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	<title>iRights.info - Blog</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>iRights.info-Redakteur Till Kreutzer bei den Kölner Tagen zum Informationsrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute und morgen finden wieder die Kölner Tage zum Informationsrecht statt. Sie werden ausgerichtet von der Zeitschrift Computer und Recht und der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik e.V. In diesem Jahr geht es um &#8220;Softwareverträge und Datenschutz im Unternehmen&#8221;. iRights.info-Redakteur Till Kreutzer ist mit von der Partie. In seinem Vortrag heute um 11 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute und morgen finden wieder die Kölner Tage zum Informationsrecht statt. Sie werden ausgerichtet von der <a href="http://www.computerundrecht.de/">Zeitschrift Computer und Recht</a> und der <a href="http://www.dgri.de/">Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik e.V.</a> In diesem Jahr geht es um &#8220;Softwareverträge und Datenschutz im Unternehmen&#8221;. iRights.info-Redakteur Till Kreutzer ist mit von der Partie. In seinem Vortrag heute um 11 Uhr setzt er sich mit Open Source Lizenzmanagement auseinander. Dabei geht es um die Frage wie man das AGB-Recht am besten mit freier Software kombinieren kann und darüber hinaus u.a. noch um die Frage wie man proprietäre Lizenzen mit Open Source-Lizenzen verknüpfen kann.</p>
<p>Dazu gibt es weitere Vorträge u.a. zu Softwareschutz durch Patent- und Urheberrecht, Schadensersatz, Datenschutz im Arbeitsverhältnis, Gebrauchtsoftware und um Fragen der Vertragsgestaltung. Hier alles zum <a href="http://www.computerundrecht.de/media/2010_KT_Informationsrecht_ANSICHT.pdf">Tagungsprogramm (PDF)</a>.</p>
<p>Das alles soll recht praktisch angelegt sein. Die Veranstalter überschreiben die Ankündigung deswegen auch mit dem Slogan: &#8220;Fälle, Lösungen und aktuelle Entwicklungen&#8221;. In der Tagungsbeschreibung heißt es zum Charakter der Veranstaltung: &#8220;Während der Einsatz der Informationstechnologien im Unternehmen selbstverständlich geworden ist, führt deren Management durch den ständigen Wandel der technischen und rechtlichen Vorgaben immer wieder zu juristischen Streit- und Zweifelsfragen, insbesondere bei Software. Praktiker in Unternehmen und Beratung benötigen ein umfassendes Know-how, um die richtigen vertraglichen Aspekte interessengerecht zu hinterfragen, die Weichen richtig zu stellen und brauchbare Lösungen zu vereinbaren. Der Einsatz von IT setzt ein Unternehmen zudem zahlreichen, durch die BDSG-Novellen verschärften datenschutzrechtlichen Anforderungen aus, deren Handhabung sehr komplex ist, deren Missachtung das Unternehmen empfindlich trifft.&#8221;</p>
<p>Die Informationsrecht-Tage in Köln sind für ein Fachpublikum hochinteressant. Deswegen wird es hoffentlich auch eine geeignete Publikation und Dokumentation der Tagung geben.</p>
<p><strong>Update: </strong>Die <a href="http://www.computerundrecht.de/media/2010_Kreutzer_Open_Source_Lizenzmanagement.ppt" target="_blank">Präsentation</a> (ppt-Datei) des Vortrags steht nun auf der <a href="http://www.computerundrecht.de/14053.html" target="_blank">Tagungswebseite</a> online (unter CC-Lizenz).</p>
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		<title>iRights.info: Was kauft man, wenn man ein E-Book kauft?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 08:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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Ilja Braun hat sich der Frage angenommen, was Verlage E-Book-Käufern (sind es überhaupt &#8220;Käufer&#8221;?) vorschreiben wollen, was davon rechtens ist, wie&#8217;s in der Frage weitergeht. Hier sein Ergebnis.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/03/06_07.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-1277" title="06_07" src="http://immateriblog.de/wp-content/uploads/2010/03/06_07.gif" alt="06_07" width="365" height="150" /></a></p>
<p>Ilja Braun hat sich der Frage angenommen, was Verlage E-Book-Käufern (sind es überhaupt &#8220;Käufer&#8221;?) vorschreiben wollen, was davon rechtens ist, wie&#8217;s in der Frage weitergeht. <a href="http://irights.info/index.php?id=870">Hier sein Ergebnis.</a></p>
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		<title>24.02. Riga: iRights.info zur Zukunft des Urheberrechts</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am morgigen Mittwoch hält iRights-Redakteur Till Kreutzer im Goethe-Institut in der lettischen Hauptstadt Riga einen Vortrag zur Zukunft des Urheberrechts. Es geht um aktuelle Entwicklungen sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union. Kreutzer erläutert den kulturellen Bruch und die fehlende Legitimation in Zeiten einer durch und durch digitalisierten Welt. Er macht Vorschläge wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am morgigen Mittwoch hält iRights-Redakteur Till Kreutzer im Goethe-Institut in der lettischen Hauptstadt Riga einen Vortrag zur Zukunft des Urheberrechts. Es geht um aktuelle Entwicklungen sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union. Kreutzer erläutert den kulturellen Bruch und die fehlende Legitimation in Zeiten einer durch und durch digitalisierten Welt. Er macht Vorschläge wie das auf das analoge Zeitalter ausgerichtete Urheberrecht reformiert werden muss, damit es den Herausforderungen der digitalen Welt gewachsen ist. </p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert von der &#8220;Gutenberga Galaktika&#8221; in Kooperation mit der lettischen Nationalbibliothek. Weitere Informationen sowie eine Anfahrtsbeschreibung finden sich auf der <a href="http://www.goethe.de/ins/lv/rig/ver/de5509849v.htm">Website des Goethe-Institut Lettland</a>.</p>
<p>Hingewiesen sei noch auf das spannende Interview mit Kreutzer <a href="http://www.goethe.de/ins/lv/rig/wis/sbi/bid/de5122599.htm">&#8220;Das Urheberrecht ist veraltet&#8221;</a> und auf seine wertvolle Dissertation mit dem Titel: <a href="http://irights.info/index.php?id=731">&#8220;Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen&#8221;</a>.</p>
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		<title>Live: iRights heute bei Radio Fritz</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 17:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[iRights.info-Redakteurin Valie Djordjevic ist heute zu Gast in der Sendung Trackback von Radio Fritz. Sie erzählt etwas zum brandaktuellen Thema &#8220;Datenschutz in sozialen Netzwerken&#8221;. Die Sendung geht heute von 18-20 Uhr. Valie Djordjevic ist gegen 19.10 Uhr an der Reihe und hat vor kurzem auch den Text &#8220;Meine Daten gehören mir&#8221; bei iRights veröffentlicht. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>iRights.info-Redakteurin Valie Djordjevic ist heute zu Gast in der <a href="http://trackback.fritz.de/2010/02/20/protokoll-vom-20-februar-2010/">Sendung Trackback von Radio Fritz</a>. Sie erzählt etwas zum brandaktuellen Thema &#8220;Datenschutz in sozialen Netzwerken&#8221;. Die Sendung geht heute von 18-20 Uhr. Valie Djordjevic ist gegen 19.10 Uhr an der Reihe und hat vor kurzem auch den Text <a href="http://www.irights.info/index.php?id=858">&#8220;Meine Daten gehören mir&#8221;</a> bei iRights veröffentlicht. Der Text enthält viele Praxistips wie Nutzer von sozialen Netzwerken ihre Daten am besten schützen können.  </p>
<p>Die weiteren Themen in der Sendung sind: Piraten &#8211; klassisches Parteigehabe? Der Bundespressesprecher der Piratenpartei Simon Lange zu den Vorgängen rund um das Piratenforum; Lebensgefährlich? Chris Guse spielt Chatroulette und hat dort Lisa, Milena und Mario getroffen; CCCSU? Julius erzählt, was wirklich zwischen CCC und CSU läuft; Blogger privat hoch21 von nach21.</p>
<p>Im <a href="http://www.fritz.de/streams/livestream.html">Live-Stream</a> kann man die Sendung hier hören.<br />
***</p>
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		<title>Kerner klärt auf: Über &#8220;illegale Tauschbörsen&#8221; und Entwertung</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 11:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geschichte wird gemacht &#8211; eine alte Weisheit und immer wieder wahr. Nutzer des Familiensenders Sat1 kommen heute Abend mal wieder in den Genuss der Talk-Sendung von Superstar Johannes Buddy Kerner. In der Sendung geht es um Musik-Downloads: Legal, illegal, nicht egal!. Na gut, es ist wichtig, komplexe Themen auch einfach zu behandeln, damit sie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte wird gemacht &#8211; eine alte Weisheit und immer wieder wahr. Nutzer des Familiensenders Sat1 kommen heute Abend mal wieder in den Genuss der Talk-Sendung von Superstar Johannes Buddy Kerner. In der Sendung geht es um <a href="http://www.sat1.de/kerner/sendung/themen/43431/">Musik-Downloads: Legal, illegal, nicht egal!</a>. Na gut, es ist wichtig, komplexe Themen auch einfach zu behandeln, damit sie viele verstehen, bewusst die Unwahrheit oder mit irreführenden Verkürzungen sollte man aber trotzdem nicht arbeiten. Eigentlich – aber Kerner – so zumindest im Ankündigungstext zu lesen – hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu tun. Oder nicht?</p>
<p>Dort heißt es: „Musik kostenfrei zur Verfügung stellen und das Downloaden über illegale Tauschbörsen im Internet ist nicht erlaubt, da es gegen das Urheberrecht verstößt.“ Kann man diese fiesen „illegalen Tauschbörsen“ nicht einsperren und nur noch die legalen Tauschbörsen frei herumlaufen lassen? Illegale Technologien finde ich nämlich gemein. </p>
<p>Zum Download sagt iRights.info (vielleicht etwas differenzierender, aber nur vielleicht): Tauschbörsen zu nutzen, ist nicht per se rechtswidrig. Im Gegenteil, man kann sie für nützliche und völlig legale Zwecke nutzen. Aber vieles, was mit Tauschbörsen zu tun hat, ist tatsächlich verboten. (&#8230;)  Kopien zu privaten Zwecken dürfen nach aktueller Rechtslage allerdings nur noch angefertigt werden, „soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird.“ Im Klartext heißt das, dass auch solche Dateien nicht heruntergeladen werden dürfen, die für jedermann erkennbar rechtswidrig online gestellt wurden. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass jeder weiß oder wissen muss, dass zum Beispiel die Film- oder Musikindustrie keine Dateien in Tauschbörsen einstellen würde. Trifft das zu, sind Downloads solcher Dateien nicht erlaubt. Trotz dieser Gesetzesänderung ist es noch häufig fraglich, ob die Kopiervorlage im Internet „offensichtlich rechtswidrig“ online gestellt wurde. Denn viele Künstler, Autoren oder Filmemacher – ja selbst Unternehmen aus der Unterhaltungsindustrie – nutzen das Internet zunehmend als Verbreitungsmedium. Zum Teil stellen die Rechteinhaber selbst ihre Inhalte in Tauschbörsen ein. Liegt ein solcher Fall vor, sind die entsprechenden Dateien natürlich nicht offensichtlich rechtswidrig online gestellt worden. Vielmehr ist dies rechtmäßig geschehen. Solche Dateien dürfen selbstverständlich auch heruntergeladen werden. Mehr Infos: <a href="http://www.irights.info/index.php?id=561">Privatkopie und Co: Teil 3: Download &#8211; Tauschbörsen und offizielle Angebote</a>. Auch soll es so etwas wie Musik unter einer Creative-Commons-Lizenz oder einer GNU General Public Licence geben. Geschenkt.</p>
<p><span id="more-1777"></span></p>
<p>Kurz darauf heißt es: „Achtung: Eltern haften als Anschlussinhaber für illegale Angebote in Tauschbörsen!“ Ich werde gleich meine Mutter anrufen und sie bitten den Internetanschluss abzumelden, nicht dass sie für die ganzen BitTorrent-Angebote aus der Südsee haftet! Oder doch nicht? Schließlich wird die steile Behauptung von einem Experten unterstützt. Dem interessenlosen Vorsitzenden der Deutschen Phonoverbände Haentjes. Der meint nämlich: „Eltern müssen sich stets darüber im Klaren sein, dass sie als Inhaber eines Internetanschlusses für Urheberrechtverletzungen ihrer Kinder haften. Und das könnte sehr teuer werden!“ Sind damit jetzt ungerechtfertigte Massenabmahnungen der Musikindustrie gemeint? Also doch nicht Mama anrufen!</p>
<p>Und weiter: „Da viele illegale Downloader es nicht als Unrecht empfinden, sich MP3s umsonst runterzuladen, sollten Eltern ihre Kinder darüber aufklären, dass sie eine Straftat begehen, wenn sie Musik auf ihren Rechner laden und anderen Musikliebhabern zugänglich machen.“ Vielleicht mit einem Verweis auf iRights.info damit sie die Rechtslage kennenlernen und nicht mit Propaganda überschüttet werden?</p>
<p>Und natürlich ist die Sendung ganz up-to-date und hilft gerne mit, ein Bedrohungsszenario aufzubauen. Schließlich ist die Verwirklichung von zwanghaften Träumen ein hohes Gut: „Zukünftig ist es durchaus möglich, dass die Service-Provider Verstöße gegen das Urheberrecht durch Musik-Downloads mit Sperrung oder Einschränkung des Internetzugangs ahnden.“ Vielleicht sollte man den Kindern auch gleich noch die verfassungsrechtlichen Grundsätze von Informationsfreiheit erklären? Oder lieber nicht, nachher machen sie sich noch schlau und wehren sich am Ende noch gegen solche Pläne.</p>
<p>Und natürlich wird auch die Bedeutung der Digitalisierung nicht verkannt: „Die Erfindung des MP3-Formats war rückblickend das Ende der Musikindustrie, wie man sie kannte.“ Richtig. „Die musikalischen Inhalte wurden vom herkömmlichen Trägermedium CD entkoppelt. Gleichzeitig werden die Produktions- und Vertriebskosten minimiert. Der digitale Bereich spielt eine immer größer werdende Rolle und gewinnt immer mehr an Relevanz. Im Vergleich zum Jahr 2006 stieg die Anzahl der legalen Musikdownloads im Jahr 2007 um 53 Prozent auf insgesamt 1,7 Milliarden Einheiten.“ Auch richtig. „Die Musikindustrie hat inzwischen verstanden, dass der technologische Fortschritt als Wachstumschance für die Branche zu sehen ist, anstatt sich dagegen zu wehren und arbeitet an Strategien, den Fortschritt gewinnbringend zu nutzen.“ Eher nicht so richtig. Die Musikindustrie hat es bislang leider nicht geschafft, bessere und verbraucherfreundliche Angebote zu schaffen als BitTorrent-Clients diese zur Verfügung stellen. Und was heißt „anstatt sich dagegen zu wehren“? Vielleicht verstehe ich den Ankündigungstext mit den ganzen Falschdarstellungen und Drohungen ja nicht richtig.</p>
<p>Jetzt wirds wieder richtiger: „Seit der Erfindung des MP3-Formats hat die Musikindustrie aussichtsreiche Chancen ungenutzt verstreichen lassen. Gerne schiebt sie die Schuld für sinkende Umsätze auf die Musikpiraterie, die in illegalen Peer to Peer (P2P)-Tauschbörsen betrieben wird und nutzt diese als Erklärung für die anfängliche Ablehnung der Digitalisierung, doch muss sich die Musikindustrie schon mindestens seit dem Jahr 1960 mit Piraterie im großen Stil auseinandersetzen.“ Holla, eine Erkenntnis!</p>
<p>Wie gehts weiter? „Die Schließung einer bestimmten Tauschbörse hat nur zur Folge, dass sich die Nutzer auf andere Angebote verteilen.“ Ja, stimmt. Und dann: „Ein generelles Umdenken und die Entwicklung eines Unrechtsempfindens gegenüber kostenfreiem illegalem Download von Musiktiteln, ist nötig. Die Musikunternehmen müssen ihren Kunden eine attraktive legale Alternative schaffen, um ihre Produkte von den illegalen kostenfreien Downloads abzugrenzen und den Konsumenten vom Kauf zu überzeugen.“ Überzeugung und Alternativen statt Strafen, Bedrohungen und falschen Zahlen. Eine gute Idee! Das wird immer besser hier. Ah ich hatte den nächsten Satz noch nicht gesehen. Dort heißt es: „Durch die illegalen Tauschbörsen wurde die digitale Musik entwertet, da alle Musiktitel umsonst bezogen werden konnten.“ Das ist ja fies! Entwertet! Aber ja zum Glück nur die „digitale Musik“. Mit dem Elektro-Zeugs konnte ich eh nie was anfangen. Oder ist damit jetzt schon wieder was anderes gemeint? Kann es vielleicht nicht auch einfach so sein, dass die Nutzer keine Lust hatten der Musikindustrie zum dritten Mal die gleiche Musik abzukaufen (Kassette/Platte, CD und jetzt mp3s)? Kann es nicht auch sein, dass die musikaffinen Nutzer weiterhin Musik kaufen, wenn sie diese gut finden? Ich hatte mal sowas gehört. Und irgendwas war da doch noch mit Interoperabilität und Kopierschutz. Egal, merken: Digitale Musik wird durch Tauschbörsen entwertet. Und was machen wir jetzt? „Ziel muss es sein, den digitalen Musikdownload wieder mit einem Wert zu versehen.“ Da bin ich aber beruhigt. Ziel, Plan, Weg und Erfolg. Also alles in guten Händen. Mehr Infos zu „illegalen Tauschbörsen“ gibt es übrigens beim „Bundesverband der Musikindustrie e.V.“ und beim Aufklärungsportal von „proMedia Gesellschaft zum Schutz geistigen Eigentums mbH“.</p>
<p>Oder aber bei iRights.info. Das hätte den Vorteil: Erläuterungen nach geltender Rechtslage, laienverständlich formuliert, keine Propaganda und kühle Analyse mit warmen Praxistips. Aber nur wer will. Die anderen sind herzlich eingeladen heute Abend Johannes B. Kerner bei der Analyse der gegenwärtigen Sachlage zu glauben. Oder wirds am Ende doch ganz anders und JBK stellt kritische Fragen und klärt auf? We´ll see. Bis dahin.</p>
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		<title>Axolotl Roadkill: Plagiat oder nicht – das ist hier die Frage</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 23:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valie Djordjevic</dc:creator>
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Eine der wichtigen Fragen dabei ist, was ist eigentlich ein Plagiat? iRights-Autor Matthias Spielkamp hat sich schon vor  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kulturinteressierten unter unseren Lesern haben sicherlich vergangene Woche die „Plagiat oder Remix“-Debatte um Helene Hegemanns Roman „Axolotl Roadkill“ verfolgt. Sie flaut (zum Glück) grade etwas ab – teilweise hatte die ganze Sache etwas hysterische Züge angenommen.</p>
<p>Eine der wichtigen Fragen dabei ist, was ist eigentlich ein Plagiat? iRights-Autor Matthias Spielkamp hat sich schon <a title="Plagiate: Wem  gehören die Wörter?" href="../../../index.php?id=34" target="_self">vor  einiger Zeit der Sache</a> angekommen. Sein Text beginnt mit der Feststellung: „Die größte Schwierigkeit liegt darin zu bestimmen, was genau ein Plagiat  ist.“</p>
<p>Die einen brandmarken die Übernahme von Formulierungen (wörtlich oder in überarbeiteteter, aber durchaus wiedererkennbarer Form) als jedenfalls ethisch verwerfliches Plagiat, vor allem weil der eigentliche Autor – der <a title="Portrait von Airen bei jetzt.de" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/497732" target="_blank">Blogger Airen</a> – nicht genannt wurde (erst in der zweiten Auflage des Buches taucht er in der Danksagung auf).</p>
<p><span id="more-1757"></span></p>
<p>Die anderen, die tendenziell literaturwissenschaftlich geschult sind, verteidigten das Hegemannsche Vorgehen als ein völlig legitimes literarisches Verfahren, das schon  <a title="Karasek: Der Ehrabschneider, Spiegel 3/1990" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498191.html" target="_blank">Goethe, Büchner, Thomas Mann und unzählige andere Schriftsteller</a> angewendet haben. Der Artikel von Hellmuth Karasek ist von 1990. Daran merkt man, dass die Plagiatsdebatte periodisch wieder auftaucht – nicht Neues unter der Sonne also!</p>
<p><img class="alignright" title="axolotl-roadkill-buchcover" src="../wp-content/uploads/2010/02/axolotl-roadkill-buchcover1-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></p>
<p>Interessanterweise vertritt in diesem Falle das normalerweise so internetkritische deutsche Feuilleton die permissivere Position (jedenfalls mein Eindruck beim Durchgehen der Beiträge – aber ich habe nicht nachgezählt) als die netzaffine Blog-Gemeinde, die sich um einen der Ihren scharrt.</p>
<p><a title="Netzwertig.com: Doppelmoral in großem Stil" href="http://netzwertig.com/2010/02/09/der-fall-axolotl-roadkill-doppelmoral-in-grossem-stil/" target="_blank">Viele stört auch einfach</a>, dass auf der einen Seite das Feuilleton das Internet (also ob es so etwas wie &#8220;das&#8221; Internet gäbe) als Hort der Räuber und Piraten darstellt, aber wenn eine, die in den Feuilletons  wegen ihrer Papierpublikation (ob zu Recht oder zu Unrecht sei einmal dahin gestellt – ich habe das Buch noch nicht fertig gelesen) gefeiert wird, „Stellen“ aus einem Blog übernimmt, plötzlich von Intertextualität redet.</p>
<p>Das heißt nun nicht, dass das mit der Intertextualität eine Ausrede ist – es ist tatsächlich so, <a title="Uwe Wittstock – Büchertagebuch" href="http://uwe-wittstock.de/blog/?cat=113" target="_blank">„dass ein Schriftsteller  auch Texte fremder Autoren in sein Werk aufnehmen darf, soweit sie &#8216;Gegenstand und Gestaltungsmittel seiner eigenen künstlerischen Aussage  bleiben.“</a> Das Zitat bezieht sich auf eine Klage der Brecht-Erben, die meinten, dass Heiner Müllers Übernahmen in seinem Stück „Germania 3 Gespenst am toten Mann“ zu weitgehend waren. 2000 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass unter bestimmten Umständen legitim wäre (<span style="text-decoration: line-through;">Ich werde mal versuchen, dieses Urteil aufzutreiben – es ist ja interessant, dass es kaum erwähnt wurde</span> <a title="Zum Verhältnis von Kunstfreiheit und Urheberrecht  - &quot;Germania 3&quot; von H. Müller" href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg100-00.html" target="_blank">Hier die Presseerklärung des Bundesverfassungsgericht mit Link zum Urteilstext</a>). Der <a title="Uwe Wittstock – Büchertagebuch" href="http://uwe-wittstock.de/blog/?cat=113">Blog-Autor Uwe Wittstock kommentiert dies</a> folgendermaßen: „Ein Urteil, das gerade mit Blick auf die ausgeprägten Neigung  postmoderner Autoren zum Zitat und ihres deshalb programmatisch laxen  Umgangs mit dem geistigen Eigentum anderer, von herausragender Bedeutung  ist.“ (Sein Text hat nichts mit Hegemann und dem mexikanischen Lurch zu tun &#8211; nur damit keine falschen Erwartungen geweckt werden.</p>
<p>Dass „Axolotl Roadkill“ ein eigenes Werk ist, stellen auch Airen und sein Verlag Sukultur nicht in Frage. <a title="FAZ: Das habe ich erlebt, nicht Helene Hegemann" href="http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E88A9CA72ADE445F390437D064F10C598~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Airen sagt in einem Interview mit der FAZ</a>: „Ich habe ihren Roman gelesen, es ist genau die Art von Buch, die ich  gern lese, aber es wäre auch ohne meine Stellen cool gewesen“ und auch dem Verleger <a title="Interview mit dem Sukultur-Verleger Frank Maleu" href="Was ich bisher gelesen habe gefiel mir aber schon ganz gut" target="_blank">gefällt es „schon ganz gut</a>“.</p>
<p>Eines steht jedenfalls fest – das war nicht das letzte Mal, dass uns das Thema Plagiat beschäftigen wird. Und auch das nächste Mal wird es keine einfachen Antworten geben.</p>
<p>Edited to add: Frank Böhmert plaudert aus dem <a title="Frank Böhmert: Ich bin ein Plagiator. Du auch?" href="http://frankboehmert.blogspot.com/2010/02/ich-bin-ein-plagiator-du-auch.html" target="_blank">Nähkästchen des Schriftstellers</a>.</p>
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		<title>Für die Ohren: iRights.info bei Radio GFM</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Februar von 19.30 &#8211; 20.00 Uhr steht iRights-Redakteur Till Kreutzer Rede und Antwort bei Radio GFM. In der Sendung geht es um &#8220;Urheberrecht bei Videos aus dem Internet&#8221;. Ein hoch spannender Bereich mit ungeahnten rechtlichen Grauzonen. Durch die Veränderung der Nutzungsgewohnheiten durch das Internet wird dieser Bereich in der Zukunft noch Gegenstand einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Februar von 19.30 &#8211; 20.00 Uhr steht iRights-Redakteur Till Kreutzer Rede und Antwort bei Radio GFM. In der Sendung geht es um &#8220;Urheberrecht bei Videos aus dem Internet&#8221;. Ein hoch spannender Bereich mit ungeahnten rechtlichen Grauzonen. Durch die Veränderung der Nutzungsgewohnheiten durch das Internet wird dieser Bereich in der Zukunft noch Gegenstand einer Vielzahl von Auseinandersetzung und rechtlicher Streitigkeiten werden. Wagen wir schon mal einen Blick in die Zukunft. Kreutzer ist einer der wenigen Juristen die sich bislang umfassend mit diesem Bereich beschäftigt haben.<br />
<span id="more-1746"></span><br />
Laut Ankündigung geht es unter anderem um folgende Fragen: &#8220;Ist es vor dem Gesetz ein Unterschied ob ich Filme herunterlade oder nur online gucke? Wie erkenne ich als Internetnutzer was illegal ist und was nicht? Darf ich Angebote wie Kino.to nutzen oder nicht? Darf ich YouTube und co. Videos mit Plugin herunterladen? Zählt es nicht als Privatkopie wenn ich mir Videos bei Youtube herunterlade? Was bedeutet” Offensichtlich rechtswidrig”? Wie sieht das mit dem herunterladen bei anderen Plattformen wie MyVideo, Clipfish, Vimeo, … aus? Darf ich Videos von YouTube &#038; co. in meine Webseite/Blog einbinden? Wie sieht das ganze nach dem Urheberrecht aus? Trage ich eine Mitverantwortung wenn ich ein rechtswidrig eingestelltes Video in mein Blog einbinde? Reicht ein Eintrag im Impressum der sagt dass die jeweiligen YouTube-Nutzer für den Inhalt der Videos verantwortlich sind?&#8221; Infos zur Sendung finden sich auf der <a href="http://blogs.radio-gfm.net/gfm/gfm-quatsch-urheberrecht-bei-videos-aus-dem-internet.html">GFM-Website</a>. </p>
<p>Als Hintergrundinformation zur Sendung empfiehlt es sich den bei iRights.info erschienenen Text von Till Kreutzer und John Weitzmann <a href="http://www.irights.info/index.php?id=847">Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co &#8211; Streaming, Embedding, Downloading</a> zu lesen. Dies ist der erste deutschsprachige Beitrag der sich so umfangreich mit den rechtlichen Fallen bei der Nutzung von Videos im Netz beschäftigt &#8211; und das verständlich und für juristische Laien geschrieben!</p>
<p>Radio GFM sollte dabei auch noch Beachtung geschenkt werden. Das ist nicht irgendein Radio, sondern eines das nur Musikstücke spielt, die nicht im Repertoire der Verwertungsgesellschaft GEMA zu finden sind. In der Selbstdarstellung der Macher heißt es zum Charakter des Radios: &#8220;Radio GFM ist ein privater, nichtkommerzieller Webradiokanal, im Programm läuft ausschließlich GEMA-FREIE MUSIK. In Livesendungen gibt es Informationen, Linktipps und Comedy. Ausserdem stellen wir unbekannte Bands vor.&#8221; GFM steht wie unschwer zu erraten für &#8220;GEMA-Freie Musik&#8221;. Dass das auch Musik ist, die sich hören lässt, kann man zwischen den Beiträgen Kreutzers in der Sendung überprüfen. Hier kann man schonmal in das Angebot von Radio GFM <a href="http://www.radio-gfm.net/live-hoeren.html">live reinhören</a>. </p>
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		<title>Neuer Klicksafe-Text: Datenschutz in sozialen Netzwerken</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ilja Braun</dc:creator>
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		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook, XING, StudiVZ und Co. werden immer beliebter: In Deutschland nutzen Millionen von Nutzern soziale Netzwerke. Dabei sammeln die Anbieter jede Menge Daten. Was dürfen sie damit machen? Worauf sollten Nutzer von sozialen Netzwerken achten? Wie können sie ihre Daten am besten vor Missbrauch schützen? Neuer Text vonValie Djordjevic jetzt online bei Klicksafe und iRights.info.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook, XING, StudiVZ und Co. werden immer beliebter: In Deutschland nutzen Millionen von Nutzern soziale Netzwerke. Dabei sammeln die Anbieter jede Menge Daten. Was dürfen sie damit machen? Worauf sollten Nutzer von sozialen Netzwerken achten? Wie können sie ihre Daten am besten vor Missbrauch schützen? Neuer <a href="http://www.irights.info/index.php?id=858" target="_blank"></a>Text vonValie Djordjevic jetzt online bei <a href="https://www.klicksafe.de/themen/downloaden/urheberrecht/irights/datenschutz-in-sozialen-netzwerken/datenschutz-in-sozialen-netzwerken.html" target="_blank">Klicksafe</a> und iRights<a href="http://www.irights.info/index.php?id=858" target="_blank">.info</a>.</p>
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		<title>Montag 15.2.: Kulturpolitischer Club Berlin zum „Urheberrecht in der digitalen Welt“</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Kreutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberpersönlichkeitsrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsreform]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Montag, den 15.2.2010 veranstaltet die EU-Parlamentarierin Dr. Helga Trüpel von den Grünen den &#8220;Kulturpolitischen Club&#8221; zum Urheberrecht in der digitalen Welt. Die Podiumsdiskussion wird in den Räumen der Böll Stiftung in Berlin stattfinden (Schumannstraße 8, Beginn 19:00 Uhr). Sie ist öffentlich zugänglich, man kann sich aber unter mail@psmp-kommunikation auch anmelden. Diskutieren werde ich gemeinsam mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 15.2.2010 veranstaltet die EU-Parlamentarierin Dr. Helga Trüpel von den Grünen den &#8220;Kulturpolitischen Club&#8221; zum Urheberrecht in der digitalen Welt. Die Podiumsdiskussion wird in den Räumen der Böll Stiftung in Berlin stattfinden (Schumannstraße 8, Beginn 19:00 Uhr). Sie ist öffentlich zugänglich, man kann sich aber unter <a href="mailto: mail@psmp-kommunikation">mail@psmp-kommunikation</a> auch anmelden. Diskutieren werde ich gemeinsam mit Gerd Hansen (Rechtsanwalt und <a href="http://www.irights.info/index.php?id=801">Autor</a>),  Tim Renner (Musikproduzent, <a href="http://carta.info/autor/tim_renner/" target="_blank">Journalist</a> und Autor) und <a href="http://www.helgatruepel.de/" target="_blank">Helga Trüpel</a> (Mitglied des Europäischen Parlaments, Vize-Präsidentin des Ausschusses für Kultur und Bildung und, ehemalige Kultursenatorin von Bremen). Moderieren wird unser ehemaliger iRights-Kollege <a href="http://www.nnm-ev.de/_node/personen/olli.html" target="_blank">Oliver Passek</a> (Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Medien von Bündnis 90/Die Grünen)</p>
<p>Aus der Veranstaltungsankündigung:</p>
<p><span id="more-1735"></span></p>
<p>&#8220;Die Medienwelt befindet sich durch die Folgewirkungen der Digitalisierung in einem epochalen Umbruch. Die Digitalisierung verändert alles: die Arbeitsbedingungen der Kreativen, die Nutzungen durch die Empfänger und die Verwertungsketten auf dem Markt. Die Digitalisierung und Vernetzung von Informationsgütern stellen herkömmliche Geschäftsmodelle und rechtliche Regelungen gleichermaßen in Frage. Die Politik in den EU Mitgliedstaaten reagiert unterschiedlich: in Dänemark werden die Serviceprovider in die Pflicht genommen, in Frankreich soll eine restriktive Gesetzgebung das illegale Downloaden unterbinden.</p>
<p>Die Auseinandersetzungen um den Urheberrechtsschutz und die öffentliche Verfügbarkeit kreativer Inhalte in der digitalen Welt sind ein wahrer Kulturkampf geworden. Das Urheberrecht soll, so lässt der Name vermuten, die Rechte der Urheber sichern. Tatsächlich ist es zu einem weiteren Instrument im Kräfteringen um Marktanteile geworden. Angesichts der sich zuspitzenden Situation scheint eine Neuregelung des Urheberrechts, nicht nur auf nationaler Ebene, sondern europaweit, unausweichlich. Zusammen mit Verwertungsgesellschaften, Internet Service-Providern und Verbraucherverbänden muss die Politik klären, welche Lösungen gefunden werden können. Pauschale Vergütungsmodelle wie der Vorschlag einer Kulturflatrate, aber auch neue Business-Modelle werden dabei eine wichtige Rolle spielen.&#8221;</p>
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		<title>iRights.info beim Safer Internet Day 2010 in Mainz</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 13:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Am morgigen Dienstag den 09. Februar 2010 ist wieder der von der EU ins Leben gerufene Safer Internet Day. Es gibt in Deutschland und Europa eine Vielzahl von Veranstaltung rund um das Thema Sicherheit im Netz. Ich mache für iRights.info einen Workshop bei der zentralen Veranstaltung in Rheinland-Pfalz. 
Im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz kommen Medienscouts aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am morgigen Dienstag den 09. Februar 2010 ist wieder der von der EU ins Leben gerufene Safer Internet Day. Es gibt in Deutschland und Europa eine Vielzahl von Veranstaltung rund um das Thema Sicherheit im Netz. Ich mache für iRights.info einen Workshop bei der zentralen Veranstaltung in Rheinland-Pfalz. </p>
<p>Im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz kommen Medienscouts aus rheinland-pfälzischen Schulen zusammen. Ich erzähle was zu &#8220;Blogs, Tauschbörsen und soziale Netzwerke &#8211; deine Rechte im Internet&#8221;. Organisiert wird das ganze vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowie dem Ministerium des Inneren und für Sport unter Mitarbeit von klicksafe.de, jugendschutz.net, MKN-Koblenz und des Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz. Einen Programmüberblick gibt es <a href="http://sid-2010.rlp.de/programm.html" target="_self">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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