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	<title>iRights.info - Blog &#187; Bücher</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>Bundesregierung will Deutschland zu einem &#8220;digitalen Leuchtturm&#8221; machen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 06:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Deutschland geht voran, als Land der Dichter und Denker nehmen wir Kreativität ernst und haben das Urheberrecht nun grundlegend modernisiert&#8221; so Regierungssprecher Steffen Seibert gestern am Rande der Pressekonferenz zur Einweihung des &#8220;Bundesamtes für verwaiste Werke&#8221; gegenüber Journalisten. Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung zur Massendigitalisierung abermals 1,6 Milliarden Euro im Etat bereitgestellt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deutschland geht voran, als Land der Dichter und Denker nehmen wir Kreativität ernst und haben das Urheberrecht nun grundlegend modernisiert&#8221; so Regierungssprecher Steffen Seibert gestern am Rande der Pressekonferenz zur Einweihung des &#8220;Bundesamtes für verwaiste Werke&#8221; gegenüber Journalisten. Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung zur Massendigitalisierung abermals 1,6 Milliarden Euro im Etat bereitgestellt. </p>
<p>Seibert betonte, nach Jahren des Kalten Urheberrechtskrieges zwischen herkömmlichen und modernen Strategien um mit der Digitalisierung umzugehen, wolle die Bundesregierung nun als &#8220;digitaler Leuchtturm&#8221; auch Vorbild für die anderen Staaten in Europa sein. Der EU-Kommissionspräsident Barroso ließ dazu umgehend verlauten, dass gründlich geprüft werde, ob diese Form der Ankurbelung des Arbeitsmarktes für Archivare, Bibliothekswissenschaftler und Programmierer gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoße. Mit einem Ergebnis der Prüfung sei binnen fünf Jahren zu rechnen.</p>
<p>Letzte Woche hatten zudem Bundestag und Bundesrat mit überwältigender Mehrheit der Gesetzesvorlage des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) zur umfassenden Novellierung des Urheberrechts zugestimmt. Mit der baldigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt wird dem kulturellen Wandel umfassend Rechnung getragen. Total-Buyout-Verträge für Urheber fallen zukünftlich als sittenwidriges Rechtsgeschäft unter Paragraph 138 BGB. Auftraggeber die weiterhin den Urhebern alle Rechte wegnehmen wollen, haben mit Strafzahlungen bis zu 200.000 Euro zu rechnen. Zudem wird im Urheberrechtsgesetz eine neue Schranke zur transformativen Werknutzung eingeführt. Private Nutzer müssen nun bei dem Einsatz vom Mash-Up- und Remix-Techniken und der anschließenden Veröffentlichung der neu geschaffenen Werke nicht mehr damit rechnen, dass sie aufgrund von Urheberrechtsverstößen verfolgt werden. Weitere 42 neue Regelungen und Anpassungen werden in das Urheberrechtsgesetz eingeführt. Eine Übersicht dazu findet sich auf der Webseite der Bundeskanzlerin. </p>
<p>Seibert betonte, dies sei kein Sprung ins kalte Wasser, dies sei der Sprung in eine leuchtende Zukunft. Und weiter: &#8220;Bereits die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg hat uns gelehrt, dass nur die Adaption und Gestaltung von modernen Kulturtechniken die Zukunftsfähigkeit und die Innovationen in unserem Land sicherstellen kann. Wir waren viel zu lange viel zu zögerlich. Das ändert sich nun.&#8221;</p>
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		<title>Last Call: Gedruckter Brockhaus im Ausverkauf</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 12:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Sammler von historischen Büchern, werden aktuell gerade die letzten Print-Ausgaben der einstigen Leit-Enzyklopädie Brockhaus unter die Leute gebracht. Wer also noch eine Bücherwand anstatt einer Bücherwandtapete sein eigen nennt, gerade den Bücherwandfrühjahrsputz plant, und zudem neben den literarischen Heroen noch Platz für schwere Bücher -in die man nicht reinschauen muss- hat, der sollte seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Sammler von historischen Büchern, werden aktuell gerade die letzten Print-Ausgaben der einstigen Leit-Enzyklopädie Brockhaus unter die Leute gebracht. Wer also noch eine Bücherwand anstatt einer Bücherwandtapete sein eigen nennt, gerade den Bücherwandfrühjahrsputz plant, und zudem neben den literarischen Heroen noch Platz für schwere Bücher -in die man nicht reinschauen muss- hat, der sollte seine Beine in die Hand nehmen und zuschlagen (Mit Aufkleber: &#8220;200 Jahre Brockhaus&#8221;) . In der Buchabteilung von Karstadt am Berliner Hermannplatz wird ein 10 bändiges Brockhaus-Paket für 149,00 Euro angeboten. Willkommen im kulturellen Wandel.</p>
<p><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2012/03/IMG_7338.jpg"><img src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2012/03/IMG_7338-225x300.jpg" alt="" title="Historisches Sammelwerk" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3931" /></a></p>
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		<title>Bibliotheksverband veröffentlicht Positionspapier zu verwaisten Werken</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 09:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) hat ein aktuelles Positionspapier zum Umgang mit verwaisten Werken veröffentlicht. Das Papier wurde an alle deutschen Abgeordneten des Europäischen Parlamentes (EP) versandt. Anlass des Papieres sind die aktuellen Entwicklungen rund um die Verständigung für eine neue europäische Richtlinie. Das Positionspapier des Verbandes ist ein Warnsignal an die Beteiligten, eine praxisgerechte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) hat ein aktuelles <a href="http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/positionen/dbv_Richtlinie_verwaiste_Werke_2012-02-27.pdf">Positionspapier zum Umgang mit verwaisten Werken</a> veröffentlicht. Das Papier wurde an alle deutschen Abgeordneten des Europäischen Parlamentes (EP) versandt. Anlass des Papieres sind die aktuellen Entwicklungen rund um die Verständigung für eine neue europäische Richtlinie. Das Positionspapier des Verbandes ist ein Warnsignal an die Beteiligten, eine praxisgerechte und sinnvolle Lösung für die Art und Weise wie verwaiste Werke einerseits registriert und andererseits genutzt werden können, zu finden. Im Papier heißt es zur aktuell diskutierten Fassung der Richtlinie:</p>
<blockquote><p>Die Richtlinie würde in der Praxis dafür sorgen, dass die angestrebte Massendigitalisierung des europäischen Kulturerbes nur eingeschränkt umgesetzt werden könnte. Wesentliche Teile des kulturellen Erbes des 20. Jahrhunderts blieben von der Digitalisierung ausgeschlossen.</p></blockquote>
<p>Und weiter, direkt an die Abgeordneten gerichtet:</p>
<blockquote><p>Wir bitten Sie, bei Ihren weiteren Beratungen noch stärker zu bedenken, dass in aller Regel bei verwaisten Werken kein Verwertungsinteresse und auch gar kein relevanter Markt besteht &#8211; denn sonst hätten die Rechteinhaber diese Rechte schon längst ausgeübt.</p></blockquote>
<p>Konkret äußert der Verband Kritik an der bisherigen Ausgestaltung der &#8220;nicht praxistauglichen sorgfältigen Suche&#8221; und dem Problem der gegenseitigen Anerkennung von Lizenzmodellen zwischen den beteiligten Staaten. Zudem setzt sich der Verband mit der Frage der Dokumentationspflicht für verwaiste Werke auseinander.</p>
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		<title>Überraschung! Unterhaltungsindustrie boomt</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2012/01/31/uberraschung-unterhaltungsindustrie-boomt/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mike Masnick, Gründer und Chef von Techdirt, hat untersucht, wie sich die Unterhaltungsindustrie in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Mit dem Verweis darauf, dass massenhafte Urheberrechtsverletzungen dazu führen, dass das Geschäft wegbricht, fordern die Lobbyisten von Musik-, Film- und Buchindustrie seit Jahren schärfere Gesetze  (wie ACTA, SOPA und PIPA), die zum Teil soweit gehen, massiv die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Techdirt.com">Mike Masnick</a>, Gründer und Chef von <a href="http://www.techdirt.com/">Techdirt</a>, hat untersucht, wie sich die Unterhaltungsindustrie in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Mit dem Verweis darauf, dass massenhafte Urheberrechtsverletzungen dazu führen, dass das Geschäft wegbricht, fordern die Lobbyisten von Musik-, Film- und Buchindustrie seit Jahren schärfere Gesetze  (wie <a href="http://irights.info/index.php?q=node/2143">ACTA</a>, <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2012/01/20/netzkommentar-der-stop-online-piracy-act-sopa-und-die-folgen/">SOPA und PIPA</a>), die zum Teil soweit gehen, massiv die Bürgerrechte zu beschränken.</p>
<p>Heraus kam bei Masnicks Untersuchung allerdings, dass die Umsätze der Unternehmen und der Wert der Branchen gestiegen sind, nicht gefallen &#8211; z.T. massiv. Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden (s.u.); Masnick hat außerdem die interessantesten Zahlen in einer schönen Infografik dargestellt.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://cdn.techdirt.com/images/theskyisrising.png" alt="" width="475" height="734" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><a href="http://www.docstoc.com/docs/111579571/TheSkyIsRisingReport">TheSkyIsRisingReport</a></span><br />
<object id="_ds_111579571" width="500" height="550" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="FlashVars" value="doc_id=111579571&amp;mem_id=715794&amp;showrelated=1&amp;showotherdocs=1&amp;doc_type=pdf&amp;allowdownload=1" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://viewer.docstoc.com/" /><param name="flashvars" value="doc_id=111579571&amp;mem_id=715794&amp;showrelated=1&amp;showotherdocs=1&amp;doc_type=pdf&amp;allowdownload=1" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="_ds_111579571" width="500" height="550" type="application/x-shockwave-flash" src="http://viewer.docstoc.com/" FlashVars="doc_id=111579571&amp;mem_id=715794&amp;showrelated=1&amp;showotherdocs=1&amp;doc_type=pdf&amp;allowdownload=1" allowScriptAccess="always" wmode="opaque" allowFullScreen="true" flashvars="doc_id=111579571&amp;mem_id=715794&amp;showrelated=1&amp;showotherdocs=1&amp;doc_type=pdf&amp;allowdownload=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br />
<script type="text/javascript">// <![CDATA[
var docstoc_docid="111579571";var docstoc_title="TheSkyIsRisingReport";var docstoc_urltitle="TheSkyIsRisingReport";
// ]]&gt;</script><script type="text/javascript" src="http://i.docstoccdn.com/js/check-flash.js"></script></p>
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		<title>Neue Auflage des Medienkunde-Unterrichtsmaterials von &#8220;DIE ZEIT&#8221; &#8211; mit Urheberrechtsinfos von iRights.info</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/09/02/neue-auflage-des-medienkunde-unterrichtsmaterials-von-die-zeit-mit-urheberrechtsinfos-von-irights-info/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhinweis]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus der Pressemitteilung: Seit dem Start des Projekts im Jahr 1997 hat das Thema Medienkunde stetig an Bedeutung zugenommen. Auch mit der neuen Ausgabe erhalten Lehrer das aktualisierte Unterrichtsmaterial &#8220;Medienkunde&#8221; kostenfrei von der ZEIT geliefert. Auf über 170 Seiten finden Lehrer Beispieltexte und Arbeitsanregungen für Ihren Unterricht. Bewährte Themen haben wir aktualisiert und um neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Pressemitteilung:</p>
<blockquote><p>Seit dem Start des Projekts im Jahr 1997 hat das Thema Medienkunde stetig an Bedeutung zugenommen. Auch mit der neuen Ausgabe erhalten Lehrer das aktualisierte Unterrichtsmaterial &#8220;Medienkunde&#8221; kostenfrei von der ZEIT geliefert. Auf über 170 Seiten finden Lehrer Beispieltexte und Arbeitsanregungen für Ihren Unterricht. Bewährte Themen haben wir aktualisiert und um neue Aspekte ergänzt. Einen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr die Plagiatsaffäre zu Guttenberg und das Internet. Zu diesen Themen haben wir neue Arbeitsblätter und interaktive Tafelbilder entwickelt, damit Sie Ihren Unterricht multimedial gestalten können.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.zeit.de/angebote/schule/zeitfuerdieschule">Bestellinfos</a></p>
<p>Der Teil zum Urheberrecht stammt von den iRights.info-Redakteuren Matthias Spielkamp und Philipp Otto und ist gegenüber der Auflage vom vergangenen Jahr unverändert geblieben. Er kann auch bei iRights.info als <a href="http://irights.info/fileadmin/texte/material/ZfdS_Urheberrecht.pdf">PDF heruntergeladen werden</a> (108 kb).</p>
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		</item>
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		<title>Creative Commons: Ein neues Buch und eine Bestandsaufnahme</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/08/12/creative-commons-ein-neues-buch-und-eine-bestandsaufnahme/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 07:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Ricarda Lautsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Content]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen nutzen möchte, aber noch nicht genau weiß, wie, findet in diesem neuen Buch Antworten: Creative Commons &#8211; A User Guide. Allerdings nur auf Englisch. Der Autor Simone Aliprandi, der copyleft-italia betreibt, gibt ihm den Untertitel &#8220;A complete manual with a theoretical introduction and practical suggestions&#8221; (&#8220;Eine vollständige Anleitung mit theoretischer Einleitung und Vorschlägen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen nutzen möchte, aber noch nicht genau weiß, wie, findet in diesem neuen Buch Antworten: <a title="aliprandi.org" href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/" target="_blank">Creative Commons &#8211; A User Guide</a>. Allerdings nur auf Englisch. Der Autor <em>Simone Aliprandi</em>, der <a title="copyleft-italia.it" href="http://www.copyleft-italia.it/" target="_blank">copyleft-italia</a> betreibt, gibt ihm den Untertitel &#8220;A complete manual with a theoretical introduction and practical suggestions&#8221; (&#8220;Eine vollständige Anleitung mit theoretischer Einleitung und Vorschlägen für die Praxis&#8221;) &#8211; und das auf 116 Seiten, die in einer <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/html/index.html" target="_blank">HTML</a>- oder <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/aliprandi_cc_user_2.pdf" target="_blank">PDF</a>-Version verfügbar sind oder für 13 Euro als <a href="http://www.aliprandi.org/cc-user-guide/paper/index.html" target="_blank">book on demand</a> erstanden werden können.</p>
<p>Die Idee zu Creative Commons formulierte der US-amerikanische Urheberrechtler <em>Lawrence Lessig</em> gemeinsam mit seinem Team im Jahr 2001. Als Alternative zum &#8220;Alle Rechte vorbehalten&#8221;, dem gesetzlichen Normalfall, sollen damit die Urheber selbst eigene Lizenzen erstellen können und mit einfachen Mitteln entscheiden, wem und unter welchen Bedingungen sie ihre Werke zur Verfügung stellen.</p>
<p>Seitdem ist nicht nur in den USA einiges an Erklärmaterial entstanden, dass insgesamt dazu beigetragen hat, Creative Commons bekannter zu machen und zu einer breit gefächerten Akzeptanz zu bringen (mittlerweile in Deutschland auch <a title="creativecommons.de" href="http://de.creativecommons.org/creative-commons-lizenzen-in-deutschland-gerichtlich-durchgesetzt/" target="_blank">gerichtlich durchsetzbar</a>).</p>
<p>+ <em>John Weitzmann</em> auf iRights.info: &#8220;<a title="iRights.info: &quot;Im Lizenzbaumarkt&quot;" href="http://www.irights.info/?q=content/im-lizenzbaumarkt-%E2%80%93-creative-commons-als-alternatives-modell" target="_blank">Im Lizenzbaumarkt &#8211; Creative Commons als alternatives Modell</a>&#8220;, wo er schreibt: &#8220;Das Urheberrecht ist komplex. Während ganze Bevölkerungsschichten kriminalisiert werden, hat sich seit 2001 mit Creative Commons ein neuer Lösungsweg entwickelt. Er umgeht die träge und teilweise wirtschaftlich instrumentalisierte Gesetzgebung, die noch immer am „Alle Rechte vorbehalten“ als gesetzlichem Normalfall festhält. Das Zauberwort heißt „Privatautonomie“.&#8221;</p>
<p>+ Ein <a title="der Comic auf iRights.info" href="http://www.irights.info/?q=content/comic-erkl%C3%A4rt-creative-commons" target="_blank">Comic</a> des Brasilianers <em>Nerdson</em>, der das System &#8220;Creative Commons&#8221; erklärt</p>
<p>+ Ein <a title="der Film bei Wikimedia" href="http://blog.wikimedia.de/2011/07/27/wissenswert-gewinner-veroffentlichen-motivationsfilm-fur-creative-commons/" target="_blank">Motivationsfilm für Creative Commons</a> von <em>Amadeus Wittwer</em>, der 2010 den <a href="http://wikimedia.de/wiki/Wissenswert" target="_blank">WissensWert-Award</a> von Wikimedia e.V. gewann</p>
<p>+ Creative Commons ausführlich erklärt: <em>Matthias Spielkamp</em> &#8211; &#8220;Brüder, zur Sonne, zu freien Inhalten? Creative Commons in der Praxis&#8221; in der Publikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung &#8220;Medien &#8211; Macht &#8211; Demokratie. Neue Perspektiven&#8221; (die online <a href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Texte-54.pdf" target="_blank">hier</a> zu finden ist)</p>
<p><img class="alignright" src="http://thepowerofopen.org/assets/images/cover.jpg" alt="" width="250" height="323" /></p>
<p>+ <a title="thepowerofopen.org" href="http://thepowerofopen.org/" target="_blank">The Power of Open</a> &#8211; ein Buch über Erfolgsgeschichten mit &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen</p>
<p>+ Akademische Betrachtungen zum Thema finden sich in &#8220;<a href="http://www.aup.nl/do.php?a=show_visitor_book&amp;isbn=9789089643070&amp;l=2" target="_blank">Open Content Licensing &#8211; From Theory to Practice</a>&#8220;. Darin unter anderem <em>Till Kreutzer</em>: &#8220;User-Related Assets and Drawbacks of Open Content Licensing&#8221;</p>
<p>+ des Weiteren gibt es die iPhone-App <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ccstamp-creative-commons-stamper/id444547729?mt=8" target="_blank">CCStamp</a>, welche die verschiedenen CC-Lizenzen erklärt und dem Nutzer ermöglicht, seine Fotos in sozialen Netzwerken mit dem eigenen Lizenzstempel zu versehen. Und ein Online-Kommentar zu Creative Commons ist in Planung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<fb:like href='http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/08/12/creative-commons-ein-neues-buch-und-eine-bestandsaufnahme/' send='false' layout='standard' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>Neue App von ipubsoft befreit E-Books automatisch von DRM – das Ende des „wirksamen Kopierschutzes“?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 11:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Rechtemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Ansgar Warner, CC by-nc Für viele E-Book-Leser ist Digital Rights Management (DRM) ein ständiges Ärgernis: die Zahl der nutzbaren Geräte ist begrenzt, zwischen Kindle- und epub-Universum gibt es bei DRM-geschützten Titeln bisher keine Brücke. Um E-Books komfortabel nutzen zu können, greifen deswegen viele Nutzer zu Programm-Skripten, die den Kopierschutz entfernen. Oft ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gastbeitrag von <a title="Über Ansgar Warner" href="http://www.e-book-news.de/willkommen/" target="_blank">Ansgar Warner</a>, <a title="Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell 3.0 Deutschland (CC BY-NC 3.0) " href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/" target="_blank">CC by-nc</a></em></p>
<p>Für viele E-Book-Leser ist Digital Rights Management (DRM) ein ständiges Ärgernis: die Zahl der nutzbaren Geräte ist begrenzt, zwischen Kindle- und epub-Universum gibt es bei DRM-geschützten Titeln bisher keine Brücke. Um E-Books komfortabel nutzen zu können, greifen deswegen viele Nutzer zu Programm-Skripten, die den Kopierschutz entfernen. Oft ist das bei ihnen nach dem Kauf der elektronischen Lektüre sogar der erste Schritt. Massentauglich waren viele solcher Workarounds bisher aber nicht, alleine für die Installation brauchte man solides PC-Grundwissen. Das kalifornische Software-Unternehmen ipubsoft geht jetzt den einfachsten Weg: es verkauft intuitiv bedienbare DRM-Entfernungs-Tools, die wahlweise PDFs, epubs- oder Kindle-Books in ein offen lesbares Format umwandeln.<span id="more-3018"></span></p>
<h3><strong>“The process is somewhat clunky, but it works“</strong></h3>
<p>Ganz billig sind die bisher nur für Windows-PCs angebotenen Apps allerdings nicht, für jede One-Way-Anwendung muss man knapp 30 Dollar berappen. Eine kostenlose Testversion ermöglicht immerhin das Ausprobieren der Software, mit ihr können bis zu drei E-Books vom DRM befreit werden. Nate Hoffelder von <a href="http://www.the-digital-reader.com/2011/07/29/new-apps-offer-drm-removal-option-for-kindle-nook-adobe-adept/">The Digital Reader</a> schreibt über seine Erfahrungen: „I’ve downloaded and tested the app that removes Kindle DRM. The process is somewhat clunky but it works. It requires an old version of Kindle for PC, and it only works on one ebook at a time.“ Die Umformatierung läuft bei dieser Variante der ipubsoft-Anwendung quasi per Mausklick, vorher muss allerdings das betreffende E-Book in der Kindle-App geöffnet werden.</p>
<h3><strong>Riskantes Geschäftsmodell</strong></h3>
<p>Das Geschäftsmodell von ipubsoft erinnert ein wenig an Versuche, geklonte MACs zu verkaufen oder an Matthew Crippens X-Box-Hack. Auch in diesem Fall wird mit offenem Visier gekämpft – ipubsoft sitzt nicht „somewhere under the rainbow“, sondern firmiert in der Pressemitteilung zum Launch der Anti-DRM-Software ganz seriös in Costa Mesa/Kalifornien mit Telefonnummer, Adresse und einem Mr. Karl Lewis als Ansprechpartner. Wie lange das gutgehen wird, ist natürlich eine andere Frage. Denn selbst wenn die Apps von ipubsoft tatsächlich nur für private Zwecke genutzt werden, könnte das Entfernen von DRM-Elementen letztlich gegen den „Digital Millennium Copyright Act“ von 1998 verstoßen. Wie weit der „fair use“ im einzelnen geht, bzw. wie weit das Recht auf eine private Kopie reicht, ist allerdings in den USA immer noch heiß umstritten.</p>
<h3><strong>“Wann ist ein Kopierschutz wirksam?“</strong></h3>
<p>Ähnlich kompliziert dürfte die Situation mittlerweile in Deutschland sein. Als E-Book-News im letzten Jahr bei irights.info-Experte Matthias Spielkamp zum Thema DRM und Privatkopie nachfragte, <a href="http://www.e-book-news.de/urheber-wollen-niemanden-verprellen-irights-experte-matthias-spielkamp-im-gesprach-uber-drmkopierschutz/">schien die Sache noch klar</a>: “Ein wirksamer Kopierschutz darf nicht umgangen werden. Doch wann ist so ein Kopierschutz wirksam? Wenn ich eine CD in meinen Rechner lege und sage: mach mir da MP3s draus, dann macht der das. Bei E-Books muss man aber im Moment davon ausgehen, dass so etwas nicht ohne Spezialprogramme geht. Das ist dann tatsächlich nicht erlaubt.” Doch mit automatisierten Verfahren wie von ipubsoft kommt die Buchbranche nun offenbar genau da an, wo die Musikbranche schon lange ist. Zumal es inzwischen selbst für weit verbreitete E-Book-Utilities wie Calibre spezielle Plugins gibt, die per Mausklick ein geschütztes Kindle-Book in eine normale mobipocket-Datei umwandeln, die dann natürlich auch problemlos in das epub-Format gebracht werden kann.</p>
<p>Zuerst erschienen bei <a title="Neue App von ipubsoft befreit E-Books automatisch von DRM – das Ende des „wirksamen Kopierschutzes“?" href="http://www.e-book-news.de/neue-app-von-ipubsoft-befreit-e-books-automatisch-von-drm-%E2%80%93-das-ende-des-%E2%80%9Ewirksamen-kopierschutzes%E2%80%9C/" target="_blank">e-book-news.de</a></p>
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		<title>Kommissionsbericht der Uni Bayreuth zu Guttenberg im Volltext online</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 05:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern hat die Kommission &#8220;Selbstkontrolle in der Wissenschaft&#8221; der Universität Bayreuth auf einer Pressekonferenz den Abschlußbericht im Fall Guttenberg vorgestellt. Im Bericht heißt es zur Bewertung (S.13): &#8220;Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Frhr. zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat die Kommission &#8220;Selbstkontrolle in der Wissenschaft&#8221; der Universität Bayreuth auf einer <a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/05/11/jetzt-live-auf-phoenix-guttenberg-und-die-muhselige-kleinarbeit-neben-beruf-und-familie/">Pressekonferenz</a> den Abschlußbericht im Fall Guttenberg vorgestellt. Im Bericht heißt es zur Bewertung (S.13): &#8220;Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Frhr. zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat.&#8221; Der Bericht der Kommission ist online <a href="http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf">im Volltext (PDF-Datei)</a> einsehbar. Er liest sich spannend und dürfte sowohl bei Lehrenden als auch bei Studenten auf großes Interesse stoßen.</p>
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		<title>„Freiheit vor Ort“: Netzpolitik und Urheberrecht auf lokaler Ebene</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 05:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Otto</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die lokale Ebene ist auch in der digital-globalisierten Welt von entscheidender Bedeutung. Dort entscheidet sich, ob und auf welche Weise Menschen überhaupt Zugang zu digitalen Netzen bekommen. Und auch das Urheberrecht spielt im Rahmen von öffentlicher Verwaltung, Schule und Universität auch auf lokaler Ebene eine immer größere Rolle. Bereits vor vier Jahren hat sich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die lokale Ebene ist auch in der digital-globalisierten Welt von entscheidender Bedeutung. Dort entscheidet sich, ob und auf welche Weise Menschen überhaupt Zugang zu digitalen Netzen bekommen. Und auch das Urheberrecht spielt im Rahmen von öffentlicher Verwaltung, Schule und Universität auch auf lokaler Ebene eine immer größere Rolle.</p>
<p>Bereits vor vier Jahren hat sich eine Gruppe junger Autorinnen und Autoren um <a href="http://www.wiwiss.fu-berlin.de/institute/management/sydow/lehrstuhl/team-sprechstunden/dobusch/index.html">Leonhard Dobusch</a> (Urheberrechtsforscher an der FU Berlin) und <a href="http://blogs.webzeilen.net/forsterleitner/">Christian Forsterleitner</a> (Gemeinderat im österreichischen Linz) in einem Buch mit dem Titel „<a href="http://www.freienetze.at/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=2&#038;Itemid=19">Freie Netze. Freies Wissen.</a>“ zum ersten Mal den Fokus auf die kommunalen Potentiale neuer digitaler Technologien gelegt. Dank einer Creative-Commons-Lizenz steht das Buch auch im Volltext als <a href="http://www.freienetze.at/pdfs/fnfw(komplett).pdf">PDF</a> zum Download bereit.</p>
<p>Gedacht als Beitrag zum Europäischen Kulturhauptstadtjahr 2009 in Linz, waren darin eine Reihe von konkreten Projektvorschlägen zur Umsetzung auf kommunaler Ebene enthalten. Einige dieser Vorschläge wurden in den folgenden Jahren auch tatsächlich umgesetzt. So gibt es seit 01. Januar 2009 in Linz beispielsweise einen zehnprozentigen Förderbonus für alle jene, die geförderte Werke unter einer freien Lizenz wie eben Creative Commons veröffentlichen (vgl. „<a href="http://www.freienetze.at/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=47&#038;Itemid=37">Zusätzliche Förderung für Nutzung freier Lizenzen</a>“). </p>
<p>Vier Jahre später folgt nun mit „<a href="http://www.freienetze.at/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=80&#038;Itemid=41">Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik</a>“ ein Nachfolgeband, ebenfalls Creative-Commons-lizenziert. Erklärtes Ziel des, um die Sozialwissenschaftlerin Manuela Hiesmair erweiterten, Herausgeber-Trios ist es, „ganz allgemein Diskussionen über digitale Freiheit auf lokaler Ebene“ anzustoßen. Zu diesem Zweck wurde die Perspektive erweitert und nicht mehr nur die konkrete Situation in Linz, sondern die kommunale Ebene ganz allgemein in den Blick genommen.</p>
<p>Neben Aktualisierungen und drei völlig neuen Kapiteln (z.B. eines zu Open Government) berichten in Interviews eine Reihe von Praktikern aus Linz über ihre Erfahrungen, Erfolge und Probleme bei der Umsetzung der Projektvorschläge aus „Freie Netze. Freies Wissen.“ – ganz getilgt wurde der Linz-Bezug also auch im Nachfolgeband nicht. Das Buch ist unbedingt lesenswert, als Anschauungsbeispiel und als Anregung für vergleichbare Projekte in anderen Städten und Gemeinden. </p>
<fb:like href='http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/04/13/%e2%80%9efreiheit-vor-ort%e2%80%9c-netzpolitik-und-urheberrecht-auf-lokaler-ebene/' send='false' layout='standard' show_faces='true' width='450' height='65' action='like' colorscheme='light' font='lucida+grande'></fb:like>]]></content:encoded>
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		<title>E-Books jetzt mit Ablaufdatum, Bibliothekare fordern Boykott</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 07:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Pachali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Rechtemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[#ebookrights]]></category>
		<category><![CDATA[#hcod]]></category>
		<category><![CDATA[HarperCollins]]></category>

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		<description><![CDATA[Künstliche Verknappung durch DRM und Lizenzgestaltung ist bei E-Books nicht neu. Wer über den Web-Dienstleister „Onleihe”, der von vielen deutschen Bibliotheken verwendet wird, ein Buch besorgen möchte, wird es kennen: Ein bereits „entliehenes“ E-Book kann nicht ein weiteres mal ausgegeben werden, wenn nicht weitere Lizenzen gekauft wurden. Der US-Verlag HarperCollins will E-Books für Bibliotheken ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Verknappung durch DRM und Lizenzgestaltung ist bei E-Books nicht neu. Wer über den <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/tag/divibib/">Web-Dienstleister „Onleihe”</a>, der von vielen deutschen Bibliotheken verwendet wird, ein Buch besorgen möchte, wird es kennen: Ein bereits „entliehenes“ E-Book kann nicht ein weiteres mal ausgegeben werden, wenn nicht weitere Lizenzen gekauft wurden.</p>
<p>Der US-Verlag HarperCollins will E-Books für Bibliotheken ab kommender Woche nun auch mit einem Ablaufdatum versehen. Nach 26 Ausleihen soll die Lizenz erlöschen – Bibliotheken müssen die E-Books dann erneut erwerben.</p>
<p><span id="more-2651"></span>Zuerst war die Nachricht leicht zu übersehen: Der E-Book-Grossist Overdrive schickte letzte Woche <a href="http://librarianbyday.net/localwp-content/uploads/2011/02/OverDrive-Library-Partner-Update-from-Steve-Potash-2-24-2011.pdf">ein vierseitiges Schreiben</a> (PDF) an die Bibliotheken. Darin finden sich einige wohlklingende Ankündigungen unter dem Titel „Improved User Experience for your Customers” – gefolgt von einem Absatz, der über neue Lizenzbedingungen informiert. Um den Kunden weiterhin besten Service und einen breiten Katalog anbieten zu können, müsse man die Lizenzbedingungen für E-Books eines teilnehmenden Verlages ändern. Genaueres werde man dazu bald kommunizieren, heißt es. <img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/56c2d503d6604d35b08a7814a0ffad56" width="1" height="1" alt=""></p>
<p>Das <a href="http://www.libraryjournal.com/lj/home/889452-264/harpercollins_caps_loans_on_ebook.html.csp">Library Journal berichtete dann</a>, dass es sich bei dem noch ungenannten Verlag um HarperCollins handelt. Bei der festgelegten Zahl von 26 Ausleihen habe man „verschiedene Faktoren” berücksichtigt – zum Beispiel die durchschnittliche Lebensdauer eines gedruckten Buches, wird HarperCollins-Verkaufsleiter Josh Marwell zitiert.</p>
<p>Das war nicht geeignet, unter Bibliothekaren Sympathiepunkte zu sammeln. Die in den folgenden Tagen entstehende Aufregung lässt sich bei Twitter unter dem Hashtag <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23hcod">#hcod</a> nachlesen.</p>
<p>Im Zuge dessen kam es auch zu Boykott-Aufrufen gegen HarperCollins, die in einer Website mündeten: <a href="http://boycottharpercollins.com/">boycottharpercollins.com</a></p>
<p><img title="Screenshot: boycottharpercollins.com" src="http://dl.dropbox.com/u/9646/harpercollins.png" border="1" alt="Screenshot: boycottharpercollins.com" /><span style="font-size: 80%;">Screenshot: boycottharpercollins.com</span></p>
<p>Darüber hinaus wird in den amerikanischen Blogs zum Thema jetzt eine <a href="http://librarianinblack.net/librarianinblack/2011/02/ebookrights.html">Bill of Rights für E-Book-Leser</a> diskutiert (unter anderem bei <a href="http://meredith.wolfwater.com/wordpress/2011/02/28/the-ebook-users-bill-of-rights/ ">Meredith Farkas</a>, <a href="http://scienceblogs.com/confessions/2011/02/the_ebook_users_bill_of_rights.php">Confessions of a Science Librarian</a> und bei <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2011/02/28/the-ebook-users-bill-of-rights-deutsche-uebertragung/">bibliothekarisch.de auf deutsch</a>). Die Forderungen:</p>
<div id="_mcePaste">
<ul>
<li>Lizenzen, die statt Beschränkungen Zugang ermöglichen</li>
<li>das Recht, E-Books auf selbstgewählter Hard- und Software nutzen zu können</li>
<li>das Recht auf Notizen, Zitate und Drucken sowie das Teilen von Inhalten im Rahmen des Fair Use</li>
<li>das Recht auf dauerhaftes Speichern, Archivieren, Teilen und Wiederverkaufen.</li>
</ul>
</div>
<p>Bei Overdrive versucht man mittlerweile, mit einem <a href="http://overdriveblogs.com/library/2011/03/01/a-message-from-overdrive-on-harpercollins-new-ebook-licensing-terms/">offenen Brief</a> die Wogen zu glätten und kündigte an, E-Books von HarperCollins in einem separaten Katalog zu vertreiben. Am Montag hat auch HarperCollins einen <a href="http://harperlibrary.typepad.com/my_weblog/2011/03/open-letter-to-librarians.html">offenen Brief an Bibliothekare</a> veröffentlicht. Beim erneuten Kauf von E-Books nach Lizenzablauf werde es Preisnachlässe wie beim Taschenbuch geben. Na dann.</p>
<p>[<a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2011/03/boycott-harpercollins-publisher-limits-library-e-book-lending/71821/">via The Atlantic</a> und <a href="http://log.netbib.de/archives/2011/02/27/haltbarkeit-von-ebooks-stark-gesunken/">netbib weblog</a>]</p>
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