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	<title>iRights.info - Blog &#187; Journalismus</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 07:12:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Freischreiber: Positionspapier zum Dritten Korb</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2012/02/03/freischreiber-positionspapier-zum-dritten-korb/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Kreutzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Privatkopie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsdurchsetzung im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[3. Korb]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Total-Buyout-Verträge]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verband der freien Journalisten Freischreiber hat ein Positionspapier zum Dritten Korb, also der anstehenden Urheberrechtsreform, veröffentlicht. Hierin fordern sie die Politik auf, sich mehr für die Belange der Urheber einzusetzen. &#8220;Der „dritte Korb“ darf kein Maulkorb für Urheber werden&#8221; heißt es in der Überschrift der Stellungnahme. Statt sich ausschließlich auf die Interessen der Medienwirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband der freien Journalisten Freischreiber hat ein <a href="http://www.freischreiber.de/home/der-„dritte-korb“-darf-kein-maulkorb-für-urheber-werden-das-positionspapier-der-freischreiber-z" target="_blank">Positionspapier zum Dritten Korb</a>, also der anstehenden Urheberrechtsreform, veröffentlicht. Hierin fordern sie die Politik auf, sich mehr für die Belange der Urheber einzusetzen.</p>
<p><span id="more-3520"></span></p>
<p>&#8220;Der „dritte Korb“ darf kein Maulkorb für Urheber werden&#8221; heißt es in der Überschrift der Stellungnahme. Statt sich ausschließlich auf die Interessen der Medienwirtschaft zu konzentrieren, sollten die Urheber im Mittelpunkt weiterer Reformen stehen. Insbesondere fordern die freien Journalisten, dass das Urhebervertragsrecht reformiert wird. Dies dient dazu, die Urheber vor den übermächtigen Verwertern zu schützen, beispielsweise vor einem erzwungenen totalen Rechteausverkauf gegen ein pauschales Honorar. Solche Praktiken seien gerade im Verhältnis zwischen Verlagen und freien Journalisten üblich.</p>
<p>In der <a href="http://www.freischreiber.de/home/der-„dritte-korb“-darf-kein-maulkorb-für-urheber-werden-das-positionspapier-der-freischreiber-z" target="_blank">Stellungnahme</a> heißt es:</p>
<blockquote><p><em>Immer öfter werden die Urheber heute mit „Rahmen-Verträgen“ konfrontiert, die ihnen nur noch die „Wahl“ lassen, entweder der Totalabtretung ihrer Rechte zuzustimmen oder jegliche Arbeitsmöglichkeit zu verlieren. Das Prinzip des freien Aushandelns von Nutzungsrechten und Vergütungen wurde durch einseitig diktierte „Verträge“ ausgehebelt, kollektive Vereinbarungen werden endlos verzögert und schließlich nicht eingehalten (siehe Vergütungsregeln, §36 UrhG). <em>Freischreiber e.V. fordert deshalb als dringendste Maßnahme eine Novellierung des Urhebervertragsrechts in Abschnitt 5 des UrhG (§28-44). Denn die im Jahr 2002 in Kraft getretene Reform hat nicht &#8211; wie beabsichtigt &#8211; zur Stärkung der Urheberposition beigetragen.</em></em></p></blockquote>
<p>In weiteren Passagen der Stellungnahme geht es unter anderem um Pauschalabgaben für Nutzungen über das Netz. Diese seien ohnehin nicht zu kontrollieren, daher müssen man hierfür ein Vergütungsregime schaffen. In der Stellungnahme heißt es:</p>
<blockquote><p><em>Freischreiber e.V. fordert deshalb, in Abschnitt 6 des UrhG (§44a-63a) die Ermöglichung der nicht-gewerblichen Privatkopie an die Einführung einer pauschalen Urheber-Abgabe zu binden. Die Erhebung und Verteilung einer solchen Abgabe muss unabhängig, nachvollziehbar, transparent und gesellschaftlich gerecht gestaltet werden. Eine Urheber-Abgabe würde Millionen von Abmahnungen überflüssig machen, die massenhafte Kriminalisierung von Jugendlichen vermeiden und den Urhebern den erforderlichen Ausgleich in Form einer gesellschaftlichen Tantieme eröffnen.</em></p></blockquote>
<p>Gerade die Passage mit den pauschalen Vergütungen für nicht-gewerbliche Privatkopien war mir nicht ganz klar. Immerhin gibt es ja schon seit langem die so genannten Geräte- und Leermedienabgaben, mit denen Privatkopien abgegolten werden. Ich habe daher Wolfgang Michal &#8211; Vorstandsmitglied der Freischreiber &#8211; folgende Frage per Mail gestellt:</p>
<blockquote><p><em>Was ist mit der Abgabe gemeint? Es gibt doch schon die Geräte- und Leermedienabgabe zur Vergütung von Privatkopien. Wie unterscheidet sich Eure Forderung nach einer &#8220;Urheber-Abgabe&#8221; hiervon?</em></p></blockquote>
<p>Hier seine Antwort:</p>
<blockquote>
<div><em>&#8220;Der Unterschied liegt im Wort &#8220;pauschal&#8221; und in der direkten Verknüpfung mit Abgeltung und Entkriminalisierung. Derzeit fällt ja pauschal nicht so furchtbar viel an durch die Geräte- und Leermedienabgabe. Und die Abmahnungen gibt es trotz dieser Abgaben. Unser &#8220;pauschal&#8221; meint also ein viel größeres &#8220;pauschal&#8221;. :-)</em></div>
<div></div>
<div><em>Wir wollen eine Ausweitung, die auch u.U. die Provider und/oder die Plattformen und/oder die Nutzer mit einbezieht. Das müsste gemeinsam diskutiert werden. Wir haben die Formulierung diesbezüglich bewusst offen gehalten, damit noch genügend Raum für eine Debatte ist. Es geht uns um eine gesellschaftliche Tantieme für die Urheber. </em></div>
<div></div>
<div><em>Leider verstehen heute viele unter dem Begriff Kulturflatrate sehr unterschiedliche Dinge. In der Öffentlichkeit hat sich der Gedanke festgesetzt, dass mit einer Kulturflatrate die Urheber pauschal und abschließend honoriert würden. Das ist natürlich Unsinn. Es wird weiterhin das individuell (mit Verwertern) ausgehandelte Honorar im Zentrum der Urheber-Einkommen stehen, aber der Anteil am Einkommen, der über eine Umlage (=Tantiemen) hereinkommt, wird künftig steigen müssen, weil die Urheber die nicht-kommerzielle Nutzung ihrer Werke im Netz gar nicht mehr überblicken und kontrollieren können (es sei denn um einen hohen Preis). Bedingung für eine solche Abgabe wäre eine grundlegende Reform der Verwertungsgesellschaften, über die die Abgabe verteilt werden soll.&#8221; </em></div>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Top Ten und Ranking der Facebook-Seiten öffentlich-rechtlicher Rundfunksender &#8211; für Fernsehsender, Hörfunksender, Hörfunkwellen, Radiosendungen &amp; Fernsehsendungen</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/11/23/top-ten-und-ranking-der-facebook-seiten-offentlich-rechtlicher-rundfunksender-fur-fernsehsender-horfunksender-horfunkwellen-radiosendungen-fernsehsendungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[user generated content]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Facebook-Seiten der Öffentlich-Rechtlichen bekommen die meiste Aufmerksamkeit? Diese viel gesuchte Information konnte man bisher nur für Hörfunksender finden, und für sie war auch nur eine eingeschränkte Auswertung und Analyse möglich. Ein (möglichst) vollständiges Ranking der Facebook-Seiten und einen Vergleich bestimmter Seiten gibt es nun hier. Da die Auswertung neu ist, sind noch keine Zeitreihen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Facebook-Seiten der Öffentlich-Rechtlichen bekommen die meiste Aufmerksamkeit? Diese viel gesuchte Information konnte man bisher <a href="http://radiocharts.rockbär.de/">nur für Hörfunksender</a> finden, und für sie war auch nur eine eingeschränkte Auswertung und Analyse möglich. Ein (möglichst) vollständiges Ranking der Facebook-Seiten und einen Vergleich bestimmter Seiten gibt es nun hier.</p>
<p>Da die Auswertung neu ist, sind noch keine Zeitreihen verfügbar, etwa für das Wachstum der Fans; diese werden aber im Lauf der Zeit ergänzt. Obwohl die Daten (halb)automatisch aktualisiert werden, wird es bis auf Weiteres nur einmal im Monat eine neue Fassung geben, da sie immer von einer Auswerung begleitet sein soll.</p>
<p>Jeder, der die Daten manipulieren möchte, etwa um einen bestimmten Ausschnitt zu sortieren (z.B. &#8220;nur Inforadios&#8221;), kann sich eine Kopie der Tabelle im gewünschten Format herunterladen und entsprechend bearbeiten.</p>
<p>Es wäre auch möglich gewesen, die Tabellen (in Kopie) so bereit zu stellen, dass jeder sie direkt im Web bearbeiten kann. Dabei besteht aber das Risiko, dass sich durch falsche Bedienung (etwa das Sortieren nur einer Spalte) Fehler einschleichen, die zum einen nicht sofort auffallen, zum anderen teils schwer zu beheben sind.</p>
<p><span id="more-3257"></span></p>
<p>Diese Auswertungen und ihre Darstellung befinden sich im Beta-Stadium (wir wollen hoffen, dass es kein &#8220;perpetual beta&#8221; wird). Zum einen fehlen noch zahlreiche Seiten, vor allem aus dem nahezu unüberschaubaren Universum der ARD. Wir bitten daher explizit um Zusendung der Adressen, aber auch Anmerkungen, Kritik und (vor allem) konkrete Verbesserungsvorschläge an assistenz [bei] iRights [punkt] info. Fehlende Seiten können auch direkt in <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AjPMDbI4BDyXdEM2cHRFa09odEJMb3FRWC1fQ2o5amc" target="_blank">diese Google-Tabelle</a> eingetragen werden. Spalten B, C und D bitte freilassen; unter ID bitte den Teil der URL eintragen, der nach der Domainendung kommt (z.B. von der URL <em>https://www.facebook.com/sportschau</em> nur den Teil <em>sportschau</em>). Vielen Dank!</p>
<h2>Top Ten der Facebook-Seiten aller öffentlich-rechtlichen Sender, Redaktionen &amp; Programme</h2>
<p>Stichtag 27. November 2011, 110 erfasste Seiten</p>
<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/alle6.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3318" title="alle" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/alle6.png" alt="" width="500" height="408" /></a></p>
<h3>Liste aller Angebote (derzeit noch unvollständig)</h3>
<p><iframe src="https://docs.google.com/spreadsheet/pub?hl=en_US&amp;hl=en_US&amp;key=0AjPMDbI4BDyXdDM0YVhzdXVKRG1iSGN2dXdqSjZScUE&amp;single=true&amp;gid=0&amp;output=html&amp;widget=true" frameborder="0" width="500" height="300"></iframe></p>
<p>Zur <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AjPMDbI4BDyXdDM0YVhzdXVKRG1iSGN2dXdqSjZScUE">Google-Tabelle</a> &#8220;Facebook-Seiten aller öffentlich-rechtlichen Sender, Redaktionen &amp; Programme&#8221;</p>
<h2>Top Ten der Facebook-Seiten öffentlich-rechtlicher Fernsehsendungen</h2>
<p>Stichtag 27. November 2011, 64 erfasste Seiten</p>
<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/TV-Sendungen3.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3319" title="TV-Sendungen" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/TV-Sendungen3.png" alt="" width="500" height="398" /></a></p>
<h3>Liste aller Facebook-Seiten öffentlich-rechtlicher Fernsehsendungen</h3>
<p><iframe src="https://docs.google.com/spreadsheet/pub?hl=en_US&amp;hl=en_US&amp;key=0Au7nnPvIWPT7dHdHTmowbDVaLS1JQml3T0hlTTZOdXc&amp;single=true&amp;gid=0&amp;output=html&amp;widget=true" frameborder="0" width="500" height="300"></iframe></p>
<p>Zur <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Au7nnPvIWPT7dHdHTmowbDVaLS1JQml3T0hlTTZOdXc">Google-Tabelle</a> &#8220;Facebook-Seiten öffentlich-rechtlicher Fernsehsendungen&#8221;</p>
<h2>Top Ten der Facebook-Seiten der öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme</h2>
<p>Stichtag 27. November 2011, 40 erfasste Seiten</p>
<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/hoerfunk2.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3326" title="hoerfunk" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/hoerfunk2.png" alt="" width="500" height="313" /></a></p>
<h3>Liste aller Facebook-Seiten öffentlich-rechtlicher Hörfunkprogramme</h3>
<p><iframe src="https://docs.google.com/spreadsheet/pub?hl=en_US&amp;hl=en_US&amp;key=0Au7nnPvIWPT7dDluRmh3eUhTaUQ3VUlPN3F5NGphQWc&amp;single=true&amp;gid=0&amp;output=html&amp;widget=true" frameborder="0" width="500" height="300"></iframe></p>
<p>Zur <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Au7nnPvIWPT7dDluRmh3eUhTaUQ3VUlPN3F5NGphQWc">Google-Tabelle</a> &#8220;Facebook-Seiten der öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme&#8221;</p>
<h2>Top Ten der Facebook-Seiten der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender</h2>
<p>Stichtag 27. November 2011, 16 erfasste Seiten</p>
<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/TV-Sender2.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3322" title="TV-Sender" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/TV-Sender2.png" alt="" width="500" height="394" /></a></p>
<h3>Liste aller Facebook-Seiten öffentlich-rechtlicher Fernsehsender</h3>
<p><iframe src="https://docs.google.com/spreadsheet/pub?hl=en_US&amp;hl=en_US&amp;key=0Au7nnPvIWPT7dElJTjlrcDBZNlduUlEzT1lsSHRiNVE&amp;single=true&amp;gid=0&amp;output=html&amp;widget=true" frameborder="0" width="500" height="300"></iframe></p>
<p>Zur <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Au7nnPvIWPT7dElJTjlrcDBZNlduUlEzT1lsSHRiNVE">Google-Tabelle</a> &#8220;Facebook-Seiten der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-Dokumentation: Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung zum Urheberrecht in Köln</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/11/03/video-dokumentation-veranstaltung-der-friedrich-naumann-stiftung-zum-urheberrecht-in-koln/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Forschungsstelle Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Otto]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf Schwartmann]]></category>
		<category><![CDATA[RTL]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Kocks]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 13.Oktober 2011 fand in Köln eine Diskussion zum Thema &#8220;Urheberrecht in der digitalen Welt&#8221; statt. Die Diskussion ist Teil einer aktuell laufenden Veranstaltungsreihe zu diesem Thema. Auf der Kölner Veranstaltung nahmen neben iRights.info-Redakteur Philipp Otto, Jimmy Schulz (MdB FDP), Professor Rolf Schwartmann (Leiter Kölner Forschungsstelle Medienrecht) und Sebastian Kocks (Referent Medienpolitik RTL Television GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.Oktober 2011 fand in Köln eine Diskussion zum Thema &#8220;Urheberrecht in der digitalen Welt&#8221; statt. Die Diskussion ist Teil einer aktuell laufenden <a href="http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php?wc_c=616&amp;wc_id=20157&amp;wc_p=1">Veranstaltungsreihe</a> zu diesem Thema. Auf der Kölner Veranstaltung nahmen neben iRights.info-Redakteur Philipp Otto, Jimmy Schulz (MdB FDP), Professor Rolf Schwartmann (Leiter Kölner Forschungsstelle Medienrecht) und Sebastian Kocks (Referent Medienpolitik RTL Television GmbH / Mediengruppe RTL Deutschland) teil.</p>
<p>Wir dokumentieren hier den Videomitschnitt von der Veranstaltung:<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/7Y8M5FE12Ao" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach 6 Jahren Rechtsstreit: Urteil zu FAZ &amp; SZ gegen Perlentaucher</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/11/01/nach-6-jahren-rechtsstreit-urteil-zu-faz-sz-gegen-perlentaucher/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Klagen]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht für Presseverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Perlentaucher]]></category>
		<category><![CDATA[süddeutsche zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige der Rezensionsnotizen des Online-Literaturmagazin Perlentaucher verstoßen gegen das Urheberrecht, hat heute das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt/Main entschieden. Im Prinzip sei aber gegen das Vorgehen und auch das Geschäftsmodell des Perlentauchers, Rezensionen verschiedener deutschsprachiger Tageszeitungen in eigenen Worten zusammenzufassen und an Internetbuchhändler zu lizenzieren, nichts einzuwenden. Mehr als sechs Jahre ist es nun her, dass dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/copyright.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3168" title="Foto von PugnoM, CC-nd" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2011/11/copyright.jpg" alt="Foto von PugnoM, CC-nd" width="500" height="360" /></a></p>
<p><strong>Einige der Rezensionsnotizen des Online-Literaturmagazin Perlentaucher verstoßen gegen das Urheberrecht, hat heute das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt/Main <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/7212.html">entschieden</a>. Im Prinzip sei aber gegen das Vorgehen und auch das Geschäftsmodell des Perlentauchers, Rezensionen verschiedener deutschsprachiger Tageszeitungen in eigenen Worten zusammenzufassen und an Internetbuchhändler zu lizenzieren, nichts einzuwenden.</strong></p>
<p>Mehr als sechs Jahre ist es nun her, dass dem Online-Literaturmagazin Perlentaucher am 18. März 2005 die erste Unterlassungsaufforderung von FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und SZ (Süddeutsche Zeitung) zugestellt wurde, mit der der Perlentaucher aufgefordert wurde, keine der so genannten Rezensionsnotizen zu vertreiben. Das sei ein Verstoß gegen das Urheberrecht und bestimmte Aspekte des Marken- und Wettbewerbsrechts, so die Verlage.</p>
<p>In dem sich entwickelnden Rechtsstreit ging es um viel, wie iRights.info-Redakteur Till Kreutzer anlässlich der Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof (BGH) im Juli 2010 <a href="http://www.irights.info/index.php?q=node/1851">analysierte</a>:</p>
<blockquote><p>Letztlich geht es hierbei um die Frage, ob und inwieweit das Urheberrecht nicht nur Texte, Musik oder Filme, sondern auch Inhalte und Informationen schützt. Konkreter: Wie weit gehend das Urheberrecht Sekundärmärkte reguliert und Leistungen von Vermittlern und sonstigen Mehrwertdiensten ermöglicht, die über geschützte Werke informieren, sie ordnen oder auffindbar machen.</p></blockquote>
<p>Der Bundesgerichtshof entschied, dass FAZ und SZ  nicht generell verbieten können, die Buchrezensionen in Rezensionsnotizen zusammenzufassen und weiter zu lizenzieren. Im Gegensatz zu Landgericht und Oberlandesgericht vertrat der BGH aber die Auffassung, dass die Übernahme der Rezensionen im konkreten Einzelfall die Urheberrechte der Verlage verletzten könnte. Der BGH hob daher die Berufungsurteile teilweise auf. Das OLG musste nun prüfen, ob die Verbreitung <em>einzelner konkreter Rezensionsnotizen</em> des Perlentauchers das Urheberrecht verletzen.</p>
<p>Das ist der Fall, entschied das OLG: Neun von zehn der beurteilten Notizen zu FAZ-Rezensionen und vier von zehn der Notizen zu SZ-Rezensionen verletzen die Urheberrechte der Verlage, sagt das Gericht, wie der Perlentaucher berichtet. Daher muss der Perlentaucher die Notizen aus der Datenbank entfernen und den Verlagen Auskunft über die Einnahmen geben, die er mit diesen insgesamt 13 Abstracts erzielt hat, und Entschädigung leisten.</p>
<p>Mit den heute vorhandenen Informationen gibt es in den grundsätzlichen Fragen allerdings noch immer keine Klarheit, denn die Urteilsbegründung liegt bisher nicht vor. In der <a href="http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet?rid=HMdJ_15/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet/nav/d44/d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818,55520ce4-b81d-5331-f012-f31e2389e481,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=55520ce4-b81d-5331-f012-f31e2389e481%26overview=true.htm&amp;uid=d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818">Pressemitteilung des OLG</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>Diese Abstracts bestünden mehr oder weniger aus einer Übernahme von besonders prägenden und ausdrucksstarken Passagen der Originalrezensionen, von denen lediglich einige Sätze ausgelassen worden seien. Sie stellten deshalb eine unzulässige &#8220;unfreie&#8221; Bearbeitung im Sinne des Urhebergesetzes dar und hätten ohne die Einwilligung der Klägerinnen nicht übernommen werden dürfen. In diesem &#8211; eingeschränkten &#8211; Umfang gab das Oberlandesgericht den Berufungen deshalb statt und änderte die vorausgegangenen Urteile des Landgerichts ab.</p>
<p>Die Verurteilung der Beklagten lässt keine allgemeine Aussage darüber zu, in welchem Umfang die Übernahme von Buchrezensionen urheberrechtlich zulässig ist. Jede Übernahme oder Verarbeitung muss vielmehr im Einzelfall daraufhin überprüft werden, ob sie eine zulässige freie Bearbeitung des Originaltextes darstellt.</p></blockquote>
<p>Nach Angaben des Perlentauchers handelt es sich bei den beanstandeten Formulierungen um Ausdrücke wie &#8220;weltanschauliches Anliegen&#8221; oder &#8220;langatmige Ausbreitung von Altbekanntem&#8221;, die von FAZ und SZ als besonders &#8220;originell&#8221;, &#8220;einprägsam&#8221; oder &#8220;künstlerisch&#8221; dargestellt worden waren. Dem schloss sich das OLG jetzt an.</p>
<p>Wie in Zukunft zwischen Ausdrücken, die urheberechtlich geschützt sind, und solchen, die es nicht sind, unterschieden werden kann, und welche Anstrengungen unternommen werden müssen, das zu tun, ist also bislang offen. Ob das Urteil dazu generelle Klarheit schaffen kann, ist mehr als fraglich.</p>
<p>Zu der eng mit dem Perlentaucher-Fall verknüpften Debatte um ein Leistungsschutzrecht hat die Redaktion von iRights.info <a href="http://www.irights.info/index.php?q=Leistungsschutzrecht&amp;Kategorie=Recht">ein ausführliches Dossier erstellt</a>.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/people/pugno_muliebriter/">Nancy Sims</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-by-nc</a></em></p>
<fb:like href='http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/11/01/nach-6-jahren-rechtsstreit-urteil-zu-faz-sz-gegen-perlentaucher/' send='false' layout='standard' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>Bundesjustizministerin in DRadio Wissen zum Urheberrecht</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/05/12/bundesjustizministerin-in-dradio-wissen-zum-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 06:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DRadio Wissen hat mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ein Interview zum Urheberrecht und Fragen des &#8220;geistigen Eigentums&#8221; geführt. Die Ministerin hat zunächst deutlich gemacht, dass sie alternative Ideen zur pauschalen Finanzierung und Vergütung von Kreativschaffenden wie der Kulturflatrate oder der Kulturwertmark als &#8220;problematisch&#8221; ansieht. Letztere hatte der Chaos Computer Club (CCC) Ende April bei iRights.info erstmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DRadio Wissen hat mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ein Interview zum Urheberrecht und Fragen des &#8220;geistigen Eigentums&#8221; geführt. Die Ministerin hat zunächst deutlich gemacht, dass sie alternative Ideen zur pauschalen Finanzierung und Vergütung von Kreativschaffenden wie der Kulturflatrate oder der Kulturwertmark als &#8220;problematisch&#8221; ansieht. Letztere hatte der Chaos Computer Club (CCC) Ende April bei iRights.info <a href="http://irights.info/?q=ccc-kulturwertmark">erstmals vorgestellt</a>. Die Idee sei problematisch, da der Ansatz, dass der Urheber für seine geistige Leistung entlohnt werde, in den Hintergrund rücke. Vielmehr werde dabei vom Nutzer und nicht mehr vom Urheber ausgegangen. &#8220;Ich halte es für mutig, zu sagen, dass nach einigen Jahren dass das Urheberrecht wegfalle&#8221;, so die Ministerin.</p>
<p>Auch das Konzept der Kulturflatrate lehnt sie ab, da man unter anderem einen riesigen Mechanismus, vergleichbar mit der GEZ, brauche, um dies zu kontrollieren. Dies werde von den Bürgern nicht gewollt. Denn bereits jetzt sei die GEZ reformbedürftig. Und auch hier dann die Betonung, dass man bei der schwierigen Frage der Verteilung nicht vom Nutzer, sondern vom Urheber ausgehen müsse, da man sich ansonsten zu weit vom Grundgedanken des Urheberrechts weg bewege. </p>
<p>In der Folge betont die Bundesjustizministerin, dass die Rechtsdurchsetzung im Internet bei urheberrechtlichen Fragen verbessert werden müsse. Eine Möglichkeit dazu seien bessere Auskunftsansprüche.</p>
<p>Eines der am meisten, im Rahmen der aktuellen Novellierung des Urheberrechts, diskutierten Probleme ist das von den Presseverlagen geforderte neue Leistungsschutzrecht. Im Interview erklärt die Ministerin, dass es darum gehe,  &#8220;ganz begrenzte Rechte für die Presseverlage&#8221; einzuführen. Der &#8220;normale Nutzer&#8221; sei nicht betroffen, ansonsten wäre die Unruhe darüber auch berechtigt. Und dann ein Zitat über das Zitieren, dass die Presseverleger bislang vehement abstreiten &#8220;Es geht um Verlinkung, natürlich geht es ums Zitieren&#8221;. Dabei gehe es nicht darum, das Zitieren einzeln vergütungspflichtig zu machen, sondern um noch zu vereinbarende Pauschalen. </p>
<p>Auf die Nachfrage von DRadio Wissen warum ausgerechnet die Presseverlage geschützt werden sollen, erklärt die Ministerin unter anderem, dass es um die Arbeit der Journalisten gehe. Diese sollen eine bessere Vergütung bekommen. Das geplante Leistungsschutzrecht sei &#8220;keine goldene Kuh für die Presseverlage&#8221;, das wisse jeder. Was am Ende dabei rauskomme, werde in der &#8220;Aushandlung zwischen Verlegern, Journalisten und Kunden&#8221; geklärt.</p>
<p>Am Ende des Interviews zieht die Ministerin das Fazit, dass das Bewußtsein für geistiges Eigentum durch die vielen illegalen Downloads zunehmend verloren gegangen sei. Man brauche viel mehr Aufklärung im Netz, auch durch andere kreative Formen. Wichtig sei dabei bereits in den Schulen anzufangen. </p>
<p>Da dieser Beitrag auch über die Pressestelle im Bundesministerium der Justiz ankommen wird, die direkte Frage an die Bundesjustizministerin: Wie wäre es mit einer finanziellen Förderung durch öffentliche Mittel der unabhängigen und mehrfach preisgekrönten Aufklärungsarbeit von <a href="http://irights.info/">iRights.info</a>? </p>
<p>Das Interview steht online auf der Website von DRadio Wissen zum <a href="http://wissen.dradio.de/urheberrecht-bewusstsein-fuer-geistiges-eigentum-ist.33.de.html?dram:article_id=10082&#038;sid=&#038;random=eae57c">Anhören</a> bereit. </p>
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		<title>BR startet Creative-Commons-Pilotprojekt</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 05:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bayerische Rundfunk (BR) startet mit seiner Sendung &#8220;quer&#8221; nun ein beispielhaftes Pilotprojekt. Testweise werden ab sofort Videoinhalte des Politmagazins unter der Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND 3.0 DE veröffentlicht. Im quer-Blog heißt es dazu: &#8220;Wir starten unseren Test mit zwei Rubriken aus der wöchentlichen quer-Sendung (donnerstags, 20.15 im BR und Livestream), die Sie auf der quer-Homepage oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bayerische Rundfunk (BR) startet mit seiner Sendung &#8220;quer&#8221; nun ein beispielhaftes Pilotprojekt. Testweise werden ab sofort Videoinhalte des Politmagazins unter der Creative-Commons-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">BY-NC-ND 3.0 DE</a> veröffentlicht. Im <a href="http://blog.br-online.de/quer/quer-videos-jetzt-auch-als-creative-commons-13042011.html">quer-Blog</a> heißt es dazu: &#8220;Wir starten unseren Test mit zwei Rubriken aus der wöchentlichen quer-Sendung (donnerstags, 20.15 im BR und Livestream), die Sie auf der quer-Homepage oder im quer-Blog herunterladen und Weiterverwenden können. Es handelt sich um den von uns sogenannten “quer-Schläger” in dem Christoph Süß sich mit sich selbst über ein aktuelles Konfliktthema unterhält und den Dialog mit dem quer-Ministerpräsidenten am Ende der Sendung. Beide Rubriken enthalten weder Musik noch Fremdwerke.&#8221;</p>
<p>Die CC-Lizenz erlaubt es, die ausgewählten Inhalte zu kopieren und weiterzuverbreiten, wenn diese abermals unter die gleiche CC-Lizenz gestellt werden: &#8220;Damit geben wir Ihnen die Möglichkeit diese Videos z.B. auf Ihrer Homepage, Ihrem Blog, Videoplattformen oder sozialen Netzwerken einzubinden, ohne dass Sie mit dem Urheberrecht in Konflikt zu geraten.&#8221; Dies ist nach geltendem Urheberrecht möglich, da es sich um eigene Inhalte handelt.</p>
<p> Fremde Inhalte sind zunächst nicht berührt, heißt, das Testprojekt umfasst keine neuerliche Rechteeinholung von Urhebern deren Werke bislang nicht unter einer CC-Lizenz stehen. Im quer-Blog heißt es dazu: &#8220;Im Regelfall verhindert schon alleine die Gesetzes- und Lizenzlage eine Freigabe zu cc-Bedingungen. Wenn wir beispielsweise Musik oder andere Fremdwerke in Berichten verwenden, besitzen wir keine Sublizenzierungsrechte für Dritte.&#8221;</p>
<p>Bereits in der Vergangenheit war der NDR mit der Lizenzierung von Inhalten unter CC-Lizenzen vorgeprescht. So stehen unter anderem die Sendungen <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/cczapp100.html">Zapp</a>, <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/kulturjournal1227.html">Kulturjournal</a> und <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/ccextradrei100.html">extra3</a> unter einer solchen Lizenz. Hierzu gibt es auch ein schickes Erklärvideo: <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/creativecommons105.html">Creative Commons im NDR</a>.</p>
<p>Das Pilotprojekt des BR ist ein Schritt in die richtige Richtung und steht der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt gut zu Gesicht. Es wäre wünschenswert, dass dieses Angebot weiter ausgebaut wird. Die Redaktion von quer und die Leute beim BR freuen sich sicherlich über <a href="http://blog.br-online.de/quer/quer-videos-jetzt-auch-als-creative-commons-13042011.html#comments">Kommentare</a> zum Testversuch. Auch bei Netzpolitik wird über das <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/creative-commons-beim-bayrischen-rundfunk/">Pilotprojekt</a> berichtet.</p>
<fb:like href='http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/04/19/br-startet-creative-commons-pilotprojekt/' send='false' layout='standard' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leistungsschutzrechte schaden &#8211; auch den Verlagen</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/03/31/leistungsschutzrechte-schaden-auch-den-verlagen/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 11:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir akzeptieren, dass Politik nicht vollständig rational ist. Aber wir akzeptieren es nicht, wenn kein Funken Rationalität mehr darin vorkommt. Wir akzeptieren, dass Interessen existieren und vertreten werden, aber wir akzeptieren es nicht, wenn außer Interessen nichts mehr existiert oder eine Rolle spielt in der Politik. Das sagte iRights.info-Mitgründer Matthias Spielkamp heute in seinem Vortrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wir akzeptieren, dass Politik nicht vollständig rational ist. Aber wir akzeptieren es nicht, wenn kein Funken Rationalität mehr darin vorkommt. Wir akzeptieren, dass Interessen existieren und vertreten werden, aber wir akzeptieren es nicht, wenn außer Interessen nichts mehr existiert oder eine Rolle spielt in der Politik.</p></blockquote>
<p>Das sagte iRights.info-Mitgründer Matthias Spielkamp heute in seinem Vortrag mit dem Titel &#8220;<a title="Leistungsschutzrechte schaden - auch den Verlagen" href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6832.html">Leistungsschutzrecht, Netzneutralität &amp; Co. – was läuft schief im „deutschen“ World Wide Web?</a>&#8221; beim <a title="4. Cologne Web Content Forum" href="http://webcontentforum.de/agenda/">4. Cologne Web Content Forum</a> des <a href="http://www.eco.de/">eco</a>, der jetzt auch im <a title="Leistungsschutzrechte schaden - auch den Verlagen" href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6832.html">Perlentaucher erschienen</a> ist. Spielkamp setzt sich darin mit der Forderung der Presseverlage nach einem Leistungsschutzrecht auseinander.</p>
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		<title>Diskussion zum Leistungsschutzrecht beim Bayerischen Journalistenverband</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/01/22/diskussion-zum-leistungsschutzrecht-beim-bayerischen-journalistenverband/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 14:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Montag werden Gegner und Befürworter des Leistungsschutzrechts im Preseclub München diskutieren. Der Bayerische Journalistenverband lädt dazu ein. Interessant ist die Besetzung: Robert Schweizer, Justitiar bei  Hubert Burda Media, wird sich gleich gegen drei prominente Juristen verteidigen, die sich alle kritisch zum LSR geäußert haben: Georg Nolte (Kritik des Leistungsschuztrechts bei CARTA); Dieter Frey [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Am kommenden Montag werden Gegner und Befürworter des Leistungsschutzrechts im Preseclub München diskutieren. Der Bayerische Journalistenverband lädt dazu ein. Interessant ist die Besetzung: Robert Schweizer, Justitiar bei     Hubert Burda Media, wird sich gleich gegen drei prominente Juristen verteidigen, die sich alle kritisch zum LSR geäußert haben:</div>
<ul>
<li>Georg Nolte (<a href="http://carta.info/27393/leistungsschutzrecht-presseverlage-wollen-zwangsabgaben-statt-marktloesung/">Kritik des Leistungsschuztrechts bei CARTA</a>);</li>
<li>Dieter Frey (<a href="http://blog.beck.de/files/mmr2010291.pdf">Kritik des Leistungsschutzrechts bei Beck</a>, PDF, 82 kb) und</li>
<li>Karl-Nikolaus Peifer (<a href="http://leistungsschutzrecht.info/stimmen-zum-lsr/fachpublikation/digital-und-ohne-recht-zweck-inhalt-und-reichweite-eines-moeglichen-leistungsschutzrechtes-fuer-">Kritik des Leistungsschutzrechts in der <em>Kölner Schrift zum Wirtschaftsrecht</em></a>)</li>
</ul>
<div>Schweizers Standpunkt ist ebenfalls bei <a href="http://carta.info/18559/fair-share-verlage-leistungsschutzrecht-robert-schweizer/">CARTA nachzulesen</a>, mit einer <a href="http://carta.info/18731/leistungsschutzrecht-replik-schweizer/">direkten Entgegnung</a> von iRights.info-Mitgründer Till Kreutzer. Es dürfte also interessant werden.</div>
<div>Hier die Details zur Veranstaltung:</div>
<div></div>
<div><strong>Wann?</strong> Montag, 24. Januar 2011 um 14:30 Uhr</div>
<div><strong>Wo? </strong>Presseclub München, Marienplatz 22, München</div>
<div></div>
<div>Teilnehmer:</div>
<ul>
<li><strong>Dr. Angelika Niebler</strong>, Mitglied des     Europäischen Parlaments</li>
<li><strong>Prof. Dr. Robert Schweizer</strong>, Justitiar     Hubert Burda Media</li>
<li><strong>Dr. Dieter Frey</strong>, Fachanwalt für Urheber-     und Medienrecht</li>
<li><strong>Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer</strong>, Institut     für Medien- und Kommunikationsrecht der Universität zu Köln</li>
<li><strong>Dr. Georg Nolte</strong>, Senior Associate bei     TaylorWessing, Schwerpunkt Urheberrecht und     Informationstechnologien</li>
<li><strong>Rainer Reichert</strong>, Mitglied der     Urheberrechtskommission im DJV</li>
<li><strong>Dr. Wolfgang Stöckel</strong>, BJV-Vorsitzender</li>
<li><strong>Jutta Müller</strong>, BJV-Geschäftsführerin</li>
</ul>
<p>Der einladende BJV zur Veranstaltung:</p>
<div>
<blockquote><p>Thema der Podiumsdiskussion ist das von den Verlegern     geforderte Leistungsschutzrecht für Verlage. Der Bayerische     Journalisten-Verband möchte bei dieser Podiumsdiskussion sowohl     mit Experten aus Politik und Wissenschaft als auch mit     Praktikern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in den Dialog     treten. Die Verleger wollen mit dem Leistungsschutzrecht     erreichen, dass ihre Investitionen im Internet geschützt sind.     Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP von 2009 wurden die     Forderungen der Verlage aufgegriffen. Dort heißt es: „Verlage     sollen im Online-Bereich nicht schlechter gestellt werden als     andere Werkvermittler. Wir streben deshalb die Schaffung eines     Leistungsschutzrechts für Presseverlage zur Verbesserung des     Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet an.&#8221;</p>
<p>Für den BJV und den DJV steht an erster Stelle der Schutz     der Urheber. Sie werden einem Leistungsschutzrecht nur     zustimmen, wenn deren berechtigte Interessen umfassend     gewährleistet werden. Journalistinnen und Journalisten müssen     als Urheber angemessen an den künftigen Erlösen aus dem     Leistungsschutzrecht beteiligt werden.</p></blockquote>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Search &amp; Destroy: Klare Worte von Sixtus zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/12/29/search-destroy-klare-worte-von-sixtus-zum-leistungsschutzrecht-fur-presseverlage/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 11:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mario Sixtus hat einen fulminanten polemischen offenen Brief an die deutschen Presseverleger geschrieben. Das Vorhaben, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage durch massiven Lobbyismus im Gesetzestext unterzubringen, hat keine Legitimation. Das Marktversagen der Presseverlagswirtschaft in der digitalen Welt darf nicht durch eine staatlich garantierte Einnahmequelle auf Kosten der Öffentlichkeit, nahezu aller anderen kulturellen sowie staatlichen Einrichtungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mario Sixtus hat einen fulminanten polemischen offenen Brief an die deutschen Presseverleger geschrieben. Das Vorhaben, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage durch massiven Lobbyismus im Gesetzestext unterzubringen, hat keine Legitimation. Das Marktversagen der Presseverlagswirtschaft in der digitalen Welt darf nicht durch eine staatlich garantierte Einnahmequelle auf Kosten der Öffentlichkeit, nahezu aller anderen kulturellen sowie staatlichen Einrichtungen und Unternehmen kaschiert werden. </p>
<p>Sixtus greift auch die kooperierende Gewerkschaft zugespitzt und polemisch frontal an: &#8220;Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu Arbeitsplatzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt.&#8221; </p>
<p>Ein guter Vorsatz für 2011: Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage in den Papierkorb der Geschichte werfen. Es ist der falsche Weg, liebe Presseverleger, liebe Gewerkschaft, liebe Politik. </p>
<p>Der Artikel steht unter einer CC-Lizenz, deswegen stelle ich ihn hier im Volltext ein:</p>
<p>&#8220;Liebe Verleger,<br />
das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: “Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben würde. Ihr habt seriöse und un- seriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz. Verleger: geht’s noch?</p>
<p>Bitte unterbrecht mich, falls ich etwas falsch verstanden habe mit diesem “Leistungsschutzrecht“, was gut sein kann, denn logisch ist das alles bestimmt nicht. Ihr wollt eine Art Steuer kassieren für all die Arbeit, die es bereitet, Texte online zu publizieren. Das ist die Leistung, die geschützt und bezahlt werden soll. Nicht etwa die Texte selbst sind es, für die ihr honoriert werden wollt, sondern das Zusammentragen und online stellen. Richtig? Wo und wie dieses Geld eingesammelt werden soll, ist zwar noch nicht ganz klar, aber immerhin habt ihr da schon ein paar Ideen. Vielleicht aber könnte man dazu auch Wahnvorstellung sagen. Einer dieser Einfälle, der ein wenig nach Megalomanie, Irrwitz und gekränktem Narzissmus schmeckt, lautet: News-Aggregatoren sollen zahlen. Also Angebote wie Google News. Dafür, dass sie diese Textschnipselchen anzeigen, die als Hyperlinks dienen, die zu euren Verlagsangeboten führen. Google spült euch die Hälfte eurer Besucher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in etwa so, als würde ein Restaurantbesitzer Geld von den Taxifahrern verlangen, die ihnen Gäste bringen.</p>
<p>Dann ist da noch die Idee, gewerbliche Computernutzer zur Kasse zu bitten. Pauschal und auf Verdacht. Denn sie könnten ja irgendwie davon profitieren, dass ihr umgeklöppelte Agenturmeldungen, Oktoberfest-Bilderklickstrecken und überlaufende Inhalte eures Print-Redaktionssystems ins Web pumpt. Eine Verleger-GEZ wollt Ihr euch zusammenlobbyieren. Einerseits. Auf der anderen Seite droht ihr mit rituellem Selbstmord, wenn die gebührenfinanzierte Tagesschau eine iPhone-App bereitstellt. Wie geht das zusammen? Die Öffentlich-Rechtlichen sind aufgrund ihrer Gebührenfinanzierung eure erklärten Todfeinde, andererseits wollt ihr euch in gebührenfinanzierte Verleger verwandeln? Ja habt Ihr denn überhaupt keinen Stolz?</p>
<p>Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu Arbeits- platzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt. Und die schwarz-gelbe Regierung hat ein wie auch immer geartetes Leistungsschutzrecht sogar schon in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Das ist ebenfalls kein Wunder, schließlich hat sich die politische Elite mit der alten Medien-Oligarchie prima arrangiert. Man kennt sich und weiß sich zu nehmen.</p>
<p>Der CTRL-Verlust-Blogger Michael Seemann hat den hübschen Begriff “Leistungsschutzgeld“ erfunden. Eigentlich wollt ihr auch ein “Leitungsschutzgeld“: Wer beruflich eine Internet-Leitung hat, soll zahlen, zu eurem Artenschutz. Wisst ihr was, Verleger? Haut doch einfach ab aus dem Web, wenn es euch hier nicht gefällt. Nehmt eure Texte mit und druckt sie auf Papier oder schickt sie meinetwegen per Fax weg. Denn: Euch hat niemand gerufen.&#8221;</p>
<p>Crosspost mit freundlicher Genehmigung des „Magazins für elektronische Lebensaspekte“, <a href="http://de-bug.de/mag/">De:bug</a>, Ausgabe 148, Creative Commons: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/">CC-BY</a>, gefunden bei <a href="http://carta.info/36869/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz/#comments">Carta.info</a>.</p>
<p>Mehr Hintergrundinformationen zum geplanten Leistungsschutzrecht für Presseverlage gibt es bei <a href="http://www.irights.info/?q=search/node/leistungsschutzrecht">iRights.info</a> und bei <a href="http://leistungsschutzrecht.info/">IGEL &#8211; Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht</a>.</p>
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		<title>&#8220;Ver.di und Bernd Neumann mit gleichen Positionen zum Urheberrecht&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 17:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter dieser Überschrift ist bei der &#8220;Interessenvertretung der Medienschaffenden&#8221; connex.av ein Artikel erschienen. Schön, mag man meinen, wenn so viel Einigkeit herrscht. Es geht um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder &#8220;Hinweise&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221; zur &#8220;Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern&#8221; bei Urheberrechtsverletzungen. Die Zitate sprechen für sich: &#8220;(&#8230;) und der Forderung nach einem zügigen Abschluss der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dieser Überschrift ist bei der &#8220;Interessenvertretung der Medienschaffenden&#8221; connex.av ein <a href="http://www.connexx-av.de/meldung_volltext.php?id=4d11ddea06f54&#038;akt=filmfernsehproduktion&#038;a=20101104&#038;b=2304&#038;c=h">Artikel</a> erschienen. Schön, mag man meinen, wenn so viel Einigkeit herrscht. Es geht um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage oder &#8220;Hinweise&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221; zur &#8220;Aufklärung von Nutzerinnen und Nutzern&#8221; bei Urheberrechtsverletzungen. Die Zitate sprechen für sich:</p>
<p>&#8220;<em>(&#8230;) und der Forderung nach einem zügigen Abschluss der Verhandlungen ist er (Anm. d. Red.: Bernd Neumann) sich mit dem Positionspapier zum Urheberrecht der Gewerkschaft ver.di einig, dass der Bundesvorstand für zahlreiche organisierte Urheber und Leistungsschutzberechtigte am 25. Oktober beschlossen hatte. Dies sorgte für Aufregung bei etlichen Bloggern, wie auch bei renommierten Zeitungen; sie warfen der Gewerkschaft vor, sich mit der ausgewogenen Analyse des Entstehens der Piraterie-Probleme und der all-for-free-Mentalität im Internet durch Versäumnisse von Verlagen und Rechteinhabern an Musik- und fiktionalen Medieninhalten, sowie der klaren Positionierung für Sanktionen für die Bewahrung des Urheberrechts, im Stile des 19. Jahrhunderts eingesetzt habe. Das Papier (Anm. d. Redaktion: Das 12-Punkte Papier von Neumann &#8220;Ohne Urheber keine kulturelle Vielfalt&#8221;) macht eindeutig klar, dass nur neue kreative Werke entstehen können, wenn die Urheber von ihrer Arbeit leben können. </em>&#8221;</p>
<p>Verdi zur Kulturflatrate und &#8220;Warnlogos&#8221;:<br />
&#8220;<em>Klar setzt es (Anm. d Red.: Das oben genannte Papier) sich gegen die Idee der Schaffung einer Kulturflatrate ein, wie sie von den Grünen gewünscht wird. Die Gemeinschaft solle nicht dafür aufkommen, dass Einzelne das Internet weiter kostenfrei nutzen wollten. <strong>Zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen regt ver.di an, entsprechende Seiten mit einem Warnlogo zu versehn, dass die Nutzer auf die Urheberrechtsverletzung aufmerksam macht.</strong></em>&#8221;</p>
<p>Verdi zu Up- und Downloads:<br />
&#8220;<em><strong>Downloaden</strong> (Anm. d. Red.: gemeint dürfte hier der Download von urheberrechtlich geschütztem Material sein) sollte mit <strong>milden Strafen</strong> geahndet werden, <strong>die Härte des Gesetzes solle dagegen die Upploader</strong> (Anm. d. Red.; Fehler im Original) <strong>und die Fileshare-Anbieter treffen</strong>, die die Urheberrechtsverletzungen erst ermöglichen.</em>&#8221;</p>
<p>Verdi nochmal zu &#8220;Hinweisen&#8221; aka &#8220;Warnlogos&#8221;:<br />
&#8220;<em>Eben weil wir gegen Sperren im Netz sind und das Abmahnwesen begrenzen wollen, sollen auf Internetseiten, die urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal zum Download anbieten, Hinweise gesetzt werden zur Aufklärung der Nutzerinnen und Nutzer – und zwar nach Anhörung und Widerspruchsmöglichkeit der betroffenen Seitenanbieter und von einer dazu legitimierten Institution.</em>&#8221;</p>
<p>Will, kann, soll, muss und Verdi:<br />
&#8220;<em>Eine Speicherung der IP-Adressen von Nutzerinnen und Nutzern wollen wir nicht. So und nicht anders steht es in dem Beschluss. ver.di verlangt nicht, den Zugriff von IP-Adressen auf bestimmte Internetseiten zu dokumentieren, Inhalte zu zensieren oder Nutzerinnen und Nutzer vom Internetzugang auszuschließen.</em>&#8221;</p>
<p>Frankreich? Nein.<br />
&#8220;<em>Das Kappen von Internetzugängen nach französischem Vorbild („Three strikes out“-Modell) lehnt ver.di ab. </em>&#8221;</p>
<p>Und jetzt alle zusammen: Yeeaah!<br />
&#8220;<em>Damit ist ver.di ganz bei Bernd Neumann, der formuliert, der bestehende rechtliche Rahmen solle um ein effizientes System ergänzt werden, das es ermöglicht, einem (potentiellen) Verletzer einen Warnhinweis zu senden. Dann könne dieser ohne juristische und finanzielle Konsequenzen sein illegales Handeln einstellen. <strong>Dabei muss jedoch sichergestellt sein, dass der verwarnte Nutzer bei wiederholter Rechtsverletzung mit einer ernstzunehmenden Reaktion zu rechnen habe. Ein solches System habe den Vorzug, unmittelbar zur Bewusstseinsbildung über den Wert des geistigen Eigentums beizutragen und die Akzeptanz der Rechtsdurchsetzung in der Bevölkerung zu fördern.</strong></em>&#8221;</p>
<p>Was bleibt, bei dieser schönen Zitatesammlung. Gute Frage.</p>
<p>Zur weiteren Verwendung ein paar Artikelhinweise und Links zu Dokumenten:<br />
<a href="http://www.irights.info/?q=content/gewerkschaft-verdi-fordert-netzüberwachung-gegen-urheberrechtsverletzungen">Gewerkschaft Verdi fordert Netzüberwachung gegen Urheberrechtsverletzungen</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/verdi_Urheberrecht_Position.pdf">Positionspapier des Verdi-Bundesvorstands zum Urheberrecht (PDF)</a><br />
<a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/11/2010-11-26-neumann-schutz-geistiges-eigentum.html">12-Punkte-Papier von Staatsminister Bernd Neumann</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/verdi-netzpolitik-org-berichtet-irrefuhrend/">Verdi warnt: netzpolitik.org berichtet irreführend</a><br />
<a href="http://leistungsschutzrecht.info/">IGEL &#8211; Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht</a><br />
<a href="http://carta.info/36502/offener-brief-von-frank-werneke-oder-die-begrenzte-einsichtsfaehigkeit-grosser-organisationen/">Offener Brief von Frank Werneke – oder: die begrenzte Einsichtsfähigkeit großer Organisationen</a><br />
<a href="http://carta.info/25968/offener-brief-5-vor-12-fuer-ver-di-wo-steht-die-gewerkschaft-beim-urheberrecht/">Offener Brief: 5 vor 12 für ver.di – Wo steht die Gewerkschaft beim Urheberrecht?</a><br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/eu-gewerkschaften-fordern-uberwachungs-und-filterinfrastrukturen/">EU-Gewerkschaften fordern Überwachungs- und Filterinfrastrukturen</a><br />
<a href="http://ak-zensur.de/">Arbeitskreis Zensur</a><br />
<a href="http://ccc.de/">Chaos Computer Club</a></p>
<fb:like href='http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/12/22/ver-di-und-bernd-neumann-mit-gleichen-positionen-zum-urheberrecht/' send='false' layout='standard' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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