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	<title>Kommentare zu: Leistungsschutzrecht: Die Lobbyisten der Unfreiheit</title>
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	<description>Kreativität und Urheberrecht in der digitalen Welt</description>
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		<title>Von: Matthias Spielkamp</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/07/leistungsschutzrecht-die-lobbyisten-der-unfreiheit/comment-page-1/#comment-654</link>
		<dc:creator>Matthias Spielkamp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 16:00:20 +0000</pubDate>
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		<description>@MZ
Zum einen ist dem Artikel ausführlich dargelegt, welche Gefahren durch ein Leistungsschutzrecht drohen. Haben Sie ihn gelesen? Können Sie die vorgebrachten Argumente von Ohly und Branahl entkräften? Das wäre sehr interessant. Das meine ich ernst.

Die von Ihnen typischerweise gestellte Frage ist allerdings genau die falsche (Warum soll es kein Schutzrecht geben?), mit der leider seit Jahrzehnten Politik gemacht wird. Die Frage muss &lt;b&gt;immer&lt;/b&gt; lauten: Warum soll es ein Schutzrecht geben? Jedes staatlich vergebene Monopol ist in höchstem Maß begründungsbedürftig, nicht seine Abwesenheit.

Den von Ihnen gesetzten Link habe ich gelöscht, weil er auf Ihre Startseite verweist, auf der lediglich ein Link zu einem äußerst dürftigen Beitrag über das LSR zu finden ist, der sicher demnächst von der Startseite verschwinden wird. Wenn Sie der Ansicht sind, dass er wirklich etwas zur Diskussion beizutragen hat, steht es Ihnen frei, einen Deep Link zu setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MZ<br />
Zum einen ist dem Artikel ausführlich dargelegt, welche Gefahren durch ein Leistungsschutzrecht drohen. Haben Sie ihn gelesen? Können Sie die vorgebrachten Argumente von Ohly und Branahl entkräften? Das wäre sehr interessant. Das meine ich ernst.</p>
<p>Die von Ihnen typischerweise gestellte Frage ist allerdings genau die falsche (Warum soll es kein Schutzrecht geben?), mit der leider seit Jahrzehnten Politik gemacht wird. Die Frage muss <b>immer</b> lauten: Warum soll es ein Schutzrecht geben? Jedes staatlich vergebene Monopol ist in höchstem Maß begründungsbedürftig, nicht seine Abwesenheit.</p>
<p>Den von Ihnen gesetzten Link habe ich gelöscht, weil er auf Ihre Startseite verweist, auf der lediglich ein Link zu einem äußerst dürftigen Beitrag über das LSR zu finden ist, der sicher demnächst von der Startseite verschwinden wird. Wenn Sie der Ansicht sind, dass er wirklich etwas zur Diskussion beizutragen hat, steht es Ihnen frei, einen Deep Link zu setzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: MZ</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/07/leistungsschutzrecht-die-lobbyisten-der-unfreiheit/comment-page-1/#comment-630</link>
		<dc:creator>MZ</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 21:07:13 +0000</pubDate>
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		<description>Warum sollten Verlage nicht das gleiche Recht nutzen dürfen wie etwa Tonträgerhersteller?

Der kann sich seine Werke 50 Jahre lang schützen lassen, weil er bei der Herstellung die organisatorische Verantwortung und das wirtschaftliche Risiko getragen hat.

Jede Zitierung ist kostenpflichtig, nur &quot;winzige Tonpartikel&quot; dürfen verwendet werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollten Verlage nicht das gleiche Recht nutzen dürfen wie etwa Tonträgerhersteller?</p>
<p>Der kann sich seine Werke 50 Jahre lang schützen lassen, weil er bei der Herstellung die organisatorische Verantwortung und das wirtschaftliche Risiko getragen hat.</p>
<p>Jede Zitierung ist kostenpflichtig, nur &#8220;winzige Tonpartikel&#8221; dürfen verwendet werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Schwarz-Gelb für Robots.txt in Gesetzesform &#187; Infobib</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/07/leistungsschutzrecht-die-lobbyisten-der-unfreiheit/comment-page-1/#comment-629</link>
		<dc:creator>Schwarz-Gelb für Robots.txt in Gesetzesform &#187; Infobib</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:18:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dazu bei Carta, Heise, iRights.info und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dazu bei Carta, Heise, iRights.info und [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Salzig</title>
		<link>http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/07/leistungsschutzrecht-die-lobbyisten-der-unfreiheit/comment-page-1/#comment-615</link>
		<dc:creator>Christoph Salzig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:35:56 +0000</pubDate>
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		<description>Die Lobby-Aktivitäten sind ein erschreckendes Zeugnis verlegerischer Phantasielosigkeit. Dabei wäre es an der Zeit, endlich konstruktiv mit der Problematik umzugehen, nachdem man jahreklang geflissentlich diedynamische Entwicklung ignoriert bzw. fehlinterpretiert hat. 

Nur weil es derzeit noch kein funktionierendes Geschäftsmodell gibt, heißt ja nicht, dass es ausgeschlossen ist, mit Online-Journalismus Geld zu verdienen. Banner und klassisches Anzeigengeschäft sind offenbar für die Refinanzierung der Angebote untauglich, aber das muss ja nicht das Ende aller Überlegungen sein. Konkrete Anregungen, wie Verlage sich aufstellen können, liefert Dirk Beckmann, der mit seiner Agentur artundweise, schon einiges bewegt hat in Punkto Digitalsierung von Verlagsangeboten, in einem interessanten Gastbeitrag: http://bit.ly/4EfMOK

Und noch ein Wort zu Google. Jeder Verleger hat selbst in der Hand, sich vom Google Such-Index finden zu lassen. Es erfodert Mut, das zu ändern. Langfristig sehe ich dazu für Online-Verlagsangebote keine andere Alternative. Die Prämisse heißt: Näher an den Nutzer rücken und nicht den Umweg über Google wählen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lobby-Aktivitäten sind ein erschreckendes Zeugnis verlegerischer Phantasielosigkeit. Dabei wäre es an der Zeit, endlich konstruktiv mit der Problematik umzugehen, nachdem man jahreklang geflissentlich diedynamische Entwicklung ignoriert bzw. fehlinterpretiert hat. </p>
<p>Nur weil es derzeit noch kein funktionierendes Geschäftsmodell gibt, heißt ja nicht, dass es ausgeschlossen ist, mit Online-Journalismus Geld zu verdienen. Banner und klassisches Anzeigengeschäft sind offenbar für die Refinanzierung der Angebote untauglich, aber das muss ja nicht das Ende aller Überlegungen sein. Konkrete Anregungen, wie Verlage sich aufstellen können, liefert Dirk Beckmann, der mit seiner Agentur artundweise, schon einiges bewegt hat in Punkto Digitalsierung von Verlagsangeboten, in einem interessanten Gastbeitrag: <a href="http://bit.ly/4EfMOK" rel="nofollow">http://bit.ly/4EfMOK</a></p>
<p>Und noch ein Wort zu Google. Jeder Verleger hat selbst in der Hand, sich vom Google Such-Index finden zu lassen. Es erfodert Mut, das zu ändern. Langfristig sehe ich dazu für Online-Verlagsangebote keine andere Alternative. Die Prämisse heißt: Näher an den Nutzer rücken und nicht den Umweg über Google wählen&#8230;</p>
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