Arbeit 2.0

Kreative Arbeit und Urheberrecht in der digitalen Welt

Arbeit 2.0

Die preisgekrönte Urheberrechtswebsite iRights.info und der Hartware MedienKunstVerein in Dortmund untersuchen im Laufe des Jahres 2008 das Verhältnis zwischen kreativer Arbeit, Urheberrecht und Technik. Ein Höhepunkt des Projekts wird eine Ausstellung in Dortmund im Sommer 2008.

Musiker, Filmemacher, Journalisten, Programmierer und andere Kreative stehen im Spannungsfeld zwischen Harz IV und Web 2.0, zwischen einem urheberrechtlichen Anspruch auf angemessene Vergütung und Beschäftigungsverhältnissen, die zunehmend unsicherer werden. Für die, die ihr Geld nicht mehr mit fassbaren Produkten verdienen, sondern mit immateriellen Werken wie Texten, Filmen, Musik oder Software, rückt das Urheberrecht ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die digitale Revolution führt zu neuen Chancen, aber auch zu Unsicherheit unter Kreativen. Arbeit 2.0 schafft einen Ort der Information und Auseinandersetzung an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Recht.

Dabei fügt sich der neue Schwerpunkt nahtlos in das bisherige Online-Angebot von iRights.info ein und erweitert es um Themen rund um Autorschaft, Digitalisierung, Veränderungen des Kunst- und Arbeitsbegriffs.

Im Dialog von urheberrechtlicher und medienkünstlerischer Sichtweise entwickeln der Hartware MedienKunstVerein und iRights.info gemeinsam Informationsangebote und moderieren Diskussionen mit den beteiligten Akteuren. Ein Höhepunkt des Projektes wird die Ausstellung „Public Library 2.0“ im Sommer 2008 in der PHOENIX Halle Dortmund. „Public Library 2.0“ versammelt internationale Positionen zum Themenkomplex „Appropriation, Detournement und Remixing im Zeitalter digitaler Medien“. Während der Ausstellung findet ein Symposium statt, in dem Künstler, Medienaktivisten und Urheberrechtler über die neuen Entwicklungen diskutieren werden.

Arbeit 2.0 entsteht in Kooperation mit der AG Informatik in Bildung und Gesellschaft der
Humboldt-Universität zu Berlin und mikro e.v. und wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere Unterstützung kommt von der Kulturstiftung NRW, dem Kulturbüro Stadt Dortmund Kulturbetriebe, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Dortmund-Project, dem Kulturwerk der VG-Bild-Kunst, dem Ministerpräsidenten des Landes NRW, dem NRW Kultursekretariat Wuppertal, der Hans-Böckler-Stiftung und Ver.di.

Kontakt:

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