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	<title>iRights.info - Blog &#187; Amazon</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>eBuch-Handel in Deutschland: Drohen und Stümpern</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 08:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute geht die Leipziger Buchmesse zu Ende. Eines der wichtigen Themen auf der Messe waren eBücher, das heißt Buchtexte in elektronischer Form, und die dazugehörigen Lesegeräte. Denen soll nach Meinung von Fachleuten ein Teil der Zukunft gehören: Angeblich wollen noch in diesem Jahr 2,2 Millionen Deutsche eBücher kaufen. Das hat jedenfalls eine Forsa-Umfrage ergeben (via Golem.de).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht die <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/" target="_blank">Leipziger Buchmesse</a> zu Ende. Eines der wichtigen Themen auf der Messe waren eBücher, das heißt Buchtexte in elektronischer Form, und die dazugehörigen Lesegeräte. Denen soll nach Meinung von Fachleuten ein Teil der Zukunft gehören: Angeblich wollen noch in diesem Jahr 2,2 Millionen Deutsche eBücher kaufen. Das hat jedenfalls eine Forsa-Umfrage <a href="http://www.golem.de/0903/65785.html" target="_blank">ergeben</a> (via Golem.de).<br />
<span id="more-1018"></span><br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/5df0ca5eb26840aa880734558143f2f3" width="1" height="1" alt=""><br />
Die deutsche Buchbranche hat den Trend inzwischen auch erkannt &#8212; bisher waren eBücher oder englisch eBooks hierzulande eine Rarität &#8212; und reagiert. Die Reaktion ist fürwahr erstaunlich.</p>
<ol>
<li>Der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Alexander Skipis, drohte anläßlich Eröffnung der Leipziger Buchmesse: &#8220;Wir werden in aller Schärfe gegen den illegalen Download, gegen den Diebstahl im Internet, vorgehen&#8221; und &#8220;die Gerichte mit Tausenden von Verfahren beschäftigen&#8221;. Skipis weiter: &#8220;Die Politik zwingt uns zu diesem Schritt.&#8221; In Skipis Augen würde dieses &#8220;organisierte Verbrechen&#8221; von der Politik nicht ausreichend bekämpft. Skipis scheint von der Musikindustrie gelernt zu haben. . .</li>
<li>Verlage und Buchhandel wollen zugleich Google mit seiner Buchsuche und Amazon mit seinem eBücher-Angebot bekämpfen. Ihre Waffe heißt <a href="http://www.libreka.de/" target="_blank"><em>Libreka</em></a> &#8212; &#8220;Der Volltext-Finder&#8221;. Wer dort eBücher kaufen will, braucht Geduld und Glück, wie Konrad Lischka für Spiegel Online <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613158,00.html" target="_blank">ausprobiert</a> hat. eBücher sind bei Libreka ungefähr so selten wie Austern in der Spree. Lischkas Fazit: &#8220;Darum floppt das E-Book-Portal des Buchhandels&#8221; (lesenswert!). Ich habe auf Libreka auch ein wenig herumgespielt und kann Lischkas Erfahrungen nur bestätigen. Wie eine Branche mit einem Jahresumsatz von <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/wirtschaftskrise-beruehrt-buchbranche-wenig;2198429" target="_blank">fast 10 Milliarden Euro</a> (via Handelsblatt) ein derart dürftiges Angebot machen kann, ist mir schleierhaft.</li>
<li>Die Buchpreisbindung. Nach <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/01/31/der-anachronismus-buchpreisbindung/" target="_blank">revidierter Aufffassung</a> (Leander Wattig) des Börsenvereins unterliegen eBücher ebenso der Preisbindung wie gedruckte Bücher. Wer gedacht hat, mit eBüchern würde der Markt Einzug halten in der Buchbranche, kennt die Branche schlecht. Amazon dürfte es freuen. So sind hohe Gewinnmargen im Deutschlandgeschäft garantiert, wenn Amazon mit dem Kindle auch hier in den Markt einsteigt.</li>
<li>Der Preis für eBücher liegt derzeit etwa 10-20 Prozent unter dem für gedruckte Bücher. Dafür bekommt man eine Datei, aus der man unter Umständen noch nicht einmal ein Wort kopieren kann, um es zu zitieren oder anderweitig für den Privatgebrauch zu nutzen. Dann wäre Abtippen angesagt.</li>
<li>Google Analytics. Auch Libreka kann nicht widerstehen, Googles datenschutzunfreundliches Werkzeug zur Kundenbeobachtung einzusetzen.</li>
</ol>
<p>Klingt das alles wie ein Erfolgsrezept oder eher wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den Grau- und Schwarzmarkt?</p>
<p>Geht es nicht auch besser? Ja, etwas. Bei Libri.de gibt es immer hin schon problemlos <a href="http://www.libri.de/shop/action/magazine/6/ebooks.html" target="_blank">1690 eBücher</a> zu kaufen (<a href="http://www.libri.de/shop/action/" target="_blank">geworben</a> wird allerdings mit &#8220;Tausende aktuelle Bestseller jetzt neu als eBooks&#8221;). Der Haken an der Sache?</p>
<blockquote><p>&#8220;Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub- und DRM-fähig sind. z.B. auf dem Sony PRS 505.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die eBücher kommen also mit digitalem Rechtemanagement und lassen sich nur auf einem Lesegerät nutzen. Auch nichts von der Musikbranche gelernt.</p>
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		<title>Fundstücke zur Kreativwirtschaft</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/03/03/fundstucke-zur-kreativwirtschaft-7/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 19:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kreativwirtschaft kennt keine Krisen, nur Herausforderungen. Während in den USA die Leute in die Kinos strömen, die von minder anspruchsvollen Filmen überquellen, verschickt das britische Finanzamt Gespenster aus Deutschland. Dem ZDF droht die Erblindung auf dem zweiten Auge, Michael Jackson droht mit einem weiteren Comeback und der Börsenverein des deutschen Buchhandels droht mit Höchstpreisen für eBücher.  Spannende Zeiten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kreativwirtschaft kennt keine Krisen, nur Herausforderungen. Während in den USA die Leute in die Kinos strömen, die von minder anspruchsvollen Filmen überquellen, verschickt das britische Finanzamt Gespenster aus Deutschland. Dem ZDF droht die Erblindung auf dem zweiten Auge, Michael Jackson droht mit einem weiteren Comeback und der Börsenverein des deutschen Buchhandels droht mit Höchstpreisen für eBücher.  Spannende Zeiten!<span id="more-924"></span><br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/35808a2eb83c4e679532886482c4b66c" width="1" height="1" alt=""><br />
<h3>Krisenzeiten sind Kinozeiten</h3>
<p>Ist es die Flucht in eine bessere Welt, die Erinnerung an die vergangene Präsidentenwahl oder der Wunsch nach der Gemeinschaft im Dunkeln, der die Menschen in den USA scharenweise in die Kinos treibt? Liegt es womöglich sogar am Prozeß gegen die „Pirate Bay Four&#8221;? Wir wissen es nicht und können uns deshalb hemmungslos der Spekulation hingeben.</p>
<p>Fakt ist jedenfalls, daß die US-amerikanischen Kinobetreiber seit Jahresbeginn einen Zuwachs bei den Besucherzahlen von sage und schreibe 16 Prozent verzeichnen können. Da die Kartenpreise zugleich gestiegen sind, liegt der Umsatzzuwachs sogar bei 17,5 Prozent. Das <a href="http://www.nytimes.com/2009/03/01/movies/01films.html?_r=1" target="_blank">berichtet</a> jedenfalls die New York Times.</p>
<p>In dem Artikel wird ein Zusammenhang zwischen der Zahl der Arbeitslosen und der Anzahl der Kinobesuche hergestellt:</p>
<blockquote><p>&#8220;In 1982, theater attendance jumped 10.1 percent to about 1.18 billion . . . as unemployment rose sharply past 10 percent. Then admissions fell nearly 12 percent, an unusually sharp drop, in 1985 . . . , as the economy picked up &#8211; suggesting that theater owners have sometimes found fortunes in times of distress, and distress in good times.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es sind also gar nicht die Filmpiraten, die Schuld sind an gegebenenfalls sinkenden Besucherzahlen, sondern die Konjunktur. Wenn das doch jemand den Anwälten der Hollywood-Studios beibringen könnte. . .</p>
<h3>Keine „Three Strikes&#8221;-Lösung im EU-Telekompaket</h3>
<p>Der Heise Newsticker hat eine erfreuliche <a href="http://www.heise.de/newsticker/EU-Parlamentsberichterstatter-stecken-Linie-fuer-Telecom-Paket-ab--/meldung/133868" target="_blank">Botschaft</a> aus dem EU-Parlament zu verkünden, sogar noch vor Ostern. Demnach hat die Berichterstatterin Catherine Trautmann einen Tanz nach der Pfeife der Musikindustrie abgelehnt und dem Vorschlag zur EU-weiten Einführung einer französischen Regelung &#8211; d.h. der zwangsweisen Internetsperre bei wiederholten Vorwürfen der Urheberrechtsverletzung, ohne Gerichtsverfahren und Appellationsmöglichkeit &#8211; eine Abfuhr erteilt. Das ist zwar ein begrüßenswerter Vorstoß zur Rettung des Rechtsstaates aber noch lange nicht das Ende vom Lied. Die Verhandlungen zwischen EU-Parlament, -Rat und -Kommission gehen weiter.</p>
<h3>Bald italienische Verhältnisse im deutschen Fernsehen?</h3>
<p>Die GEZ &#8212; Motto: Heute schon GEZahlt? &#8212; sammelt bekanntlich von allen Besitzerinnen und Besitzern von Radios, Fernsehern und sonstigen Empfangsgeräten Gebühren ein. Diese fließen dann an <span style="text-decoration: line-through;">Staatsfernsehen und -rundfunk</span> . . . äh . . .  an das öffentlich-rechtliche Fernsehen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die ÖR-Sender werden jeweils von einem Verwaltungsrat und einem Rundfunk-/ bzw. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehrat" target="_blank">Fernsehrat</a> (via Wikipedia) <span style="text-decoration: line-through;">gesteuert</span> . . . äh . . . verwaltet, oder so. Diese Gremien sollen die Interessen <span style="text-decoration: line-through;">der Parteien</span> . . . äh . . . der Allgemeinheit, das heißt der durchschnittlichen Bevölkerung &#8212; &#8220;Gewerkschaften, Frauenverbänden, Kirchen, Fraktionen&#8221; (Wikipedia) usw. usf. &#8212; durchsetzen. (Was ist eigentlich mit den Anglern? Ist <a href="http://www.anglerverband.com/DAV/de/index.php" target="_blank">der Deutsche Anglerverband</a> repräsentiert?)</p>
<p>Weil der ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch nicht allgemein genug ist, oder nicht durchschnittlich genug, oder was auch immer nicht genug, soll nun sein Vertrag nicht verlängert werden. Daran, daß dabei alles mit öffentlich-rechtlichen Dingen zugeht, <a href="http://www.netzeitung.de/medien/1290677.html" target="_blank">zweifelt</a> laut Netzeitung der Medienrechtler Werner Hahn („der im Hauptberuf Justiziar des NDR ist&#8221;) in der Fachzeitschrift epd medien an. Hand zufolge sei der ZDF-Staatsvertrag &#8220;verfassungswidrig&#8221;, weil er der Politik zuviel Einfluß garantiere.</p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich derweil für die Unabhängigkeit des ZDF <a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M514f6bc49f6.0.html" target="_blank">ausgesprochen</a>. Der DJV-Vorsitzende Michael Koken:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn journalistische Spitzenpositionen in einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt Gegenstand parteipolitischer Geplänkel werden, ist die Unabhängigkeit des Senders in Gefahr.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wohl wahr. Allerdings scheinen wir darüber schon längst hinaus zu sein, wenn die Netzeitung Werner Hahn richtig <a href="http://www.netzeitung.de/medien/1290677.html" target="_blank">wieder gibt</a>. Laut Hahn werden 72 von 77 Mitgliedern des ZDF-Fernsehrates durch die Politik ernannt. Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dem 14-köpfigen ZDF-Verwaltungsrat gehören laut Konken zehn aktive und ehemalige Politiker an. Damit sei die Politik «mitten im ZDF angesiedelt».&#8221;</p></blockquote>
<p><em>&#8220;Mit dem zweiten sieht man besser?&#8221;</em> Es müßte wohl eher heißen: <em>&#8220;Auf dem zweiten Auge blind.&#8221;</em></p>
<p>Silvio Berlusconi läßt schön grüßen.</p>
<p>(Pardon für den verwirrten Beginn. Aber bei der Angelegenheit kann man leicht den Überblick/Ausdruck verlieren . . .)</p>
<h3>Flohzirkus vom britischen Finanzamt</h3>
<p>Nicht nur die französische Regierungspartei UMP geht unter die „Rabkopierer&#8221; sondern auch das britische Finanzamt HMRC. Und auch im Falle des HMRC heißt es nun es sei alles ein Versehen gewesen.</p>
<p>Wie die Newssite The Register berichtet, verschickte das HMRC an eine Reihe von Unternehmen eine CD mit insgesamt 16 deutschen Geschichten darauf, vorgelesen von &#8220;a kindly-sounding woman&#8221;. Unter den Geschichten für Kinder fanden sich unter anderem &#8220;Zwei ordentliche Kinder&#8221; (sic!), &#8220;Der Flohzirkus&#8221; und &#8220;Gespenster&#8221;. <a href="http://www.theregister.co.uk/2009/03/02/hmrc_german_stories/" target="_blank">Dazu The Register</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Which is nice, but isn&#8217;t going to help with tax bureaucracy.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Werbeaktion für deutsches Erzählgut sei ein Versehen des Herstellers der CDs, erklärte das HMRC auf Nachfrage. Der Produzent hätte statt der Steuersoftware an einige wenige Steuerzahler die falsch etikettierten Geschichten-CDs verschickt.</p>
<p>Versehen hin oder her, das britische Finanzamt hatte keine Lizenz für die Geschichten-CD. Die CD in hundertfacher Ausführung ohne Lizenz zu kopieren und zu verbreiten, stellt nach üblichem Sprachgebrauch der Medienkonzerne einen Akt der Piraterie dar. Zumal die Aktion auch noch mit Gewinnerzielungsabsicht erfolgte, da das Finanzamt ja Steuern eintreiben wollte. Privatkopien gibt es in Großbritannien nicht. Damit dürften sich das HMRC und sein Auftragnehmer wegen Copyright-Verstößen strafbar gemacht haben.</p>
<p>Ob der Börsenverein bereits Strafanzeige gegen die britische Regierung erstattet hat und/oder eine zivilrechtliche Musterklage vorbereitet, ist nicht bekannt. (Vielleicht ist man dort auch zu sehr mit der <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/02/28/borsenverein-will-universitat-wurzburg-wegen-bucher-digitalisierung-verklagen/" target="_self">Klage gegen die Universität Würzburg</a> beschäftigt . . .)</p>
<h3>Preisphantasien für eBücher</h3>
<p>Apropos Börsenverein und Buchhandel. Demnächst findet ja die diesjährige Leipziger Buchmesse statt. Das Thema eBooks &#8212; zu deutsch eBücher &#8212; wird sicher viel diskutiert werden. Bisher haben eBücher in Deutschland keine große Verbreitung gefunden, jedenfalls nicht über offizielle Kanäle. Wer sich deutsche eBücher beschaffen möchte, wird eher in der Piratenbucht fündig als im Buchhandel.</p>
<p>Und das soll auch so bleiben, wenn es nach dem Börsenverein geht.</p>
<p>Nun hat sich am Erfolg von Amazons Kindle gezeigt, daß sich die Nachfrage nicht ohne weiteres bremsen läßt. Dazu muß schon schweres Kaliber herhalten. Verlage und Buchhandel haben sich für eine zwiespältige Strategie entschieden: 1. Angebot knapp halten und 2. Preise hoch halten. Das ist aus ökonomischer Sicht nahezu die ideale Strategie, um kostenlose Angebote in den Schmuddelecken des Internets Kunden zuzutreiben.</p>
<p>Die praktische Umsetzung der Strategie beschreibt Helmut Merschmann bei Telepolis. Der Clou: eBücher werden genauso teuer sein wie gedruckte Bücher. Detlef Bluhm, Geschäftsführer der Landesstelle Berlin-Brandenburg im Börsenverein, <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29841/1.html" target="_blank">erläutert</a> dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir sind der Meinung, und es gibt da auch keine nennenswerte rechtliche Stimme, dass elektronische Bücher preisgebunden sind. Man muss die Bücher jetzt erst mal einzeln verkaufen, weil die Investitionen so hoch sind. Betriebswirtschaftlich wäre es Wahnsinn, E-Books preiswerter anzubieten. Man spart zwar den Prozess der körperlichen Herstellung, hat aber ganz andere Vorlaufskosten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Für das Lesegerät kommen natürlich noch einmal ein paar hundert Euro <em>&#8220;Vorlaufkosten&#8221;</em> für den potentiellen Leser dazu. So steigt der Preis für die Lektüre eines durchschnittlichen eBuches locker auf 50 bis 100 Euro (je nach Anzahl konsumierter Bücher). Wow! Wow! Wow!</p>
<p>Anders als bei Amazon wird man die deutschen eBücher wohl verleihen können. Sie sollen zwar mit digitalem Wasserzeichen aber ohne DRM und Kopierschutz angeboten werden.</p>
<h3>Last and least: Michael Jackson plant sein nächstes Comeback</h3>
<p>Das <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/detail_dpa_20533774.php" target="_blank">berichtet</a> die Berliner Zeitung und dabei belasse ich es auch für heute.</p>
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		<title>Vorlesen verboten?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 12:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Paul Aiken]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Internethändler Amazon will mit seinem eBook-Lesegerät Kindle für elektronische Bücher werden, was Apple mit seinem iTunes-/iPod-/iPhone-Ökosystem für Online-Musik ist: der Platzhirsch. Nachdem die erste Kindle-Generation (nicht in Deutschland erhältlich) vom Design her recht klobig ausgefallen war, legte Amazon jüngst mit einer zweiten Gerätegeneration nach. Das neue Kindle sieht nicht nur besser aus als das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Internethändler Amazon will mit seinem eBook-Lesegerät Kindle für elektronische Bücher werden, was Apple mit seinem iTunes-/iPod-/iPhone-Ökosystem für Online-Musik ist: der Platzhirsch. Nachdem die erste Kindle-Generation (nicht in Deutschland erhältlich) vom Design her recht klobig ausgefallen war, legte Amazon jüngst mit einer zweiten Gerätegeneration nach.</p>
<p>Das neue Kindle sieht nicht nur besser aus als das alte, es kann auch noch mehr &#8212; zum Beispiel vorlesen. Und sobald ein Gerät heute etwas kann, was die Kunden vielleicht gerne haben möchten, geschieht das Unvermeidliche: irgendwer schreit Zeter und Mordio und Weltuntergang und Klage . . .</p>
<p>Im Fall von Amazon/Kindle sind die Schreihälse Buchautoren. Der Grund für ihre Entrüstung ist die Vorlesefunktion des  Kindl. Mittels Sprachsynthese-Software kann der Kindle elektronische Texte vorlesen. Und ein vorgelesener Text ist . . . <em>ein Hörbuch</em>. Das meint jedenfalls der US-Autorenverband Authors Guild. Da Amazon keine Audio-Rechte an den Büchern für den Kindle erworben hat, würde der Kindle das Urheberrecht verletzen, <a href="http://online.wsj.com/article/SB123419309890963869.html" target="_blank">erklärte</a> Paul Aiken, Chef der Authors Guild, gegenüber dem Wall Street Journal.</p>
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		<title>Musiker-Wiki von IMDb und Amazon</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 09:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schon immer an der Biographie/Diskographie seiner Lieblingsmusiker und -innen herumbasteln wollte, darf sich ab sofort bei SoundUnwound, einer Art Musiker-Wiki von IMDb und Amazon austoben. Vorerst gibt es SoundUnwound nur in englischer Sprache; ob nach dem Vorbild von Wikipedia andere Sprachen folgen werden, ist derzeit nicht bekannt. Wer mitmachen will, muß nur den Edit-Knopf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon immer an der Biographie/Diskographie seiner Lieblingsmusiker und -innen herumbasteln wollte, darf sich ab sofort bei <a href="http://www.soundunwound.com/" target="_blank">SoundUnwound</a>, einer Art Musiker-Wiki von IMDb und Amazon austoben. Vorerst gibt es SoundUnwound nur in englischer Sprache; ob nach dem Vorbild von Wikipedia andere Sprachen folgen werden, ist derzeit nicht bekannt.</p>
<p>Wer mitmachen will, muß nur den Edit-Knopf am oberen Bildrand drücken, sich mit seinem/ihrem Amazon-Account anmelden bzw. einen neuen Account einrichten (Name und E-Mail-Adresse werden gefragt) und kann anschließend den Eintrag zu einem/einer Musiker/Musikerin/Band bearbeiten.</p>
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		<title>Spiegel Online zu &#8220;DRM-Debakel&#8221;</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2008/05/01/spiegel-online-zu-drm-debakel/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 07:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert A. Gehring</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Zune]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich hatte Microsoft verkündet, die MSN-Music-Lizenzserver in den USA Ende August abzuschalten. Nach dem Termin werden keine neuen Lizenzschlüssel für die bei MSN Music gekauften, mit DRM geschützten Musikstücke erhältlich sein (iRights.info berichtete). Die Microsoft-Verkündigung hat Spiegel Online zum Anlaß genommen, ausführlicher darüber zu berichten, &#8220;wo mögliche DRM-Probleme drohen&#8221;: &#8220;Riesenstreit um Microsofts Kopierschutz: Der IT-Gigant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hatte Microsoft verkündet, <span class="absatz">die MSN-Music-Lizenzserver in den USA Ende August abzuschalten. Nach dem Termin werden keine neuen Lizenzschlüssel für die bei MSN Music gekauften, mit DRM geschützten Musikstücke erhältlich sein (iRights.info <a href="http://irights.info/index.php?id=81&amp;tx_ttnews[tt_news]=374&amp;cHash=30247290a0" target="_self">berichtete</a>). </span></p>
<p><span class="absatz">Die Microsoft-Verkündigung hat Spiegel Online zum Anlaß genommen, ausführlicher darüber zu berichten, &#8220;wo mögliche <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,550686,00.html" target="_blank">DRM-Probleme</a> drohen&#8221;:</span></p>
<blockquote><p>&#8220;Riesenstreit um Microsofts Kopierschutz: Der IT-Gigant schaltet im Sommer die Server seines Systems &#8216;Playsforsure&#8217; ab. Die von Kunden gekaufte Musik verfällt beim nächsten PC-Wechsel. Ein grundlegendes Problem: So ein DRM-Debakel kann auch digitale Landkarten, Videos und Bücher wertlos machen.&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Transmediale: Amazon Noir Video online</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 00:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Grassmuck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Alessandro Ludovico]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Cirio]]></category>
		<category><![CDATA[UBERMORGEN.COM]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der für unser Thema interessantesten Arbeiten auf der gestern zuende gegangenen Transmediale 08 und zweiter Preisträger des Transmediale Awards ist Amazon Noir &#8212; The Big Book Crime von UBERMORGEN.COM, Paolo Cirio, Alessandro Ludovico (at/it). In diesem Video auf archive.org erläutert Paolo Cirio die Arbeit (auf Englisch).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der für unser Thema interessantesten Arbeiten auf der gestern zuende gegangenen Transmediale 08 und zweiter Preisträger des <a href="http://www.transmediale.de/site/de/award/nominees/?tx_mintnewspressproj_pi1%5Bdetail%5D=1&amp;tx_mintnewspressproj_pi1%5BrecNum%5D=9&amp;cHash=61bb0f5e6e" target="_blank">Transmediale Awards</a> ist Amazon Noir &#8212; The Big Book Crime von UBERMORGEN.COM, Paolo Cirio, Alessandro Ludovico (at/it). In <a href="http://www.archive.org/details/amazon_transmediale_08" target="_blank">diesem Video</a> auf archive.org erläutert <span class="value">Paolo Cirio die Arbeit (auf Englisch). </span></p>
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<p></flv></p>
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