gefühl ihn gekränkt zu haben. Die Unsicherheit nahm er mir aber sehr schnell. &#8220;Hier gibt es viele Fische, schöne, hässliche, schnelle und gemächliche. Darf ich dir aber eine Geschichte von einem ganz besonderen Fisch erzählen?&#8221; &#8220;Au ja&#8221; antwortete ich. &#8220;Es gibt hier in diesem See einen ganz besonderen Fisch. Einen sehr großen Fisch.&#8221; Ich verzog meine Mundwinkel etwas und blickte ihn skeptisch an. &#8220;Leg dich hin, dann erzähle ich es dir&#8221;. Irgendwas war heute gar nicht im Lot. Ohne zu zögern legte ich mich ohne jeglichen Protest auf den Rücken ins Boot und blickte in den Himmel. &#8220;Hej, ich sehe dich ja gar nicht mehr!&#8221; &#8220;Das macht nichts, du sollst ja auch zuhören&#8221;. Lächelnd und ein bißchen mit einem Hauch von Hingabe antwortete ich: &#8220;Na gut, eine Wahl habe ich anscheinend nicht!&#8221; Ronny begann zu erzählen. </p>
<p>Vor vielen Jahren hat hier am See mal ein alter Mann gelebt. Seine große Leidenschaft war das Meer. So oft er konnte war er dort. Irgendwann merkte er dass sein Körper nicht mehr wollte und er kaum noch laufen konnte. Auf einer seiner letzten Reisen zum Meer brachte er lauter seltene Pflanzen und Tiere mit und setzte sie hier im See aus. Dabei war auch eine große Wasser-Schlingpflanze. Die pflanzte er ganz in der Nähe seines Steges am Ufer des Sees. Was er nicht bemerkt hatte, an einem Blatt der Pflanze war ein großer Kokon. Und darin lebte etwas! Ein Fisch! Er war noch ganz klein. Niemand bemerkte zunächst seine Anwesenheit. Erst als er sich mit seinen Raubfischzähnen aus dem Kokon befreit hatte konnten es alle anderen Bewohner im See sehen: Es war ein Delphin! Ein echter Delphin! Erst hatten alle furchtbar Angst, da er ziemlich schnell ziemlich groß wurde und manchmal sogar auch andere Fische auffraß. Mit der Zeit freundeten sich aber alle im See mit ihm an. In Vollmondnächten sieht man ihn oft wie er springt und durch das Wasser tollt. Voller Lebenslust und gierig nach Abenteuern. Tagsüber versteckt er sich meistens. Wenn ich mit dem Boot unterwegs bin ist er oft sehr nah. Manchmal blickt er mich auch durch die Wasseroberfläche an. Und: er lächelt! Wir mögen uns. </p>
<p>Ich hörte der Geschichte von Ronny genau zu, schweifte aber in Gedanken auch immer wieder ab. Das war ganz schön schön. Natürlich war das eine große Lügengeschichte! &#8220;Hej großer Fischer, hat er denn auch einen Namen, dein Delphin?&#8221; &#8220;Natürlich! Weil er so schnell und geschickt ist und zudem auch mit seiner Sprache in Sekundenschnelle alle anderen Fische herbei trommeln kann hat er einen ganz besonderen Namen bekommen! Er heißt Twitter!&#8221; Ich musste lächeln. Ein sehr schöner Name. Flipper kannte ich ja schon. Aber Twitter! In meinen Gedanken stellte ich ihn mir vor wie er durch das Wasser jagt, schnelle Bögen schlägt und vor Lust wild prustend aus den Wellen Richtung Sonne springt nur um sogleich wieder gurgelnd in den Fluten zu verschwinden. Ich hatte meine Augen geschlossen und fühlte mich sehr wohl. Ich richtete mich auf und blickte Ronny an. Dann kletterte ich durch das Boot rüber zu ihm und berührte ihn mit meinen Händen an seinen Schultern. Ich senkte meinen Kopf und flüsterte ihm ins Ohr &#8220;Lieber unbekannter Fischer, das war eine sehr schöne Geschichte. Und weil Twitter gerade tief unten im See seine Runden dreht und uns nicht ablenkt, küsse ich dich jetzt.&#8221; Ronny konnte gerade noch seine Augenbrauen ein bißchen nach oben ziehen bevor mein Mund seinen berührt hatte. Meine Hände legte ich an seine Schläfen und hielt ihn ein bißchen fest. Meine eine Hand fuhr in seine Haare. Meine Zunge schmeckte das Salz des Meeres und den Reiz des Abenteuers&#8230;</p>
<p><strong>Epilog:</strong> </p>
<p>Irgendwann ist es dann dunkel geworden. Auf dem See im weiten Land dümpelt immer noch ein kleines Boot im auffrischenden Abendwind. Maria und Ronny liegen Arm in Arm und blicken in die Sterne. Ab und an berührt Maria das Wasser. In Gedanken immer an eine Berührung mit Twitter. Denn es ist ja Nacht und der Mond scheint auf den See und manchmal hört sie Geräusche im Wasser. Sie weiß dann, Twitter ist ganz nah.</p>
<p>Wer mehr über Twitter oder über die Zukunft von Ronny und Maria oder den unbekannten See in einem weiten Land wissen will, der kann sich gerne an den Autor wenden.</p>
<p>Philipp Otto, 19.02.2010<br />
otto@irights.info</p>
<p>Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und lizenziert unter der<br />
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		<title>Kerner klärt auf: Über &#8220;illegale Tauschbörsen&#8221; und Entwertung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschichte wird gemacht &#8211; eine alte Weisheit und immer wieder wahr. Nutzer des Familiensenders Sat1 kommen heute Abend mal wieder in den Genuss der Talk-Sendung von Superstar Johannes Buddy Kerner. In der Sendung geht es um Musik-Downloads: Legal, illegal, nicht egal!. Na gut, es ist wichtig, komplexe Themen auch einfach zu behandeln, damit sie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte wird gemacht &#8211; eine alte Weisheit und immer wieder wahr. Nutzer des Familiensenders Sat1 kommen heute Abend mal wieder in den Genuss der Talk-Sendung von Superstar Johannes Buddy Kerner. In der Sendung geht es um <a href="http://www.sat1.de/kerner/sendung/themen/43431/">Musik-Downloads: Legal, illegal, nicht egal!</a>. Na gut, es ist wichtig, komplexe Themen auch einfach zu behandeln, damit sie viele verstehen, bewusst die Unwahrheit oder mit irreführenden Verkürzungen sollte man aber trotzdem nicht arbeiten. Eigentlich – aber Kerner – so zumindest im Ankündigungstext zu lesen – hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu tun. Oder nicht?</p>
<p>Dort heißt es: „Musik kostenfrei zur Verfügung stellen und das Downloaden über illegale Tauschbörsen im Internet ist nicht erlaubt, da es gegen das Urheberrecht verstößt.“ Kann man diese fiesen „illegalen Tauschbörsen“ nicht einsperren und nur noch die legalen Tauschbörsen frei herumlaufen lassen? Illegale Technologien finde ich nämlich gemein. </p>
<p>Zum Download sagt iRights.info (vielleicht etwas differenzierender, aber nur vielleicht): Tauschbörsen zu nutzen, ist nicht per se rechtswidrig. Im Gegenteil, man kann sie für nützliche und völlig legale Zwecke nutzen. Aber vieles, was mit Tauschbörsen zu tun hat, ist tatsächlich verboten. (&#8230;)  Kopien zu privaten Zwecken dürfen nach aktueller Rechtslage allerdings nur noch angefertigt werden, „soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird.“ Im Klartext heißt das, dass auch solche Dateien nicht heruntergeladen werden dürfen, die für jedermann erkennbar rechtswidrig online gestellt wurden. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass jeder weiß oder wissen muss, dass zum Beispiel die Film- oder Musikindustrie keine Dateien in Tauschbörsen einstellen würde. Trifft das zu, sind Downloads solcher Dateien nicht erlaubt. Trotz dieser Gesetzesänderung ist es noch häufig fraglich, ob die Kopiervorlage im Internet „offensichtlich rechtswidrig“ online gestellt wurde. Denn viele Künstler, Autoren oder Filmemacher – ja selbst Unternehmen aus der Unterhaltungsindustrie – nutzen das Internet zunehmend als Verbreitungsmedium. Zum Teil stellen die Rechteinhaber selbst ihre Inhalte in Tauschbörsen ein. Liegt ein solcher Fall vor, sind die entsprechenden Dateien natürlich nicht offensichtlich rechtswidrig online gestellt worden. Vielmehr ist dies rechtmäßig geschehen. Solche Dateien dürfen selbstverständlich auch heruntergeladen werden. Mehr Infos: <a href="http://www.irights.info/index.php?id=561">Privatkopie und Co: Teil 3: Download &#8211; Tauschbörsen und offizielle Angebote</a>. Auch soll es so etwas wie Musik unter einer Creative-Commons-Lizenz oder einer GNU General Public Licence geben. Geschenkt.</p>
<p><span id="more-1777"></span></p>
<p>Kurz darauf heißt es: „Achtung: Eltern haften als Anschlussinhaber für illegale Angebote in Tauschbörsen!“ Ich werde gleich meine Mutter anrufen und sie bitten den Internetanschluss abzumelden, nicht dass sie für die ganzen BitTorrent-Angebote aus der Südsee haftet! Oder doch nicht? Schließlich wird die steile Behauptung von einem Experten unterstützt. Dem interessenlosen Vorsitzenden der Deutschen Phonoverbände Haentjes. Der meint nämlich: „Eltern müssen sich stets darüber im Klaren sein, dass sie als Inhaber eines Internetanschlusses für Urheberrechtverletzungen ihrer Kinder haften. Und das könnte sehr teuer werden!“ Sind damit jetzt ungerechtfertigte Massenabmahnungen der Musikindustrie gemeint? Also doch nicht Mama anrufen!</p>
<p>Und weiter: „Da viele illegale Downloader es nicht als Unrecht empfinden, sich MP3s umsonst runterzuladen, sollten Eltern ihre Kinder darüber aufklären, dass sie eine Straftat begehen, wenn sie Musik auf ihren Rechner laden und anderen Musikliebhabern zugänglich machen.“ Vielleicht mit einem Verweis auf iRights.info damit sie die Rechtslage kennenlernen und nicht mit Propaganda überschüttet werden?</p>
<p>Und natürlich ist die Sendung ganz up-to-date und hilft gerne mit, ein Bedrohungsszenario aufzubauen. Schließlich ist die Verwirklichung von zwanghaften Träumen ein hohes Gut: „Zukünftig ist es durchaus möglich, dass die Service-Provider Verstöße gegen das Urheberrecht durch Musik-Downloads mit Sperrung oder Einschränkung des Internetzugangs ahnden.“ Vielleicht sollte man den Kindern auch gleich noch die verfassungsrechtlichen Grundsätze von Informationsfreiheit erklären? Oder lieber nicht, nachher machen sie sich noch schlau und wehren sich am Ende noch gegen solche Pläne.</p>
<p>Und natürlich wird auch die Bedeutung der Digitalisierung nicht verkannt: „Die Erfindung des MP3-Formats war rückblickend das Ende der Musikindustrie, wie man sie kannte.“ Richtig. „Die musikalischen Inhalte wurden vom herkömmlichen Trägermedium CD entkoppelt. Gleichzeitig werden die Produktions- und Vertriebskosten minimiert. Der digitale Bereich spielt eine immer größer werdende Rolle und gewinnt immer mehr an Relevanz. Im Vergleich zum Jahr 2006 stieg die Anzahl der legalen Musikdownloads im Jahr 2007 um 53 Prozent auf insgesamt 1,7 Milliarden Einheiten.“ Auch richtig. „Die Musikindustrie hat inzwischen verstanden, dass der technologische Fortschritt als Wachstumschance für die Branche zu sehen ist, anstatt sich dagegen zu wehren und arbeitet an Strategien, den Fortschritt gewinnbringend zu nutzen.“ Eher nicht so richtig. Die Musikindustrie hat es bislang leider nicht geschafft, bessere und verbraucherfreundliche Angebote zu schaffen als BitTorrent-Clients diese zur Verfügung stellen. Und was heißt „anstatt sich dagegen zu wehren“? Vielleicht verstehe ich den Ankündigungstext mit den ganzen Falschdarstellungen und Drohungen ja nicht richtig.</p>
<p>Jetzt wirds wieder richtiger: „Seit der Erfindung des MP3-Formats hat die Musikindustrie aussichtsreiche Chancen ungenutzt verstreichen lassen. Gerne schiebt sie die Schuld für sinkende Umsätze auf die Musikpiraterie, die in illegalen Peer to Peer (P2P)-Tauschbörsen betrieben wird und nutzt diese als Erklärung für die anfängliche Ablehnung der Digitalisierung, doch muss sich die Musikindustrie schon mindestens seit dem Jahr 1960 mit Piraterie im großen Stil auseinandersetzen.“ Holla, eine Erkenntnis!</p>
<p>Wie gehts weiter? „Die Schließung einer bestimmten Tauschbörse hat nur zur Folge, dass sich die Nutzer auf andere Angebote verteilen.“ Ja, stimmt. Und dann: „Ein generelles Umdenken und die Entwicklung eines Unrechtsempfindens gegenüber kostenfreiem illegalem Download von Musiktiteln, ist nötig. Die Musikunternehmen müssen ihren Kunden eine attraktive legale Alternative schaffen, um ihre Produkte von den illegalen kostenfreien Downloads abzugrenzen und den Konsumenten vom Kauf zu überzeugen.“ Überzeugung und Alternativen statt Strafen, Bedrohungen und falschen Zahlen. Eine gute Idee! Das wird immer besser hier. Ah ich hatte den nächsten Satz noch nicht gesehen. Dort heißt es: „Durch die illegalen Tauschbörsen wurde die digitale Musik entwertet, da alle Musiktitel umsonst bezogen werden konnten.“ Das ist ja fies! Entwertet! Aber ja zum Glück nur die „digitale Musik“. Mit dem Elektro-Zeugs konnte ich eh nie was anfangen. Oder ist damit jetzt schon wieder was anderes gemeint? Kann es vielleicht nicht auch einfach so sein, dass die Nutzer keine Lust hatten der Musikindustrie zum dritten Mal die gleiche Musik abzukaufen (Kassette/Platte, CD und jetzt mp3s)? Kann es nicht auch sein, dass die musikaffinen Nutzer weiterhin Musik kaufen, wenn sie diese gut finden? Ich hatte mal sowas gehört. Und irgendwas war da doch noch mit Interoperabilität und Kopierschutz. Egal, merken: Digitale Musik wird durch Tauschbörsen entwertet. Und was machen wir jetzt? „Ziel muss es sein, den digitalen Musikdownload wieder mit einem Wert zu versehen.“ Da bin ich aber beruhigt. Ziel, Plan, Weg und Erfolg. Also alles in guten Händen. Mehr Infos zu „illegalen Tauschbörsen“ gibt es übrigens beim „Bundesverband der Musikindustrie e.V.“ und beim Aufklärungsportal von „proMedia Gesellschaft zum Schutz geistigen Eigentums mbH“.</p>
<p>Oder aber bei iRights.info. Das hätte den Vorteil: Erläuterungen nach geltender Rechtslage, laienverständlich formuliert, keine Propaganda und kühle Analyse mit warmen Praxistips. Aber nur wer will. Die anderen sind herzlich eingeladen heute Abend Johannes B. Kerner bei der Analyse der gegenwärtigen Sachlage zu glauben. Oder wirds am Ende doch ganz anders und JBK stellt kritische Fragen und klärt auf? We´ll see. Bis dahin.</p>
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